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#1

Ostsee Sonaraufnahme einer mysteriösen Struktur

in Aus der Welt der Wissenschaft 05.07.2011 01:10
von franzpeter | 8.079 Beiträge

Dienstag, 5. Juli 2011Schatzsucher finden mysteriöse Kreisstruktur am Grunde der Ostsee
Sonaraufnahme der mysteriösen Struktur am Boden der Ostsee.



| Copyright/Quelle: Peter Lindberg / aftonbladet.se


Jönköping/ Schweden - Auf dem Grund der Ostsee, zwischen Schweden und Finnland, haben schwedische Schatzsucher eine bislang noch unerklärte kreisrunde große Struktur entdeckt, die sich bislang selbst Meeresarchäologen nicht erklären können.


Wie die schwedische Zeitung "Aftonbladet" berichtet, zeigen die Aufnahmen des Sonars in 87 Metern Tiefe eine kreisartige Struktur von 60 Metern Durchmesser und unmittelbar daneben eine weitere Veränderung des sonstigen Untergrundbodens, die von den Schatzsuchern als eine Art gewaltige Schleifspur gedeutet wird und eine Länge von etwa 300 Metern aufweist. "Fast sieht es so aus, als sei dieses runde Objekt zunächst über den Meeresboden geglitten, bevor es dann zum Liegen kam", zitiert die Zeitung den Chef des Schatzsucherunternehmens, Peter Lindberg. Seine Firma sucht in der Ostsee eigentlich nach alten Schiffswracks, um deren möglicherweise schon alte und somit wertvolle Alkoholladungen zu bergen und mit teilweise beachtlichem Gewinn zu versteigern.



Die Taucher der Bergungsfirma berichten, dass sie am Boden keine entsprechende Struktur erkennen konnten. Nicht zuletzt aus diesem Grund kreisen schon jetzt aber auch zahlreiche Theorien um die Entdeckung. Von der scherzhaften Bemerkung einiger Beobachter, dass die Struktur dem "Millennium Falcon" (einem Raumschiff aus den "Star Wars"-Filmen) gleiche, bis hin zur Vermutung über ein abgestürztes UFO, den Krater einer Unterwassermine oder sogar die symmetrische Blüte von Meeresalgen, werden derzeit verschiedenste Theorien diskutiert.

Andreas Olsson, Meeresarchäologie vom Schwedischen Meeresmuseum um Stockholm gibt zu bedenken, dass es derzeit noch viel zu früh sei, um eine Erklärung für die Struktur liefern zu können. Er selbst, so zitiert die "Aftonbladet", vermutet, derzeit, dass es sich um eine natürliche, geologische Struktur handelt.

Quellen: aftonbladet.se / grenzwissenschaft-aktuell.de

Anmerkung:
Was fällt mir dazu ein?
Wenn ein größerer meteor einschlägt (und in diesem Fall etwas schräg) dann wird in der Mitte des Einschlagkraters das Gestein hochgeschleudert und bildet einen kreisrunden Hügel.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 05.07.2011 01:13 | nach oben springen

#2

Mysteriöse Struktur am Grunde der Ostsee:

in Aus der Welt der Wissenschaft 11.06.2012 09:19
von franzpeter | 8.079 Beiträge

Montag, 11. Juni 2012
Mysteriöse Struktur am Grunde der Ostsee: Die Gerüchte überschlagen sich


Sonaraufnahme der Kreisstruktur in der Ostsee. | Copyright: oceanexplorer.se

Norrtälje (Schweden) - Seit das "Ocean-X-Team" aus Schatztauchern um Peter Lindberg und Dennis Asberg vor wenigen Tagen erklärt hatte, dass sie erfolgreich zu der im September 2011 am Grunde der Ostsee entdeckten kreisförmigen Struktur hinabgetaucht seien und dort ein "beeindruckendes Mysterium in der Tiefe" entdeckt hätten, überschlagen sich die Gerüchte um die sowieso schon umstrittene und viel diskutierte Entdeckung. Während die Entdecker weitere Informationen und erste Bilder noch für diese Woche angekündigt haben, haben wir die bisherigen Gerüchte im Folgenden zusammengefasst.

