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Rätsel um 360-Grad-Blick der Chamäleons gelöst Sehnerven von Chamäleons sind aufgerollt und dehnbar wie Telefonkabel
Telefonkabel-Prinzip: Chamäleons können ihre Augen extrem weit verdrehen, was ihnen nahezu einen 360-Grad-Blick ermöglicht. Jetzt enthüllen CT-Scans erstmals, wie diese außergewöhnliche Beweglichkeit zustande kommt. Demnach ähneln die hinter den Augäpfeln liegenden Sehnerven von Chamäleons Telefonkabeln: Sie sind spiralförmig aufgerollt und dadurch zugleich lang und kompakt. Je nach Augenposition wird dieses „Nervenkabel” entsprechend stark gedehnt. Es ist das erste Mal, dass eine solche Augenanatomie bei einer Echse beobachtet wurde.