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Wie Forscher falsche Erinnerungen ins Gehirn beamen

in Aus der Welt der Wissenschaft 09.03.2017 17:16
von franzpeter | 9.156 Beiträge

AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 10/2017
Neurowissenschaft
Wie Forscher falsche Erinnerungen ins Gehirn beamen
Als würde ein Albtraum wahr: Forscher arbeiten daran, Gedanken zu lesen. Schon jetzt ist es dem Biologen Susumu Tonegawa gelungen, Mäusen falsche Erinnerungen ins Hirn zu pflanzen. Wann geht das auch beim Menschen?
Von Johann Grolle


Um neue Wege zu finden, Depressiven wieder Lebensmut zu verleihen, hängen die Forscher Mäuse am Schwanz auf. Das Experiment ist nur eines von vielen, die am Picower-Institut des Massachusetts Institute of Technology (MIT) bei Boston durchgeführt werden, aber es demonstriert besonders eindrücklich, warum der japanische Laborleiter Susumu Tonegawa als Wegbereiter einer neuartigen Form der Hirnmanipulation gilt. Mithilfe von Lichtblitzen im Schädel kann er die Gedanken seiner Versuchstiere lenken - und dies mit frappierender Präzision.

Die Wissenschaftler verwenden für das Experiment ganz bestimmte Mäuse, die einige der für Depression typischen Symptome zeigen. Wenn die Tiere beispielsweise vor Schwierigkeiten stehen, geben sie, ähnlich wie zutiefst betrübte Menschen, schnell auf. Um dieses Verhalten zu testen, hängen die Forscher die Nager kopfüber auf.
Der Unterschied zeigt sich dann schnell: Normale Mäuse winden sich nach Kräften, sie versuchen, an ihrem Schwanz emporzuklettern. Depressive Mäuse zeigen weit weniger Ausdauer. Sie fügen sich früher in ihr Schicksal. Es ist, als meldete ihr Hirn: Es hilft ja eh nix. Doch das ändert sich abrupt, wenn die Forscher den hilflos baumelnden Mäusen durch ein feines Glasfaserkabel blaues Laserlicht ins Gehirn blitzen - und sie so an Sex mit Mäusedamen erinnern.

Quelle: s.o. wissenschaft

Anmerkung:


1. Leider kann ich den ganzen Artikel nicht lesen, aber ich weigere mich, zusätzlich Geld auszugeben. Das ist Abzocke! Wissenschaft und Berichte haben frei zugänglich zu sein!


2.Das erinnert mich an die wohl in Vergessenheit geratene unterschwellige TV-Werbung!

Unterschwellige Werbung
Unterschwellige Werbung (englisch subliminal advertising, sub-threshold advertising) bezeichnet die Form der Werbung, die auch bei angespannter Aufmerksamkeit nicht bemerkt werden kann (etwa, weil sie aus sehr kurzen, zehntelsekundenlangen tachistoskopischen optischen Botschaften besteht), der aber unterstellt wird, dass sie trotzdem wirkt.
In den 1950er Jahren wurde diese Form der Werbung in den USA, Großbritannien und Deutschland diskutiert, zum Teil anhand erfundener Versuchsberichte wie zum Beispiel der Iss-Popcorn-trink-Cola-Studie. Unterschwellige Werbung wurde danach allerdings als optisch und akustisch nachgewiesenermaßen unwirksam fallen gelassen, jedoch nie ganz vergessen. Der Versuch, wirksame optische oder akustische Werbung gänzlich unter der Aufmerksamkeitsschwelle anzubieten, galt nach wahrnehmungspsychologischer Untersuchung lange Zeit als ineffektiv. Neuere Untersuchungen legen nahe, dass unterschwellige Werbung dann wirken kann, wenn sie zu momentanen Bedürfnissen der Rezipienten passt, also zum Beispiel die Werbung für ein Getränk bei durstigen Menschen.
Wikipedia


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 09.03.2017 17:17 | nach oben springen


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