GKR-Forum

a_6.jpg a_6.jpg

#1

Bimbes - Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl

in Aus der Welt der Wissenschaft 05.12.2017 17:28
von franzpeter | 9.302 Beiträge

Das Erste 04.12.2017

Die Geschichte von Macht und Machtmissbrauch

Bimbes - Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl

Während der Spendenaffäre von 1999/2000 gab Helmut Kohl sein legendäres
"Ehrenwort", keine Spendernamen zu nennen. Die Dokumentation geht der Frage
nach, was es mit diesem Ehrenwort tatsächlich auf sich hatte.


screenshot - 04.12.2017 | 75 Min. | UT | Verfügbar bis 04.12.2018 | Quelle: Das
Erste
<http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Bimbes-Die-schwarzen-Kassen-des-Helmut/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=48136314>


Video:
http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-...mentId=48136314
<http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Bimbes-Die-schwarzen-Kassen-des-Helmut/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=48136314>



NDS 05.12.2017

Die alte BRD war keine wirkliche Demokratie. Zwei Medien haben diese bittere
Erkenntnis innerhalb von fünf Tagen neu und brutal belegt.

Albrecht Müller

Am 1. Dezember erschien die Süddeutsche Zeitung mit einem Bericht
<http://www.sueddeutsche.de/politik/deutsche-geschichte-bnd-installierte-spitzel-bei-willy-brandt-1.3773913>
darüber, wie der eigentlich für die Auslandsaufklärung zuständige
Bundesnachrichtendienst und sein damaliger Präsident Gehlen in die Innenpolitik
eingewirkt und von Beginn an Nazis geschützt und Linke verfolgt und so die
Politik nach rechts getrimmt hat.

Gestern Abend lief im Ersten die "Story" zu Kohls "
<http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Bimbes-Die-schwarzen-Kassen-des-Helmut/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=48136314>
schwarzen Kassen": "Bimbes".

In dieser 75-minütigen Dokumentation wird gezeigt, wie wir von Kohl belogen
worden sind und mit welchen Mitteln er zunächst die Macht in seiner Partei und
dann als Bundeskanzler im Staat erobert hat.


Schauen Sie sich bitte diesen Film an. Es lohnt sich. Zur Einstimmung ein paar
Einzelheiten:

- Die von Helmut Kohl erzählte Geschichte, er habe den Spendern, die ihm in der
Spendenaffäre von 1999/2000 zu Hilfe kamen, das Ehrenwort gegeben, ihren Namen
nicht zu nennen, war frei erfunden.

- Das Geld kam aus schwarzen Kassen, die Kohl spätestens seit Beginn der
Siebzigerjahre des letzten Jahrhunderts angelegt und gefüllt und füllen hat
lassen.

- Wichtigste Spender waren die Flicks. Aber nicht nur.

- Das Geld wurde bei Flick vor allem vom Geschäftsführer der Flick KG Eberhard
von Brauchitsch verteilt, und dort auch säuberlich notiert.

- Das Geld wurde auch über die eigens gegründete Staatsbürgerliche Vereinigung
e. V. gesammelt. Auch eine religiöse Einrichtung in Sankt Augustin bei Bonn
wirkte am Waschen des Geldes mit.

Alleine die Gelder, die über die staatsbürgerliche Vereinigung liefen,
summierten sich auf über 230 Millionen DM. (Zum Vergleich: Als ich für den
Wahlkampf der SPD im Jahre 1972 zuständig war, verfügten wir über einen Etat
von ca. 36 Millionen DM.)

- Das Geld wurde von persönlichen Mitarbeitern, lange Zeit von Dr. Uwe Lüthje
und auch vom Schatzmeister Leisler-Kiep gesammelt und in die Schweiz und nach
Liechtenstein transferiert.

- Kohl finanzierte damit seinen politischen Aufstieg, er finanzierte auch die
Entlohnung zum Beispiel seines Vorgängers Rainer Barzel an der Spitze der CDU
und der Fraktion der CDU/CSU. Barzel bekam mehrmals (!) 250.000 DM für den
Verzicht auf diese Ämter.


