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#1

Legalisierung von Cannabis

in Aus der Welt der Wissenschaft 21.05.2015 18:46
von franzpeter | 8.182 Beiträge

Cannabis


21. Mai 2015, 17:47 Uhr

Legalisierung von Cannabis
Durchaus gesellschaftsfähig

Alkohol und Nikotin fordern jährlich viele Menschenleben. Durch Cannabis stirbt niemand.

Zehntausende Menschen sterben in Deutschland pro Jahr durch Suff und Zigaretten. Tote durch Kiffen gibt es keine. Cannabis sollte endlich legalisiert werden - [b]es gibt kein vernüftiges Argument dagegen.


Kommentar von Guido Bohsem

Da kann sich die Drogenbeauftragte noch so anstrengen. Einen Nachweis, dass Cannabis für die Gesundheit schädlicher wäre als Alkohol oder Nikotin, gelingt ihr nicht. Kein Wunder, er existiert nicht. Zehntausende sterben hierzulande im Jahr durch Suff und Zigaretten. Cannabis-Tote gibt es keine.

Marihuana Kiffen Joint

Aus ökonomischer Sicht spricht ebenfalls alles dafür, Cannabis zu legalisieren, wie es in mehreren US-Bundesstaaten der Fall ist. Neue Geschäfte entstehen, die Steuereinnahmen steigen deutlich an - vor allem aber können die Polizei- und Justizbehörden ihren sinnlosen Kampf gegen eine Droge aufgeben, die quer durch alle Gesellschafts- und Altersschichten verbreitet ist und konsumiert wird. Mit diesem Argument könne man auch Heroin legalisieren, hieß es dazu neulich aus der Union. Das ist richtig, doch ist Heroin eine potenziell tödliche Droge, während Cannabis das nicht ist.


Natürlich ist Cannabis-Konsum nicht ungefährlich. Für Kinder und Jugendliche sollte er auch weiterhin tabu sein. Tatsächlich würden sie durch eine Legalisierung sogar besser geschützt als vorher. Derzeit wird das Zeug von Dealern verkauft, die zweifelsfrei auch andere, härtere Drogen im Angebot haben. Durch eine industrielle Herstellung ließen sich zudem - wie Prozente beim Alkohol - unterschiedliche Stärkegrade bestimmen, sodass der Verbraucher lernen kann, vernünftig mit der Droge umzugehen.

26. September 2013, 10:01 Uhr

Cannabis und Psychosen
Macht Kiffen geisteskrank?

Cannabiskonsum kann Wahnvorstellungen und Halluzinationen hervorrufen. In der Hanfpflanze erblicken Forscher aber neuerdings auch das Potenzial, Psychosen vorzubeugen. Wie ist das zu verstehen?




Von Berit Uhlmann

Im weichen Nebel des Joints lauert die Gefahr von Wahnvorstellungen und Halluzinationen. Sie sind die Hauptsymptome von Psychosen, schweren psychischen Erkrankungen, unter denen die Schizophrenie die häufigste ist.

Die meisten Wissenschaftler gehen mittlerweile davon aus, dass regelmäßiges Kiffen das Risiko einer Psychose erhöht. "Dieses Risiko ist bei Cannabis-Konsumenten etwa zwei bis dreimal höher als in der Normalbevölkerung", sagt der Psychiater Patrik Roser, der sich am LWL-Universitätsklinikum Bochum mit Schizophrenien befasst.

So hat eine Studie mit knapp 2000 deutschen Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 24 Jahren gezeigt: Wer kifft, hat ein doppelt so hohes Risiko, innerhalb von zehn Jahren psychotische Symptome zu entwickeln, als Menschen ohne Cannabis-Erfahrung. Sind die Konsumenten sehr jung, oder der Griff zu Haschisch und Marihuana sehr häufig, liegt das Risiko noch höher.

