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#1

Sasquatch/Bigfoot

in Aus der Welt der Wissenschaft 03.03.2011 00:13
von franzpeter | 9.008 Beiträge

Mittwoch, 2. März 2011
Forscher versprechen Beweise für die Existenz von Sasquatch
Screenshot des "Erickson Projects" | Copyright: questforsasquatch.com


USA - Private Forscher des sogenannten "Erickson Project" haben handfeste Beweise für die Existenz des sagenumwobenen nordamerikanischen Waldmenschen Sasquatch (Bigfoot) angekündigt, neben einer DNA-Analyse angeblicher organischer Proben des Kryptiden, sollen auch schon bald Videobeweise für die Existenz der Wesen veröffentlicht werden, die einen lebenden Sasquatch detailreich und in Nahaufnahmen zeigen soll.


Bei dem "Erickson Project" handelt es sich laut dem Projektleiter Adrian Erickson um eine Langzeitstudie, die "ein für allemal die Existenz von Sasquatchs beweisen werde". Erickson selbst will schon 1959 seine erste Sichtung eines der Wesen gehabt haben. 2001 habe ein Sasquatch direkt vor seinem Auto eine Straße in den kanadischen Rocky Mountains überquert.

Eines der Ziele der "Suche nach Sasquatch" sei es, bessere Videoaufnahmen der Wesen zu erstellen. Neben der Zusammenstellung zahlreicher Abgüsse von Fuß- und Handabdrücken der Waldmenschen, sowie das Nehmen von organischen Proben, soll nach jahrelanger mühevoller und aufwendiger Arbeit in Nordamerikas Wäldern auch dieses Ziel erreicht worden sein, berichten die Forscher auf ihrer Internetseite "QuestForSasquatch.com". Zu diesen Aufnahmen soll auch "die erste bislang erstellte Nahaufnahme des Gesichts eines Sasquatchs" zählen.

Die Ergebnisse der Suche nach Sasquatch liegen laut Erickson nun vor und sollen schon bald in Form einer Dokumentation mit gleichnamigem Titel ("Sasquatch - The Quest") veröffentlicht werden. In dieser Dokumentation werde auch eine expertenbegutachtete DNA-Analyse durch Dr. Melba Ketchum von "DNA Diagnostics" in Texas beinhaltet sein. Bislang wurden alle diese Informationen bzw. Videos jedoch noch nicht veröffentlicht.

Wie der US-amerikanische Kryptozoologe Loren Coleman auf seiner Internetseite "Cryptomundo.com" berichtet, wurde auf der Facebook-Seite "Impossible Visits" von einem anonymen Zeugen (Youtube-Mitglied "InsideSasquatchSourc") erklärt, dass er das vom "Erickson Project" angekündigte Video bereits gesehen habe. Hier heißt es: "Ich gehöre zu den wenigen Personen, die diesen besten Videoclip bereits gesehen haben und er ist wesentlich detailreicher als der Patterson/Gimlin-Film."

Archiv: Standbild aus dem Bigfoot-Film von 1967 | Copyright: Patterson u. Gimlin

Was folgt ist eine Beschreibung des Wesens auf dem Film. Demnach zeigen die Nahaufnahmen des Gesichts des angeblichen Sasquatchs "eine Nase, die der menschlichen sehr ähnlich ist, jedoch mit größeren Nasenlöchern, leicht spröde aber rosige Lippen, einen rosafarbenen Mund mit einer schwärzlichen Zunge. Spitze, fangartige Zähne und tiefe dunkle Augen, die umherstarren ohne (zumindest während der Aufnahme) zu blinzeln." Der Kopf des Sasquatchs sei von runder Form. Mehr wie der eines Menschen als beispielsweise jenem eines Gorillas. Die Augenbrauenpartie sei jedoch stärker ausgeprägt. Das Wesen, bei dem es sich offenbar um ein weibliches Exemplar handele, habe feines, wallendes Kopfhaar von rötlich-brauner Farbe und weiches kurzes Haar im Gesicht. "Wenn sie davongeht, bewegt sie sich ganz ähnliche wie das weibliche Wesen im Patterson-Gimlin-Film."

