GKR-Forum

a_6.jpg a_6.jpg

#1

Syrien-Krieg - "Hauptverantwortung liegt bei den USA"

in Aus der Welt der Wissenschaft 19.12.2016 15:41
von franzpeter | 9.152 Beiträge

Neues von der Lückenpresse:

Wer hat's erfunden?

Wow! Da reibt man sich jetzt das "zweite Auge". Ein solches fachkundiges
Interview im ZDF?

Der Anchorman der westlichen (US-)Wertegemeinschaft, Claus Kleber steuerte aber
auch schon ganz leicht - mit sanfter Kritik - um
. Nur die Moderatorin der
Tagesthemen Caren Mioska im Ersten darf wohl noch nicht oder es hat ihr noch
keiner gesagt. Sie gibt weiter volle Pulle gegen die Russen. Im Kanzleramt war -
weil Advent - wohl keiner mehr dafür zu erreichen.

Merkel und Steinmeier - die deutschen Hardliner - ducken sich da erst einmal
lieber ab. Kennen wir das nicht?

Jetzt aber alle Medien ganz schnell. Hop, Hop!

FS


heute.de 19.12.2016

Syrien-Krieg

"Hauptverantwortung liegt bei den USA"

Für seine Luftangriffe auf Aleppo und die Blockade im UN-Sicherheitsrat wird
Russland heftig kritisiert. Nahost-Experte Günter Meyer macht im
heute.de-Interview aber vor allem die USA für die Not der Menschen in Syrien
verantwortlich.
Und Deutschland? "Hat de facto keinen Einfluss auf die Lage."

Interview mit Prof. Günter Meyer Robin Riemann.

Prof. Günter Meyer leitet das Zentrum für Forschung zur Arabischen Welt an der
Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Seit fast vier Jahrzehnten hat Meyer
wissenschaftliche Untersuchungen zur wirtschaftlichen, sozialen und politischen
Entwicklung in Syrien durchgeführt.


heute.de: Die Hilfsorganisation World Vision vergleicht Aleppo mit Berlin nach
dem Zweiten Weltkrieg. Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen spricht
von einem "kompletten Kollaps der Menschlichkeit" in Aleppo. Und der
UN-Generalsekretär gibt zu: "Wir alle haben die Menschen in Syrien bislang
kollektiv hängenlassen."


Herr Meyer, was hat die Welt in Syrien falsch gemacht?

Günter Meyer: Die Welt hat in Syrien sehr vieles falsch gemacht, aber wir
müssen auch sagen, wer was falsch gemacht hat: Und hier liegt die
Hauptverantwortung bei den USA.


Nach Aussagen des ehemaligen Oberkommandeurs der NATO, General Wesley Clark,
begann die US-Regierung bereits unmittelbar nach den Terrorschlägen am 11.
September 2001 mit den Planungen des Regimewechsels in sieben Ländern
, die von
den USA als Gegner angesehen wurden, darunter Irak, Libyen und auch Syrien.


Um dort dieses Ziel zu erreichen, haben die USA seit 2005 die Rahmenbedingungen
geschaffen. Dazu gehörte neben zahllosen medialen Propagandaaktionen gegen das
Assad-Regime die Finanzierung und Ausbildung einer Armee von Terroristen
gemeinsam mit Israel und Saudi-Arabien.
Diese Truppen sollten für den Sturz der
Regierungen in Damaskus und Teheran eingesetzt werden, wie der renommierte
Journalist Seymour Hersh 2007 aufdeckte.


heute.de: 2011 begann der Krieg in Syrien. Welche Fehler wurden da gemacht?

Meyer: Der Westen, also insbesondere die USA, hat die aufständischen
Dschihadisten mit Waffen versorgt und teilweise auch ausgebildet. Die materielle
und personelle Logistik wurde vor allem von der Türkei abgewickelt, während
die finanzielle Unterstützung zum größten Teil aus Saudi-Arabien und Katar
kam. Saudi-Arabien hat dabei salafistische Extremisten gefördert, um in Syrien
eine radikal-islamistische Regierung zu etablieren. Hier war die Eroberung von
Aleppo 2012 für die Dschihadisten ein wichtiger Schritt.


heute.de: Mal abgesehen von den USA. Was muss sich Russland an der Situation in
Aleppo vorwerfen lassen?

Meyer: Ohne die militärische Intervention Russlands im September 2015 wäre
inzwischen nicht nur Aleppo komplett von den Dschihadisten erobert worden
. Auch
das Assad-Regime wäre längst zusammengebrochen. Damit hätten die Assad-Gegner
unter Führung der USA ihr Ziel des Regimewechsels zwar erreicht.


