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SETI: Chinas Riesen-Radioteleskop „FAST“ beteiligt sich an „Breakthrough Listen“

in Aus der Welt der Wissenschaft 21.10.2016 12:52
von franzpeter | 9.008 Beiträge

SETI: Chinas Riesen-Radioteleskop „FAST“ beteiligt sich an „Breakthrough Listen“
Andreas Müller
21/10/2016


Das FAST-Radioteleskop in Dawodang in der südostchinesischen Provinz Guizhou
Copyright: NAOC

Peking (China) – Mit dem erst kürzlich fertiggestellten, weltgrößten Radioteleskop „FAST“ (…GreWi berichtete) beteiligt sich China nun auch an der „Breakthrough Listen“-Initiative, die – finanziell von dem Milliardär Juri Millner mit 100 Millionen Dollar ausgestattet – im Rahmen der Search for Extraterrestrail Intelligence (SETI) nach außerirdischen Signalen sucht.
Mit der das 500 Meter durchmessende Radioteleskop in der südostchinesischen Provinz Guizhou leitenden National Astronomical Observatories of China (NAOC) verfügt die „Breakthrough Initiative“ gemeinsam mit dem Green Bank Telescope in West Vorginia und dem australischen Parkes Observatory über drei der leistungsstärksten Radioteleskope weltweit.
www.grenzwissenschaft-aktuell.de
Wie die Breakthrough berichtet, gehe aus dem Mitte August unterzeichneten Kooperationsvertrag hervor, dass man zukünftige Beobachtungspläne, Suchmethoden, Daten und Analysen miteinander abstimmen wird. Zudem plane man regelmäßige gemeinsame Treffen und Konferenzen, um die Suchstrategien, Daten und Analysen stets zu verfeinern.
Die aus 4.450 dreieckigen Einzelpanelen bestehende Schüssel des FAST-Teleskops bedeckt eine Fläche von mehr als 196349,541 Quadratmetern. Mittels Stellmotoren ist es möglich, die Form der Antennenschüssel zwischen der eines Paraboloids und einer gleichmäßigen Kugelhälfte verändern. Dadurch ist es möglich, einen Himmelsausschnitt von bis zu 40 Grad abzudecken.


Die FAST-Astronomen zeigen sich zuversichtlich, dass ihr neues Instrument eines der wichtigsten Teleskope weltweit werden und gerade die Suche nach Leben auf Exoplaneten und Signalen außerirdischer Intelligenzen (SETI) vorantreiben wird.[b] So könne das Teleskop auf entdeckten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems gerichtet werden und eventuell vorhandene Signaturen von Biomarkern, also Produkte von Organismen, in der Atmosphäre dieser Exoplaneten – beispielsweise Methan – ausfindig machen.
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franzpeter
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