Cannabis ist dabei höchstwahrscheinlich nicht der einzige Faktor, der zur Entstehung von Psychosen beiträgt. Gefährdet sind vor allem auch junge Menschen, die genetisch und durch ihre Lebensgeschichte anfällig sind. Wer eine sehr starke genetische Anfälligkeit für Psychosen hat, erkrankt früher, ergab eine umfangreiche Analyse aus dem Jahr 2011. Im Schnitt setzten die Symptome unter den Haschischrauchern 2,7 Jahre eher ein. Wer an einer Schizophrenie erkrankt ist und regelmäßig dem Joint frönt, erlebt häufigere Krankheitsschübe.

Die Cannabinoide des Körpers

Nun stiften neuere Forschungen Verwirrung, wonach Cannabis möglicherweise auch vor Psychosen schützt. Was ist denn nun wahr? Sicher ist, dass der Joint niemanden vor einer schweren psychischen Erkrankung bewahrt. Er kann auch keinen Erkrankten heilen. Es geht bei diesen Forschungen um einen einzigen Inhaltsstoff der Hanfpflanze, das Cannabidiol. Dieser isolierte Inhaltsstoff wird noch erprobt und ist daher noch gar nicht auf dem Markt.

Dass die Hanfpflanze das Potenzial für einander widersprechende Wirkungen hat, ist nicht so absurd, wie es auf den ersten Blick scheint. Denn das menschliche Gehirn hat eine ganze Reihe von Bindungsstellen für die Inhaltsstoffe des Cannabis, die Cannabinoide. "Diese Bindungsstellen hat es nicht, um Haschisch-Raucher high zu machen", sagt Roser, sondern weil der Mensch selbst Cannabinoide produziert, die an der Steuerung verschiedener Vorgänge im Körper beteiligt sind.

In diese Regelkreise greift der Hauptinhaltsstoff der Hanfpflanze, das THC, unter Umständen negativ ein. Er kann zu einer übermäßigen Ausschüttung von Dopamin führen und so die Entstehung von Schizophrenien begünstigen. Dagegen steuert aber offensichtlich das Cannabidiol, das durch die Beeinflussung der körpereigenen Cannabinoide unter anderem der Dopaminausschüttung entgegenwirkt.

In einer Übersichtsarbeit kam Roser 2012 zu dem Schluss, dass das isolierte Cannabidiol eine vergleichbare Wirksamkeit wie die gängigen Psychosemedikamente aufweist. Es scheint zudem weniger Nebenwirkungen zu haben. Allerdings ist noch nicht abzusehen, ob und wann dieser Inhaltsstoff auf den Markt kommt. Auf jeden Fall wird er kein Freibrief sein, hemmungslos zu kiffen.

Mehr über die Risiken des Cannabis-Konsums und den möglichen medizinischen Nutzen lesen Sie in unserem Ratgeber.

Ihre SZ
Quelle: sz

http://www.sueddeutsche.de/thema/Cannabis


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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#2

Ist Cannabis gefährlicher als Alkohol?

in Aus der Welt der Wissenschaft 21.05.2015 18:52
von franzpeter | 8.182 Beiträge

Sucht und Drogen


21. Januar 2014, 09:43 Uhr

Sucht
Ist Cannabis gefährlicher als Alkohol?

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/al...enten-1.1867421

Ein Joint in Ehren: US-Präsident Obama befindet, der Konsum von Marihuana ist nicht schädlicher als der von Alkohol. Hat er damit recht?



Von Werner Bartens

Als mächtigster Mann der Welt darf man so ziemlich alles sagen. Da Barack Obama aber auch für die Kraft seiner Worte geschätzt wird, haben seine Aussagen zusätzliches Gewicht. Eine erhitzte Debatte hat der US-Präsident mit seiner Äußerung ausgelöst, die Auswirkungen des Konsums von Marihuana seien "nicht gefährlicher als die von Alkohol". Dabei hat er ja recht. Dass Obama Haschisch-Rauchen trotzdem für "eine schlechte Idee" und "ein Laster" hält, wird vermutlich bald in den Hintergrund geraten.

