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Astronomen vermuten Außerirdische nahe Roten Zwergen

in Aus der Welt der Wissenschaft 31.03.2016 13:59
von franzpeter | 9.009 Beiträge

31. März 2016, 11:54 Uhr

Seti-Institut
Astronomen vermuten Außerirdische nahe Roten Zwergen



Artistic illustration realesed by the European Southern Observatory shows new planet known as Gliese 581 c orbiting a red dwarf Der Exoplanet Gliese 581 c (künstlerische Darstellung) umkreist einen Roten Zwerg und könnte warm genug für flüssiges Wasser sein. (Foto: REUTERS)

US-Forscher wollen die Suche nach intelligentem Leben im All massiv ausweiten. Im Verdacht haben sie Rote Zwerge, die "schummrigen Leuchten des Kosmos".

Das US-amerikanische Seti-Institut startet eine groß angelegte Suchkampagne nach künstlichen Radiosignalen möglicher außerirdischer Zivilisationen. In den kommenden zwei Jahren sollen 20 000 sogenannte Rote Zwergsterne mit Hilfe von Radioteleskopen untersucht werden, teilte das Institut im kalifornischen Mountain View mit.

Rote Zwerge sind kleine und lichtschwache Sterne, sie machen drei Viertel aller Sterne im Universum aus. Diese "schummrigen Leuchten des Kosmos" seien bei der Suche nach außerirdischen Zivilisationen vernachlässigt worden, sagte der Seti-Ingenieur Jon Richards. Weil die Sterne alt sind und eher wenig Wärme abgeben, sind viele Forscher bislang davon ausgegangen, dass Leben im Umfeld der Sterne kaum möglich ist.

Größere Habitable Zone vermutet

Doch neue wissenschaftliche Daten haben die Forscher umdenken lassen. "Ältere Solarsysteme hatten mehr Zeit, intelligente Wesen hervorzubringen", sagte der Seti-Astronom Seth Shostak. Rote Zwerge sind im Schnitt mehrere Milliarden Jahre älter als sonnenähnliche Sterne. Zudem könnte der Bereich um die Zwergsterne, in dem es warm genug für Leben ist, großzügiger bemessen sein als gedacht. Nach neueren Berechnungen kreist um mehr als jeden sechsten Roten Zwerg ein Planet in dieser "habitablen Zone".


Ein Kollektiv von 42 Radioteleskopen im Norden Kaliforniens soll nun in den nächsten zwei Jahren geeignete Sternsysteme nach Signalen abtasten. Das gemeinnützige Seti-Institut ("Search for Extraterrestrial Intelligence") finanziert sich aus Spenden, vergangenes Jahr unterstützte ein russischer Milliardär die Stiftung mit 100 Millionen Dollar.


Quelle: sz


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franzpeter
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