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#1

Pflanzen

in Pflanzen 25.01.2012 13:01
von franzpeter | 8.182 Beiträge

Grundnessel

Hydrilla ist eine mehrjährige krautige Pflanze. Sie wächst submers (untergetaucht) in Süßwasser. Hier bildet sie dichte Bestände mit bis zu acht Meter langen Sprossachsen.

Die Blätter sind sechs bis 20 Millimeter lang und zwei bis vier Millimeter breit. Sie sind linealisch mit deutlicher Spitze sowie deutlich gezähntem Rand. Sie stehen quirlig zu vier bis acht an den Knoten (Nodien).

Diese Art mit getrenntgeschlechtigen Blüten kommt in zwei Formen vor, in einer einhäusigen (monözischen) und einer zweihäusigen (diözischen). In letzterer gibt es männliche und weibliche Pflanzen. Vor allem letztere sind in den USA verbreitet.

Wasserpest (Elodea; Syn.:Anacharis)
gehört zur Familie der Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae) und umfasst zwölf Arten. Verwandte Arten aus derselben Pflanzenfamilie sind unter anderem Krebsschere und Froschbiss. Ihre grünen, biegsamen Stängel, die im Abstand von wenigen Millimetern quirlig mit zumeist drei bis vier länglichen Blättern besetzt sind, können je nach Art bis zu drei Meter lang werden und wurzeln im Gewässergrund. Wasserpest-Arten sind zweihäusig getrennt geschlechtig (diözisch), es gibt also männliche und weibliche Pflanzen.

Der Indische Wasserfreund (Hygrophila polysperma)
ist eine Sumpfpflanze aus der Familie der Akanthusgewächse (Acanthaceae). Er spielt eine Rolle in der Aquaristik, wo er zu den genügsamsten und ausdauerndsten Aquarienpflanzen zählt.


Er hat niederliegende oder aufrechte Sprossen. Unter Wasser wird er zwischen 15 und 50 Zentimeter hoch. Der zwischen einem und zwei Millimeter dicke Stängel ist kahl. Die Blätter stehen kreuzweise gegenständig und sind entweder kurz gestielt oder sitzen direkt am Stängel. Die Blattfarbe und Blattform sind variabel. Die Blattform ist dabei abhängig vom züchterischen Einfluss. Wildformen haben eher schmal elliptische Blätter; einige Zuchtformen weisen schmalblättrigere Wuchsformen auf. Diese Blattform tritt aber auch bei dem nah verwandten Weidenblättrigem Wasserfreund auf.

Die Farbe der kreuzweise gegenständig stehenden Blätter ist abhängig vom Bodengrund. Pflanzen auf nährstoffarmen Untergrund sind hellgrün. Pflanzen, die auf tonig-lehmigen Boden stehen, können insbesondere auf der Unterseite eine rötlich-bräunliche Färbung haben. Bei Pflanzen, die als Bundware zur Bepflanzung von Aquarien gekauft wird, kann man diese Veränderung der Blattfarbe innerhalb weniger Tage beobachten. Bei gut gedüngten Aquarienboden sind die neu ausgetriebenen Blätter braun-rötlich gefärbt.

Bei guten Lichtbedingungen verzweigt die Pflanze sich reichlich. Sie kann dann einen sehr dichten Bestand ausbilden.

Der Indische Wasserstern (Hygrophila difformis)



ist eine Sumpfpflanze aus der Familie der Akanthusgewächse (Acanthaceae). Wie der Riesen-Wasserfreund und der Indische Wasserfreund spielt er eine Rolle in der Aquaristik. Nicht verwandt ist er mit der Gattung der Wassersterne (Callitriche).
Der Indische Wasserstern bildet hellgrüne, stark gefiederte Unterwasserblätter aus. Die Blätter sind kurz gestielt und stehen kreuzweise gegenständig. Die Sproßlänge kann unter Wasser bis zu 50 Zentimeter betragen. Die Blattgröße kann bis zu 15 Zentimeter Länge und zwischen 4,5 und 6,5 Zentimeter sein. Die bis zu fünf Millimeter starken Stängel sind behaart und von grüner oder rötlicher Farbe.


Die Herzblättrige Schwertpflanze (Echinodorus cordifolius)
ist eine Sumpfpflanze aus der Familie der Froschlöffelgewächse (Alismataceae). Das natürliche Verbreitungsgebiet der Pflanze ist Nord-, Mittel- und Südamerika.


