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Klima

in Aus der Welt der Wissenschaft 23.02.2012 20:46
von franzpeter | 8.079 Beiträge

Donnerstag, 23.02.2012, 19:22



FOCUS Online
Zukunft der Erde: Animation verdeutlich verheerende Folgen des Klimawandels

Klimaforscher haben neue Simulationen veröffentlicht, die zeigen, wie die Zukunft unserer Erde aussehen könnte. Viele Prognosen fallen nicht allzu gut aus – aber es gibt auch eine positive Nachricht.

Über zwei Jahre lang ließen Wissenschaftler des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ) und des Max-Planck-Instituts für Meteorologie den Supercomputer am DKRZ heißlaufen. In dieser Zeit berechnete dieser, wie die Zukunft des Blauen Planeten in verschiedenen Szenarien aussehen könnte. Nun stellen die Klimatologen ihre neuen Simulationen vor.

Das schlechteste Szenario sieht dabei folgendermaßen aus: Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt weiter. Als Folge erwarten die Wissenschaftler eine Erwärmung um bis zu vier Grad im globalen Mittel bis zum Jahr 2100. Jochem Marotzke, Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, erklärt: „Um diese Zahl zu verdeutlichen lohnt es sich, sich die letzte Eiszeit zu vergegenwärtigen. Damals war es ungefähr fünf Grad kälter als in der heutigen Zeit. Wir würden also ohne Klimaschutz in etwa dieselbe Erwärmung in diesem Jahrhundert produzieren.“

Die Wissenschaftler erwarten dadurch weltweit mehr, länger anhaltende und drastischere Hitzewellen. Der Meeresspiegel würde weiter ansteigen. „Es gäbe aber auch wichtige und durchgreifende Veränderungen in den Niederschlagsmustern“, sagt der Klima-Experte. „Zum Beispiel erwarten wir, dass der Mittelmeerraum deutlich trockener sein wird als er es heute ist.“ Auch die Ozeane wären betroffen, da sie erheblich schneller versauerten. Besonders Tiere, die Kalkschalen bilden wie Muscheln und Korallen, könnten sich an diese Veränderungen nicht schnell genug anpassen.


Zwei-Grad-Ziel wäre erreichbar
Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Die neuen Rechnungen zeigten, dass die Erwärmung im Laufe dieses Jahrhunderts auf unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzt werden könnte. Nur in diesem Fall, argumentieren Klimatologen, sind die Folgen der globalen Erwärmung noch einigermaßen beherrschbar.

Es gibt allerdings eine Bedingung für die Erreichung des Zwei-Grad-Ziels: Die Kohlendioxidemissionen müssen drastisch vermindert werden. „Unsere Rechnungen zeigen, dass das Maximum des Ausstoßes bereits im Jahr 2020 erreicht sein sollte“, erklärt Marotzke. „Danach müssen die Emissionen abnehmen und bis zum Ende des Jahrhunderts auf zehn Prozent des Stands von 2000 reduziert sein.“


Blick in die Klimavergangenheit
In den sogenannten Millenniums-Simulationen (Berechnungen über die vergangenen 800 bis 1000 Jahre) haben die Hamburger Forscher zudem festgestellt, dass der Mensch die CO2-Konzentration in der Atmosphäre bereits seit 1750 durch die Umwandlung von Wäldern in Ackerland beeinflusst hat. Die ersten Spuren des menschlichen Fußabdrucks im Kohlenstoffkreislauf wurden damit lange vor der industriellen Revolution und vor der Nutzung von fossilen Energieträgern wie Öl und Kohle sichtbar.
Die aktuellen Modellrechnungen sind Teil des Weltklima-Forschungsprogramms (WCRP – World Climate Research Programme). Dort werden die koordinierten Berechnungen der zahlreichen globalen gekoppelten Klimamodelle weltweit miteinander verglichen. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit mehr als drei Millionen Euro gefördert. Die Ergebnisse der Hamburger Klimamodellrechnungen fließen auch 2013 in den fünften Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) ein.




