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#1

Außerirdische

in Aus der Welt der Wissenschaft 25.11.2011 23:06
von franzpeter | 8.075 Beiträge

Freitag, 25. November 2011
Klage um Freigabe von Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages zum Thema UFOs und Außerirdische



Berlin/ Deutschland - Vor dem Verwaltungsgericht Berlin hat ein Kläger Einsicht in die Unterlagen einer Ausarbeitung des "Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages" zum Thema UFOs und/ oder Außerirdische beantragt. Das Verfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Deutschen Bundestag, wird am Donnerstag, den 1. Dezember 2011 eröffnet.

Der Kläger Frank R., der von der "Thöner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH" vertreten wird, beruft sich auf das deutsche Informationsfreiheitsgesetz (IFG) und begehrt in seiner Klage Einsicht in Unterlagen des "Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages" zum Thema UFOs und/ oder Außerirdische. Insbesondere möchte er Einblick in die im November 2009 erstellte Ausarbeitung mit dem Titel "Die Suche nach außerirdischem Leben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischen Lebensformen“, wie sie "grenzwissenschaft-aktuell.de" vorliegt (...wir berichteten schon im Frühjahr 2010) nehmen.

Bislang lehnt der Deutsche Bundestag dies mit der Begründung ab, "weil das Gesetz auf den Deutschen Bundestag nur anwendbar sei, soweit er öffentlich-rechtliche Verwaltungsaufgaben wahrnehme", zitiert die Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts. "Der spezifische Bereich der Wahrnehmung parlamentarischer Angelegenheiten solle demgegenüber vom Informationszugang ausgenommen bleiben. Dazu gehöre u.a. die der Mandatsausübung der Abgeordneten zuzuordnende Zuarbeit der Wissenschaftlichen Dienste. Im Übrigen gelte für die Arbeiten des Wissenschaftlichen Dienstes der Schutz geistigen Eigentums."


In Deutschland setzt sich die "Deutsche Initiative für Exopolitik" (exopolitik.org) für die Veröffentlichung des angeblich noch vielfach geheimen UFO-Wissens der Regierungen und die Beendigung der "Verschleierung der außerirdischen Präsenz auf der Erde" ein. Gegenüber "grenzwissenschaft-aktuell.de" kommentierte der Koordinator der Initiative Robert Fleischer die Handhabung bzw. Zurückhaltung der Ausarbeitung durch den deutschen Bundestag wie folgt: "Die Weigerung des Deutschen Bundestages zur Veröffentlichung der Ausarbeitung erscheint gerade vor dem Hintergrund, dass auf der Internetpräsenz des 'Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages' (bundestag.de/dokumente/wissenschaftlichedienste) eine Vielzahl entsprechender Berichte, Gutachten und Ausarbeitungen zu allen möglichen Themen veröffentlicht wurden und hier auch heruntergeladen werden können, fragwürdig. Warum also gerade die Veröffentlichung der Ausarbeitung in Sachen UFOs und Außerirdische unter Verweis auf den Urheberrechtsschutz zurückgehalten wird, ist also kaum verständlich."

Grenz|Wissenschaft-aktuell

Anmerkung:
Ja, finde ich auch nicht verständlich!
Wahrscheinlich wiehert hier der Amtsschimmel.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 26.11.2011 00:22 | nach oben springen

#2

RE: Außerirdische

in Aus der Welt der Wissenschaft 01.12.2011 20:04
von franzpeter | 8.075 Beiträge

Berlin/ Deutschland - Der Deutsche Bundestag muss Einsicht in einen 2009 von einer Bundestagsabgeordneten der CDU-Fraktion beim "Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages" in Auftrag gegebene Ausarbeitung zum Thema "Die Suche nach außerirdischem eben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischen Lebensformen" gestatten, der bislang vor der Öffentlichkeit zurückgehalten wurde. Das hat soeben das Verwaltungsgericht Berlin entschieden.


"Der Anspruch auf Zugang zu amtlichen Informationen nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) gilt auch für Ausarbeitungen des 'Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages', so das Verwaltungsgericht Berlin in seiner heute (1. Dezember 2011) bekannt gegebenen Entscheidung.

Der Kläger, Frank Reitemeyer (s. Abb.), hatte gemäß dem IFG begehrt, ihm Einblick in die im November 2009 vom Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages erstellte Ausarbeitung über "Die Suche nach außerirdischem Leben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischen Lebensformen“ zu geben. Der Deutsche Bundestag hatte dieses Ersuchen mit der Begründung abgelehnt, das IFG sei auf den Deutschen Bundestag "nur anwendbar, soweit er öffentlich-rechtliche Verwaltungsaufgaben wahrnehme. Die Zuarbeit der Wissenschaftlichen Dienste sei der Mandatsausübung der Abgeordneten zuzurechnen und daher als Wahrnehmung parlamentarischer Angelegenheiten vom Informationszugang ausgenommen. Im Übrigen gelte für die Arbeiten des Wissenschaftlichen Dienstes der Schutz geistigen Eigentums" (...wir berichteten, s. Links).



