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Die wahre Geschichte von Tschernobyl-ein 'muss'

in Aus der Welt der Wissenschaft 13.01.2015 21:48
von franzpeter | 8.075 Beiträge

http://quer-denken.tv/index.php/1113-die...von-tschernobyl

Die wahre Geschichte von Tschernobyl

13. Januar 2015 (Bild: Wikipedia, Flickr, Carl Montgomery) Im Morgengrauen des 26. April 1986 explodierte der vierte Reaktor des Atomkraftwerks Tschernobyl. Eine regenbogenfarbene Stickflamme schoss 1.000 Meter hoch in den ukrainischen Himmel. In den folgenden acht Monaten nahmen 800.000 junge Soldaten, Minenarbeiter, Feuerwehrleute und Zivilisten aus der gesamten Sowjetunion einen fieberhaften Kampf um Tschernobyl und gegen die Zeit auf. Eine gute Dokumentation über die damaligen Vorgänge. Was wird passieren, wenn die Kernkraftwerke in der Ukraine wegen fehlenden Stroms und falscher Brennstäbe in die Krise kommen?
Anhand von Augenzeugenberichten, darunter persönliche Erinnerungen des ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion Michail Gorbatschow, den eindringlichen Bildern von Igor Kostin, des einigen Fotografen am Ort des Geschehens, Archivaufnahmen, Originaldokumentationen und neuesten Forschungsergebnissen folgt Tschernobyl den damaligen Ereignissen und arbeitet die langfristigen Konsequenzen des Unglücks für Menschen und Umwelt auf.

Spätestens seit der AKW-Krise in Zaparoshie sollten wir aufmerksam werden. Eine solche Großaktion, wie sie hier in Tschernobyl zwar schleppend, aber doch organisiert unter sowjetischer Obrigkeit ablief, wäre in einem zerstörten Land im Krieg, wie es die Ukraine jetzt ist, praktisch unmöglich. Man würde wahrscheinlich die Hilfe der Russen gar nicht annehmen, und die Amerikaner kennen sich mit den AKWs russischer Bauart nicht wirklich aus. Wer würde sich dort opfern, um eine riesige Katastrophe abzuwenden? Wer würde das organisieren können? Woher kämen die Ressourcen, um die massiven Maßnahmen einzuleiten?

Und was ist mit Fukushima? Die Japaner waren zu stolz, Hilfe anzunehmen. Der Reaktor dort ist immer noch eine riesige Gefahr. Bisher hält man die Katastrophe immer noch lediglich dadurch auf, daß man die ganze Sache mit Wasser kühlt. Das Wasser ist zwar verseucht und gelangt in die Umwelt und das Meer. Aber es braucht nur aus irgendeinem Grund die Wasserkühlung auszufallen, und das ganze Ding kann hochgehen.

Quelle: querdenken tv

Anmerkung:

Das gewährt einen Einblick darauf, was geschehen könnte, wenn ein Atomkraft-Werk an der französischen oder tschechischen Grenze betroffen wäre.
Und daher interessieren mich auch Lichter über französischen Kernkraftwerken.

Wäre ein weiterer Reaktorblock in Tschernobyl explodiert, würde halb Europa nicht mehr existieren und ich könnte hier nicht vor mich hindröseln.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 13.01.2015 21:53 | nach oben springen


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