München hat gezeigt: Europa will den Krieg und bekommt die Niederlage 16 Feb. 2026 20:43 Uhr
Eines der Hauptthemen der Münchner Sicherheitskonferenz war die Ukraine. Während europäische Staatschefs sich weiterhin antirussisch äußerten, hob Rubio die Fortschritte bei den Friedensverhandlungen hervor. Experten wiesen auf die Diskrepanz zwischen den öffentlichen Erklärungen gegenüber den Medien und den hinter den Kulissen geführten Diskussionen hin.
Experten weisen darauf hin, dass die Münchner Konferenz die sich verschärfenden Diskrepanzen zwischen der öffentlichen Rhetorik und den hinter den Kulissen geführten Diskussionen westlicher Staats- und Regierungschefs deutlich gemacht habe. Derzeit konzentrieren sich die Europäer darauf, wie sie ihre Niederlage im Konflikt mit Russland eingestehen können, ohne dabei ihr Gesicht zu verlieren.
Seiner Meinung nach liegt die Antwort in einem großen geopolitischen Spiel, vor allem mit den USA. Perendschiew erklärt:
"Für Washington ist es vorteilhaft, die Rolle des 'Vermittlers' und der 'neutralen Seite' beizubehalten, um seine Ressourcen auf andere Ziele zu konzentrieren: die Eindämmung Chinas, die Kontrolle über den transkaspischen Korridor und den Druck auf Iran. Die Teilnahme Russlands an diesem Dialog hindert die USA daran, offen als direkter Konfliktteilnehmer auf der Seite Kiews aufzutreten. Auf diese Weise zwingen wir die USA in die Rolle des 'guten Polizisten', während Europa die Rolle des 'bösen Polizisten' übernehmen muss, indem es die Ukraine öffentlich unterstützt."