Während die letzte offizielle Meldung über das "Mysterium in der Tiefe" vom 7. Juni 2012 auf der Seite des "Ocean-X-Teams" (ehem. Oceanexplorer, oceanexplorer.se) stammt, brodelt besonders in der entsprechenden Facebook-Gruppe (http://www.facebook.com/groups/178384865554985/) die Gerüchteküche. Vorrangig wird diese durch Meldungen von Personen befeuert, die angeblich nach der Rückkehr de Forschungsschiffes "Ancylus" mit Teilen der Besatzung gesprochen haben wollen. In welcher Beziehung die entsprechenden Personen zur Mannschaft, den Schatztauchern selbst oder gar dem Fernsehteam der schwedischen TV-Produktionsgesellschaft "Titan" stehen, die sich die Rechte am Tauchgang und dessen Ergebnis gesichert hat, geht aus den einschlägigen Diskussionen indes nicht hervor.


- Zunächst wurde berichtet, dass Schiff und Mannschaft am Sonntag wieder im Hafen von Norrtälje angekommen seien und sich zunächst einen Abend im örtlichen Pub gegönnt hätten.

- Laut Informationen der Besatzung sei das Schiff nur zurückgekommen, um Vorräte aufzufüllen. Danach werde man erneut zum Fundort fahren. Dementsprechend wären die Arbeiten also noch nicht beendet. Laut den Aussagen auf Facebook soll ein weiterer Tauchgang für den kommenden Donnerstag geplant sein.

- Erste Aussagen über das Ergebnis des Tauchgangs lauten demnach, dass man "coole Sachen" gefunden habe, man bislang aber noch nicht mehr sagen könne/dürfe.
Jimmi Asberg (wahrscheinlich verwandt mit Dennis Asberg und Teil der Besatzung der Ancylus) schrieb indessen: "Nein, ich kann keine Informationen rausgeben. Aber ich bin mir sicher, dass Euch (gemeint ist die Facebook-Gruppe) schon bald UNGLAUBLICHE (sic.) Neuigkeiten erreichen werden."

- Während im weiteren Diskussionsverlauf zunächst über eine "Pressekonferenz" spekuliert wurde, die am heutigen Montag stattfinden soll, war später nur noch von einer "Pressemitteilung" die Rede. Noch später, am gestrigen Abend meldete sich dann Dennis Asberg selbst zu Wort und erklärte, dass es morgen (also dem heutigen Montag) ein Interview mit einem russischen Nachrichtensender geben werde.

- Ein weiterer Teilnehmer der Facebook-Gruppe will dann sogar mit dem Kapitän gesprochen und diesen gefragt haben, ob die Kreisstruktur aus Fels bestehe. Auf diese Frage habe der Kapitän erklärt, dass dem nicht so sei ("I asked the capt. if the circle was made of rock he said it is not of this "nature").

UPDATE 00:34 Uhr, 11.06.2012: Gegen 0:00 Uhr postete Dennis Asberg auf der Seite der Facebook-Gruppe folgendes Statement: "Alles ist bis bislang noch streng geheim ... wegen des Risikos ... Ich hoffe, dass Ihr alle versteht, dass dies kein Spiel ist. Aber, die Wahrheit wird schon bald berichtet werden." ("Everything is top secret now ... because of the risks ... hope you all understand this is no game. But the truth will be reported shortly.")...

Bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung agen und noch keine weiteren, geschweige denn konkreteren oder gar offiziellen Informationen vor...

Quelle: Grenz|Wissenschaft-aktuell


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 11.06.2012 09:22 | nach oben springen

#3

RE: Mysteriöse Struktur am Grunde der Ostsee:

in Aus der Welt der Wissenschaft 18.06.2012 16:42
von franzpeter | 8.079 Beiträge

Freitag, 15. Juni 2012
Erste Aufnahmen der mysteriösen Kreisstruktur am Grunde der Ostsee veröffentlicht



Erste Tauch-Aufnahme der Kreisstruktur. | Copyright/Quelle: oceanexplorer.se / expressen.se

Norrtälje (Schweden) - Nach Tagen des Schweigens und der Ungewissheit hat das "Ocean-X-Team" aus Schatztauchern um Dennis Asberg und Peter Lindberg nun erste Aufnahmen jener Kreisstruktur am Grunde der Ostsee vor Schweden veröffentlicht, deren Entdeckung im September 2011 für große Kontroversen, hitzige Diskussionen und zahlreiche Spekulationen darüber geführt hatte, um was es sich dabei handeln könnte.



