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Geistige Selbstverteidigung

in Aus der Welt der Wissenschaft 08.12.2017 20:14
von franzpeter | 9.716 Beiträge

Geistige Selbstverteidigung

Wenn wir also eine Zeitung aufschlagen, muss uns bewusst sein, dass die
Nachrichten keinesfalls die ganze Wahrheit darstellen. Wir bekommen lediglich gut
gefilterte Informationshäppchen serviert.


Die medial dargestellte Realität ist eine Realität, die die Interessen der
Eliten schützt.

Um darzustellen, wie die Berichterstattung beeinflusst wird, nennen Herman und
Chomsky fünf Filter. Doch mit dem Wissen um diese Filter ist schon der erste
Schritt getan, um aus dem massenmedialen Propagandasystem auszubrechen.


Nur informierte BürgerInnen können sich gegen Propaganda und Kontrolle
verteidigen.



Kontrast.at 06.12.2017

Das Geschäft mit der Wahrheit: Wie Medien gesteuert werden (Noam Chomsky und
Edward S. Herman)


Medien sollen die Bevölkerung informieren und die Herrschenden kontrollieren,
um damit zu einer funktionierenden Demokratie beizutragen. So stellt man sich
zumindest ihre idealtypische Rolle vor. Die Realität sieht jedoch oftmals
anders aus
.

Von Gerald Demmel und Marco Pühringer

Ob und wie Nachrichten die Bevölkerung erreichen, wird durch politische und
ökonomische Machtstrukturen bestimmt.
Eine genaue Beschreibung dieses Phänomens
haben Noam Chomsky und Edward S. Herman in ihrem Propaganda-Modell gegeben.

Diese Theorie, die erstmals 1988 im Buch "Manufacturing Consent. The Political
Economy of the Mass Media" (auf Deutsch "Die Konsensfabrik. Noam Chomsky und die
Medien
<https://www.buecher.de/shop/zeitgeschichte/die-konsensfabrik-noam-chomsky-und-die-medien-omu/dvd/products_products/detail/prod_id/38178212/>
") publiziert wurde, beschreibt, wie die politischen und ökonomischen Eliten ein
Propagandasystem durch die Massenmedien aufbauen. Dieses wird dazu verwendet, die
öffentliche Meinung zu lenken und gesellschaftlichen Konsens zugunsten einer
Oberschicht zu produzieren. Gleichzeitig bleibt jedoch die Illusion von freien
Medien und demokratischer Meinungsbildung gewahrt.


Medien als Instrument zur Sicherung der Macht

Die Medien werden nach Herman und Chomsky ganz grundsätzlich von den Eliten als
Instrument zur Sicherung ihrer Macht und Interessen missbraucht. Während die
Eliten in totalitären Staaten Gewalt zu ihrer Legitimierung nützen, wird in
Demokratien die Berichterstattung systematisch beeinflusst, um so Konsens im
Interesse der Oberschichten zu erzeugen.
Chomsky selbst fasst das mit diesem
Zitat zusammen:

"Ohne Knüppel, ohne Kontrolle durch Gewalt, muss man das Denken kontrollieren.
Dazu greift man zu dem, was in ehrlicheren Zeiten Propaganda genannt wurde."

Dabei geht es den beiden Wissenschaftlern hier nicht um das Aufdecken einer
großen Verschwörung, sondern einfach darum, tendenziöse Berichterstattung als
Produkt ökonomischer Sachzwänge begreifbar zu machen.



Die fünf Filter

Um darzustellen, wie die Berichterstattung beeinflusst wird, nennen Herman und
Chomsky fünf Filter. Diese stellen die wirtschaftlichen und politischen
Einflussfaktoren dar, die bestimmen, ob und wie eine Nachricht vermittelt wird.
Dieser Prozess geschieht oftmals nicht öffentlich und von journalistischer Seite
nicht einmal bewusst.

Somit bleibt die Illusion von unabhängigen Medien und demokratischer
Konsensbildung in der Bevölkerung erhalten. Die Wirkung dieser Filter wurde
auch immer wieder in internationalen Fallstudien untersucht.


Filter 1: Die EigentümerInnen und ihre (finanziellen) Interessen

Um das Verhalten jeder Institution leichter zu verstehen, ist es sinnvoll,
zuerst einen Blick auf die inneren Strukturen zu werfen. Darum handelt es sich
beim ersten Filter im Propaganda-Modell um die Besitzverhältnisse eines
Mediums.


Die Interessen der EigentümerInnen wirken sich natürlich auch auf die
Berichterstattung ihrer Medien aus.