Über zwei Jahre lang ließen Wissenschaftler des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ) und des Max-Planck-Instituts für Meteorologie den Supercomputer am DKRZ heißlaufen. In dieser Zeit berechnete dieser, wie die Zukunft des Blauen Planeten in verschiedenen Szenarien aussehen könnte. Nun stellen die Klimatologen ihre neuen Simulationen vor.

Das schlechteste Szenario sieht dabei folgendermaßen aus: Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt weiter. Als Folge erwarten die Wissenschaftler eine Erwärmung um bis zu vier Grad im globalen Mittel bis zum Jahr 2100. Jochem Marotzke, Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, erklärt: „Um diese Zahl zu verdeutlichen lohnt es sich, sich die letzte Eiszeit zu vergegenwärtigen. Damals war es ungefähr fünf Grad kälter als in der heutigen Zeit. Wir würden also ohne Klimaschutz in etwa dieselbe Erwärmung in diesem Jahrhundert produzieren.“

Die Wissenschaftler erwarten dadurch weltweit mehr, länger anhaltende und drastischere Hitzewellen. Der Meeresspiegel würde weiter ansteigen. „Es gäbe aber auch wichtige und durchgreifende Veränderungen in den Niederschlagsmustern“, sagt der Klima-Experte. „Zum Beispiel erwarten wir, dass der Mittelmeerraum deutlich trockener sein wird als er es heute ist.“ Auch die Ozeane wären betroffen, da sie erheblich schneller versauerten. Besonders Tiere, die Kalkschalen bilden wie Muscheln und Korallen, könnten sich an diese Veränderungen nicht schnell genug anpassen.


Zwei-Grad-Ziel wäre erreichbar
Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Die neuen Rechnungen zeigten, dass die Erwärmung im Laufe dieses Jahrhunderts auf unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzt werden könnte. Nur in diesem Fall, argumentieren Klimatologen, sind die Folgen der globalen Erwärmung noch einigermaßen beherrschbar.

Es gibt allerdings eine Bedingung für die Erreichung des Zwei-Grad-Ziels: Die Kohlendioxidemissionen müssen drastisch vermindert werden. „Unsere Rechnungen zeigen, dass das Maximum des Ausstoßes bereits im Jahr 2020 erreicht sein sollte“, erklärt Marotzke. „Danach müssen die Emissionen abnehmen und bis zum Ende des Jahrhunderts auf zehn Prozent des Stands von 2000 reduziert sein.“


Blick in die Klimavergangenheit
In den sogenannten Millenniums-Simulationen (Berechnungen über die vergangenen 800 bis 1000 Jahre) haben die Hamburger Forscher zudem festgestellt, dass der Mensch die CO2-Konzentration in der Atmosphäre bereits seit 1750 durch die Umwandlung von Wäldern in Ackerland beeinflusst hat. Die ersten Spuren des menschlichen Fußabdrucks im Kohlenstoffkreislauf wurden damit lange vor der industriellen Revolution und vor der Nutzung von fossilen Energieträgern wie Öl und Kohle sichtbar.
Die aktuellen Modellrechnungen sind Teil des Weltklima-Forschungsprogramms (WCRP – World Climate Research Programme). Dort werden die koordinierten Berechnungen der zahlreichen globalen gekoppelten Klimamodelle weltweit miteinander verglichen. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit mehr als drei Millionen Euro gefördert. Die Ergebnisse der Hamburger Klimamodellrechnungen fließen auch 2013 in den fünften Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) ein.



Über zwei Jahre lang ließen Wissenschaftler des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ) und des Max-Planck-Instituts für Meteorologie den Supercomputer am DKRZ heißlaufen. In dieser Zeit berechnete dieser, wie die Zukunft des Blauen Planeten in verschiedenen Szenarien aussehen könnte. Nun stellen die Klimatologen ihre neuen Simulationen vor.