Wie die Pressemitteilung des Berliner Verwaltungsgerichts erläutert, sind die Richter dieser Ansicht jedoch nicht gefolgt und haben der Klage stattgegeben. "Die Aufgabe des Parlamentes besteht im Wesentlichen in der Gesetzgebung und der Kontrolle der Regierung. Dazu gehört nicht die Arbeit des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, da dieser lediglich Fragen der Abgeordneten beantwortet und Gutachten erstellt. Diese Vermittlung von Information und Wissen bildet die Grundlage für die parlamentarische Arbeit der Abgeordneten, sei aber nicht selbst parlamentarische Arbeit."

"Eine Verletzung des Schutzes geistigen Eigentums sei selbst dann nicht zu befürchten, wenn man davon ausgehe, dass es sich bei der Ausarbeitung um ein „Werk“ im Sinne des Urheberrechts handele. Der Bundestag als Inhaber des Urheberrechts sei in seinem Erstveröffentlichungsrecht nicht betroffen, weil nur der Kläger Einblick erhalte, nicht jedoch die Allgemeinheit. In seinem Verbreitungsrecht sei der Bundestag nicht betroffen, weil der Kläger nicht die Absicht habe, die Ausarbeitung in den Verkehr zu bringen, sondern sie lediglich lesen wolle."

Die vom Deutschen Bundestag beantragte Berufung hat die Kammer wegen der grundsätzlichen Bedeutung die Berufung bei dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg zugelassen."

Beobachter vermuten, dass die Beharrlichkeit, mit der sich der Bundestag vor der Einsichtnahme oder gar einer Veröffentlichung sträubt, weniger in der in der Ausarbeitung behandelten Thematik (UFOs und außerirdisches Leben), sondern in allgemeinen Fragen um den Umgang mit entsprechenden Berichten und Ausarbeitungen des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages begründet liegt.

Der Bericht des "Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages" selbst, wie er u.a. der Redaktion von "grenzwissenschaft-aktuell.de" vorliegt (...wir berichteten bereits im Frühjahr 2010) widerspricht in einer seiner Schlussfolgerungen der seit Jahrzehnten von der Bundesregierung vertretenen Position, dass man kein Interesse und Forschungsbedarf bezüglich unidentifizierter Flugobjekte habe. Zuletzt hatte sich der damalige Innen- und heutige Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble auf eine Anfrage um mögliche UFO-Untersuchungen durch die Bundesregierung auf "abgeordnetenwatch.de" wie folgt geantwortet: "(...) eine Behörde oder Institution auf Bundesebene, die vermeintliche Sichtungen von Unbekannten Flugobjekten, sog. UFOs, erfasst bzw. auswertet sowie Projekte, wie die von Ihnen beschriebenen, sind hier (beim Innenministerium) nicht bekannt."

Gleichwohl liegt es für den "Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages" durchaus nahe, dass deutsche Stellen derlei Forschungen im Geheimen betreiben: "Die Tatsache, dass sowohl Großbritannien als auch Frankreich sich mit der Fragestellung nach der Existenz von UFOs und außerirdischen Lebensformen beschäftigten und dies - nach vorheriger Geheimhaltung - in den letzten Jahren sogar via Internet veröffentlicht haben, legt die Vermutung nahe, dass sich auch deutsche Behörden oder Ministerien mit dieser Fragestellung befasst haben bzw. befassen."

Anmerkung:

Da wird man ja richtig gespannt, was da Geheimnisvolles drinsteht.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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#3

RE: Außerirdische

in Aus der Welt der Wissenschaft 07.12.2011 14:37
von franzpeter | 8.075 Beiträge

Antwortschreiben vom Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen.



Berlin/ Deutschland - Was UFO-Forscher seit Jahrzehnten vermuten und bundesdeutsche Ministerien und Behörden immer wieder abstritten, konnte nun durch Forscher der Deutschsprachigen Forschungsgesellschaft für UFO-Forschung (DEGUFO) offiziell bestätigt werden: Eine ressortübergreifende Institution des Bundes verwaltet Akten über die Sichtungsmeldungen unbekannter fliegender Objekte im Luftraum der Bundesrepublik Deutschland. Eine Freigabe dieser Akten zur zivilen Erforschung der in diesen Akten beinhalteten Sichtungen unidentifizierter Flugobjekte und deren und Untersuchungsergebnisse ist allerdings nicht zu erwarten.