Während sich Loren Coleman noch vor der Veröffentlichung der Aufnahmen "skeptisch-interessiert" zeigt, gibt er jedoch auch zu bedenken, dass bislang nur wenige unabhängige Informationen über das "Erickson Project" und seine Mitglieder bekannt sei und schreibt: "Es könnte sich um die faszinierendsten Neuigkeiten der vergangenen Jahre handeln. Das 'Erickson Project' könnte der Schlüssel für ein neues Verständnis der Bigfoot-Frage darstellen." Es könne sich aber auch nur um eine virale Kampagne zur Bewerbung eines neuen Films, ein soziales Experiment in Sachen Glaubwürdigkeit von Zeugen, oder schlicht um eine Fälschung handeln. Sollten sich die Behauptungen jedoch bestätigen, "so könnte es sich um einen Durchbruch in der Hominologie, Kryptozoologie, in der Bigfoot-Forschung und damit auch in Anthropologie und Zoologie handeln."

Seit der Veröffentlichung der Website des "Erickson Project" rätseln Beobachter, ob es einen Zusammenhang zu einer Webseite über Expedition eines Teams und Todd Standing gibt, die ebenfalls 70 Sekunden Nahaufnahmen von Sasquatchs, die hier als "Sylvanics" bezeichnet werden, für sich beansprucht. Tatsächlich gibt es auf der Seite des Projekts eine direkten Link zu "sylvanic.com"


Anmerkung:

Was zum Schmunzeln.
Ich habe ja mal behauptet, dass dieser Sasquatch ein ganz normaler Amerikaner ist, der an einer Vollkörperbehaarung leidet. Das kommt tatsächlich vor.
Und wenn es in den amerikanischen Wälder warm ist, laufen die Jungs dann nur im Fell rum ....


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 03.03.2011 00:14 | nach oben springen

#2

RE: Sasquatch/Bigfoot

in Aus der Welt der Wissenschaft 11.03.2011 10:36
von franzpeter | 9.008 Beiträge

Nun habe ich es wiedergefunden (mein Gedächtnis)

Als Hypertrichose oder Hypertrichosis (gr. ὑπέρ: über, θρίξ: Haar) bezeichnet man das Symptom einer über das übliche Maß an geschlechtsspezifischer Behaarung hinausgehende Haardichte bzw. eine Behaarung an sonst stets unbehaarten Stellen. Die Hypertrichose kann lokal begrenzt an einzelnen Stellen auftreten (beispielsweise als behaarter Nävus pilosus, Tierfellnävus) oder den gesamten Körper mit Ausnahme der Fußsohlen und Handflächen betreffen. Letzteres kann als angeborenes Syndrom bei Fortbestehen der fetalen Lanugohaare auftreten (Hypertrichosis congenita lanuginosa, Hypertrichosis universalis congenita) und bietet dann das medizinhistorische Bild der sogenannten „Wolfsmenschen“.

In früheren Jahrhunderten waren sogenannte Haarmenschen in vielen Fällen der Schaulust ihrer Umgebung ausgesetzt; sie nutzten ihre körperliche Besonderheit teils aber auch, mehr oder weniger freiwillig, als Quelle ihres Lebensunterhaltes.[3] In der Renaissance lebten Haarmenschen an den königlichen Höfen Frankreichs, Italiens und der Niederlande, wo sie unterrichtet wurden und als menschliche Kuriositäten Teil des Hofstaates waren.[4] Bekannt in der Überlieferung wurden zum Beispiel Petrus Gonsalvus und seine Tochter Tognina Gonsalvus (16. Jahrhundert). Einige berühmte Haarmenschen arbeiteten als Freaks auf den Jahrmärkten und Side Shows des 19. Jahrhunderts,[5] wie etwa Julia Pastrana (1834–1860) und Lionel der Löwenmensch (1890–1932).