Das schlechteste Szenario sieht dabei folgendermaßen aus: Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt weiter. Als Folge erwarten die Wissenschaftler eine Erwärmung um bis zu vier Grad im globalen Mittel bis zum Jahr 2100. Jochem Marotzke, Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, erklärt: „Um diese Zahl zu verdeutlichen lohnt es sich, sich die letzte Eiszeit zu vergegenwärtigen. Damals war es ungefähr fünf Grad kälter als in der heutigen Zeit. Wir würden also ohne Klimaschutz in etwa dieselbe Erwärmung in diesem Jahrhundert produzieren.“

Die Wissenschaftler erwarten dadurch weltweit mehr, länger anhaltende und drastischere Hitzewellen. Der Meeresspiegel würde weiter ansteigen. „Es gäbe aber auch wichtige und durchgreifende Veränderungen in den Niederschlagsmustern“, sagt der Klima-Experte. „Zum Beispiel erwarten wir, dass der Mittelmeerraum deutlich trockener sein wird als er es heute ist.“ Auch die Ozeane wären betroffen, da sie erheblich schneller versauerten. Besonders Tiere, die Kalkschalen bilden wie Muscheln und Korallen, könnten sich an diese Veränderungen nicht schnell genug anpassen.


Zwei-Grad-Ziel wäre erreichbar
Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Die neuen Rechnungen zeigten, dass die Erwärmung im Laufe dieses Jahrhunderts auf unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzt werden könnte. Nur in diesem Fall, argumentieren Klimatologen, sind die Folgen der globalen Erwärmung noch einigermaßen beherrschbar.

Es gibt allerdings eine Bedingung für die Erreichung des Zwei-Grad-Ziels: Die Kohlendioxidemissionen müssen drastisch vermindert werden. „Unsere Rechnungen zeigen, dass das Maximum des Ausstoßes bereits im Jahr 2020 erreicht sein sollte“, erklärt Marotzke. „Danach müssen die Emissionen abnehmen und bis zum Ende des Jahrhunderts auf zehn Prozent des Stands von 2000 reduziert sein.“


Blick in die Klimavergangenheit
In den sogenannten Millenniums-Simulationen (Berechnungen über die vergangenen 800 bis 1000 Jahre) haben die Hamburger Forscher zudem festgestellt, dass der Mensch die CO2-Konzentration in der Atmosphäre bereits seit 1750 durch die Umwandlung von Wäldern in Ackerland beeinflusst hat. Die ersten Spuren des menschlichen Fußabdrucks im Kohlenstoffkreislauf wurden damit lange vor der industriellen Revolution und vor der Nutzung von fossilen Energieträgern wie Öl und Kohle sichtbar.
Die aktuellen Modellrechnungen sind Teil des Weltklima-Forschungsprogramms (WCRP – World Climate Research Programme). Dort werden die koordinierten Berechnungen der zahlreichen globalen gekoppelten Klimamodelle weltweit miteinander verglichen. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit mehr als drei Millionen Euro gefördert. Die Ergebnisse der Hamburger Klimamodellrechnungen fließen auch 2013 in den fünften Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) ein.



Über zwei Jahre lang ließen Wissenschaftler des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ) und des Max-Planck-Instituts für Meteorologie den Supercomputer am DKRZ heißlaufen. In dieser Zeit berechnete dieser, wie die Zukunft des Blauen Planeten in verschiedenen Szenarien aussehen könnte. Nun stellen die Klimatologen ihre neuen Simulationen vor.

Das schlechteste Szenario sieht dabei folgendermaßen aus: Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt weiter. Als Folge erwarten die Wissenschaftler eine Erwärmung um bis zu vier Grad im globalen Mittel bis zum Jahr 2100. Jochem Marotzke, Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, erklärt: „Um diese Zahl zu verdeutlichen lohnt es sich, sich die letzte Eiszeit zu vergegenwärtigen. Damals war es ungefähr fünf Grad kälter als in der heutigen Zeit. Wir würden also ohne Klimaschutz in etwa dieselbe Erwärmung in diesem Jahrhundert produzieren.“