Es handelt sich um eine mittel- bis große und kräftig wachsende, mehrjährige krautige Pflanze, die Rhizome ausbildet. Die ei- bis herzförmigen Blätter wachsen aus einer Rosette hervor. Die Blattoberseite ist mittelgroß, gelegentlich treten rote Flecken auf.

Rispige Schwertpflanze (Echinodorus paniculatus)



Grasartige Schwertpflanze (Helenthium tenellum; Echinodorus tenellus)
Der Riesen-Wasserfreund (Hygrophila corymbosa)
ist eine Sumpfpflanze aus der Familie der Akanthusgewächse (Acanthaceae). Ähnlich wie der zur Gattung der Wasserfreunde (Hygrophila) gehörende Indische Wasserfreund und der Indische Wasserstern gehört er zu den Pflanzen, die in der Aquaristik eine Rolle spielen.



Der Riesen-Wasserfreund ist eine krautige Pflanze mit einem Stängel, die kreuzweise gegenständige Unterwasserblätter ausbildet. Die Blätter werden bis zu zehn Zentimeter lang und fünf Zentimeter breit. Die Blattformen und Farben sind sehr variabel; im Handel werden unter dem Namen Breitblättriger Riesen-Wasserfreund (H. corymbosa var. glabra) und Thailändischer Riesen-Wasserfreund (H. corymbosa var. siamensis) Formen angeboten, bei denen die Blätter schmal eiförmig oder schmal elliptisch sind. Alle Formen gibt es in einer rötlichbraunen oder hellgrünen Farbform.

Der Riesen-Wasserfreund ist eine in Südostasien weit verbreitete Sumpfpflanze. Die Pflanze ist sowohl an sumpfigen Standorten zu finden als auch vollständig untergetaucht in schnell fließendem Wasser.

Der Javafarn (Microsorum pteropus),
auch Schwarzwurzelfarn genannt, ist ein amphibisch polymorpher Farn, der der Familie der Tüpfelfarngewächse (Polypodiaceae) zugeordnet wird. Er spielt in der Aquaristik eine Rolle, da er sehr gut in Aquarien gedeiht.



Dieser Farn entwickelt sich mit einem kriechendem, dicht beschuppten Rhizom. Die sehr harten und bis zu 21 Zentimeter langen Blätter sind verschieden lanzettlich geformt. Der Blattrand ist unregelmäßig gewellt. Bei jungen Blättern ist die Blattspitze gelegentlich durchsichtig, färbt jedoch innerhalb weniger Wochen durch.

Die Sporenbildung findet nur über Wasser statt. Die Sporen bilden sich an der Unterseite der Blätter aus. Die Sporenhäufchen (Sori) erscheinen dabei unregelmäßig, sie sind fast rund und etwa 2 Millimeter groß. Gelegentlich sind sie miteinander verwachsen.

Die Gewellte Wasserähre (Aponogeton undulatus)
ist eine amphibisch lebende Pflanze aus der Familie der Wasserährengewächse. Die mehrjährige krautige Pflanze bildet eine Knolle aus. Ihre sehr zarten und am Rand gewellten mittelgrünen Blätter sind bandförmig und wachsen aus einer Rosette heraus. Ihre Wuchshöhe beträgt 20 bis 40 Zentimeter. Die Pflanze hat ihr natürliches Verbreitungsgebiet im südlichen Asien, von Indien bis Malaysia.


Wie eine ganze Reihe der Wasserähren wird auch diese Pflanze im Fachhandel zur Bepflanzung von Aquarien angeboten. Diese Art gehört anders als die meisten Wasserähren-Arten zu den problemlosen Aquarienpflanzen. Sie benötigt keine Ruhezeit, in der sich die Knolle regenerieren kann und lässt sich leicht vermehren. Der Lichtbedarf dieser Pflanzenart ist mittel bis hoch. Es ist auch keine Kohlenstoffdioxid-Düngung notwendig. Die Kohlenstoffdioxidzufuhr über den Teilwasserwechsel reicht aus, um die Pflanze zu versorgen.

Die Gewellte Wasserähre benötigt Wassertemperaturen zwischen 22 und 28 Grad Celsius. Sie eignet sich im Aquarium für die Bepflanzung des Hintergrunds und der Mittelzone und kann auch als Solitärpflanze verwendet werden. Aufgrund der Größe sollte das Aquarium, in dem sie gepflegt wird, mindestens 100 Liter Wasser fassen.