- Kohl finanzierte auch besondere Aktionen der Öffentlichkeitsarbeit, zum
Beispiel einen persönlichen Brief an alle Mitglieder der CDU und auch das
Herankarren von Tausenden CDU-Anhängern und Nichtanhängern zu einer großen
Wahlkampfveranstaltung in der Westfalenhalle in Dortmund.

- Es gab Mitwisser. Zum Beispiel Kohls Vertraute Juliane Weber. Eindeutig Kurt
Biedenkopf. Mit hoher Wahrscheinlichkeit der auf Biedenkopf folgende
Generalsekretär Dr. Heiner Geißler und Wolfgang Schäuble.

Was die ARD hier als "Story" im Ersten gesendet hat, ist ein wirklicher Hammer.
Wenn Sie nicht schon total politikverdrossen sind, dann schauen Sie sich diese
Dokumentation an.

Zusammen mit der anderen erwähnten Geschichte, nämlich den Machenschaften des
Reinhard Gehlen in den Anfängen der Bundesrepublik und seines Zusammenspiels
mit Adenauer und Globke, dem Chef des Bundeskanzleramts, wird hier eindrucksvoll
dokumentiert, dass die Macht im Staat, dass die Macht in der Bundesrepublik
Deutschland nicht vom Volke ausgeht.


Eindeutig entschieden "einflussreiche Kreise", wie man Flick und die parallel
tätigen Wirtschaftskreise wohl nennen darf, wer Vorsitzender der CDU und damit
dann auch Bundeskanzler werden sollte. Die linke Hälfte kam schon damals auf
keinen grünen Zweig und schaffte das dann 1969 nur mit viel Glück und Geschick.


Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/?p=41431#more-41431
<http://www.nachdenkseiten.de/?p=41431#more-41431>

Anmerkung:

Zitat
Die alte BRD war keine wirkliche Demokratie


Wo hört denn die alte BRD auf?
Und ist die neue BRD wirklich anders? Oder hat sich nur das Prozedere geändert?


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 05.12.2017 17:32 | nach oben springen

#2

RE: Bimbes - Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl

in Aus der Welt der Wissenschaft 06.12.2017 07:31
von Leoncio | 501 Beiträge

Richtig Franzpeter, die Bürger werden in vielen Bereichen von der Politik verarscht, und dass Partei übergreifend.

nach oben springen

#3

RE: Bimbes - Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl

in Aus der Welt der Wissenschaft 04.02.2019 18:02
von franzpeter | 9.302 Beiträge

NDS 04.02.2019

Adenauer-Ruine:

Verkauf an unbekannten Großunternehmer


Werner Rügemer berichtet von Adenauers Regierungssitzgewohnheiten und den
erkennbaren Abhängigkeiten. Wenn man das liest, könnte man fast auf die Idee
kommen, die Zeiten seien schon mal schlimmer gewesen als heute. Noch schlimmer.
Dass geht eigentlich nicht. Albrecht Müller.


Von Werner Rügemer


Auszüge:

Bundesdeutsche Industrielle bauten 1955 für Adenauer auf einem einsamen Hügel
in der Südeifel heimlich einen Neben-Regierungssitz.


Doch das drohte zum Skandal zu werden. Seit 1956 verrottet die dreistöckige 600
Quadratmeter-Luxusvilla vor sich hin. Adenauers Neben-Regierungssitz wurde
schnell nach Cadenabbia in Italien verlegt. Jetzt, über sechs Jahrzehnte
später, im Januar 2019, wurde die Eifel-Ruine verhökert - Symbol für das
politische Erbe des Gründungskanzlers.


AEG-Konzernchef stellt Bauantrag

Am 11. Juli 1955 stellte Dr. Friedrich Spennrath aus Berlin beim Landratsamt
Prüm den Bauantrag für ein Jagd-, Wochenend- und Gästehaus. Es sollte auf
einem einsamen, 605 Meter hohen Berg zwischen den Dörfchen Steffeln und Duppach
errichtet werden. Es sollte auf einem von Spennrath bereits gekauften
Grundstück von 2040 Quadratmetern drei Stockwerke mit 600 Quadratmetern für
zahlreiche Zimmer, auch für Bedienstete, den Hausmeister und drei Chauffeure
umfassen. Eine überdachte Terrasse und stockwerkshohe Großfenster, die weiten
Blick über die Landschaft ermöglichen sollten, gehörten ebenso dazu wie ein
großer Innen- und ein Außenkamin. In einem stattlichen Blockhaus sollte des
Kanzlers Leibwache ihre Schichten schieben. Auch ein atombombensicherer Bunker
und ein Hubschrauberlandeplatz waren vorgesehen, berichtete jetzt das ZDF.