Sonaraufnahme der Struktur von 2011. | Copyright: oceanexplorer.se

Wie die Taucher gegenüber der schwedischen Zeitung "Expressen" (expressen.se) erklärten, handelt es sich offenbar um eine gewaltige Sandsteinformation in 85 Metern Tiefe, "die wie in Zement gegossen erscheint". Desweiteren soll es dort unten Anordnungen von Steinen und Felsen geben, die kreisförmig angeordnet sind und an eine Art Lagerfeuerplatz erinnern (s. Abb. und Video)

Weitere Aufnahmen des Tauchganges zur kreisförmigen Struktur in der Ostsee. | Copyright/Quelle: ocenaexplorer.se / expressen.se


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Schlussendlich stehen Taucher und Forscher angesichts der Aufnahmen nun vor mehr Fragen als Antworten. Der Taucher Stefan Hogeborn, zeigt sich weiterhin verwundert über die Struktur am Boden der Ostsee: "Ich habe noch nie etwas Vergleichbares am Meeresboden gesehen", zitiert ihn die Zeitung.

Quelle: Grenz|Wissenschaft-aktuell


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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#4

RE: Mysteriöse Struktur am Grunde der Ostsee:

in Aus der Welt der Wissenschaft 18.06.2012 16:44
von franzpeter | 8.079 Beiträge

15/6/2012, PRESSEMITTEILUNG

DIE SCHATZSUCHER, DAS OCEAN X TEAM, HAT ETWAS EINZIGARTIGES ENTDECKT ALS SIE ZU DEM MYSTERIÖSEN, KREISFÖRMIGEN OBJEKT IN DER OSTSEE HINABGETAUCHT SND.

Die Schatzsucher bestätigen damit, dass sie am Meeresboden etwas Anormales entdeckt haben.

STOCKHOLM, Schweden, 15. Juni 2012

Das "Ocean X Team" ist zu dem kreisförmigen Objekt am Grunde der Ostsee getaucht und dort auf etwas gestoßen, was sie so zuvor noch nie erlebt hatten. Zunächst dachten sie, dass es sich nur um einen Stein oder eine Felsklippe handelt. Nach weiteren Tauchgängen stellte sich das Objekt jedoch als (geformt wie) ein gewaltiger Pilz heraus, der sich mit abgerundeten Seiten schroffen Kannten drei bis vier Meter über den Meeresboden erhebt. Das Objekt hat ein eiförmiges Loch, das von der Oberseite wie durch eine Öffnung in das Objekt hineinführt. Auf der Oberseite des Objekts gibt es merkwürdige Steinformationen, die ganz an kleine Feuerstellen erinnern. Die Steine selbst bedeckt etwas, das wie Ruß aussieht.

"Während meiner 20-jährigen Taucherkarriere und 6.000 Tauchgängen habe ich noch nie etwas Vergleichbares gesehen. Normalerweise brennen Steine nicht. Ich kann nicht erklären, was ich da gesehen habe und ich bin eigentlich da runter getaucht, um Fragen zu beantworten. Ich kam jedoch mit noch mehr Fragen wieder hinauf", erklärt Stefan Hogeborn, einer der Taucher des 'Ocean X Teams'.

Der Pfad, der im Meeresboden zu dem Objekt führt, kann als Startbahn oder Abfahrtstrecke beschrieben werden, da hier der Meeresboden eingeebnet ist und sich am Ende (dieses Pfades) das Objekt befindet.