Tognina Gonsalvus

Der Mythos des Werwolfs hängt wahrscheinlich auch mit dieser Erkrankung zusammen.

Wikipedia
(dabei fällt mir ein, dass die Wikipedia zwar ganz hervorragend ist, aber nicht als wissenschaftliche Quelle gilt (im Zusammenhang mit Guttenberg zu sehen). Ich zitiere sie trotzdem.)


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 11.03.2011 10:47 | nach oben springen

#3

"Darwin for Congress"

in Aus der Welt der Wissenschaft 12.11.2012 17:41
von franzpeter | 9.008 Beiträge

Wissenschaftspolitik in den USA
"Darwin for Congress"
12.11.2012, 16:06 2012-11-12 16:06:05
Von Markus C. Schulte von Drach
Ausgerechnet im Wissenschaftsausschuss des US-Repräsentantenhauses sitzen etliche Politiker, die an die biblische Schöpfungsgeschichte glauben und den Klimawandel für eine Erfindung halten. Aus Protest dagegen hat der Biologe James Leebens-Mack eine Facebook-Kampagne gestartet - mit beachtlichem Erfolg.




Bild vergrößern Überraschend viele US-Bürger finden, dass Charles Darwin ein wertvolles Mitglied des US-Kongresses wäre. (© Scherl)

Als der erzkonservative republikanische Abgeordnete Paul Broun aus Georgia zur Wiederwahl antrat, hatte er eigentlich keinen Gegenkandidaten. Doch dann erklärte er im Oktober öffentlich: "All das, was ich einmal gelernt habe über Evolution, Embryologie und die Urknalltheorie, sind Lügen direkt aus dem Pfuhl der Hölle."

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Und plötzlich bekam Broun Konkurrenz: Tausende US-Bürger im Landkreis Athens-Clarke schrieben einen anderen Namen auf den Wahlzettel: Charles Darwin.

Natürlich waren es reine Proteststimmen - schließlich ist der Brite Darwin seit 1882 tot. Aber genau darum ging es hier: "Die Protestwahl soll ganz klar zeigen, dass es eine Menge Leute im Bezirk gibt, die mit antiwissenschaftlichen Äußerungen nicht glücklich sind", erklärte James Leebens-Mack der Online-Seite ScienceInsider.

Der Biologe von der University of Georgia in Athens hatte eine Facebook-Kampagne gestartet: Darwin for Congress. Die Bürger sollten auf dem Wahlzettel in die Spalte für Namensvorschläge den Evolutionsforscher Darwin eintragen.

Kandidaten, die auf diese Weise an den Wahlen teilnehmen, bekommen meist nur wenig Stimmen, berichtet die Zeitung The Atlantic. Darwin konnte also einen beachtlichen Erfolg erzielen: Mehr als 4000 US-Bürger stimmten für ihn. Auch wenn er selbst als lebender Amerikaner die Wiederwahl Brouns so nicht gefährdet hätte - der Republikaner holte in Athens-Clarke allein fast 17.000 Stimmen - ist der Protest bemerkenswert. Außerdem gibt es 24 weitere Landkreise in Georgia, in denen die Stimmen für den berühmten Wissenschaftler nicht gezählt wurden. "Die Zahl könnte also noch deutlich größer sein", sagt Leebens-Mack.

Dass der Forscher gerade zur Wahl Darwins aufgerufen hatte, hängt damit zusammen, dass Paul Broun nicht nur ein Kreationist und überzeugt davon ist, dass Gott die Erde vor 9000 Jahren in sechs Tagen erschaffen hat.* Er sitzt zudem ausgerechnet im Wissenschaftsausschuss des Repräsentantenhauses.
Das United States House Committee on Science, Space and Technology ist zuständig für Organisationen wie die Raumfahrtbehörde Nasa, das Energieministerium, die Umweltschutzbehörde EPA und die Ozeanografie- und Wetterbehörde NOAA.