In den vergangenen 40 Jahren der UFO-Forschung in Deutschland stellten verschiedene UFO-Forschungsgesellschaften und Privatpersonen mehrfache Anfragen an das Bundesverteidigungsministerium, ob irgendjemand oder irgendeine Institution in der Bundesrepublik Deutschland für die Sammlung und Nachverfolgung von UFO-Sichtungen im bundesdeutschen Luftraum verantwortlich ist und ob es dafür eine Meldestelle gibt. Die Anfragen enthielten außerdem die konkrete Frage darüber ob UFO-Archive innerhalb des Verteidigungsministeriums vorliegen. Immer wieder wurden diese Anfragen negativ bescheinigt.

Nicht zuletzt hatte noch im Februar 2008 der damalige Innen- und heutige Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble auf eine Anfrage um mögliche UFO-Untersuchungen durch die Bundesregierung auf "abgeordnetenwatch.de" wie folgt geantwortet: "(...) eine Behörde oder Institution auf Bundesebene, die vermeintliche Sichtungen von Unbekannten Flugobjekten, sog. UFOs, erfasst bzw. auswertet sowie Projekte, wie die von Ihnen beschriebenen, sind hier (beim Innenministerium) nicht bekannt."


Dieser und anderer negativen Bescheinigungen von Seiten der Regierungsverantwortlichen hatte zuletzt sogar der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages widersprochen und in einer 2009 erstellten Ausarbeitung zum Thema UFOs und die Suche nach außerirdischem Leben erklärt: "Die Tatsache, dass sowohl Großbritannien als auch Frankreich sich mit der Fragestellung nach der Existenz von UFOs und außerirdischen Lebensformen beschäftigten und dies - nach vorheriger Geheimhaltung - in den letzten Jahren sogar via Internet veröffentlicht haben, legt die Vermutung nahe, dass sich auch deutsche Behörden oder Ministerien mit dieser Fragestellung befasst haben bzw. befassen. (...wir berichteten)."

Zudem hatten UFO-Forscher immer wieder festgestellt, dass es alleine aufgrund jener Sichtungszeugen, die ihre Sichtungen unidentifizierter Flugobjekte (UFOs) immer wieder auch Polizeidienststellen, der Luftsicherung und -Aufklärung meldeten, es irgendwo entsprechende Akten geben müsse.

Diese Vorgabe nahm die Deutschsprachige Gesellschaft für UFO-Forschung e. V. (DEGUFO, degufo.de) zum Anlass, eine umfangreiche Erhebung bei den Innenministerien des Bundes und der Länder zu starten. Ziel dieser Erhebung war es, einige Fragen zur Verfahrensweise bei eingehenden UFO-Sichtungsmeldungen beantwortet zu bekommen und natürlich zu erfahren, wie die Länder diese Berichte handhaben und ob es eine übergeordnete Stelle gibt, die für derlei Meldungen zuständig ist.

"Am 23. Oktober 2011 startete die DEGUFO die Befragung der einzelnen Ministerien", erläutert die Forschungsgesellschaft in ihrer aktuellen Pressemitteilung. "Schon nach kurzer Zeit kamen die ersten Antworten. Die Ministerien waren insgesamt sehr kooperativ und gaben umfangreich Auskunft zu den Fragen der DEGUFO."

"Alle Ministerien bestätigten, dass UFO-Sichtungsmeldungen, wenn diese an die entsprechenden Polizeidienststellen gemeldet werden, aufgenommen und diesen nachgegangen wird. Diese Akten werden unter 'Sonstige' zusammen mit etlichen anderen Vorgängen, die nicht eindeutig zugeordnet werden können, abgelegt und nach 15 Jahren vernichtet."

Auf Enttäuschung unter UFO-Forschern stößt allerdings ein weitere Ergebnis der Erhebung: "Einigkeit besteht ebenso in der Verfahrensweise, dass es nicht möglich ist, diese Akten für Recherchen innerhalb der UFO-Forschungsgruppen zu erhalten."

Laut DEGUFO kam die "interessanteste Aussage" direkt vom Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Dieses hatte am 2. Dezember 2011 an die DEGUFO geantwortet (s. Abb.):

"Der Sicherheit im Luftraum kommt insbesondere wegen der mit dem Luftverkehr verbundenen Gefahren einer besonderen Bedeutung zu. Der Einsatz sowie die Zusammenarbeit der Polizeien der Länder und des Bundes bei Gefahren aus dem Luftraum sind in entsprechenden Vorschriften geregelt.