Die Macht hätten jedoch die stärksten militärischen Kräfte an sich gerissen.
Und das wären die islamistischen Extremisten, wie die zum Al-Kaida-Netzwerk
gehörende Nusra-Front und der von der internationalen Allianz unter US-Führung
bekämpfte Islamische Staat (IS). Wem, wie israelische Politiker erklärten, eine
solche Terrorherrschaft lieber ist als das Assad-Regime, der kann Putin
vorwerfen, dass er dies verhindert hat.


heute.de: Also geht ohne Assad jetzt erstmal nichts mehr?

Meyer: Es gibt niemanden, der gegenwärtig Assads Position und auch das
funktionierende staatliche Ordnungssystem in Syrien ersetzen könnte. Es ist
davon auszugehen, dass mehr als die Hälfte der syrischen Bevölkerung das
Regime unterstützt. Das gilt nicht nur für die religiösen Minderheiten wie
Christen, Alawiten und andere schiitische Gruppierungen, die unter der
Herrschaft sunnitischer Extremisten keine Überlebenschance in Syrien hätten -
die Forderung "Christen nach Beirut, Alawiten ins Grab" wird von den
Dschihadisten nach wie vor erhoben.
Doch auch ein Großteil der Sunniten,
insbesondere aus der städtischen Mittelschicht, steht immer noch auf der Seite
von Assad.


heute.de: Was ist mit gemäßigten Rebellengruppen?

Meyer: Die USA betonen immer, dass sie gemäßigte Rebellengruppen
unterstützen. Die spielen aber keine Rolle mehr. Diejenigen, die von den USA
ausgebildet und mit Waffen ausgestattet wurden, sind größtenteils zu den
radikalen Dschihadisten übergelaufen, weil sie dort wesentlich besser bezahlt
werden.

Dabei haben die USA 2003 durch die völkerrechtswidrige Invasion im Irak nicht
nur die Rahmenbedingungen für die Entstehung des IS geschaffen. Wie Michael
Flynn, der ehemalige Leiter des militärischen Geheimdienstes DIA (Defense
Intelligence Agency)
erklärte, ist auch "die Unterstützung und Expansion des
Islamischen Staates auf eine bewusste Entscheidung der amerikanischen Regierung
zurückzuführen".

Die von dieser Terrororganisation ausgehende Gefahr war 2012 durchaus bekannt,
wurde aber ignoriert vor dem übergeordneten Ziel, Machthaber Assad zu stürzen.


heute.de: Wenn man mal an eine gemeinsame Lösung denkt, also ein UN-Mandat.
Welche diplomatischen Hebel hätte der Westen in Bewegung setzen können, um
Russland zum Einlenken zu bewegen?

Meyer: Alle diplomatischen Initiativen der Vergangenheit sind vor allem daran
gescheitert, dass der Westen politisch vor allem auf die syrische
Auslandsopposition gesetzt hat, obwohl diese keinen Rückhalt in Syrien hat.

Dagegen liefen die Forderungen Assads darauf hinaus, einen innersyrischen Dialog
zu führen. Dieses Thema war jetzt wieder Gegenstand der jüngsten Verhandlungen
zwischen US-Außenminister Kerry und dem russischen Außenminister Lawrow. Ein
solcher innersyrischer Dialog mit der Zielsetzung einer politischen Lösung
könnte tatsächlich eine Chance für den Frieden sein - allerdings müssten in
diesem Fall wohl größtenteils die Bedingungen akzeptiert werden, die Assad
stellt, da er nach den militärischen Erfolgen über die stärkste Position in
Syrien verfügt.


heute.de: Welche Fehler hat Europa aus humanitärer Sicht gemacht?

Meyer: Wie unter anderem auch die christlichen Bischöfe in Syrien immer wieder
beklagen, war der größte humanitäre Fehler der EU die Verhängung von
Sanktionen. Dadurch hat sich die Versorgungssituation der Bevölkerung insgesamt
und hier besonders im medizinischen Bereich gravierend verschlechtert.



heute.de: Mit Blick auf die Zukunft - Was muss getan werden, um die Lage in
Syrien zu stabilisieren und welche Rolle spielt der Westen dabei?

Meyer: In der aktuellen Situation ist die Macht, die den stärksten Einfluss
hat, nämlich die USA, wegen des bevorstehenden Regierungswechsels weitestgehend
handlungsunfähig. Trump hat erklärt, die bisherige Politik seiner Vorgänger
mit dem Ziel, einen Regimewechsel in Syrien herbeizuführen, nicht fortsetzen zu
wollen.