Broun ist nicht der einzige Politiker dort, der ausgesprochen wissenschaftsfeindliche Überzeugungen hegt. So ist Sandy Adams, Republikanerin aus Florida, überzeugt, dass der Mensch erschaffen wurde, wie es in der Bibel steht. Lehrer sollten ihrer Meinung nach auch Theorien lehren dürfen, die im Gegensatz zur Evolution stehen. 2008 unterzeichnete sie in Florida einen entsprechenden Gesetzesentwurf.

"Klimawandel ist Quatsch"
Ein anderes Thema, bei dem etliche Politiker in dem Ausschuss - darunter auch Broun und Adams - den allgemein anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen, ist der Klimawandel. Dana Rohrabacher, Republikaner aus Kalifornien etwa stellt auf seiner Homepage klar: "Ich glaube nicht, dass Kohlendioxid eine Ursache der globalen Erwärmung ist."

Zu den Klimaskeptikern gehört auch der Vorsitzende des Ausschusses, der Republikaner Ralph Hall aus Texas. Er geht davon aus, dass Klimawissenschaftler mit der Idee von der Erderwärmung versuchen, an öffentliche Gelder zu kommen.

Auch der Republikaner Jim Sensenbrenner aus Wisconsin, Vize-Vorsitzender des Gremiums, macht lieber Sonneneruptionen für den Klimawandel verantwortlich als die Menschheit.

Mo Brooks, Republikaner aus Alabama, hält die Erderwärmung für eine Idee der Linken. Schließlich "können wir nicht kontrollieren, was Gott kontrolliert". Und Dan Benishek, Republikaner aus Michigan, erklärte der Washington Post zufolge die ganze Idee vom Klimawandel zum "Quatsch".

Besonderes Aufsehen erregte kürzlich auch das Ausschussmitglied Todd Akin aus Missouri. Der Republikaner ist überzeugt davon, dass der weibliche Körper in der Lage ist, eine Schwangerschaft nach einer Vergewaltigung zu unterbinden. Auch Roscoe Bartlett, Republikaner aus Maryland, hat darauf hingewiesen, dass es nur "sehr wenige Schwangerschaften nach Vergewaltigungen" gebe.

Auffällig ist, dass es in dem Ausschuss jedes Mal Republikaner sind, die durch antiwissenschaftliche Äußerungen Aufsehen erregen. Lediglich Ralph Hall gehörte einmal zu den Demokraten. Inzwischen hat er jedoch die Seiten gewechselt.

Die massive Ablehnung wissenschaftlicher Erkenntnisse ausgerechnet von neun der 36 Mitglieder des United States House Committee on Science, Space and Technology erscheint allerdings nur auf den ersten Blick überraschend. Denn ein Großteil der US-Bürger teilt die Überzeugung dieser Politiker. Mehr als 40 Prozent ]gehen davon aus, dass Gott die Erde vor einigen Tausend Jahren geschaffen hat. Und etwa ein Drittel der Amerikaner glaubt, dass der Mensch für den Klimawandel keine Rolle spielt.

Der Erfolg der Kampagne "Darwin for Congress" zeigt eindrucksvoll, wie sehr religiöse Fragen die amerikanische Gesellschaft spalten.
Quelle:
Süddeutsche.de
Erschütternd, dieser


Anmerkung:
40% der Amerikaner - erschütternd dieser Bildungsmangel!
Eher glaube ich an Bigfoot, als einem dieser schwachsinnigen Kreationisten.
Keine Schulbildung, dumm und sich von anderen Dummen wählen lassen.
*Man sollte doch grundsätzlich einen Kurs für die Messung des Kohlenstoff-Isotops C-13 für Politiker abhalten. Und dann die Leute mal durch einen Steinbruch führen. Oder noch besser, ein Seminar über die Messung der in Amerika haufenweise herumliegenden Saurier-Knochen mit dieser C-13 Methode abhalten.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 12.11.2012 17:43 | nach oben springen

#4

Beweise für die Existenz des Yeti

in Aus der Welt der Wissenschaft 14.10.2013 22:50
von franzpeter | 9.008 Beiträge

Montag, 14. Oktober 2013

Gerücht: Fand Oxford-Lausanne-DNA-Studie "nur" Beweise für die Existenz des Yeti - nicht aber für Bigfoot und Sasquatch?