Die Wasserkelche (Cryptocoryne)
sind eine Pflanzengattung in der Familie der Aronstabgewächse Araceae. Die erst Cryptocoryne-Art wurde schon 1779 als Arum spirale von Anders Jahan Retzius beschrieben. Die Gattung benannte Friedrich Ernst Ludwig von Fischer 1828. Eine veraltete Bezeichnung der Gattung ist Wassertrompeten.


Die Gattung ist im tropischen Indien, Süd- und Südostasien sowie auf Neuguinea verbreitet. Es handelt sich um Wasser- und Sumpfpflanzen. Sie bewohnt fließende Gewässer, Ufer von diesen sowie Restwassertümpel von Überschwemmungsgebieten.

Es sind mehrjährige krautige Pflanzen. Es sind Wasser- und Sumpfpflanzen. Sie können submers (unter Wasser) und emers (über Wasser) leben. Zum Blühen kommen sie aber nur während einer emersen Phase. Sie vermehren sich überwiegend durch kriechende, seltener durch aufrechte Rhizome. Die Arten sind in ihrem Erscheinungsbild sehr variabel, da sie damit auf ihre jeweilige Umwelt reagieren. Die parallelnervigen, einfachen Laubblätter sind meist gestielt und stehen in grundständigen Rosetten.

Sie sind einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Die eingeschlechtigen Blüten sind dreizählig. Der Blütenstand besteht aus einer gestielten Spatha (Hochblatt), die an der Basis zu einem Kessel erweitert ist. Im Kessel sind die weiblichen und männlichen Blüten rund um den Kolben (Spadix) angeordnet. Ganz unten befinden sich meist sechs fertile weibliche Blüten mit einem Stempel bestehend aus dem aus drei Fruchtblättern verwachsenen Fruchtknoten, Griffel und Narbe. Dann folgt ein schmaler kahler, steriler Kolbenabschnitt. Darüber befinden sich 40 männliche Blüten. Der oberste Teil des Kolbens ist wieder kahl. Es werden Beeren gebildet.

Tausendblatt (Myriophyllum)
ist eine Gattung von Süßwasserpflanzen aus der Familie der Tausendblattgewächse (Haloragaceae). Der botanische Name bedeutet (griechisch) myri = „unzählige“ und phyll = „Blatt“.



Tausendblatt-Arten sind Süßwasser-Pflanzen, sie wachsen in Seen und Teichen in 50 bis 200 cm Tiefe. Diese Tiefenzone nennt man auch Tauchpflanzenzone. Ab 2 m Tiefe können die Pflanzen wegen des geringen Lichtangebots nicht mehr wachsen. Nur in besonders klaren, sauberen und planktonarmen Seen können Pflanzen auch einige Dezimeter tiefer gedeihen.

Tausendblatt-Arten sind einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, die untergetaucht oder etwas aus dem Wasser herausragend wachsen (Hydrophyten). Es werden Rhizome gebildet. Die weichen Stängel sind wenig bis stark verzweigt. Die Elastizität der Stängel dieser flutenden Pflanzen hat den Vorteil, dass sie durch die Strömung nicht so leicht abknicken und sich mitbewegen. Jeweils drei oder vier Blätter stehen in Wirteln, selten sind die Blätter wechselständig angeordnet. Das Hauptmerkmal der Tausendblatt-Arten sind die Blätter. Sie haben eine gefiederte Form und stehen in Quirlen. Das unterscheidet sie von den anderen Teichpflanzen.

Aber es gibt noch ein Merkmal, welches nur bei dieser Gattung vorkommt: Es ist die einzige Gattung in der Tauchpflanzenzone, deren Blütenstände aus dem Wasser ragen. Die Blütenstände sind dünn und in Grüntönen und daher eher unscheinbar. Die meist eingeschlechtigen, selten zwittrigen Blüten sind zwei- vierzählig. Die männlichen und zwittrigen Blüten enthalten zwei bis acht Staubblätter. Die weiblichen und zwittrigen Blüten enthalten einen unterständigen, (selten zwei- bis) vierkammerigen Fruchtknoten. Ein Griffel fehlt und deshalb sitzen die vier Narben direkt auf dem Fruchtknoten. Die Früchte zerfallen in vier Teilfrüchte mit jeweils einem Samen.

Die Große Cognakpflanze (Ammannia gracilis),
auch Zierliche Cognakpflanze oder einfach Cognakpflanze (auch geschrieben als Kognakpflanze) genannt, ist eine Sumpfpflanze aus der Familie der Weiderichgewächse (Lythraceae). Sie stammt aus der afrikanischen Region Senegambia und wächst dort an Flussufern und in Überschwemmungsgebieten. Namensgebend ist die cognacbraune Farbe, die sie als Aquarienpflanze bei guten Lichtverhältnissen entwickeln.



