GKR-Forum

a_6.jpg a_6.jpg

#1

Das verratene Wunder: Was die Geschichte Deutschland nach 1945 lehren wollte

in Aus der Welt der Wissenschaft 10.05.2024 10:32
von franzpeter | 17.547 Beiträge

Das verratene Wunder: Was die Geschichte Deutschland nach 1945 lehren wollte
22 Juni 2023 08:10 Uhr

Am 22.06.1941 überfiel Deutschland die Sowjetunion und führte fast vier Jahre lang den blutigsten Vernichtungskrieg der Weltgeschichte gegen das russische Volk. 82 Jahre später töten deutsche Waffen wieder russische Soldaten und Zivilisten. Kann das, wie nach 1945 geschehen, jemals vergeben und verziehen werden?

https://freedert.online/meinung/173032-v...te-deutschland/

ZItate

Die Deutschen, die den Krieg oder zumindest die schweren Nachkriegsjahre überlebt haben, wussten die russische Großzügigkeit, den weitgehenden Verzicht auf Rache und die Größe der russischen Seele zu schätzen.

Heute beherrscht eine andere Generation Deutschland. Eine Generation, die mit amerikanischer Kultur und allgegenwärtiger russenfeindlicher Propaganda aufgewachsen ist. Sie hat den Krieg und die Verbrechen des eigenen Volkes (mit Ausnahme lediglich des Völkermordes an den Juden) vergessen. Sie hat die Schuld gegenüber den Sowjetvölkern ebenso verdrängt und aus ihrem Bewusstsein gestrichen wie den sowjetischen Verzicht auf Rache und die russische Rolle bei der deutschen Wiedervereinigung.


Woher soll eine russlandfreundliche Kanzlerin kommen, wenn in allen Parteien Russophobe das Sagen haben? Selbst die bei russischen Bloggern beliebte Sahra Wagenknecht hat sich in den Chor der Russland-Anprangerer eingereiht, und ihre Partei ist längst fest in der Hand von Russlandhassern und Anhängern des Kiewer Regimes. Ich kenne persönlich Mitglieder dieser Partei, die noch vor fünf Jahren stolz darauf waren, zu Empfängen im russischen Konsulat eingeladen zu werden, jetzt aber nur noch Galle spucken und sich immer und überall antirussischen Interpretationen anschließen. Ich kenne andere "Linke", frühere Anwaltskollegen, die gerne Honorare der russischen Botschaft kassierten, und jetzt jeden noch so absurden Unfug der ukrainischen Propaganda bereitwillig aufsaugen und damit ihren lodernden Hass füttern.


Ich versuche ja, den Standpunkt meiner ehemaligen Genossen und meiner früheren Nachbarn zu verstehen. Sie verstehen nicht, wie man ein Land "angreifen" kann, das fast acht Jahre lang zwei seiner (damals noch) eigenen Regionen mit Artillerie beschießt und keinen Hehl daraus macht, dass es beabsichtigt, gegen Russland in den Krieg zu ziehen. Ein Land, das laut und mitten in München über Atomwaffen nachdenkt.


Aber eines sollte doch selbst einem juristischen Laien einleuchten: Hat etwa noch nie jemand in der Geschichte jemanden angegriffen? Ist Russland der erste Staat, der seine Truppen außerhalb seiner Grenzen einsetzte? Zu Lebzeiten aller heute aktiven Berliner Politiker haben die USA mehrfach Kriege geführt: in Somalia, in Afghanistan, im Irak... Und das damals zur Rechtfertigung des Überfalls auf den Irak erfundene "Recht auf präemptive Selbstverteidigung" (wo bitte sind die USA und wo ist der Irak?) ist seitdem nicht abgeschafft worden.


Quelle:RT_DE


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
nach oben springen


Besucher
0 Mitglieder und 8 Gäste sind Online

Forum Statistiken
Das Forum hat 738 Themen und 2918 Beiträge.

Heute war 1 Mitglied Online :

Besucherrekord: 285 Benutzer (25.12.2023 04:00).

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen