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UFO

in Aus der Welt der Wissenschaft 11.03.2012 09:40
von franzpeter | 8.079 Beiträge

Sonntag, 11. März 2012
UFO-Akten von Senator Barry Goldwater veröffentlicht


Barry Morrison Goldwater im September 1962. | Copyright: Trikosko, Marion S, Public Domain

Washington/ USA - Das Internetarchiv "Presidentialufo.com" hat es sich zur Aufgabe gemacht, offizielle Korrespondenzen, Akten und Dokumente von US-Präsidenten und hochrangigen US-Politikern mit Bezügen zur UFO-Thematik zusammenzutragen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Jetzt wurden auch die UFO-Akten des einstigen Senators von Arizona, Mitbegründers der modernen konservativen Bewegung in den USA und 1964 gegen Amtsinhaber Johnson unterlegenen Präsidentschaftskandidaten Barry Goldwater (1909-1989), veröffentlicht.


Bei den Unterlagen handelt es sich um eine 145-seitige Sammlung von Briefen, die sich inhaltlich mit UFOs beschäftigen und aus dem Bestand Goldwaters stammen. Neben seinen politischen Ämtern war Goldwater selbst einst Reservegeneral der US Air Force und zudem für sein langjähriges Interesse am UFO-Thema bekannt.

Die nun veröffentliche Briefsammlung beinhaltet zahlreiche Briefe über Goldwaters eigene Versuche, Zugang zum sogenannten "Blauen Raum" zu erhalten. Dabei handelt es sich Gerüchten zufolge um ein geheimes Lager auf dem Luftwaffenstützpunkt Wright Patterson, in dem die US-Regierung bzw. deren Militärs, außerirdische Technologien und sogar sterbliche Überreste Außerirdischer aufbewahren sollen. Ein langjähriger Freund General Curtis Lemay hatte Goldwater zuvor berichtet, dass selbst ihm der Zugang verwehrt wurde. Erwartungsgemäß erlangte auch Goldwater zeitlebens niemals Zugang zu diesem "Blauen Raum".


Zudem finden sich in der Sammlung Briefe von UFO-Forschern wie Ron Regehr, Dr. Steven Greer, Dr. James McDonald, Lee Graham und Don Berliner, sowie ein Schlüsseldokument in Form eines Briefs von Marie Galbraith an Goldwater. Galbraith selbst leitete seiner Zeit ein Projekt, das 1996 im Auftrag des US-amerikanischen Milliardär und Mäzen Laurance Rockefeller "Die besten Verfügbaren (UFO-)Beweise" zusammentrug.

Desweiteren wurden der Dokumentensammlung drei nicht aus dem Goldwater-Bestand stammende Dokumente den veröffentlichten Dokumenten hinzugefügt, um die Abschnitte zum bereits erwähnten "Blauen Raum" in einen Kontext zu setzen. Eines dieser Dokumente stellt einen Ausschnitt eines Artikels der Zeitschrift "The New Yorker" vom 25. April 1988 dar, in dem Goldwater mit den Worten zitiert wird, "er erhalte 100 Anrufe pro Jahr von Leuten, die ihn bitten, den Gerüchten um den 'Blauen Raum' nachzugehen". Zwei weiteren Dokumente bestehen aus einer "Freedom of Information Act" (FOIA) Anfrage (und deren Antwort) bezüglich des "Blauen Raums" durch den Forscher Bill Moore an den Luftwaffenstützpunkt Wright Patterson. Wie "Presidentialufo.com" erläutert, fehle derzeit noch ein Dokument bezüglich einer Radaraufnahme aus dem "Blauen Raum", dieses solle jedoch "schnellstmöglich nachgereicht" werden. Bei diesem handele es sich um ein Dokument, das der UFO-Forscher von seiner Kontaktperson mit dem Decknamen "Falcon" aus mutmaßlichen Geheimdienstkreisen erhalten hatte. Demnächst werde zudem auch noch eine Antwort Goldwaters an Lee Graham aus dem Jahr 1996 hinzugefügt.

Die Existenz vieler der nun zusammengetragen veröffentlichten Briefe bezüglich Goldwaters UFO-Interesse waren bislang unbekannt, da sie unter den Namen der jeweiligen Kontaktpersonen und nicht etwa unter dem Suchbegriff "UFO" abgelegt worden waren. Weitere Aufzeichnungen sollen veröffentlich werden, sobald die Forscher mehr über die Sammlung wissen.