Sein Ziel ist es, den Kampf gegen den IS und andere islamistische Terroristen zu
verstärken. Dazu ist ihm jeder willkommen, der ihn unterstützt. Es deutet also
für Damaskus einiges darauf hin, dass der wichtigste Gegner einen Rückzieher
macht und man sogar gemeinsam gegen die Terroristen vorgehen kann. Der Gewinner
wäre in diesem Fall Assad. Offen bleibt, ob Trump hält, was er im Wahlkampf
versprochen hat.


heute.de: Was können Deutschland und Europa tun, um die Lage in Syrien zu
stabilisieren?

Meyer: Europa mit seinen wichtigsten militärischen Akteuren, Großbritannien
und Frankreich, spielt nur eine sekundäre Rolle. Die Entscheidungen werden in
Washington getroffen.

Deutschland übernimmt dabei in Syrien nur Hilfsfunktionen wie etwa im Bereich
der Luftaufklärung. De facto hat Deutschland also keinen Einfluss auf die
Geschehnisse in Syrien.
Abgesehen von wichtigen humanitären Maßnahmen der
Bundesrepublik - insbesondere für Flüchtlinge in Deutschland und den
Nachbarländern Syriens.

Hier sind die jüngsten Ankündigungen der Regierung, die Unterstützung für
UN-Hilfsmaßnahmen für Aleppo auszuweiten, nachdrücklich zu begrüßen. Auch
ist es sicher kein Fehler, dass in Berlin eine Arbeitsgruppe mit dem Ziel
eingesetzt worden ist, sich um den Wiederaufbau in Syrien zu kümmern.
Wann damit
begonnen werden kann, ist allerdings noch völlig offen.


heute.de: Zurück zu Assads Verbündeten: Was können Russland und die anderen
Verbündeten tun, um die Lage schnell zu verbessern?

Meyer: Da gibt es zwei Wege: Der eine ist die weitere militärische
Unterstützung für Assad bis zur Rückeroberung des gesamten Landes.

Dabei werden sich nach der Konsolidierung der Lage in Ost-Aleppo die Kämpfe
zunächst vor allem auf die verbliebenen Hochburgen der islamistischen Milizen
in der Provinz Idlib und im Süden von Damaskus konzentrieren.

Der zweite Weg
wäre die Aufnahme von innersyrischen Verhandlungen über eine friedliche
Lösung.

Dass die USA wieder begonnen haben, die "moderaten Rebellen" mit Waffen zu
beliefern, ist da wenig hilfreich.



Das Interview führte Robin Riemann.



Quelle:http://www.heute.de/interview-mit-syrien...-46114990.html#
<http://www.heute.de/interview-mit-syrien-experte-guenter-meyer-sieht-verantwortung-fuer-syrien-krieg-beim-westen-46114990.html#>


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
nach oben springen

#2

Donald Trump – Trojanisches Pferd der kommenden Finanz-Militärdiktatur

in Aus der Welt der Wissenschaft 19.12.2016 16:13
von franzpeter | 9.152 Beiträge

Donald Trump – Trojanisches Pferd der kommenden Finanz-Militärdiktatur
14. Dezember 2016 von Gastautor: Ernst Wolff

14. Dezember 2016 (von Ernst Wolff) Mit Forderungen wie “Dry the swamp!” (“Legt den Sumpf trocken!”) präsentierte sich Donald Trump im US-Wahlkampf als entschlossener Gegner des US-Establishments. Millionen am System zweifelnde Amerikaner glaubten ihm und setzten darauf, daß er als Präsident der korrupten Elite des Landes endlich die Stirn bieten werde.


Mittlerweile dürfte den Informierteren unter ihnen klar geworden sein, daß sie nicht nur einem Irrtum aufgesessen, sondern ganz bewußt hinters Licht geführt worden sind: Trump erweist sich seit seiner Wahl als trojanisches Pferd, das den Sumpf nicht etwa trockenlegen, sondern ihm ganz im Gegenteil zu noch größerer Macht verhelfen will.

Und nicht nur das: Wer im Wahlkampf glaubte, mit Hillary Clinton entscheide man sich für die Fortsetzung der US-Kriegspolitik, mit Trump dagegen für ihr Ende, der reibt sich spätestens seit zwei Wochen ungläubig die Augen: Das Kabinett des 45. US-Präsidenten gleicht mit seinen Ex-Generälen und Wirtschaftsbossen eher einer Mischung aus südamerikanischer Militärjunta und der Führungsetage eines Wirtschaftskonzerns als den Kabinetten früherer Präsidenten.

Ein solch offener Betrug am Wähler ist in den USA allerdings nichts Neues, und das hat seinen Grund: Spätestens seit dem Dezember 1913 wird die Richtung der US-Politik nämlich nicht vom Weißen Haus in Washington, sondern von der Wall Street und ihrer wichtigsten Organisation, der US-Zentralbank Federal Reserve, vorgegeben. Beide haben andere Vorstellungen von der Zukunft des Landes als der arbeitende Bürger.