Die Wissenschaftler erwarten dadurch weltweit mehr, länger anhaltende und drastischere Hitzewellen. Der Meeresspiegel würde weiter ansteigen. „Es gäbe aber auch wichtige und durchgreifende Veränderungen in den Niederschlagsmustern“, sagt der Klima-Experte. „Zum Beispiel erwarten wir, dass der Mittelmeerraum deutlich trockener sein wird als er es heute ist.“ Auch die Ozeane wären betroffen, da sie erheblich schneller versauerten. Besonders Tiere, die Kalkschalen bilden wie Muscheln und Korallen, könnten sich an diese Veränderungen nicht schnell genug anpassen.


Zwei-Grad-Ziel wäre erreichbar
Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Die neuen Rechnungen zeigten, dass die Erwärmung im Laufe dieses Jahrhunderts auf unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzt werden könnte. Nur in diesem Fall, argumentieren Klimatologen, sind die Folgen der globalen Erwärmung noch einigermaßen beherrschbar.

Es gibt allerdings eine Bedingung für die Erreichung des Zwei-Grad-Ziels: Die Kohlendioxidemissionen müssen drastisch vermindert werden. „Unsere Rechnungen zeigen, dass das Maximum des Ausstoßes bereits im Jahr 2020 erreicht sein sollte“, erklärt Marotzke. „Danach müssen die Emissionen abnehmen und bis zum Ende des Jahrhunderts auf zehn Prozent des Stands von 2000 reduziert sein.“


Blick in die Klimavergangenheit
In den sogenannten Millenniums-Simulationen (Berechnungen über die vergangenen 800 bis 1000 Jahre) haben die Hamburger Forscher zudem festgestellt, dass der Mensch die CO2-Konzentration in der Atmosphäre bereits seit 1750 durch die Umwandlung von Wäldern in Ackerland beeinflusst hat. Die ersten Spuren des menschlichen Fußabdrucks im Kohlenstoffkreislauf wurden damit lange vor der industriellen Revolution und vor der Nutzung von fossilen Energieträgern wie Öl und Kohle sichtbar.
Die aktuellen Modellrechnungen sind Teil des Weltklima-Forschungsprogramms (WCRP – World Climate Research Programme). Dort werden die koordinierten Berechnungen der zahlreichen globalen gekoppelten Klimamodelle weltweit miteinander verglichen. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit mehr als drei Millionen Euro gefördert. Die Ergebnisse der Hamburger Klimamodellrechnungen fließen auch 2013 in den fünften Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) ein.

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Über zwei Jahre lang ließen Wissenschaftler des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ) und des Max-Planck-Instituts für Meteorologie den Supercomputer am DKRZ heißlaufen. In dieser Zeit berechnete dieser, wie die Zukunft des Blauen Planeten in verschiedenen Szenarien aussehen könnte. Nun stellen die Klimatologen ihre neuen Simulationen vor.

Das schlechteste Szenario sieht dabei folgendermaßen aus: Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt weiter. Als Folge erwarten die Wissenschaftler eine Erwärmung um bis zu vier Grad im globalen Mittel bis zum Jahr 2100. Jochem Marotzke, Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, erklärt: „Um diese Zahl zu verdeutlichen lohnt es sich, sich die letzte Eiszeit zu vergegenwärtigen. Damals war es ungefähr fünf Grad kälter als in der heutigen Zeit. Wir würden also ohne Klimaschutz in etwa dieselbe Erwärmung in diesem Jahrhundert produzieren.“

Die Wissenschaftler erwarten dadurch weltweit mehr, länger anhaltende und drastischere Hitzewellen. Der Meeresspiegel würde weiter ansteigen. „Es gäbe aber auch wichtige und durchgreifende Veränderungen in den Niederschlagsmustern“, sagt der Klima-Experte. „Zum Beispiel erwarten wir, dass der Mittelmeerraum deutlich trockener sein wird als er es heute ist.“ Auch die Ozeane wären betroffen, da sie erheblich schneller versauerten. Besonders Tiere, die Kalkschalen bilden wie Muscheln und Korallen, könnten sich an diese Veränderungen nicht schnell genug anpassen.