Eine zweite Sammlung von Goldwater-Korrespondenzen stellt Schreiben des einstigen US-Senators ausdrücklich "ohne UFO-Bezug" dar. Diese belegen Goldwaters Kontakte zu bekannten Personen, die Gerüchten zufolge Schlüsselfunktionen im Kontext des angeblich geheimen Wissens der US-Regierung über UFOs und Außerirdische einnehmen sollen. Dabei handelt es sich u. a. um den bereits erwähnten General Curtis LeMay, den US-Marineoffizier und ehemaligen Direktor des US-Militärnachrichtendienstes NSA (1977-81) Bobby Ray Inman, der die UFO-Nachbau-Versuche (Reverse Engineering) der US-Regierung geleitet haben soll (und der Goldwater 1994 versprach, für Dr. Greer eine Sitzung einzuberufen) sowie um den "Vater der Wasserstoffbombe" Edward Teller und dem ehemaligen CIA-Direktor unter Präsident Carter, Stansfield Turner.

Quelle: Grenz|Wissenschaft - aktuell

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Interessant ist, was Schäuble nicht "wissen wollte":

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Mittwoch, 7. Dezember 2011Offiziell bestätigt: Es gibt geheime deutsche UFO-Akten

Antwortschreiben vom Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen. (Klicken Sie auf die Abbildung, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.( | Copyright/Quelle: degufo.de


Berlin/ Deutschland - Was UFO-Forscher seit Jahrzehnten vermuten und bundesdeutsche Ministerien und Behörden immer wieder abstritten, konnte nun durch Forscher der Deutschsprachigen Forschungsgesellschaft für UFO-Forschung (DEGUFO) offiziell bestätigt werden: Eine ressortübergreifende Institution des Bundes verwaltet Akten über die Sichtungsmeldungen unbekannter fliegender Objekte im Luftraum der Bundesrepublik Deutschland. Eine Freigabe dieser Akten zur zivilen Erforschung der in diesen Akten beinhalteten Sichtungen unidentifizierter Flugobjekte und deren und Untersuchungsergebnisse ist allerdings nicht zu erwarten.


In den vergangenen 40 Jahren der UFO-Forschung in Deutschland stellten verschiedene UFO-Forschungsgesellschaften und Privatpersonen mehrfache Anfragen an das Bundesverteidigungsministerium, ob irgendjemand oder irgendeine Institution in der Bundesrepublik Deutschland für die Sammlung und Nachverfolgung von UFO-Sichtungen im bundesdeutschen Luftraum verantwortlich ist und ob es dafür eine Meldestelle gibt. Die Anfragen enthielten außerdem die konkrete Frage darüber ob UFO-Archive innerhalb des Verteidigungsministeriums vorliegen. Immer wieder wurden diese Anfragen negativ bescheinigt.

Nicht zuletzt hatte noch im Februar 2008 der damalige Innen- und heutige Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble auf eine Anfrage um mögliche UFO-Untersuchungen durch die Bundesregierung auf "abgeordnetenwatch.de" wie folgt geantwortet: "(...) eine Behörde oder Institution auf Bundesebene, die vermeintliche Sichtungen von Unbekannten Flugobjekten, sog. UFOs, erfasst bzw. auswertet sowie Projekte, wie die von Ihnen beschriebenen, sind hier (beim Innenministerium) nicht bekannt."

Dieser und anderer negativen Bescheinigungen von Seiten der Regierungsverantwortlichen hatte zuletzt sogar der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages widersprochen und in einer 2009 erstellten Ausarbeitung zum Thema UFOs und die Suche nach außerirdischem Leben erklärt: "Die Tatsache, dass sowohl Großbritannien als auch Frankreich sich mit der Fragestellung nach der Existenz von UFOs und außerirdischen Lebensformen beschäftigten und dies - nach vorheriger Geheimhaltung - in den letzten Jahren sogar via Internet veröffentlicht haben, legt die Vermutung nahe, dass sich auch deutsche Behörden oder Ministerien mit dieser Fragestellung befasst haben bzw. befassen. (...wir berichteten)."