Hinter der US-Politik steht immer die Finanzindustrie

Mit der Gründung der Federal Reserve im Jahre 1913 sicherte sich ein Kartell von US-Banken und ihren ultravermögenden Besitzern die Kontrolle über die US-Währung, den Dollar. Sie verwirklichte damit den Traum des Begründers der Rothschild-Dynastie, Mayer Rothschild (1773 – 1855), der einmal gesagt hat: „Gebt mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer deren Gesetze macht.“

Seit 1913 ist die Regierung der USA nicht mehr und nicht weniger als die politische Exekutive der Federal Reserve. Ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, dem amerikanischen Volk die Interessen der Finanzindustrie als die eigenen zu verkaufen – mit allen Mitteln. Bereits drei Jahre nach der Gründung der Federal Reserve ließ sich der demokratische Kandidat Woodrow Wilson mit dem Versprechen wählen, die USA aus dem in Europa tobenden Ersten Weltkrieg herauszuhalten. Einen Monat nach seiner Amtseinführung erklärte er Deutschland den Krieg.

Warum? Weil die Großbanken der Wall Street milliardenschwere Kredite an England, Frankreich und Italien vergeben hatten und fürchteten, daß sie diese im Fall eines deutschen Sieges würden abschreiben müssen.

Ähnliches gilt für den Zweiten Weltkrieg, bei dem es sich keinesfalls – wie in den meisten Geschichtsbüchern dargestellt – um eine Konfrontation zwischen Demokratie und Diktatur handelte. Zum einen hätten sich Hitlers Nationalsozialisten ohne Kredite der Wall Street niemals an der Macht halten können. Zum anderen stieß die auf dem Boden der USA entstandene und von der Wall Street finanzierte größte Wirtschaftsmaschinerie aller Zeiten zu Beginn der Vierziger Jahre an ihre nationalen Grenzen.

D.h.: Die USA brauchten Märkte, um die Waren, die der heimische Markt nicht mehr aufnehmen konnte, abzusetzen. Hierzu war der Wall Street jedes Mittel recht – von der Teilnahme am Weltkrieg bis zum Abwurf von Atombomben.

Auch die weiteren Kriege der USA – ob Korea, Vietnam, Afghanistan, Irak, Libyen oder Syrien – wurden im Interesse der US-Finanzelite geführt. Dasselbe gilt für die mit Hilfe der US-Geheimdienste durchgeführten Putsche in Asien, Afrika und Südamerika, die in keinem einzigen Fall, wie offiziell behauptet, der Abschaffung von Diktaturen dienten. Jüngstes Beispiel ist die Militärjunta in Ägypten: Sie kann sich nur auf Grund der finanziellen und militärischen Unterstützung der USA an der Macht halten. Im übrigen ist Saudi-Arabien, eine der rückständigsten Diktaturen der Erde, seit Jahrzehnten der engste Verbündete der USA im Nahen Osten.

Das System hat sich längst verselbständigt

Im Verlaufe ihrer über einhundertjährigen Geschichte hat sich die US-Finanzindustrie einen riesigen Apparat geschaffen, durch den sie ihre Macht über alle Bereiche der amerikanischen Gesellschaft ausübt. Sie beherrscht sämtliche Märkte, den militärisch-industriellen Komplex, die Medien und die Politik.


Wahlen dienen innerhalb dieses Systems nur dazu, die amerikanische Bevölkerung in dem Irrglauben zu wiegen, sie habe ein Mitspracherecht bei der Gestaltung der eigenen Geschicke. Der in jedem Wahlkampf hochgespielte Konflikt zwischen Demokraten und Republikanern erweist sich bei näherem Hinsehen als seit Jahrzehnten wirksames Mittel, um kritische Strömungen innerhalb der Bevölkerung aufzufangen und so ein politisches Ausbrechen größerer Bevölkerungsteile zu verhindern.

Genau dieser Mechanismus läßt sich im zurückliegenden Wahlkampf am Beispiel Bernie Sanders nachverfolgen: Wie inzwischen durch Wikileaks-Emails belegt, diente Sanders Wahlkampf von Anfang an dazu, solche Wähler zurückzuholen, die der Demokratischen Partei den Rücken kehren wollten und sie – nach seinem bereits vorher mit der Parteispitze vereinbarten Rückzug – der von Sanders im Wahlkampf heftig angegriffenen Hillary Clinton als „kleinerem Übel“ zuzuführen.


Ähnlich wie Sanders setzte auch Donald Trump im „Wahlkampf“ auf eine durch die tiefe Unzufriedenheit der Bevölkerung ausgelöste Proteststimmung, nur daß er diese nicht, wie Sanders, in vermeintlich sozialistische, sondern in nationalistische Bahnen lenkte („Make America great again!“) und dabei immer wieder den „Kampf gegen das Establishment“ beschwor.