Washington (USA) - Nur wenige Tage bleiben noch, bis am kommenden Sonntag im englischen Fernsehen die ersten Ergebnisse einer umfangreichen DNA-Analyse angeblich Bigfoot- und Yeti-Gewebeproben durch den Oxford-Humangenetiker Dr. Bryan Sykes vorgestellt werden sollen (...wir berichteten). Noch zuvor könnten die Ergebnisse in einem Artikel in einem naturwissenschaftlichen Fachjournal veröffentlicht werden. Erste Informationen deuten daraufhin, dass zumindest zwei der dabei untersuchten Proben tatsächlich einem bislang wissenschaftlich nicht beschriebenen Wesen zugeschrieben werden können (...wir berichteten). Neue Gerüchte werden nun sogar noch konkreter.

In seinem Blog veröffentlicht der Bigfoot-Forscher Robert Lindsay (robertlindsay.wordpress.com) immer wieder auch neuste Gerüchte bzw. "Insider-Informationen" aus dem Bereich der Kryptozoologie. Und obwohl er sich zunächst immer nur auf anonyme Quellen beruft, hat die Vergangenheit doch gezeigt, dass Lindsay offenbar über ein erstaunlich gutes Netzwerk an informationswilligen Insidern verfügt.

Jetzt will er erfahren haben, dass das Ergebnis des "Oxford-Lausanne Collateral Hominid Project" (OLCHP), innerhalb dessen sich der bekannte Oxford-Humangenetiker Dr. Bryan Sykes gemeinsam mit dem Direktor des Naturkundemuseums Lausanne, Dr. Michel Sartori der genetischen Analyse von angeblich Gewebeproben von Wesen wie Bigfoot, Sasquatch und dem Yeti gewidmet hat, zwar genetisch die Existenz des asiatischen sogenannten Schneemenschen - also des Yetis - beweise, dass dies jedoch nicht all jene Proben zutreffe, die den Wissenschaftlern von den nordamerikanischen Verwandten des Yeti, die u.a. als Bigfoot und/oder Sasquatch bekannt sind.

Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, so könnte die OLCHP-Studie also zwar die Existenz des Yeti bestätigen - die von Bigfoot und Sasqutach im nordamerikanischen Raum jedoch nicht. In diesem Fall, so unterstreicht Lindsay - der von der Existenz der nordamerikanischen "Waldmenschen" fest überzeugt ist - würde ein solches Ergebnis aber nur aussagen, dass die an Sykes und Sartori eingesandten Proben keinem unbekannten Wesen zugeschrieben werden könnten. Grundsätzlich wäre damit also die Existenz von Bigfoot & Co aber nicht widerlegt.

Des Weiteren sollen die Forscher um Sykes anhand der Analyse der mitichondrialen DNA (MtDNA) genetisch herausgefunden haben, dass Yetis zumindest von mütterlicher Seite nicht menschlich sind. Unter Verweis auf die Ergebnisse der umstrittenen DNA-Analyse angeblicher Bigfoot- und Sasquatch-Proben durch das Team um Melba Ketchum (...wir berichteten), die zu dem Ergebnis kam, dass die nordamerikanischen Waldmenschen das Ergebnis einer Hybridisierung aus der Verbindung zwischen weiblichen Menschen und einem unbekannten (wahrscheinlich mittlerweile ausgestorbenen) männlichen Hominiden sind, spekuliert Lindsay weiter, dass Bigfoot und Sasquatchs das Ergebnis einer Vermischung von etwa über die einst passierbare Beringstraße aus Asien nach Nordamerika eingewanderter primitiver Yetis mit menschlichen Frühmenschen und damit weiter entwickelt als diese sind. Tatsächlich berichten Zeugen der nordamerikanischen Waldmenschen übereinstimmend immer wieder über deren angeblich erstaunliche Intelligenz. Ein Merkmal, das in den Augenzeugenberichten zum Yeti im Vergleich nur selten hervorgehoben wird.