"Zunächst dachten wir, dass es sich nur um einen Stein handelt. Das da unten ist aber etwas anderes. Der Umstand, dass es auch keine Hinweise auf vulkanische Aktivitäten in der Ostsee gibt, macht den Fund umso merkwürdiger. Als Laien können wir nur darüber spekulieren, wie dieses (Objekt) von der Natur geformt wurde. Auf jeden Fall ist es das merkwürdigste Ding, das ich je in meinem Beruf als professioneller Taucher gesehen habe", kommentiert Peter Lindberg, einer der Gründer des "Ocean-X-Teams".

Derzeit sind Wissenschaftler damit beschäftigt, Proben, die wir von dem Objekt mit an die Oberfläche gebracht haben, zu untersuchen. Zudem bemühen sich weitere Experten anhand von neuen Sonardaten mehr über das mysteriöse Objekt zu erfahren.

Quelle Grenz|Wissenschaft-aktuell


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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#5

RE: Mysteriöse Struktur am Grunde der Ostsee:

in Aus der Welt der Wissenschaft 22.06.2012 20:25
von franzpeter | 8.079 Beiträge

Freitag, 22. Juni 2012
Neue Informationen über das mysteriöse Objekt in der Ostsee

Sonaraufnahme der Struktur von 2011. | Copyright: oceanexplorer.se

Jönköping (Schweden) - Seit der Veröffentlichung erster Bild und einer Pressemitteilung vor einer Woche (...wir berichteten 1, 2) war es still geworden um die mysteriöse Struktur am Grunde der Ostsee. Ein jetzt vom chinesischen TV-Sender "NTD" veröffentlichter Bericht über den vergangenen Tauchgang beinhaltet zahlreiche Aussagen der Mitglieder der Schatztaucher des "Ocean X Teams" - darunter auch bislang nicht gekannte Informationen.

Erneut zeigt sich Peter Lindberg von dem, was die Tauchexpedition am Grunde der Ostsee entdeckt hatte, beeindruckt: "Ich war einer der größten Skeptiker im Team und war wirklich darauf vorbereitet, dass wir da unten nichts anderes als eine Felsformation vorfinden. Stattdessen war es für mich eine ganz beeindruckende Erfahrung."

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
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Auch auf bislang unbekannte Einzelheiten bzw. so noch nicht zuvor beschriebene Details der Struktur geht der NTD-Beitrag genauer ein: So gebe es auf der Oberseite des Objekts "sichtbare Formationen, die in einem Winkel von 90 Grad zueinander angeordnet sind und wie Gänge oder Wände aussehen. Zudem gibt es (eine Struktur), die so aussieht, als könnte es eine Treppe sein. Die Taucher haben zudem ein Loch von etwa 25 Zentimeter Durchmesser entdeckt, von dem sie bislang jedoch nicht wissen, wohin es führt (...). Bislang, so der Beitrag weiter, konnten Geologen, die die Arbeiten verfolgen, die Strukturen nicht erklären.

Erste Tauch-Aufnahme der Kreisstruktur. | Copyright/Quelle: oceanexplorer.se / expressen.se

Neben diesen Fragen stießen die Taucher auch auf nicht weniger mysteriöse Probleme und Begleiterscheinungen: "Unser Tauchcomputer zeigte dort unten eine Wassertemperatur von minus einem Grad Celsius an. Das wäre aber ungewöhnlich kalt und hätte das Wasser langsam gefrieren lassen sollen", zeigt sich der erfahrene Taucher Stefan Hogeborn verwundert. "Vielleicht lässt sich das aber auch durch die Bewegung des Wassers erklären."

Ein Hauptziel der ersten Tauchexpedition war zudem die Videodokumentation des Fundes. Als sich die Filmkameras jedoch dem Objekt näherten, versagten sie ihren Dienst. "Warum", so fragt sich Hogeborn weiter, "funktionieren da unten keine technischen Geräte? Auch unser GPS setzte aus, als wir über direkt über dem Objekt waren. Erst als wir uns etwa 200 Meter von dem Objekt entfernt hatten, gingen unsere Geräte wieder einwandfrei – fuhren wir dann wieder über das Objekt, setzte alles wieder aus. In allen meinen 20 Jahren als professioneller Taucher habe ich noch nie etwas Ähnliches erlebt."