Viele oberflächliche Beobachter nahmen deshalb an, der zum Milliardär aufgestiegene Baulöwe wolle den „Sumpf in Washington“ tatsächlich trockenlegen. Eine solche Wandlung allerdings ist in etwa so realistisch wie die Quadratur des Kreises: Sie würde bedeuten, daß die US-Finanzindustrie nach einhundert Jahren unumschränkter Diktatur tatenlos zusähe, wie ihr mit parlamentarischen Mitteln die Macht aus den Händen genommen wird …

Trumps Amtszeit wird vom Niedergang der USA bestimmt

Inzwischen entpuppt sich Donald Trump als ein Präsident, der sich bei seiner Machtausübung stärker als jeder seiner Vorgänger auf die Finanzindustrie und das Militär stützen will. Das ist kein Zufall, denn Trump übernimmt das Amt in einer Zeit monumentaler Probleme, die sich kontinuierlich verschlimmern und mit unerbittlicher Logik auf einen Crash des Finanzsystems und das Ende der weltweiten Dollar-Herrschaft hinauslaufen.

Seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im Gefolge der Subprime-Hypothekenkrise wird das globale Finanzsystems nur durch ein historisch nie dagewesenes Ausmaß an Manipulation durch die Federal Reserve und andere Zentralbanken am Leben erhalten. Seit 2008 sind zweistellige Billionenbeträge an Geld gedruckt und weltweit von den Zentralbanken mehr als 670 Mal die Zinsen gesenkt worden.

Diese Maßnahmen haben nicht etwa, wie angeblich beabsichtigt, zur Erholung der Realwirtschaft geführt. Die Gelder sind fast ausschließlich in die Finanzspekulation geflossen und haben riesige Blasen an den Anleihe-, Aktien- und Immobilienmärkten erzeugt. Konservative Anleger sind auf Grund der Niedrigzinsen stärker denn je ins Risiko gegangen, zahlreiche systemrelevante Großbanken in aller Welt werden nur noch künstlich über Wasser gehalten, das System ist zerbrechlicher als je zuvor.

Bei Staatsschulden von knapp 20 Billionen US-Dollar warten auf die arbeitende Bevölkerung der USA auch nicht die von Trump versprochenen gut bezahlten neuen Arbeitsplätze, sondern Austeritätsprogramme mit drastischen Kürzungen aller Art. Sobald die Inflation stärker auf die Realwirtschaft durchschlägt, wird sich die Tatsache, daß 60 % der Amerikaner nicht mehr als 1.000 Dollar Rücklagen haben, bitter rächen. Wenn Trump, wie angekündigt, dann auch noch mit Steuererleichterungen für die Ultrareichen aufwartet, wird es in den USA zu schweren sozialen Auseinandersetzungen kommen.


Genau dann wird sich zeigen, warum das US-Establishment, das lange Zeit auf Hillary Clinton gesetzt hatte, in der Endphase des Wahlkampfes umgeschwungen ist und Trump den Vorzug gegeben hat: Zur Niederschlagung der durch die gegenwärtige Entwicklung des Finanzsystems unvermeidlichen sozialen Explosion wird zunächst eine Regierung gebraucht, die von den wahren Schuldigen an der Wall Street ablenkt und dem Volk Sündenböcke in Form von Minderheiten vorwirft – wofür Trump sich im Wahlkampf unter anderem durch seine Ausfälle gegen Muslime empfohlen hat. Sollte das nicht funktionieren, wird eine Regierung im Stil südamerikanischer Diktaturen gebraucht, die die soziale Frage mit Gewalt löst – also ein Kabinett wie das von Donald Trump, in dem der Bereich der „nationalen Sicherheit“ direkt in den Hände von Militärs gelegt wurde.

– E N D E –

Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“, erschienen im Tectum-Verlag, Marburg.

Quelle: querdenken.tv


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
nach oben springen

#3

RE: Donald Trump – Trojanisches Pferd der kommenden Finanz-Militärdiktatur

in Aus der Welt der Wissenschaft 22.12.2016 13:20
von franzpeter | 9.152 Beiträge

Syrien: „Der Westen“ ist blamiert und die USA müssen draußen bleiben
22. Dezember 2016 von Niki Vogt

http://quer-denken.tv/syrien-der-westen-...aussen-bleiben/

Während die deutsche Regierung sich moralisch echauffiert über sogenannte „Fake News“ und über neuen Gesetzen mit drakonischen Strafen für Falschmeldungen auf Sozialen Medien und Blogs brütet, erlebt sie als Verbündeter der USA und NATO-Mitglied gerade selbst ihr moralisches Waterloo.

