Die beste aller Welten? Was uns an Leibniz zweifeln lässt Christoph Kann veröffentlicht am 02 Dezember 2025 9 min
Leibniz gilt als unerschütterlicher Optimist. Sein Lobgesang auf die Welt überzeugt uns heute nicht mehr. Dabei können wir ihn auch als Ansporn zur Verbesserung begreifen.
Die Sache mit Gott. Der Unendliche hat eine endliche Welt geschaffen. Was die Frage nach seinem Ursprung aufwirft, aber es gibt ja viele Deutungen des unendlichen Wesens.
Wir erleben seit Beginn unseres Intellekts die Erkenntnis von Werden und Vergehen. Alles hat ein Ende? Nein. In der Natur kommt alles wieder, im nächsten "Jahr". Das spiegelt sich auch in buddhistischen Auffassungen wider. Und neuere Forschungen lassen ahnen, dass es auch im Kosmos so ist. Bezeichnen wir diesen Vorgang als "göttlichen Vorgang". Auch wenn das den westlichen Vorstellungen widerspricht, die sind eben etwas egozentrisch.