Nah dem ersten Tauchgang zeigt sich auch Dennis Asberg "hundertprozentig davon überzeugt, dass sie am Grunde der Ostsee auf etwas ganz Ungewöhnliches und Einzigartiges entdeckt haben: "Was auch immer es ist, ob ein Meteorit, ein U-Boot aus dem Kalten Krieg oder ein UFO - es muss etwas sein."

Derzeit stehen Laboranalysen von Proben des Objekts noch aus und eine weitere Expedition sei geplant. Dann sollen auch Geologen die Taucher vor Ort begleiten...


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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#6

RE: Mysteriöse Struktur am Grunde der Ostsee:

in Aus der Welt der Wissenschaft 27.06.2012 08:57
von franzpeter | 8.079 Beiträge

Mittwoch, 27. Juni 2012
Neue Bilder vom mysteriösen Objekt in der Ostsee



Rechtwinklige Strukturen auf der Oberseite des Objekts am Grunde der Ostsee. | Copyright: oceanexplorer.se


Jönköping (Schweden) - Weiterhin ranken sich viele unbeantwortete Fragen um den Fund einer 60 Meter durchmessenden Struktur am Grunde der Ostsee, die 2011 von Schatztauchern auf Sonaraufnahmen entdeckt wurde. Offenbar gefangen in einem Netz aus Vertragsbindungen an eine TV-Produktion und die lokalen Medien, entwickelt sich der Informationsfluss und die Öffentlichkeitsarbeit der Entdecker mehr und mehr zu einem Fiasko, in dem aufgrund mangelnder Informationen zunehmend Spekulationen die Oberhand über die Fakten zu gewinnen drohen. Jetzt haben die Schatztaucher um Dennis Asberg und Peter Lindberg vom "Ocean-X-Team" erneut Aufnahmen vom Tauchgang zum Objekt in rund 80 Metern Tiefe und eine Computergrafik veröffentlicht.

Während die innerhalb eines Beitrags in der Sendung "Rapport" des schwedischen Sender "svt1" neben einer am Computer erzeugten Rekonstruktion des Objekts bei vielen Nichtschwedischen Betrachtern für Verwirrung und Spekulationen darüber gesorgt hatte, dass es sich hier um eine wirkliche Gesamtansicht des Objekt handeln könnte (s. folgende Abb.), wurden erstmals auch Videoaufnahmen des schon zuvor oft diskutierten, 25 Zentimeter durchmessenden Lochs in der Oberfläche der Struktur gezeigt, das in diese hineinreichen soll. Tatsächlich hat es zumindest auf den Aufnahmen den Anschein, als ströme oder gase etwas aus diesem Loch ins umgebende Wasser.





Standbilder aus dem TV-Beitrag zeigen das Loch in der Oberfläche des Objekts. | Copyright: Copyright/Quellen: oceanexplorer.se / svt.se



Deutlich spektakulärer sind hingegen Aufnahmen, die Dennis Asberg von einer der schon zuvor mehrfach beschriebenen rechtwinkligen Strukturen auf der Oberfläche des Objekt veröffentlicht hat (s. Abb. oben) und wie sich schon auf der ersten Sonaraufnahme zu sehen sind. Hierbei, so Asberg auf seiner Facebook-Seite, handele es sich um Aufnahmen mit dem "Blue View"-Aufnahmesystem, also um ein hochauflösendes Mehrfachstrahl-Sonar, mit dem einmalige Darstellung von Strukturen unter Wasser möglich sind. "Viele Teile der Strukturen", so Asberg weiter, "sind mit Sand bedeckt (...) und für mich sieht es so aus, als sei dieses Ding schon viele Tausend Jahre alt - aber da kann ich mich natürlich irren." Und erneut versichert Asberg, dass es sich nicht um einen Publicity-Gag handelt: "Ich habe alles, was ich habe, in dieses Projekt gesteckt. Einzig aus dem Grund heraus, weil ich sicher bin, dass es sich um etwas Einzigartiges handelt."