Der Bauantrag war bereits nach 12 Tagen genehmigt, obwohl es keinerlei Straßen-,
Wasser-, Abwasser- und Elektroanschlüsse gab. Sofort rückten Baufirmen und
Handwerker an.

Antragsteller Spennrath war nicht irgendwer. Er war als Mitglied des katholischen
Zentrums Beigeordneter im Leitungsgremium des Kölner Oberbürgermeister Adenauer
gewesen. Die beiden verband eine lebenslange Freundschaft. 1931 war Spennrath in
den Vorstand des Elektrokonzerns AEG aufgestiegen. Dort verschaffte er 1934
Adenauers ältestem Sohn Konrad einen Managerposten. Adenauer und Spennrath
blieben während der Nazizeit in Verbindung.

Nach dem Krieg wurde der Freund AEG-Vorstandschef, Aufsichtsratsmitglied in
zahlreichen Unternehmen, Präsidialmitglied des Bundesverbandes der Deutschen
Industrie (BDI) und Präsident der Berliner IHK. In Berlin war er Kontaktmann zu
den westlichen Alliierten.

Antragsteller Spennrath war nicht irgendwer. Er war als Mitglied des katholischen
Zentrums Beigeordneter im Leitungsgremium des Kölner Oberbürgermeister Adenauer
gewesen. Die beiden verband eine lebenslange Freundschaft. 1931 war Spennrath in
den Vorstand des Elektrokonzerns AEG aufgestiegen. Dort verschaffte er 1934
Adenauers ältestem Sohn Konrad einen Managerposten. Adenauer und Spennrath
blieben während der Nazizeit in Verbindung. Nach dem Krieg wurde der Freund
AEG-Vorstandschef, Aufsichtsratsmitglied in zahlreichen Unternehmen,
Präsidialmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und
Präsident der Berliner IHK. In Berlin war er Kontaktmann zu den westlichen
Alliierten.

Spennrath handelte im Projekt der Eifel-Villa in Absprache mit anderen
Industriellen, die seit den 1920er Jahren und dann auch wieder nach 1945 ihren
politischen Liebling Adenauer und die neuen christlichen Parteien auf
vielfältige Weise unterstützten. Das barmherzige christliche Mäntelchen,
zunächst mit dem katholischen Zentrum, dann mit der überkonfessionellen CDU,
war ideal für unbarmherzige Kapital-Interessen.

So war Spennrath auch Mitglied im Präsidium der Staatsbürgerlichen Vereinigung
von 1954 e.V., zusammen mit Adenauers Finanzberater Robert Pferdmenges von der
Bank Sal. Oppenheim: Über diese Vereinigung wurden durch illegale, aber
steuerbegünstigte Spenden von Bayer, Bosch, Deutsche Bank, Dresdner Bank,
Siemens, Unilever, Henkel, Mannesmann, Reemtsma, VEBA, Otto Wolff von Amerongen,
Zentis usw. die offiziellen wie schwarzen Kassen der CDU und die persönlichen
des Bundeskanzlers gefüllt, über Stiftungen und Nummernkonten in Liechtenstein
und der Schweiz. Man wollte (wieder) viel erreichen. Deshalb war Spennrath auch
im Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung, zusammen mit Dr. Ernst,
Hitlers Reichskommissar für Osteuropa.