Zwei-Grad-Ziel wäre erreichbar
Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Die neuen Rechnungen zeigten, dass die Erwärmung im Laufe dieses Jahrhunderts auf unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzt werden könnte. Nur in diesem Fall, argumentieren Klimatologen, sind die Folgen der globalen Erwärmung noch einigermaßen beherrschbar.

Es gibt allerdings eine Bedingung für die Erreichung des Zwei-Grad-Ziels: Die Kohlendioxidemissionen müssen drastisch vermindert werden. „Unsere Rechnungen zeigen, dass das Maximum des Ausstoßes bereits im Jahr 2020 erreicht sein sollte“, erklärt Marotzke. „Danach müssen die Emissionen abnehmen und bis zum Ende des Jahrhunderts auf zehn Prozent des Stands von 2000 reduziert sein.“


Blick in die Klimavergangenheit
In den sogenannten Millenniums-Simulationen (Berechnungen über die vergangenen 800 bis 1000 Jahre) haben die Hamburger Forscher zudem festgestellt, dass der Mensch die CO2-Konzentration in der Atmosphäre bereits seit 1750 durch die Umwandlung von Wäldern in Ackerland beeinflusst hat. Die ersten Spuren des menschlichen Fußabdrucks im Kohlenstoffkreislauf wurden damit lange vor der industriellen Revolution und vor der Nutzung von fossilen Energieträgern wie Öl und Kohle sichtbar.
Die aktuellen Modellrechnungen sind Teil des Weltklima-Forschungsprogramms (WCRP – World Climate Research Programme). Dort werden die koordinierten Berechnungen der zahlreichen globalen gekoppelten Klimamodelle weltweit miteinander verglichen. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit mehr als drei Millionen Euro gefördert. Die Ergebnisse der Hamburger Klimamodellrechnungen fließen auch 2013 in den fünften Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) ein.



Über zwei Jahre lang ließen Wissenschaftler des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ) und des Max-Planck-Instituts für Meteorologie den Supercomputer am DKRZ heißlaufen. In dieser Zeit berechnete dieser, wie die Zukunft des Blauen Planeten in verschiedenen Szenarien aussehen könnte. Nun stellen die Klimatologen ihre neuen Simulationen vor.

Das schlechteste Szenario sieht dabei folgendermaßen aus: Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt weiter. Als Folge erwarten die Wissenschaftler eine Erwärmung um bis zu vier Grad im globalen Mittel bis zum Jahr 2100. Jochem Marotzke, Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, erklärt: „Um diese Zahl zu verdeutlichen lohnt es sich, sich die letzte Eiszeit zu vergegenwärtigen. Damals war es ungefähr fünf Grad kälter als in der heutigen Zeit. Wir würden also ohne Klimaschutz in etwa dieselbe Erwärmung in diesem Jahrhundert produzieren.“

Die Wissenschaftler erwarten dadurch weltweit mehr, länger anhaltende und drastischere Hitzewellen. Der Meeresspiegel würde weiter ansteigen. „Es gäbe aber auch wichtige und durchgreifende Veränderungen in den Niederschlagsmustern“, sagt der Klima-Experte. „Zum Beispiel erwarten wir, dass der Mittelmeerraum deutlich trockener sein wird als er es heute ist.“ Auch die Ozeane wären betroffen, da sie erheblich schneller versauerten. Besonders Tiere, die Kalkschalen bilden wie Muscheln und Korallen, könnten sich an diese Veränderungen nicht schnell genug anpassen.


Zwei-Grad-Ziel wäre erreichbar
Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Die neuen Rechnungen zeigten, dass die Erwärmung im Laufe dieses Jahrhunderts auf unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzt werden könnte. Nur in diesem Fall, argumentieren Klimatologen, sind die Folgen der globalen Erwärmung noch einigermaßen beherrschbar.