Wann und in welcher Form weitere Informationen und Aufnahmen folgen sollen, ist bislang noch nicht bekannt.
Wir werden weiterhin aktuell berichten...

Quelle: Grenz|Wissenschaft-aktuell


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 27.06.2012 08:58 | nach oben springen

#7

RE: Mysteriöse Struktur am Grunde der Ostsee:

in Aus der Welt der Wissenschaft 11.04.2013 13:55
von franzpeter | 8.079 Beiträge

Donnerstag, 11. April 2013

Analyse belegt: Verbranntes organisches Material bedeckt Teil der "Ostsee-Anomalie"


Norrtälje (Schweden) - Im Herbst 2011 hatten Schatztaucher auf Sonaraufnahmen eine merkwürdige Kreisstruktur am Grunde der Ostsee vor Schweden entdeckt. Trotz zweier Tauchgänge konnten bislang weder die Natur noch die Herkunft der sogenannten "Ostsee-Anomalien" identifiziert werden (...wir berichteten, s. Links). Jetzt präsentieren die Schatztaucher Analysen von Gesteinsproben, von der Oberfläche des Objekts. Diese zeigen, dass der Stein mit einst verbranntem organischem Material bedeckt ist und stellt die Wissenschaftler damit vor ein weiteres Rätsel.

Bereits zuvor konnte zwar festgestellt werden, dass es sich bei den Steinen u.a. um Basalt, also Gestein vulkanischen Ursprungs handelt, doch sahen schwedische Wissenschaftler darin trotz des Umstands, dass in der Ostsee bis heute keine Vulkane bekannt sind, nichts Ungewöhnliches. Der Geologe Volker Brüchert von der Stockholms Universitet erklärte damals: "Die gesamte nordbaltische Region wurde derart stark von Gletscherprozessen beeinflusst, sodass sowohl die Struktur selbst als auch die Gesteinsproben wahrscheinlich das Ergebnis dieser Prozesse sind. (...) Wahrscheinlich wurde auch der Basaltstein von Gletschern an seinen Fundort transportiert." (...wir berichteten).

Da - so berichtet die schwedische Tageszeitung "Aftonbladet" - schwedische Wissenschaftler somit nicht an einer weiterführenden Analyse der Basaltbrocken interessiert waren, hatten sich Dennis Asberg und Peter Lindberg von "Ocean-X-Team" an israelische Wissenschaftler des Weizmann Institute of Science und des archäologische Institut der Tel-Aviv University gewandt, deren erste Ergebnisse sie nun auf ihrer Internetseite (oceanexplorer.se) präsentiert.


Demnach wurde die Probe mikromorphologischen Sedimentanalysen und einer Infrarotspektroskopie unterzogen. "Diese Analysen zeigen, dass auf dem Basaltstein, der von der kreisrunden Anomalie in der Ostsee stammt, einst organisches Material verbrannt wurde. Weitere Analysen sollen dieses Material nun datieren und genau aufzeigen, um welches Material es sich handelt."

Analyseauswertung des Basaltbrockens durch das Weizmann Institute of Science. | Copyright/Quelle: oceanexplorer.se

Erste Vermutung der Wissenschaftler, so berichtet wiederum "Aftonbladet" unter Berufung auf die Taucher, gehen von einem Alter von mindesten 15.000 bis zu 140.000 Jahren aus. Damit könnte eine vulkanische Erklärung ausgeschlossen werden, da in der Region seit rund 150 Millionen Jahre keine aktiven Vulkane bekannt sind.

Die Asberg und Linberg spekulieren nun bereits, ob auf der Struktur am Grunde der Ostsee möglicherweise Brandopfer dargebracht wurden und es sich somit um eine prähistorische Anlage handelt.


Von der Zeitung auf die Analyseergebnisse der israelischen Wissenschaftler angesprochen zeigt sich nun auch Frederick Klingberg von der Geological Survey of Sweden (SGU.se) erstmals interessiert. Ob nun auch weitere Erkundungen schwedischer Geologen stattfinden, ist bislang noch ebenso unbekannt, wie konkrete Sendetermine der TV-Dokumentation zur "Ostsee-Anomalie", die begleitend zu den Taucharbeiten des "Ocean-X-Teams" entstand und seit Monaten angekündigt wird.