Skandalgefahr: Projekt wird fluchtartig fallengelassen

Nach wenigen Monaten im März 1956 war der Rohbau fertig. Heizungen und ein
Öltank im Keller waren eingebaut. Ein Teil der Elektroleitungen, Lichtschalter
und Steckdosen war vergipst. Aber dann stellten zunächst regionale Medien wie
der Trierische Volksfreund Fragen zu dem geheimnisvollen Bau. Sobald die Namen
Adenauer und Spennrath fielen, wurde es brenzlig. Das Ansehen der mit Altnazis
besetzten Regierung und der wieder führenden Ex-Wehrwirtschaftsführer in den
Unternehmen war noch auf Kante genäht. Die Beteiligten waren dünnhäutig,
überall drohten Skandale. Adenauer überzog damals zahlreiche Journalisten mit
Strafanzeigen, sogar den harmlosen Kölner Karnevalisten Karl Küpper verklagte
er.


Das Projekt "Camp Konrad", wie es nach dem Vorbild "Camp David" von US-Präsident
Eisenhower bald genannt wurde, wurde fluchtartig aufgegeben.
Adenauer wollte vom
Eifel-Projekt nichts gewusst haben: Er, der das Volk als "strohdumm" bezeichnete,
hatte sich hier verschätzt. Die Handwerker wurden großzügig ausgezahlt und
verschwanden so plötzlich wie sie gekommen waren.

Adenauer wusste sehr wohl Bescheid. Er traf sich mit dem engen Kreis der
Industriellen, zu denen Spennrath wie der Chef der Deutschen Bank, Abs, der
BDI-Vorsitzende Fritz Berg, der Klöckner-Chef Günter Henle und Pferdmenges
gehörten, ohnehin häufiger als mit seinen Ministern. 1954 wohnte Adenauer bei
einem Berlin-Besuch in der Grunewald-Villa von Spennrath, wie der Spiegel damals
sofort berichtete. Zudem hieß der Architekt der Villenanlage Heribert Multhaupt
und war mit Adenauers Tochter Lotte verheiratet. Ein Forstamtsrat aus Duppach
berichtete später, er habe mit Adenauer und Tochter Lotte vor Ort den Bauplatz
ausgesucht und mit Wünschelrute die nächste ergiebige Quelle aufgespürt.

Spennrath hatte in der Nähe des 300 Einwohner-Dörfchens Duppach schon früher
ein Jagdrevier gepachtet. Schon da ging es in kleiner Runde um wichtige
Regierungsentscheidungen. Die Jagdfreunde und Ex-Nazis wie der Atom-Minister
Franz-Josef Strauß und Bundestagspräsident Eugen Gerstenmaier waren hier
eingeladen. Aber die Jagdhütte war ein bisschen klein und ungemütlich. So
entwickelten die Geheimniskrämer das Projekt des größeren
Neben-Regierungssitzes, der auch für einen größeren Kreis und die Hauptfigur
attraktiv sein würde.


Adenauer war mit seinem wichtigsten Intimus Pferdmenges noch drei Jahre später
intensiv damit befasst, die Sache endlich geräuschlos verschwinden zu lassen.
Pferdmenges mahnte in einem Brief vom 6.8.1958 an Adenauer zu Geduld und
Vorsicht: Man werde "noch eine gewisse Zeit benötigen, um eine vernünftige
Bereinigung zu ermöglichen".

Nur gelegentlich und verharmlosend kam die Provinzpresse darauf zurück. So
fabulierte die klerikale Kölnische Rundschau am 10.1.2009 von einem
"Schildbürgerstreich aus den frühen Tagen unserer Demokratie"

.........

Die bessere Lösung: Cadenabbia am Comer See

Adenauer hatte schon in seiner Zeit als Kölner Oberbürgermeister die
Gewohnheit, während vier- bis sechswöchiger "Urlaube" im elitären Grandhotel
Chandolin in den Schweizer Bergen mit großer Begleitung abseits der
Öffentlichkeit wichtige Entscheidungen vorzubereiten.


So fand Adenauer sehr schnell nach dem Eifel-Desasster seinen definitiven
Neben-Regierungssitz außerhalb der Hauptstadt Bonn, nämlich im Ausland, im
ebenso christlich-korrupt regierten Italien. Vermittler war Heinrich von
Brentano.
.