Es gibt allerdings eine Bedingung für die Erreichung des Zwei-Grad-Ziels: Die Kohlendioxidemissionen müssen drastisch vermindert werden. „Unsere Rechnungen zeigen, dass das Maximum des Ausstoßes bereits im Jahr 2020 erreicht sein sollte“, erklärt Marotzke. „Danach müssen die Emissionen abnehmen und bis zum Ende des Jahrhunderts auf zehn Prozent des Stands von 2000 reduziert sein.“


Blick in die Klimavergangenheit
In den sogenannten Millenniums-Simulationen (Berechnungen über die vergangenen 800 bis 1000 Jahre) haben die Hamburger Forscher zudem festgestellt, dass der Mensch die CO2-Konzentration in der Atmosphäre bereits seit 1750 durch die Umwandlung von Wäldern in Ackerland beeinflusst hat. Die ersten Spuren des menschlichen Fußabdrucks im Kohlenstoffkreislauf wurden damit lange vor der industriellen Revolution und vor der Nutzung von fossilen Energieträgern wie Öl und Kohle sichtbar.
Die aktuellen Modellrechnungen sind Teil des Weltklima-Forschungsprogramms (WCRP – World Climate Research Programme). Dort werden die koordinierten Berechnungen der zahlreichen globalen gekoppelten Klimamodelle weltweit miteinander verglichen. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit mehr als drei Millionen Euro gefördert. Die Ergebnisse der Hamburger Klimamodellrechnungen fließen auch 2013 in den fünften Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) ein.



Über zwei Jahre lang ließen Wissenschaftler des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ) und des Max-Planck-Instituts für Meteorologie den Supercomputer am DKRZ heißlaufen. In dieser Zeit berechnete dieser, wie die Zukunft des Blauen Planeten in verschiedenen Szenarien aussehen könnte. Nun stellen die Klimatologen ihre neuen Simulationen vor.

Das schlechteste Szenario sieht dabei folgendermaßen aus: Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt weiter. Als Folge erwarten die Wissenschaftler eine Erwärmung um bis zu vier Grad im globalen Mittel bis zum Jahr 2100. Jochem Marotzke, Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, erklärt: „Um diese Zahl zu verdeutlichen lohnt es sich, sich die letzte Eiszeit zu vergegenwärtigen. Damals war es ungefähr fünf Grad kälter als in der heutigen Zeit. Wir würden also ohne Klimaschutz in etwa dieselbe Erwärmung in diesem Jahrhundert produzieren.“

Die Wissenschaftler erwarten dadurch weltweit mehr, länger anhaltende und drastischere Hitzewellen. Der Meeresspiegel würde weiter ansteigen. „Es gäbe aber auch wichtige und durchgreifende Veränderungen in den Niederschlagsmustern“, sagt der Klima-Experte. „Zum Beispiel erwarten wir, dass der Mittelmeerraum deutlich trockener sein wird als er es heute ist.“ Auch die Ozeane wären betroffen, da sie erheblich schneller versauerten. Besonders Tiere, die Kalkschalen bilden wie Muscheln und Korallen, könnten sich an diese Veränderungen nicht schnell genug anpassen.


Zwei-Grad-Ziel wäre erreichbar
Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Die neuen Rechnungen zeigten, dass die Erwärmung im Laufe dieses Jahrhunderts auf unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzt werden könnte. Nur in diesem Fall, argumentieren Klimatologen, sind die Folgen der globalen Erwärmung noch einigermaßen beherrschbar.