Quelle:
Grenz|wissenschaft-aktuell


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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#8

RE: Mysteriöse Struktur am Grunde der Ostsee:

in Aus der Welt der Wissenschaft 27.05.2013 15:01
von franzpeter | 8.079 Beiträge
grenz|wissenschaft-aktuell

Täglich aktuelle Nachrichten aus Grenz- und Parawissenschaft


Montag, 27. Mai 2013




Mehrstrahl-Sonar zeigt Ostsee-Anomalie erstmals in 3D - Weitere Videos mit Anomalien angekündigt
Fächerecholot-Aufnahme der großen "Ostsee-Anomalie". Grüne Flächen entsprechen höher gelegenem Terrain. Die Tiefenauflösung liegt bei 8 Metern, d.h. Höhenunterschiede von weniger als acht Metern werden nicht korrekt abgebildet. | Copyright: Peter Lindberg, oceanexplorer.se


Norrtälje (Schweden) - Nachdem lange Zeit nur normale Sonar-Aufnahmen der sogenannten großen "Ostsee-Anomalie", einer kreisförmigen und bislang unerklärten Struktur am Grunde der Ostsee, zur Verfügung standen (...wir berichteten, s. Links), haben ihre Entdecker, Schatztaucher der Bergungsfirma "Ocean-X-Team" nun eine Aufnahme mit einem mehrstrahligen Sonar (Fächerecholot / Multibeam-Echosounder) veröffentlicht, die die Struktur erstmals in 3D offenbart und zugleich Videoaufnahmen weitere nur für Sonar sichtbarer Anomalien in der Nähe der Kreisstruktur angekündigt.

Wie Peter Lindberg auf der Seite der offiziellen Facebook-Gruppenseite des "Ocean-X-Teams" (facebook.com/groups/OceanXteam) berichtet, zeigt die Sonaraufnahme die Struktur am Ostseeboden vor Schweden in rund 80 Metern Tiefe, fügt zugleich jedoch erläuternd hinzu: "Wie wir das jedoch schon zuvor erklärt haben, stellt ein derartiges Fächerecholot nicht das exakte Abbild der dargestellten Struktur dar." Dennoch ermögliche die Aufnahme eine gute dreidimensionale Vorstellung von Teilen der Struktur und ihrer großflächigen Umgebung.


Allerdings lasse sich auf der Aufnahme recht gut die Kannte zwischen dem Fundament und der offenbar darauf ruhenden Struktur selbst erkennen. Andererseits sei die rechte Seite der Anomalie auf der gen Süden ausgerichteten Ansicht nahezu vollständig unkenntlich. Dies könne durch die Position der Sonarsonde verursacht worden sein, durch die die Struktur selbst sozusagen einen Sonarschatten geworfen habe. Zudem handele es sich um eine geglättete Darstellung der Daten, bei der vermeintlich falsche Echos ausgeblendet werden, weshalb das Bild keine wirklichen Detailinformationen zulasse. "Dies Aufnahme gibt lediglich eine grobe Ahnung der wirklichen Struktur wieder", so Lindberg. "Man darf darauf nicht nach Details suchen, da die Aufnahme keine Details zeigt. (...) An anderen Positionen werden Dinge angezeigt, die angeblich aus der Struktur herausragen, obwohl diese so gar nicht vorhanden sind. Das liegt dann vielleicht an der schlechten Auflösung."


Weiterhin erklärten die Schatztaucher, dass sie bald ein ausführliches Video des ersten Tauchgangs mit dem Tauchroboter zur Kreis-Anomalie veröffentlichen werden. Bislang sei dies aufgrund der Tatsache, dass die Computer gehackt worden seien, leider nicht möglich gewesen. Lediglich ein von den Bildschirmen abgefilmtes Video zeigt erste Aufnahmen und angebliche große Objekte vor den Sensoren der Tauchkamera, die so nur auf dem Sonar - nicht aber im sichtbaren Licht etwa 10 Meter unterhalb der Meeresoberfläche geortet wurden...

Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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