Als sich abzeichnete, daß die Allianz von Rußland, Syrien, Türkei und Iran sich daranmachte, auch die letzten Terroristennester in Aleppo auszuheben, konnte man in den USA und in der EU das Aufkommen von Panik beobachten. Hinter wenig überzeugenden Anschuldigungen gegen die verbündeten Truppen der Allianz und pathetisch vorgetragener Besorgnis um die Zivilbevölkerung in Aleppo und Alarm wegen der sich verschlechternden, humanitären Lage, versteckte sich die Nervosität davor, daß herauskommen würde, was nun herausgekommen ist: Im letzten Bunker des IS in Aleppo, sozusagen in der „Wolfsschanze des islamistischen Terrors“ stießen syrische und russische Soldaten auf Militärs der NATO und Saudi Arabiens. Die Namen wurden heute bekanntgegeben.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten...-in-aleppo-vor/

Ein hektisches Treffen des UN-Sicherheitsrates am vergangenen Montag erbrachte nach Stunden die Resolution 2328, derzufolge die UN mit 100 Mitarbeitern, der syrischen Hilfsorganisation „Roter Halbmond“ und dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes für die Evakuierung Sorge tragen wird. Die Rettungsaktion der westlichen Terror-Söldner und ihrer NATO-Befehlshaber läuft also an.


Es sei nach den schweren Vorwürfen, die von der EU und den USA gegen Rußland erhoben wurden, daß die syrisch-russisch-türkisch-iranische Allianz in Aleppo eingeschlossene Zivilisten erbarmungslos bombardiere, ihnen die Flucht aus den umkämpften Stadtgebieten schwer mache und an der desaströsen, humanitären Lage und am Tode unzähliger Kinder schuld sei, nur am Rande angemerkt, daß die Vereinten Nationen in einer Pressemitteilung den Einsatz der Russen ausdrücklich lobten. Rußland habe, zusammen mit der syrischen Armee, über 100.000 Zivilisten, davon 40.000 Kinder geholfen, Ost-Aleppo unter ihrem Schutz zu verlassen. Rußland stellte dabei 78 Tonnen an humanitärer Hilfe zur Verfügung. Außerdem hat die russische Armee mehr als 31 Hektar der S
tadt von Minen freigeräumt. Minen, die die Russen weder gelegt, noch an den IS geliefert hatte.

Nicht Rußland hat eine Evakuierung der Zivilisten unterbunden, sondern die Terroristen, die die Bewohner als Geiseln und Schutzschilde benutzten. Nach russischen Berichten waren die Einwohner Aleppos in den umkämpften Gebieten mit Schikanen, Folter und Hinrichtungen durch die Terroristen gequält worden.

Auf diesem Hintergrund erscheint die Gleichgültigkeit des Westens gegenüber diesen Grausamkeiten in der Zeit vor der Befreiung Aleppos erklärungsbedürftig. Die brennende Sorge des Westens erwachte erst, als die endgültige Einnahme Aleppos „unausweichlich“ wurde, und Söldner und westliche Offiziere ins Fadenkreuz gerieten.


Im Vorfeld der Einnahme der hart umkämpften, syrischen Großstadt wurde von vielen westlichen Medien der Vorwurf gegen die syrische Armee erhoben, Giftgas (Chlorgas) eingesetzt zu haben. Wie sich herausstellte, war der Bericht vom Einsatz von Giftgas zwar zutreffend, nur hatten die westlichen Medien ‚versehentlich‘ die Seiten verwechselt, wie das auch bei Bombardierungen durch US-Kampfflieger bisweilen vorkommt: Nicht die syrische Arme verwendete Giftgas gegen die Zivilbevölkerung von Aleppo, sondern die in Aleppo verschanzten Rebellen griffen mehrfach die syrische Armee mit Giftgas an, wobei auch Zivilisten verletzt und getötet wurden. Die Besorgnis der EU und der deutschen Regierung wegen des Überhandnehmens gefährlicher Falschmeldungen, die geeignet sind, großen Schaden anzurichten, ist also nicht unbegründet, wie sich hier zeigt.


14. 11. 2016: Rebellen haben am Sonntag Regierungstruppen mit Giftgas angegriffen, erklärte das Generalkommando der syrischen Armee. Der Angriff war eine Reaktion der Rebellen auf den Vormarsch der Regierungstruppen in Aleppo. Mindestens 28 Soldaten wurden verletzt. RT-Reporter Murat Gazdiew berichtet aus Aleppo vom Zwischenfall und besucht ein Krankenhaus, in dem die Soldaten behandelt werden.