Die Große Cognakpflanze wächst als einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 35 cm. Der selten aufrechte, meist niederliegende, gebogene, fleischige und kahle Stängel kann bis zu 60 Zentimeter lang werden und besitzt dünne, gebogene Verzweigungen. Die einfachen Laubblätter sitzen kreuzgegenständig an den Stängeln. Emerse Pflanzen entwickeln Laubblätter mit einer bei einer Länge von 2 bis 6 Zentimeter linealen bis verkehrt-eiförmigen Blattspreite. Submerse Pflanzen entwickeln Laubblätter mit einer bei einer Länge von 7 bis 12 Zentimeter längeren, lanzettlichen Blattspreite.
In der Aquaristik ist die Zierliche Cognakpflanze eine beliebte Aquarienpflanzen. Insbesondere in Holländischen Pflanzenaquarium werden diese Pflanzen verwendet, um Pflanzenstraßen anzulegen. Für ein gutes Gedeihen benötigen die Pflanzen Temperaturen über 24 °C und weiches Wasser. Angewiesen sind sie außerdem auf eine sehr gute Beleuchtung.

Raues Hornblatt (Ceratophyllum demersum)
ist eine untergetaucht lebende Wasserpflanze (Hydrophyt) aus der Familie der Hornblattgewächse (Ceratophyllaceae).

(Ceratophyllum demersum)
s Raue Hornblatt ist in nährstoffreichen stehenden oder langsam fließenden Gewässern in ganz Deutschland, Europa, im nördlichen Asien und in Nordamerika verbreitet. Es wächst meist über humosen Schlammböden in Wassertiefen von 0,5 bis 10 Metern.
Das Raue Hornblatt ist eine untergetaucht, frei schwimmende oder mit farblosen Sprossen ohne Wurzeln im Boden verankerte Wasserpflanze. Die oft rötlichen Stängel werden zwischen 30 und 100 Zentimeter lang. Die Blätter sind dunkelgrün starr und zerbrechlich. Sie sind ein- bis zweimal gabelig geteilt und tragen zwei bis vier schmale, scharf gezähnte Zipfel. Vier bis zwölf Blätter stehen in einem Wirtel.

Die unscheinbaren, getrenntgeschlechtigen Blüten stehen einzeln in den Blattwirteln. Die männlichen Blüten stehen unter den weiblichen. Sie werden etwa 3 Millimeter lang und tragen acht bis 24 Staubblätter sowie 9 bis 15 schmale Hüllblätter. Die weiblichen Blüten verfügen über nur einen Fruchtknoten. Die reifen, schwarzen und eiförmigen Früchte sind an der Basis in zwei und an der Spitze in einen Stachel ausgezogen. Die Früchte sind selten geflügelt. Der Griffelrest ist so lang wie oder länger als die Frucht. Die Pflanze blüht nur selten, dann zwischen Juli und September.


Zartes Hornblatt (Ceratophylum submersum)

Quelle: Alle Wikipedia


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 03.04.2016 16:09 | nach oben springen

#2

RE: Pflanzen

in Pflanzen 11.05.2013 15:21
von franzpeter | 8.182 Beiträge

Nixkraut



Das Nixkraut (najas graminea) ist eine filigrane, schnellwüchsige Aquarienpflanze mit sehr dichtem Blattwerk. Es bildet sehr lange Stengel mit vielen Verzweigungen. Die Blätter sind etwa 2-3 cm lang und ca 2 mm breit.
Nixkraut kann frei im Becken treiben oder vorsichtig eingepflanzt werden. Die Stengel brechen extrem leicht ab, was aber von der Natur so gewollt ist, da aus jedem noch so winzigen Bruchstück eine neue Pflanze werden kann. Dies ist auch die Hauptvermehrungsart.
Wie im Bild zu sehen, ist Nixkraut wunderschön und bietet Jungfischen optimalen Schutz. Ihr dichtes Geflecht beherbergt eine Kleintierfauna was zu gleich Nahrungsquelle für die Jungfische ist.

Temp: 20-26°C KH: 5-15 PH: 6-8

Nixkraut ist einsetzbar:
- Als wunderschöner Blickfang in jedem Aquarium
- Als perfekte Deckung für Jungfische von Lebendgebärenden
- Als Algenschutz bei Aquarienneueinrichtung

Anmerkung:Kommt auch mit minimalem Licht (LED) aus.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 01.04.2016 19:48 | nach oben springen


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