Wie fast immer in der Medizin, macht die Dosis das Gift aus. Nun gibt es zwar weder für Alkohol noch für Nikotin oder die Substanz Tetrahydrocannabinol (THC) eine Menge, die unbedenklich konsumiert werden kann. THC ist der psychoaktive Bestandteil des aus der Hanfsorte Cannabis gewonnenen Harzes. Jede noch so kleine Dosis einer Droge ist potenziell schädlich. So kann schon das Nikotin weniger Zigaretten die Mutation auslösen, die nach Jahren zum Krebs führt. Bereits ein Glas Alkohol in der Schwangerschaft kann den Fötus dauerhaft schädigen. Und das Pot-Rauchen unter Jugendlichen kann schon beim ersten Mal im schizophrenen Schub enden. Aber für alle Drogen gilt eben auch: Je höher die Dosis und je häufiger der Gebrauch, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für bleibende Schäden.


Mit Alkohol kann man sich verlässlich seine grauen Zellen wegsaufen. Auch Beeinträchtigungen und Krankheiten von Leber, Magen, Speiseröhre und anderen Organen sind bei ausreichender Menge und chronischer Zufuhr häufiger. Dass Alkohol in geringer Dosis und regelmäßig genossen die Gefäße geschmeidig hält und das Herz schützt, stimmt zwar auch und wird von Zechern gern zitiert. Trotzdem können schon wenige Tropfen Hirn und Leber empfindlich schädigen.

Mit Cannabis-Produkten verhält es sich ähnlich. Da sie meistens geraucht werden, wissen Forscher von Schäden der Atmungsorgane und einem erhöhten Risiko für Bronchitis und Lungenkrebs. Unklar ist noch, ob psychische Abhängigkeit droht. Der Einstieg in den Konsum härterer Drogen wird durch Haschisch und Co. zwar erleichtert, ist aber nicht zwangsläufig. Psychotische Leiden wie Schizophrenie kommen häufiger vor, wenn die Cannabis-Konsumenten Jugendliche sind und mindestens einmal pro Woche das Rauschmittel nehmen. Wer mit 18 oder später beginnt, hat jüngsten Forschungen zufolge kein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen.


Einige US-Bundesstaaten legalisieren Cannabis gerade. Das liegt auch an der therapeutischen Verwendung der Droge. Als Arzneimittel werden Zubereitungen bei Krebspatienten gegen Übelkeit und Auszehrung eingesetzt. Aber auch in der Schmerztherapie, bei Multipler Sklerose, Depressionen und anderen Leiden gibt es klare Hinweise auf die lindernde und krampflösende Wirkung der psychoaktiven Pflanzenextrakte.

Dass Marihuana die Intelligenz beeinträchtigt, wurde nie eindeutig belegt. Möglich ist es. Vielleicht wären aus den Präsidenten Obama, Bush und Clinton, die später ihren Haschisch-Konsum zu Studienzeiten gebeichtet haben, Physiknobelpreisträger geworden, wenn sie auf die bewusstseinserweiternden Drogen verzichtet hätten.
Quelle:sz


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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#3

Cannabis für Schmerzpatienten

in Aus der Welt der Wissenschaft 01.11.2015 09:46
von franzpeter | 8.182 Beiträge

Cannabis für Schmerzpatienten
Staatliche Agentur soll Hanfanbau in Deutschland regeln
Als Rauschmittel bleibt es illegal, doch für Patienten wird es wohl bald Cannabis auf Krankenschein geben. Noch ein Tabubruch: Eine neue Behörde soll regeln, wo der Hanf in Deutschland angebaut wird – und auch den Preis bestimmen.
01.11.2015

Deutschland bekommt eine Cannabis-Behörde

Nicht aus Holland: Hanf für Schmerzpatienten soll ganz offiziell in Deutschland angebaut werden.