In Cadenabbia, einem Ortsteil von Griante, hielt sich Adenauer seit 1957 zweimal
jährlich vier bis fünf Wochen auf, insgesamt 18 Mal, seit 1959 in der Villa
Collina. Die "Villa auf dem Hügel" mit 34 Zimmern, zwei Appartments,
Konferenzräumen, Restaurant, Swimming Pool und 27.000 Quadratmeter-Park gehört
seit 1977 der Konrad Adenauer-Stiftung und dient als aufwendiges internationales
Begegnungszentrum.


....

Am Comer See empfing der Bundeskanzler die wichtigsten Politiker aus den USA und
Westeuropa. Außenpolitik, sprich Westbindung und NATO, war das wichtigste
Thema, das Adenauer weitestgehend aus dem Bundestag und der deutschen
Öffentlichkeit fernhielt.
So kamen in die Villa Collina der US-Außenminister
Dean Rusk; McGeorge Bundy, der außenpolitischer Berater von US-Präsident
Johnson; Jean Monnet, der US-Banker, der als erster Chef der Europäischen
Gemeinschaft für Kohle und Stahl den Grundstein für die Europäische
Kommission und die Wirtschaftsintegration Westeuropas legte.

....

Die Aufenthalte des CDU-Vorsitzenden und Bundeskanzlers wurden für die
bundesdeutsche Bevölkerung als gemütliche Urlaube inszeniert.
In den
Leitmedien wurden jedesmal dieselben fake reports mit wiederkehrenden Fotos
gezeigt: Adenauer mit Sonnenbrille und Tochter in der Touristenfähre auf dem
Comer See. Adenauer mit Tochter beim Boccia-Spiel. Adenauer mit Tochter beim
sonntäglichen Kirchgang in Griante. Adenauer auf der Terrasse bei der Lektüre
der Frankfurter Allgemeinen, immer jeweils mit der gut sichtbaren Titelseite und
dem vertrauten Schriftzug. Dabei durfte auf Adenauers Kopf nie das
Pepitahütchen fehlen, das ihm sein langjähriger Freund, der US-Unternehmer
Dannie Heineman geschenkt hatte.

....

Zum 40. Todestag des Nebenregierers wurde am Ufer von Cadenabbia ein
Bronze-Adenauer aufgestellt: Der Kanzler mit Pepitahut beim Boccia-Spiel.
Finanziert vom Arbeitgeberverband Metall NRW.

....

Nachbemerkung: Wo trifft sich die Regierung mit BlackRock?

Heimlich neben der eigenen Regierung und neben dem Parlament regieren - das
können auch die Nachfolger.
Erst auf die ohnehin etwas defensive Anfrage der
Linkspartei im Bundestag antwortete die Bundesregierung im Januar 2019:

Seit 2015 trafen sich Staatssekretäre und Minister mit Vertretern von
BlackRock, dem größten Kapitalorganisator des US-geführten Westens:
Finanzstaatssekretär Meister mit BlackRock-Vizechefin Barbara Novick;
Finanzminister Wolfgang Schäuble mit Chef Lawrence Fink; Finanzstaatssekretär
Jörg Kukies mit ungenannten Blackrock-Vertretern.


Ebenfalls trafen sich, unter gleichzeitiger Anwesenheit des BlackRock
Deutschland-Vorstandschefs Friedrich Merz, der Chef des Bundeskanzleramts Helge
Braun und Finanzminister Scholz mit Fink. Und auch Außenminister Sigmar Gabriel
traf sich mit Merz und Fink zweimal zum "Gespräch" - aha, auch für die deutsche
Außenpolitik ist der größte Briefkastenorganisator der Welt aus den USA
wichtig.

Übrigens: Die Bundesregierung teilte nicht mit, um welche Themen es ging und wo
man sich getroffen hat.

Vermutlich ja nicht in Cadenabbia, wo die Residenz auf Steuerzahlerkosten
luxuriös und legendenhaft dahindämmert.


Mehr: https://www.nachdenkseiten.de/?p=49017
<https://www.nachdenkseiten.de/?p=49017>


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 04.02.2019 18:10 | nach oben springen


Besucher
0 Mitglieder und 7 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Manfred.a
Forum Statistiken
Das Forum hat 2556 Themen und 13162 Beiträge.

Heute waren 0 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 71 Benutzer (12.03.2015 19:47).

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de