Die Abwehr von Gefahren aus dem Luftraum erfordert aufgrund der unterschiedlichen Zuständigkeiten ein ganzheitliches und synergetisches Vorgehen.

Vor diesem Hintergrund wurde das Nationale Lage- und Führungszentrum 'Sicherheit im Luftraum' (NLFZ) als ressortübergreifende Institution des Bundes eingerichtet. Integrale Bestandteile sind die Teilbereiche Luftverteidigung, Flugsicherung und Innere Sicherheit/Luftsicherheit. Das NLFZ bildet den zentralen Informationsknotenpunkt für alle Meldungen, die für die Sicherheit im Luftraum relevant sind.

Soweit Ihre Anfrage den Umgang der Polizei mit derartigen Feststellungen betrifft, kann ich Ihnen mitteilen, dass die bei der Polizei eingehenden Informationen unmittelbar dem NLFZ mitgeteilt werden."

Abschließend kommen die UFO-Forscher der DEGUFO zu folgendem Fazit: "Es gibt deutsche UFO-Akten und diese werden bei einer ressortübergreifenden Institution des Bundes, dem "Nationalen Lage- und Führungszentrum 'Sicherheit im Luftraum'" (NLFZ) vorgehalten! Zudem sind alle Polizeidienststellen der Bundesrepublik Deutschland dazu angehalten, entsprechende Meldungen unmittelbar dem NLFZ weiterzuleiten!“

Eine umfassende Auswertung der Antworten aller Ministerien wird nach Beendigung der Recherchearbeiten in einem Sonderband des Mitteilungsorgans der DEGUFO, dem "Deguforum" erscheinen.

Grenz|Wissenschaft-aktuell


Anmerkung:
Wer Lügt denn da?


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 07.12.2011 14:39 | nach oben springen

#4

Archiv von UFO-Forschungspionier Leonard H. Stringfield wird öffentlich zugänglich gemacht

in Aus der Welt der Wissenschaft 08.08.2012 22:51
von franzpeter | 8.075 Beiträge

Mittwoch, 8. August 2012
Archiv von UFO-Forschungspionier Leonard H. Stringfield wird öffentlich zugänglich gemacht


Leonard H. Stringfield, 1920-1994. | Copyright: NICAP Archive

Cincinnati (USA) - Das private Archiv eines der Pioniere der UFO-Forschung, insgesamt 60 Ordner des 1994 verstorbenen Leonard H. Stringfield, dessen späteres Spezialgebiet UFO-Abstürze waren, ist in den Besitz der US-amerikanischen UFO-Forschungsorganisation MUFON übergegangen und soll zukünftig auch allgemein online zugänglich gemacht werden.

Wie der Executive Director von MUFON, David MacDonald am 3. August 2012 auf dem MUFON Jahrestreffen in Cincinnati erklärte, handelt es sich bei dem seiner Organisation gestifteten Archiv um das Ergebnis von 30 Jahren UFO-Forschung durch Stringfield.

Stringfield selbst arbeitete sowohl mit US-Regierungsstellen als auch mit privaten UFO-Forschern, -Netzwerken und -Organisationen zusammen. Sein persönliches Interesse am UFO-Phänomen entstand am 28. August 1945 durch eine eigenen Sichtung unidentifizierter Flugobjekte während seines Kriegseinsatzes als Geheimdienstoffizier der US Air Force auf dem Weg nach Tokio begann. Damals sichtete er - nach eigener Aussage - gemeinsam mit 12 anderen Spezialisten der Fifth Air Force kurz vor Iwojima "drei strahlend helle, wie brennendes Magnesium leuchtende tropfenförmige Objekte, die sich auf einem Parallelkurs zu unserer C-46 näherten. (…) Als unsere Maschine an Höhe verlor, da wir vermeintlich Öl verloren, bereitete uns der Pilot auf eine Notlandung vor. (Ich erinnere mich nur noch, dass die zuvor noch mit uns in dichter Formation geflogenen Objekte in einer Wolkenbank verschwanden und unsere Maschine daraufhin wieder anzog, an Höhe gewann und ihren Kurz bis zum Ziel fortsetzen konnte."

Später erinnerte sich Stringfield an seine Sichtungen: "Diese traumatische Erfahrung nahe Iwojima war für mich Beweis dafür genug, dass die sogenannten 'Foo Fighter' des Zweiten Weltkriegs (Anm. d. GreWi-Redaktion: "Foo Figther" waren kugelförmige Lichter, die immer wieder von Weltkriegspiloten gesichtet und für eine der vermeintlichen Wunderwaffen der Nazis gehalten wurden) und 'fliegen Untertassen' ein und dieselben Maschinen waren und aus dem Weltraum kamen."