Eine staatliche Cannabisagentur soll einem Zeitungsbericht zufolge künftig den Anbau und Handel von Cannabis zur Schmerztherapie in Deutschland regeln. Das gehe aus einem Gesetzesentwurf des Bundesgesundheitsministeriums hervor, der zur Prüfung im Kanzleramt liege, berichtet die „Welt am Sonntag“. Die Gesamtkoordination soll demnach beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) angesiedelt werden. Der Eigenanbau durch Patienten solle hingegen weiter verboten bleiben.


„Die Cannabisagentur schreibt den voraussichtlichen Bedarf an Medizinalhanf nach den Vorgaben des Vergaberechts aus, vergibt in wettbewerblichen Verfahren Aufträge über die Belieferung mit Medizinalhanf an Anbauer und schließt mit diesen zivilrechtliche Liefer- beziehungsweise Dienstleistungsverträge“, heißt es dem Bericht zufolge in dem Entwurf. Als Anbauer kämen landwirtschaftliche Betriebe und andere Unternehmen in Frage. „Die Cannabisagentur verkauft den Medizinalhanf anschließend insbesondere an Hersteller von Cannabisarzneimitteln, Großhändler und Apotheken.“



Gesetzesänderung soll kommen

Auch der Preis, den Krankenkassen für jedes an Patienten abgegebene Präparat zahlen müssen, soll demnach von der Agentur festgelegt werden. Das Parlament solle in den kommenden Monaten eine entsprechende Änderung des Betäubungsmittelgesetzes beschließen. Ab wann die Patienten tatsächlich von der Gesetzesänderung profitieren können, sei aber noch offen.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), hatte sich zu Jahresbeginn dafür ausgesprochen, Cannabis auf Rezept an chronisch kranke Schmerzpatienten abzugeben. Bauen diese in der eigenen Wohnung Hanfpflanzen an, geraten sie derzeit aufgrund der geltenden Gesetzeslage rasch ins Visier von Ermittlern. Besitz, Anbau und Handel sind verboten.



Laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte verfügen derzeit knapp 400 Patienten über eine Ausnahmeerlaubnis zum Erwerb von Cannabisblüten oder Cannabisextrakten „im Rahmen einer medizinisch betreuten und begleiteten Selbsttherapie“. Cannabis wird unter anderem zur Behandlung von chronischen Schmerzen, bei Rheuma und gegen spastische Lähmungen und Krämpfe bei Multipler Sklerose eingesetzt. Schätzungen zufolge könnten in Deutschland 80.000 bis 1,6 Millionen Patienten davon profitieren. Die Spannbreite wissenschaftlicher Studien macht laut Experten deutlich, dass zu dieser Form der Medikation noch viel Forschungsbedarf besteht.

Quelle: FAZ


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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#4

Gesellschaftsdroge Alkohol - Viele Erklärungen, keine Antwort

in Aus der Welt der Wissenschaft 12.11.2015 14:40
von franzpeter | 8.182 Beiträge

12. November 2015, 11:23 Uhr

Gesellschaftsdroge Alkohol
Viele Erklärungen, keine Antwort


Klare Antworten gibt es kaum, Erklärungen jede Menge: Da wäre zum einen die Lobby einer umsatzstarken Alkoholindustrie, deren Macht locker mithalten kann mit den Auto-, Energie- und Pharmakonzernen. Dann sind da die vielen Arbeitsplätze, die durch Herstellung, Vertrieb, Gastronomie etc. gesichert werden. "Das Argument zählt ja immer", sagt Suchtexperte Gaßmann. "Was in dem Fall bedeutet: Wenn weniger getrunken wird, entfallen Stellen."


Schließlich die Verflechtung von Wirtschaft und Politik. "Wenn die Biersteuer erhöht werden sollte (eine Weinsteuer gibt es in Deutschland ohnehin nicht), würden Abgeordnete sämtlicher Parteien umgehend bundesweit von Lobbyvertretern aufgefordert werden, das zurückzunehmen", sagt DHS-Geschäftsführer Gaßmann. Mit anderen Worten: Beschneide man die Alkoholindustrie, verstöre man 95 Prozent der Wahlberechtigten. Das sei bei Cannabis anders.