Beispielsweise gehörte der große US-Fernsehsender NBC bis 2009 zu 100 % und bis
2013 zu 49 % dem Großkonzern General Electric. Dieser Misch-Konzern war aber
nicht nur in der Medienbranche tätig, sondern unter anderem auch in der
Rüstungsindustrie. General Electric (GE) versuchte somit die Berichterstattung
zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Der Sender musste tendenziell potentielle
Kriege unterstützen und negative Berichterstattung über Konflikte, in denen mit
GE Waffen gekämpft wird, zurückhalten.

Bei diesem Filter muss außerdem festgehalten werden, dass die
Besitzverhältnisse besonders durch zwei Faktoren geprägt werden. Erstens
benötigt man enorm viel Geld, um ein Medium mit relevanter Reichweite zu
gründen. Die Medienlandschaft wird also hauptsächlich von großen Konzernen
geprägt.

Zweitens kann man einen Prozess der Medienkonzentration beobachten. Es gibt zwar
eine scheinbare Medienvielfalt, doch tatsächlich besitzen einige wenige große
Unternehmen die Mehrheit der Zeitungen, TV- und Radiosender.

Herman und Chomskys Analyse beschränkt sich zwar nur auf den US-Markt, sie gehen
aber davon aus, dass diese Punkte für alle entwickelten Demokratien gelten. Wie
es genau um die Besitzverhältnisse der österreichischen Medien bestellt ist,
haben wir bereits hier dargestellt.


Filter 2: Die Einnahmequellen: Werbung macht Inhalt

Um als Medium langfristig erfolgreich sein zu können, reicht es nicht,
vermögende EigentümerInnen zu haben. Diese wollen nämlich auch Profite sehen.
Zeitungen decken beispielsweise ihre Kosten längst nicht mehr durch den
Verkauf, sondern machen ihre Gewinne vor allem mit den Inseraten. Schätzungen
gehen davon aus, dass österreichische Tageszeitungen im Durchschnitt 90 % ihrer
Einnahmen aus Inseraten lukrieren.

Fernsehsender leben fast ausschließlich von TV-Spots. Um gewinnbringend
wirtschaften zu können, ist man also von den Werbeeinnahmen und damit von
anderen Unternehmen abhängig.
Die inserierenden Konzerne bestimmen dadurch die
Auswahl und Vielfalt der Medieninhalte wesentlich mit. Diese Abhängigkeit führt
auch dazu, dass die Medien stark dazu neigen, werbetaugliche Inhalte zu
publizieren.


Banalisierung der Inhalte

Formate werden also für die Werbetreibenden erstellt und nur in zweiter Linie
für die LeserInnen, HörerInnen, SeherInnen. Dadurch kommt es unter anderem zu
einer Banalisierung des Angebotes
.


Unternehmen meiden beunruhigende oder kontroverse Inhalte als Plattform für
ihre Produkte, da sie die Kaufstimmung beeinträchtigen könnten. Somit werden
eher leichte Programminhalte produziert, da diese billiger zu erzeugen sind und
vor allem auch mehr Werbeeinnahmen generieren.


Selbstzensur: Die Schere im Kopf

Eine weitere Auswirkung ist die Selbstzensur der Medien. Um Werbekunden nicht zu
vergraulen, wird bewusst auf Inhalte verzichtet, die ihnen schaden würden.


So wird ein Medium einen Bericht über vermehrte Fettleibigkeit unter Kindern
eher zurückhalten, wenn ein großer Sponsor ein Fast-Food Konzern ist. Diese
Einflussnahme auf die Blattlinie erfolgt oftmals ohne direktes Einwirken der
Werbenden und wird durch vorauseilenden Gehorsam automatisch durchgeführt.
Dieser Mechanismus wird auch "die Schere im Kopf" genannt.


Filter 3:
Quellen: Wer produziert die News?

Medien brauchen für ihre Arbeit vor allem eines: Informationen. Der steigende
Kostendruck in der Branche führt zu einer Ausdünnung der Redaktionen und somit
nimmt der Anteil der selbst recherchierten Meldungen ab. Die Hauptzulieferer von
Informationen sind heute PR- und Nachrichtenagenturen.


Wir erleben eine Professionalisierung der Pressearbeit von Unternehmen und
politischen Gruppen, wobei auch hier gilt: Je finanzstärker diese sind, desto
erfolgreicher können sie PR-Arbeit leisten.


Win-Win-Situation "Copy & Paste"

Oftmals übernehmen JournalistInnen einfach Meldungen, die sie auf
Pressekonferenzen oder durch Aussendungen erhalten, damit verwandeln sie
PR-Berichte in vermeintlich journalistische Fakten.


Für die PR-Arbeiter ist dies der optimale Fall, weil der Absender seine
Argumente 1:1 und ohne Widerspruch ans Publikum bringt. Das Medium wiederum
erspart sich Recherche und wirkliche Bearbeitung des Themas.