Es gibt allerdings eine Bedingung für die Erreichung des Zwei-Grad-Ziels: Die Kohlendioxidemissionen müssen drastisch vermindert werden. „Unsere Rechnungen zeigen, dass das Maximum des Ausstoßes bereits im Jahr 2020 erreicht sein sollte“, erklärt Marotzke. „Danach müssen die Emissionen abnehmen und bis zum Ende des Jahrhunderts auf zehn Prozent des Stands von 2000 reduziert sein.“


Blick in die Klimavergangenheit
In den sogenannten Millenniums-Simulationen (Berechnungen über die vergangenen 800 bis 1000 Jahre) haben die Hamburger Forscher zudem festgestellt, dass der Mensch die CO2-Konzentration in der Atmosphäre bereits seit 1750 durch die Umwandlung von Wäldern in Ackerland beeinflusst hat. Die ersten Spuren des menschlichen Fußabdrucks im Kohlenstoffkreislauf wurden damit lange vor der industriellen Revolution und vor der Nutzung von fossilen Energieträgern wie Öl und Kohle sichtbar.
Die aktuellen Modellrechnungen sind Teil des Weltklima-Forschungsprogramms (WCRP – World Climate Research Programme). Dort werden die koordinierten Berechnungen der zahlreichen globalen gekoppelten Klimamodelle weltweit miteinander verglichen. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit mehr als drei Millionen Euro gefördert. Die Ergebnisse der Hamburger Klimamodellrechnungen fließen auch 2013 in den fünften Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) ein.

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Über zwei Jahre lang ließen Wissenschaftler des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ) und des Max-Planck-Instituts für Meteorologie den Supercomputer am DKRZ heißlaufen. In dieser Zeit berechnete dieser, wie die Zukunft des Blauen Planeten in verschiedenen Szenarien aussehen könnte. Nun stellen die Klimatologen ihre neuen Simulationen vor.

Das schlechteste Szenario sieht dabei folgendermaßen aus: Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt weiter. Als Folge erwarten die Wissenschaftler eine Erwärmung um bis zu vier Grad im globalen Mittel bis zum Jahr 2100. Jochem Marotzke, Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, erklärt: „Um diese Zahl zu verdeutlichen lohnt es sich, sich die letzte Eiszeit zu vergegenwärtigen. Damals war es ungefähr fünf Grad kälter als in der heutigen Zeit. Wir würden also ohne Klimaschutz in etwa dieselbe Erwärmung in diesem Jahrhundert produzieren.“

Die Wissenschaftler erwarten dadurch weltweit mehr, länger anhaltende und drastischere Hitzewellen. Der Meeresspiegel würde weiter ansteigen. „Es gäbe aber auch wichtige und durchgreifende Veränderungen in den Niederschlagsmustern“, sagt der Klima-Experte. „Zum Beispiel erwarten wir, dass der Mittelmeerraum deutlich trockener sein wird als er es heute ist.“ Auch die Ozeane wären betroffen, da sie erheblich schneller versauerten. Besonders Tiere, die Kalkschalen bilden wie Muscheln und Korallen, könnten sich an diese Veränderungen nicht schnell genug anpassen.


Zwei-Grad-Ziel wäre erreichbar
Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Die neuen Rechnungen zeigten, dass die Erwärmung im Laufe dieses Jahrhunderts auf unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzt werden könnte. Nur in diesem Fall, argumentieren Klimatologen, sind die Folgen der globalen Erwärmung noch einigermaßen beherrschbar.

Es gibt allerdings eine Bedingung für die Erreichung des Zwei-Grad-Ziels: Die Kohlendioxidemissionen müssen drastisch vermindert werden. „Unsere Rechnungen zeigen, dass das Maximum des Ausstoßes bereits im Jahr 2020 erreicht sein sollte“, erklärt Marotzke. „Danach müssen die Emissionen abnehmen und bis zum Ende des Jahrhunderts auf zehn Prozent des Stands von 2000 reduziert sein.“



Blick in die Klimavergangenheit
In den sogenannten Millenniums-Simulationen (Berechnungen über die vergangenen 800 bis 1000 Jahre) haben die Hamburger Forscher zudem festgestellt, dass der Mensch die CO2-Konzentration in der Atmosphäre bereits seit 1750 durch die Umwandlung von Wäldern in Ackerland beeinflusst hat. Die ersten Spuren des menschlichen Fußabdrucks im Kohlenstoffkreislauf wurden damit lange vor der industriellen Revolution und vor der Nutzung von fossilen Energieträgern wie Öl und Kohle sichtbar.
Die aktuellen Modellrechnungen sind Teil des Weltklima-Forschungsprogramms (WCRP – World Climate Research Programme). Dort werden die koordinierten Berechnungen der zahlreichen globalen gekoppelten Klimamodelle weltweit miteinander verglichen. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit mehr als drei Millionen Euro gefördert. Die Ergebnisse der Hamburger Klimamodellrechnungen fließen auch 2013 in den fünften Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) ein.