Die einzige klare Ansage in dieser Sache hat übrigens die Bundesdrogenbeauftragte abgegeben. Auf die Frage, warum Alkohol erlaubt und Cannabis verboten sei, antwortete Marlene Mortler der Youtube-Plattform Jung und Naiv: "Weil Cannabis eine illegale Droge ist. Punkt." Danke, Frau Mortler - wer das nicht versteht, ist wirklich selber schuld.


Etwas mehr Mühe gab sich die CSU-Politikerin bei dem Erklärungsversuch auf ihrer Webseite, wo sie klarstellt, warum eine Legalisierung von Cannabis für sie nicht in Frage kommt. "Eine Freigabe wäre ein falsches Signal, denn vor allem für junge Menschen bestehen erhebliche Gesundheitsrisiken durch Cannabiskonsum", heißt es dort.


Doch warum schützt die Bunderegierung junge Menschen dann nicht ebenso strikt vor den gesundheitlichen Risiken durch Alkohol? Warum schaut sie beim Jugendschutzgesetz weg, statt die Möglichkeit des Erwerbs, etwa durch autorisierte Shops, endlich ernsthaft einzuschränken. Cannabis wird ja auch nicht im Supermarkt, an Tankstellen oder am Kiosk über die Theke gereicht.


Volkssucht mit immensen Folgen

Dem jüngsten Bericht der WHO zufolge nimmt jeder Deutsche im Durchschnitt im Jahr zehn Liter reinen Alkohol zu sich. 3,3 Millionen Menschen sterben jährlich weltweit an den Folgen. Nach Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen bezahlen in Deutschland jedes Jahr 74 000 Bundesbürger ihren Alkoholmissbrauch oder den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak mit ihrem Leben. Schätzungsweise 1,3 Millionen Deutsche sind abhängig (Dunkelziffer unbekannt), 9,5 Millionen trinken regelmäßig zu viel. Die finanziellen Konsequenzen für das Gesundheitssystem sind immens: Etwa 26 Milliarden Euro müssen jährlich aufgewendet werden - und das, obwohl die Lebenserwartung von Alkoholikern etwa 15 Jahre unter dem Durchschnitt liegt.


Alfons Goppel und Franz Josef Strauß, 1969 Bier macht Politik
Wer den Bayern Wasser in den Maßkrug kippen will, macht sich unbeliebt. Die CSU hat das verstanden - doch die Rausch-Redner werden knapper.


Übrigens ist es medizinisch nicht möglich, sich zu Tode zu kiffen. Studien - wie zum Beispiel des New England Journal of Medicine - belegen, dass Cannabis süchtig machen kann, sich auf das Gedächtnis schlägt und auf Dauer die Lebenszufriedenheit mindert. Bis heute konnte jedoch kein kausaler Zusammenhang bei Cannabis als Todesursache nachgewiesen werden: Im Gegensatz zu Alkohol enthält Marihuana zwar einen psychoaktiven Stoff namens Tetrahydrocannabinol (THC), jedoch keine toxischen Substanzen.


Nur Pro-Alkohol-Parteien sind wählbar

"Natürlich brauchen wir eine Regelung, die Jugendliche vor Cannabis schützt", sagt Gaßmann. "Im Moment haben wir die Situation, dass diese unreguliert konsumieren." Darüber hinaus sei es jedoch an der Zeit, dem staatlich anerkannten Alkoholmissbrauch endlich den Hahn zuzudrehen, findet der DHS-Geschäftsführer.

Allerdings zweifelt der Suchtexperte an einer zeitnahen Umsetzung: "Würde die CDU morgen versuchen, den Alkoholkonsum durch Werbeverbote, Steuererhöhung und verschärften Jugendschutz zu begrenzen, wäre die Partei an der nächsten Regierung nicht mehr beteiligt."

Eine Kultur, die auf Widersprüchen beruht, lässt sich eben nicht ohne Weiteres verändern. Jedenfalls nicht mit Politik - und schon gar nicht durch Vernunft.

Quelle: sz


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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