Bislang konnte aber auch dieses Gerücht noch nicht bestätigt oder widerlegt werden. Immer noch ist nicht bekannt, ob, wann und wo die Ergebnisse der Analysen von Sykes und Sartori veröffentlicht werden. Auch Sykes hat sich in den vergangen Wochen und Tagen nicht mehr dazu geäußert. Auch eine erst kürzlich versandte Anfrage unserer Redaktion blieb bislang unbeantwortet. Vor dem Hintergrund einer ordentlichen Publikation der Studie in einem anerkannten naturwissenschaftlichen Fachjournal, wäre aber auch dies nicht anders zu erwarten...


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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#5

Bigfoot oder Affenkostüm...?

in Aus der Welt der Wissenschaft 01.12.2014 14:21
von franzpeter | 9.008 Beiträge

Montag, 1. Dezember 2014

Bigfoot oder Affenkostüm...?

Bilder und Videos hier:
http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...ffenkostum.html

Washington (USA) - Geht es um die Frage, was angebliche Beweisfotos von Bigfoot, Sasquatchs oder Yeti zeigen, so sind sich viele Betrachter schnell mit Skeptikern einig: Ein Mann im Affenkostüm. Tatsächlich gehört dar berühmte "Monkey Suit" zweifelsohne zur Standardausrüstung eines jeden Bigfoot-Schwindels. Doch hält die Behauptung auch der Analyse stand? Bigfoot-Forscher sind überzeugt, dass dem nicht so ist und präsentieren ihre auf Anatomie und Proportionen basierenden Analysen.

Schon der wohl berühmteste Foto- bzw. Filmbeweis für Bigfoot, der sogenannte Patterson-Gimlin-Film (s. Foto o.) steht seit seiner Erstveröffentlichung Ende der 1960er Jahre in dem Ruf, lediglich einen großen Mann in einem ausgefeilten Affenkostüm zu zeigen. Tatsächlich zeigen sich alleine in den USA etwa Zweidrittel der in Umfragen befragten Personen davon überzeugt, dass das hier zu sehende Wesen in Wirklichkeit ein Mann im Affenkostüm sei. Zudem hält sich hartnäckig die Behauptung, die Filmer, Robert Gimlin und der mittlerweile verstorbene Roger Patterson hätten dies bereits vor langer Zeit auch so eingestanden. In Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall: Robert "Bob" Gimlin steht bis heute in Vorträgen und in Interviews (1, 2) zu seinem Film.


Zugleich behauptetet Bob Heironimus schon Ende der 1960er Jahre Freunden gegenüber immer wieder, er sei der "Mann im Gorillakostüm" und auf dem Patterson-Gilmlin-Film zu sehen sei. Auch Heironimus steht bis heute zu dieser Aussage.


Schon im vergangenen Jahr präsentierte der professionelle Masken- und Kostümbildner Bill Munns die Ergebnisse seiner bislang fünfjährigen Untersuchungen und Analyse des Patterson-Gimlin-Films und kommt ebenfalls zu dem Schluss: "Das Wesen in dem historischem Bigfoot-Film ist kein Mensch im Kostüm!" (...wir berichteten).

Aktuell hat sich auch der Informatiker, Filmemacher und Animator "Thinker Thunker" der Frage um natürliche und falsche Proportionen angenommen und präsentiert seine Ergebnisse in einem aktuellen Video:
http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...ffenkostum.html

Quelle: grenz|wissenschaft-aktuell


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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