Über zwei Jahre lang ließen Wissenschaftler des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ) und des Max-Planck-Instituts für Meteorologie den Supercomputer am DKRZ heißlaufen. In dieser Zeit berechnete dieser, wie die Zukunft des Blauen Planeten in verschiedenen Szenarien aussehen könnte. Nun stellen die Klimatologen ihre neuen Simulationen vor.

Das schlechteste Szenario sieht dabei folgendermaßen aus: Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt weiter. Als Folge erwarten die Wissenschaftler eine Erwärmung um bis zu vier Grad im globalen Mittel bis zum Jahr 2100. Jochem Marotzke, Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, erklärt: „Um diese Zahl zu verdeutlichen lohnt es sich, sich die letzte Eiszeit zu vergegenwärtigen. Damals war es ungefähr fünf Grad kälter als in der heutigen Zeit. Wir würden also ohne Klimaschutz in etwa dieselbe Erwärmung in diesem Jahrhundert produzieren.“

Die Wissenschaftler erwarten dadurch weltweit mehr, länger anhaltende und drastischere Hitzewellen. Der Meeresspiegel würde weiter ansteigen. „Es gäbe aber auch wichtige und durchgreifende Veränderungen in den Niederschlagsmustern“, sagt der Klima-Experte. „Zum Beispiel erwarten wir, dass der Mittelmeerraum deutlich trockener sein wird als er es heute ist.“ Auch die Ozeane wären betroffen, da sie erheblich schneller versauerten. Besonders Tiere, die Kalkschalen bilden wie Muscheln und Korallen, könnten sich an diese Veränderungen nicht schnell genug anpassen.


Zwei-Grad-Ziel wäre erreichbar
Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Die neuen Rechnungen zeigten, dass die Erwärmung im Laufe dieses Jahrhunderts auf unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzt werden könnte. Nur in diesem Fall, argumentieren Klimatologen, sind die Folgen der globalen Erwärmung noch einigermaßen beherrschbar.

Es gibt allerdings eine Bedingung für die Erreichung des Zwei-Grad-Ziels: Die Kohlendioxidemissionen müssen drastisch vermindert werden. „Unsere Rechnungen zeigen, dass das Maximum des Ausstoßes bereits im Jahr 2020 erreicht sein sollte“, erklärt Marotzke. „Danach müssen die Emissionen abnehmen und bis zum Ende des Jahrhunderts auf zehn Prozent des Stands von 2000 reduziert sein.“


Blick in die Klimavergangenheit
In den sogenannten Millenniums-Simulationen (Berechnungen über die vergangenen 800 bis 1000 Jahre) haben die Hamburger Forscher zudem festgestellt, dass der Mensch die CO2-Konzentration in der Atmosphäre bereits seit 1750 durch die Umwandlung von Wäldern in Ackerland beeinflusst hat. Die ersten Spuren des menschlichen Fußabdrucks im Kohlenstoffkreislauf wurden damit lange vor der industriellen Revolution und vor der Nutzung von fossilen Energieträgern wie Öl und Kohle sichtbar.
Die aktuellen Modellrechnungen sind Teil des Weltklima-Forschungsprogramms (WCRP – World Climate Research Programme). Dort werden die koordinierten Berechnungen der zahlreichen globalen gekoppelten Klimamodelle weltweit miteinander verglichen. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit mehr als drei Millionen Euro gefördert. Die Ergebnisse der Hamburger Klimamodellrechnungen fließen auch 2013 in den fünften Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) ein.



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zuletzt bearbeitet 23.02.2012 23:30 | nach oben springen


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