GKR-Forum

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#1

Das historische Debakel von La Malbaie

in Aus der Welt der Wissenschaft 10.06.2018 08:09
von franzpeter | 9.011 Beiträge

Sein Verhältnis zur deutschen Bundeskanzlerin beschrieb Donald Trump mit dem Vokabular des Preisrichters bei einem Schönheitswettbewerb: Auf einer Punkteskala von 1 bis 10 gebe er der Beziehung zu "Angela und Emmanuel und Justin" die Bestnote, sagte der US-Präsident am Samstag vor seiner Abreise vom G7-Gipfel in La Malbaie mit Blick auf Merkel und ihre französischen und kanadischen Amtskollegen Macron und Trudeau. Die Kanzlerin machte wenig später klar, was sie von Trumps Urteil hält: nichts. Ihr Sprecher postete ein Foto von dem Treffen, auf dem sie den vor ihr sitzenden US-Präsidenten mit Blicken tötet. Auf den sozialen Medien avancierte das Foto binnen Minuten zum Renner.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/g7...-a-1212126.html
Quelle: spiegel online

Anmerkung:Eines der wenigen Fotor von Merkel, auf dem ich sie fast sympathisch finde!


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 10.06.2018 08:10 | nach oben springen

#2

Die Bombe aus der Air Force One Von Andreas Ross , Québec City

in Aus der Welt der Wissenschaft 10.06.2018 08:30
von franzpeter | 9.011 Beiträge

Eklat nach G7
:
Die Bombe aus der Air Force One
Von Andreas Ross , Québec City
-Aktualisiert am 10.06.2018-05:06


Gastgeber Trudeau erklärte den G-7-Gipfel zum Erfolg, weil sogar Amerika in der Abschlusserklärung die internationalen Handelsregeln hochhalte. Dann setzt Trump zwei Tweets ab: Trudeau sei schwach – deshalb unterstütze Amerika das Kommuniqué doch nicht.

„Nach menschlichem Ermessen“, so hatte es Bundeskanzlerin Angela Merkel am kanadischen Samstagmittag als erste verkündet, werde der G-7-Gipfel mit einem gemeinsamen Abschlusskommuniqué enden. Auch die Amerikaner trügen das Bekenntnis zum „regelbasierten Welthandelssystem“ mit. Donald Trump hatte sich da bereits mit einer Huldigung des „enorm erfolgreichen Gipfeltreffens“ aus Kanada verabschiedet und gab seinem Verhältnis zu Merkel, Gastgeber Justin Trudeau und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron die Bestnote „zehn“.

Andreas Ross
Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.
F.A.Z.
Knapp fünf Stunden nach Merkel trat ein strahlender Trudeau vor die Kameras und gratulierte sich zu der „ehrgeizigen Abschlusserklärung“ – auch wenn „Trump natürlich weiterhin sagen wird, was er so sagt“, wie der Ministerpräsident lächelnd hinzufügte. Macron erklärte die späte Einwilligung der Amerikaner, das traditionelle Plädoyer gegen Protektionismus zu unterzeichnen, sogar zur möglichen Trendwende. Regieren könne man nur, wenn man sich treu bleibe, dozierte der Franzose. Also werde Trump nach seiner Billigung des G-7-Kommuniqués kaum fortfahren können, Schutzzölle zu erheben und Verbündete zu verprellen. Die Europäer, resümierte Macron, hätten in Kanada bewiesen, dass es sich lohne, Trump stark gegenüberzutreten.
Dann beendete Trump die Party. Irgendwo in der Luft zwischen Québec und Singapur setzte er zwei Tweets aus seinem Flugzeug „Air Force One“ ab. Darin zog er seine Zustimmung zur Abschlusserklärung zurück. Der amerikanische Präsident begründete das mit Trudeaus Pressekonferenz. Besonders dieser Satz des Gastgebers hatte Trump geärgert: „Wir Kanadier sind nett, wir sind vernünftig, aber wir lassen uns nicht herumschubsen.“ Außerdem hatte Trudeau bekräftigt, dass gerade die Amerikaner unter Trumps „illegalen und ungerechtfertigten“ Zöllen auf Stahl und Aluminium zu leiden haben würden. Trotzdem würden Kanadas Vergeltungszölle wie geplant zum 1. Juli in Kraft treten.


http://www.faz.net/aktuell/eklat-nach-g7...e-15632278.html


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 20.06.2018 22:56 | nach oben springen


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