Seit die Syrisch-russisch-türkisch-iranische Allianz die beiden großen Städte und „Kalifatsgebiete“ des IS, Mossul und Aleppo, zurückerobert haben, steht die Westliche Allianz blamiert da. Selbst in den Formulierungen normalerweise zurückhaltende, objektive Medien wie die Deutschen Wirtschaftsnachrichten titeln: „Wer in Syrien wirklich kämpft: Die schwarze Liste der Schande des Westens“.

Tatsächlich und ohne daß die westlichen Mainstreammedien das thematisierten, sind die mehr oder weniger bis gar nicht „moderaten Rebellen“ nichts anderes, als „Söldner-Trupps, die vom Westen und seinen Verbündeten finanziert werden. Ohne sie hätte es in Syrien keinen Krieg gegeben.“ schreiben die Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Die Aufzählung der verschiedenen Rebellen-Truppen, die in dem Beitrag zusammengestellt ist, sollte man sich archivieren. Dabei verwertet die DWN ausschließlich westliche Mainstream-Quellen, womit auch belegt ist, daß die Qualitätsmedien sehr wohl informiert sind, aber dennoch ein vollkommen anderes Bild von den Geschehnissen in Syrien zeichnen. Die lange Liste von Kämpfern wird durchweg von den Saudis, der CIA, Großbritannien, Der EU, Frankreich und auch Deutschland rekrutiert, ausgebildet, bewaffnet und finanziert. Einige erhalten sogar Panzerwaffen aus den USA.

Exkurs:
An dieser Stelle sollten wir einen Moment innehalten und uns der historischen Worte unserer geliebten Kanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) in ihrer viel beachteten Rede beim Nachhaltigkeitsgipfel 2015 der Vereinten Nationen in New York zur Bekämpfung der Ursachen von Flucht und Vertreibung entsinnen. In beredten Worten rief unsere allseits geliebte Kanzlerin dazu auf, die Ursachen von Flucht und Vertreibung zu bekämpfen. Gewalt treibe Millionen Menschen ins Exil, rief sie den Zuhörern in New York zu. Und sie sprach: „Wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung ist und bleibt Frieden!“ und sie fuhr fort, Worte der Weisheit zu sprechen: „Millionen sehen sich zur Flucht gezwungen, durch Krieg und Vertreibung und auch durch mangelnde Zukunftsperspektiven und die Zerstörung ihrer Lebensgrundlage“, so Merkel. „Es gibt dafür nur eine Lösung: Wir müssen die Ursachen von Flucht und Vertreibung bekämpfen.“

Weiter zum oben genannten Artikel:

Zählt man die in dem Artikel angegebenen Mannstärken der vielen „Rebellengruppen“ zusammen, kommt man auf rund 160.000 hochtrainierter und vom Westen gut ausgebildeter Kämpfer, die bis an die Zähne bewaffnet sind und keinerlei Skrupel kennen.


Was nun mit dieser Armee an Terroristen und abgebrühten, verrohten Söldnern nach deren Niederlage geschehen soll, ist vollkommen ungewiß.

Interessant in diesem Zusammenhang ist: Der britische „Express“ berichtete bereits im August 2015 , daß britische Elitesoldaten des SAS als Dschihadisten verkleidet im Irak gegen den IS (damals ISIS) kämpften, während andere Kameraden vom SAS als Ausbilder die Kämpfer des IS trainierten und bewaffneten und mit den Islamisten zusammen kämpften. Darunter sind auch viele britische Staatsbürger muslimischen Glaubens, die radikalisiert wurden und in Syrien und im Irak beim IS kämpften. Die Elitesoldaten des SAS haben nun, da der Plan Syrien umzustürzen schiefgegangen ist und der IS geschlagen, die Aufgabe, zu verhindern, daß die hyper-radikalisierten, britischen Islamististen wieder nach Hause auf die Insel kommen. Sie sollen noch im Nahen Osten vom SAS eliminiert werden. Derselbe MI5 und MI6, der diese Schlächter ausgebildet und bewaffnet hat, schickt nun den SAS, der sie vor Ort trainiert hat, um sie abzuknallen. Auch das berichtet der britische „Express“.


Rußland, die Türkei und der Iran haben nun beschlossen, den Konflikt in Syrien zu befrieden und als Garantiemächte aufzutreten. Man will auch mit der echten, syrischen Opposition und Assad an einem Tisch dafür sorgen, daß die Waffen niedergelegt werden und das Land nach den grausamen Kriegsjahren wieder Frieden findet. Dabei wird die USA explizit ausgeschlossen. Der Westen wird nicht mit an den Verhandlungen und Übereinkünften teilnehmen. Er wird nicht einmal gefragt oder berücksichtigt. Das ist nicht weniger als der politische Bankrott der USA als Weltmacht.
Man macht eindeutig klar, daß man alle weitere Unterstützung für die Terror-Söldnerarmeen abschneiden werde, und damit ist eindeutig die Terrorfinanzierung des „Westens“ gemeint.