Laut einer Untersuchung des britischen Journalisten Nick Davies gehen gerade mal
12 Prozent der Artikel in britischen Qualitätsmedien auf tatsächliche
Eigenrecherche von Redakteuren zurück.
41 Prozent beinhalteten PR-Material und
13 Prozent unterschieden sich nur unwesentlich von PR-Texten. Zeitungssterben und
Profitlogik haben auch die Arbeitsbedingungen in den Redaktionen verschlechtert:
JournalistInnen haben heute um zwei Drittel weniger Zeit als noch in den 1980er
Jahren. Während die Zahl der Redakteure leicht abgenommen hat, hat sich die
Menge an Texten, die sie produzieren müssen verdreifacht. Dazu kommt, dass
mittlerweile mehr Menschen dafür bezahlt werden, die öffentliche Meinung im
Sinne der Unternehmen und Politiker zu beeinflussen als es Journalisten gibt.
(1)


Die Rolle der Nachrichten-Agenturen

Die zweite wesentliche News-Quelle sind Nachrichtenagenturen wie z.B. die APA.
Ein guter Teil aller Zeitungs-Nachrichten besteht lediglich aus mehr oder weniger
gekürzten Agentur-Meldungen. Aber wer bestimmt, was Agentur-Text wird und was
nicht?


Unter anderem sind die Agenturen bei ihrer Arbeit sehr auf die
Kooperationsbereitschaft von Regierungen und Konzernen angewiesen. Zudem
sortieren sie Meldungen aus, die sie als wenig relevant oder nicht
medientauglich erachten.


Insgesamt schaffen es also vielfach Nachrichten nur in die Öffentlichkeit, wenn
Institutionen ein Interesse daran haben und wenn sie den medialen
Verwertbarkeitskriterien entsprechen
.



Filter 4: Abweichung wird bestraft: Öffentliche Kritik oder Geldentzug

Berichte oder Sendeformate, die den politisch und wirtschaftlich Mächtigen
unangenehm sind, werden systematisch mit negativen Reaktionen beantwortet.


Das können von PR-Agenturen gesteuerte negative Leserbriefe, Anrufe oder
Forenkommentare sein, aber auch persönliche Drohungen, Beschwerden oder
Werbekunden, die mit dem Stopp von Inseraten drohen.


In Deutschland blieb etwa eine Reihe von Artikel und Reportagen über streikende
Lufthansa Piloten nicht ganz ohne Folgen für die Süddeutsche Zeitung: Als
Reaktion hat die deutsche Fluglinie dem Management der Süddeutschen Zeitung
angedroht, ihre rund 10.000 Abonnements zu senken.

Wegen der Signalwirkung solcher "Einzelfälle" ist ein häufiges direkt
drohendes Eingreifen nur selten notwendig, in vorauseilendem Gehorsam gegenüber
den Mächtigen werden kritische Artikel von vornherein vermieden.

So berichtet die britische Journalistin Kate Connolly, dass eine ganze Reihe von
anderen Zeitungen und Magazinen ihre gut recherchierten Berichte über die
Lufthansa-Piloten gleich von vornherein abgelehnt haben.


Filter 5: Antiideologie

Chomsky und Herman haben ihr Propaganda-Modell unter den Eindrücken einer
bipolaren Welt im Kalten Krieg entwickelt. Darum nannten sie folgenden Filter
erst Antikommunismus, später aktualisierte Herman den Begriff auf Antiideologie.


Im Wesentlichen geht es hierbei um das Setzen von Grenzen akzeptabler Meinungen.
Darf etwa eine bestimmte Religion oder Religion an sich abgelehnt werden? Wie
viele Wirtschaftsjournalisten haben während der Griechenland-Krise die
fetischhafte Kürzungspolitik Deutschlands kritisiert? Werden in den
Wirtschaftsteilen der Zeitungen steigende Aktienkurse und Gewinne mit damit
verbundenen gesellschaftlichen Entwicklungen und sozialen Kennzahlen verglichen?


Krieg gegen Kommunismus, Krieg gegen Terror

Für die USA nennen Herman/Chomsky als Beispiel die Schaffung eines gemeinsamen
Feindes, wie es früher der Kommunismus und heute der islamische Terrorismus ist.
Beides erzeugte oder erzeugt Unterstützung für die herrschende Politik.


Wer also im Kalten Krieg die US Unterstützung für faschistische Organisationen
in Lateinamerika kritisierte, wurde schnell als KommunistIn gebrandmarkt.
Ganz
unter dem Motto: Wer gegen uns ist, ist für die anderen und die sind das absolut
Böse. Daher ist ihre Meinung nicht legitim.