1954 gründete Stringfield auf dieser Einschätzung und seiner Sorge über mögliche Intentionen der außerirdischen Besucher gründend, die zivile UFO-Forschungsorganisation "Civilian Research, Interplanetary Flying Objects" (CRIFO) und veröffentlichte darüber den monatlichen Rundbrief "Orbit". Mit 2.500 Mitgliedern wurde die CIFRO Mitte der 1950er Jahre schnell zur weltweit größten zivilen UFO-Forschungsgruppe. Im Laufe dieser Arbeiten interessierte sich auch das "Air Defense Command" (ADC) der US Air Force für Stringfields Arbeit und bat ihn sogar "ohne weitere Fragen zu stellen" die jeweils interessantesten Meldungen, die bei der CIFRO eingingen, an die Militärs (Ground Observer Corps, GOC) weiterzuleiten. Hier erfuhr Stringfield später dann, was mit seinen Meldungen passiere: Immer dann, wenn eine dieser Sichtungen durch Radar bestätigt werden konnte, wurden Abfangjäger losgeschickt und die ganze Angelegenheit wurde als geheim klassifiziert.

Mit dem Absetzen des ADC endete auch Stringfields Zusammenarbeit mit den Militärsdiensten und 1957 stellte er auch die CIFRO und den dazugehörigen Rundbrief ein. Noch im selben Jahr übernahm der dann jedoch die Öffentlichkeitsarbeit der ebenfalls zivilen UFO-Forschungsorganisation NICAP unter Donald Keyhoe, einem weiteren Pionier der UFO-Forschung, mit dem Stringfield seit jener Zeit auch freundschaftlich verbunden war. Diese Funktion füllte Stringfield bis 1972 aus und setzte fortan seine UFO-Forschungen privat fort. Von 1967 bis 1969 hatte Stringfield zudem die Position eines sogenannten "Early Warning Coordinators" für die von der US-Regierung unterstützten UFO-Studie des sogenannten "Condon Committee" inne, innerhalb derer er für UFO-Meldungen aus dem südwestlichen Ohio zuständig war. Nach 1972 entstand auch Stringfields Archiv zur Untersuchung und Zeugenbefragung zu angeblichen UFO-Abstürzen und en USA, eine Arbeit, die er 1978 zum ersten Mal auf dem damaligen MUFON-Symposium öffentlich vorstellte und bis zu seinem Tode 1994 in sieben "Staus Reports" fortwährend aktualisierte. 1978 fungierte Stringfield zudem als Berater des Premierministers von Grenada, der auf der 32. Generalversammlung der Vereinten Nationen einen offizielle UN-Forschungs- und Meldestelle für UFOs vorschlug (...wir berichteten).

Zum nun zugänglichen Stringfield-Archiv äußerte sich der MUFON-State Director für den US-Bundesstaat Pennsylvania, John Ventre gegenüber dem Nachrichtenportal "Examinier" (examiner.com) wie folgt: "In den 60 Ordnern gibt es Informationen über das Eingreifen von Regierungsbehörden wie dem FBI und der CIA, die darum bemüht waren, die Arbeit von Ufologen zu unterbinden. (…). So war es auch Stringfield, der den ehemaligen US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und den damaligen US-Präsidenten Ford als jene Personen beschrieb, die von dem UFO-Forscher J. Allen Hynek über das UFO-Phänomen und den Stand der Forschung dazu informiert wurde. In den Unterlagen finden sich auch Informationen zu Kontakten zum Schauspieler Jackie Gleason, der (so die UFO-Legenden) von Präsident Nixon den toten Körper eines Außerirdischen gezeigt bekommen haben soll. Es finden sich in diesen Akten zahlreiche explosive Informationen."

Wann genau die Arbeiten an der Digitalisierung des Stringfield-Archivs abgeschlossen sein sollen und dieses im Internet allgemein zugänglich sein wird, ist bislang noch unklar

Quelle:
Grenz|Wissenschaft-aktuell


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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#5

RE: Archiv von UFO-Forschungspionier Leonard H. Stringfield wird öffentlich zugänglich gemacht

in Aus der Welt der Wissenschaft 08.08.2012 22:52
von franzpeter | 8.075 Beiträge

http://4.bp.blogspot.com/-I9H2tcdCUOI/UC...s1600/14345.jpg
anklicken!

Übersetzung: Wir haben doch hoffentlich kein Öl?


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 08.08.2012 22:54 | nach oben springen


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