Zudem hatten UFO-Forscher immer wieder festgestellt, dass es alleine aufgrund jener Sichtungszeugen, die ihre Sichtungen unidentifizierter Flugobjekte (UFOs) immer wieder auch Polizeidienststellen, der Luftsicherung und -Aufklärung meldeten, es irgendwo entsprechende Akten geben müsse.

Diese Vorgabe nahm die Deutschsprachige Gesellschaft für UFO-Forschung e. V. (DEGUFO, degufo.de) zum Anlass, eine umfangreiche Erhebung bei den Innenministerien des Bundes und der Länder zu starten. Ziel dieser Erhebung war es, einige Fragen zur Verfahrensweise bei eingehenden UFO-Sichtungsmeldungen beantwortet zu bekommen und natürlich zu erfahren, wie die Länder diese Berichte handhaben und ob es eine übergeordnete Stelle gibt, die für derlei Meldungen zuständig ist.

"Am 23. Oktober 2011 startete die DEGUFO die Befragung der einzelnen Ministerien", erläutert die Forschungsgesellschaft in ihrer aktuellen Pressemitteilung. "Schon nach kurzer Zeit kamen die ersten Antworten. Die Ministerien waren insgesamt sehr kooperativ und gaben umfangreich Auskunft zu den Fragen der DEGUFO."

"Alle Ministerien bestätigten, dass UFO-Sichtungsmeldungen, wenn diese an die entsprechenden Polizeidienststellen gemeldet werden, aufgenommen und diesen nachgegangen wird. Diese Akten werden unter 'Sonstige' zusammen mit etlichen anderen Vorgängen, die nicht eindeutig zugeordnet werden können, abgelegt und nach 15 Jahren vernichtet."

Auf Enttäuschung unter UFO-Forschern stößt allerdings ein weitere Ergebnis der Erhebung: "Einigkeit besteht ebenso in der Verfahrensweise, dass es nicht möglich ist, diese Akten für Recherchen innerhalb der UFO-Forschungsgruppen zu erhalten."

Laut DEGUFO kam die "interessanteste Aussage" direkt vom Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Dieses hatte am 2. Dezember 2011 an die DEGUFO geantwortet (s. Abb.):

"Der Sicherheit im Luftraum kommt insbesondere wegen der mit dem Luftverkehr verbundenen Gefahren einer besonderen Bedeutung zu. Der Einsatz sowie die Zusammenarbeit der Polizeien der Länder und des Bundes bei Gefahren aus dem Luftraum sind in entsprechenden Vorschriften geregelt.

Die Abwehr von Gefahren aus dem Luftraum erfordert aufgrund der unterschiedlichen Zuständigkeiten ein ganzheitliches und synergetisches Vorgehen.

Vor diesem Hintergrund wurde das Nationale Lage- und Führungszentrum 'Sicherheit im Luftraum' (NLFZ) als ressortübergreifende Institution des Bundes eingerichtet. Integrale Bestandteile sind die Teilbereiche Luftverteidigung, Flugsicherung und Innere Sicherheit/Luftsicherheit. Das NLFZ bildet den zentralen Informationsknotenpunkt für alle Meldungen, die für die Sicherheit im Luftraum relevant sind.

Soweit Ihre Anfrage den Umgang der Polizei mit derartigen Feststellungen betrifft, kann ich Ihnen mitteilen, dass die bei der Polizei eingehenden Informationen unmittelbar dem NLFZ mitgeteilt werden."

Abschließend kommen die UFO-Forscher der DEGUFO zu folgendem Fazit: "Es gibt deutsche UFO-Akten und diese werden bei einer ressortübergreifenden Institution des Bundes, dem "Nationalen Lage- und Führungszentrum 'Sicherheit im Luftraum'" (NLFZ) vorgehalten! Zudem sind alle Polizeidienststellen der Bundesrepublik Deutschland dazu angehalten, entsprechende Meldungen unmittelbar dem NLFZ weiterzuleiten!“

Eine umfassende Auswertung der Antworten aller Ministerien wird nach Beendigung der Recherchearbeiten in einem Sonderband des Mitteilungsorgans der DEGUFO, dem "Deguforum" erscheinen.

Grenz|Wissenschaft-aktuell
Nur dem damaligen Innenminister war nichts davon bekannt!


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 11.03.2012 09:49 | nach oben springen


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