Heute gilt dasselbe beim Kampf gegen den Terror. Somit wird jede Meinung, die zu
weit vom politischen Mainstream abweicht, durch diesen Filter delegitimiert,
bzw. wird dafür gesorgt, dass diese gar nicht erst in den Medien unterkommen.


Kritiker von Anti-Terror-Maßnahmen geraten in diesem System rasch in der Nähe
von Terror-Unterstützern. Im Deutschland der 70er Jahre wurden Linke ganz oft
kollektiv als "Sympathisanten" der RAF gebrandmarkt, um ihrer politischen
Willensäußerungen die Legitimität abzusprechen.



Beweise und Beispiele für das Funktionieren der Filter

Herman und Chomsky versuchten auch ihre Thesen mit Fallbeispielen zu untermauern.
Das wohl bekannteste ist ihr Vergleich zwischen der Berichterstattung in den
US-Medien über die Genozide in Kambodscha und Osttimor. Beide Verbrechen
geschahen Ende der 70er jahre und gelten in ihrer Art als ähnlich. Der
wichtigste Unterschied: In Kambodscha wurde es von den kommunistischen Roten
Khmer begangen in Osttimor von der US-freundlichen indonesischen Regierung. Den
beiden Wissenschaftlern fiel auf, dass über den Völkermord in Kambodscha
deutlich öfter berichtet wurde. Daraufhin fingen sie an Meldungen zu zählen und
abgedruckte Flächen zu vergleichen, um ihre These zu stützen. Das Ergebnis: Die
New York Times druckte beispielsweise insgesamt 29,84 m in Spaltenbreite über
die Geschehnisse in Kambodscha und nur 1,78 m über Osttimor.


Wirkung der Filter am Beispiel der Kriegsberichterstattung

Bei diesem Beispiel treten die Filter deutlich zum Vorschein. In Osttimor wurde
mit US-amerikanischen Waffen gekämpft, Berichte über die dortigen Verbrechen
hätte zu Verlusten von MedieneigentümerInnen (Filter 1) und Inserierenden
(Filter 2) geführt.


Das US-Außenministerium war natürlich an einer Delegitimierung von
kommunistischen Regimen interessiert und versorgte die Medien gerne mit
Informationen über die Verbrechen in Kambodscha, wohingegen Indonesien als
wichtiger Verbündeter in der Region galt (Filter 3).


Flak ist immer schwer nachweisebar, da dieser meist verdeckt geschieht. Jedoch
wurde Chomsky selbst heftig für seine Analyse der Berichterstattung kritisiert
(Filter 4). Der hier wohl auffälligste Filter ist jener der Antiideologie
(Filter 5). Der Genozid in Osttimor wurde lang nicht als solcher bezeichnet, da
er mit der Bekämpfung der kommunistischen FRETELIN Partei versucht wurde zu
begründen. Wohingegen die Verbrechen in Kambodscha von KommunistInnen begangen
wurden.


Die Spitze des Eisbergs: Berichte von Krieg und Konkurrenz

Ganz generell kann gesagt werden: Zuspitzung und Exempel von medialer Propaganda
bieten immer die Kriegsberichterstattung und die Inhalte des Ressorts
Wirtschaft.


Die Konzerne befinden sich ja auch im permanenten Dauerkriegszustand. Mit den
Konkurrenten sowieso, nicht selten mit der Belegschaft und oftmals auch mit
Interessen einer Gesellschaft oder Teilen davon.


Geistige Selbstverteidigung

Wenn wir also eine Zeitung aufschlagen, muss uns bewusst sein, dass die
Nachrichten keinesfalls die ganze Wahrheit darstellen. Wir bekommen lediglich
gut gefilterte Informationshäppchen serviert. Die medial dargestellte Realität
ist eine Realität, die die Interessen der Eliten schützt.


Doch mit dem Wissen um diese Filter ist schon der erste Schritt getan, um aus
dem massenmedialen Propagandasystem auszubrechen. Nur informierte BürgerInnen
können sich gegen Propaganda und Kontrolle verteidigen.


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Wer den zweiten Schritt gehen möchte: Informiert andere darüber und teilt den
Artikel. Denn wie Noam Chomsky sagte: "Die Bürger demokratischer Gesellschaften
sollten Kurse für geistige Selbstverteidigung besuchen, um sich gegen
Manipulation und Kontrolle wehren zu können."

(1) Zitiert aus: Irren mit Hausverstand: Warum scheinbar einfache Lösungen und
Alltagsregeln falsche Ratgeber sind, Rafael Buchegger 2013

Anmerkung:


Wie man durch Lesen und Hören von Medien (Regierung und EU nicht ausgeschlossen!) jederzeit leicht nachvollziehen kann.



Quelle: https://kontrast.at/manufacturing-consent-chomsky-herman/
<https://kontrast.at/manufacturing-consent-chomsky-herman/>


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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