Die USA, die EU und ihre Verbündeten sind bloßgestellt und haben ihren Einfluß in dieser wichtigen, vor allem energiepolitischen, Region verloren. Daß Merkel und Obama jetzt noch schnell neue Sankionen gegen Rußland verhängen, macht die Situation nur noch peinlicher. Die Welt sieht nun bei klarem Tageslicht und nachdem sich der Staub des Schlachtfeldes legt, daß die EU im Gefolge der USA die Verantwortung für die ganze Tragödie im Nahen Osten trägt. Und nun darf es endlich offen gesagt werden, weil bewiesen ist, was gestern noch Russenpropaganda und oberflächlicher Antiamerikanismus war: Prof. Günter Meyer, der Leiter des Zentrums für Forschung zur Arabischen Welt an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, redet in einem Interview auf ZDF Heute Klartext:




„Die Welt hat in Syrien sehr vieles falsch gemacht, aber wir müssen auch sagen, wer was falsch gemacht hat: Und hier liegt die Hauptverantwortung bei den USA. Nach Aussagen des ehemaligen Oberkommandeurs der NATO, General Wesley Clark, begann die US-Regierung bereits unmittelbar nach den Terrorschlägen am 11. September 2001 mit den Planungen des Regimewechsels in sieben Ländern, die von den USA als Gegner angesehen wurden, darunter Irak, Libyen und auch Syrien. Um dort dieses Ziel zu erreichen, haben die USA seit 2005 die Rahmenbedingungen geschaffen. Dazu gehörte neben zahllosen medialen Propagandaaktionen gegen das Assad-Regime die Finanzierung und Ausbildung einer Armee von Terroristen gemeinsam mit Israel und Saudi-Arabien. Diese Truppen sollten für den Sturz der Regierungen in Damaskus und Teheran eingesetzt werden, wie der renommierte Journalist Seymour Hersh 2007 aufdeckte. […] Der Westen, also insbesondere die USA, hat die aufständischen Dschihadisten mit Waffen versorgt und teilweise auch ausgebildet. Die materielle und personelle Logistik wurde vor allem von der Türkei abgewickelt, während die finanzielle Unterstützung zum größten Teil aus Saudi-Arabien und Katar kam. Saudi-Arabien hat dabei salafistische Extremisten gefördert, um in Syrien eine radikal-islamistische Regierung zu etablieren. Hier war die Eroberung von Aleppo 2012 für die Dschihadisten ein wichtiger Schritt.“



Auf die fast schon flehentliche Frage des „Heute“-Redakteurs „Mal abgesehen von den USA: Was muß sich Rußland an der Situation in Aleppo vorwerfen lassen?“, erwidert Prof. Günter Meyer: „Ohne die militärische Intervention Rußlands im September 2015 wäre inzwischen nicht nur Aleppo komplett von den Dschihadisten erobert worden. Auch das Assad-Regime wäre längst zusammengebrochen. Damit hätten die Assad-Gegner unter Führung der USA ihr Ziel des Regimewechsels zwar erreicht, die Macht hätten jedoch die stärksten militärischen Kräfte an sich gerissen. Und das wären die islamistischen Extremisten, wie die zum Al-Kaida-Netzwerk gehörende Nusra-Front und der von der internationalen Allianz unter US-Führung bekämpfte Islamische Staat (IS). Wem, wie israelische Politiker erklärten, eine solche Terrorherrschaft lieber ist als das Assad-Regime, der kann Putin vorwerfen, daß er dies verhindert hat.“



Für uns Alternative Medien ist das alles nicht neu. Was aber vor wenigen Wochen noch als „krude Verschwörungstheorie“ und russische Propaganda von Putin-Trollen abgekanzelt worden wäre, darf nun plötzlich als „unbequeme Wahrheit“ offenbar gesagt werden. Sogar im Mainstream. Einmaliger Ausreißer in einer kurzen Phase der Desorientierung – oder tatsächlich das langsame Dämmern von Einsicht?

Oder könnte es sein, daß man nach der Bestätigung Trumps durch die Wahlmänner (wieder einmal entgegen aller Voraussagen von „Experten“) die Fähnchen langsam und quietschend in den Wind zu drehen beginnt?

Quelle: querdenken tv


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
nach oben springen


Besucher
0 Mitglieder und 6 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Exterais
Forum Statistiken
Das Forum hat 2947 Themen und 13421 Beiträge.

Heute war 1 Mitglied Online :

Besucherrekord: 71 Benutzer (12.03.2015 19:47).

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de