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#1

Als Greta Thunberg auf Donald Trump traf

in Aus der Welt der Wissenschaft 24.09.2019 08:24
von franzpeter | 9.650 Beiträge

Klimagipfel in New York
Als Greta Thunberg auf Donald Trump traf
Ein offizielles Treffen von Aktivistin Greta Thunberg und US-Präsident Donald Trump sollte es am Rande des Klimagipfels nicht geben. Nun sorgt eine kurze, ungeplante Begegnung der beiden für Schlagzeilen.


Dienstag, 24.09.2019 03:43 Uhr

Der Moment dauerte nur wenige Sekunden, doch ein Video davon sorgt derzeit in den sozialen Netzwerken für Aufsehen und in zahlreichen Medien für Schlagzeilen: Am Rande des Klimagipfels in New York sind sich Greta Thunberg und Donald Trump begegnet.
https://www.spiegel.de/lebenundlernen/sc...-a-1288264.html

Der US-Präsident kam unangekündigt zum Klimagipfel in New York. Als er gerade auf dem Weg in die Halle der Uno-Vollversammlung war, wurde er im Gang von Journalisten abgefangen und unter anderem zu einem möglichen Treffen mit Irans Präsident Hassan Rohani befragt. Nur wenige Meter entfernt stand zu diesem Zeitpunkt die 16-jährige Klimaaktivistin. Trump nahm keine Notiz von ihr. Thunberg blickte Trump mit ernster Miene hinterher.
Das Video von diesem kurzen Moment und ein passendes Gif von Thunbergs Blick wird in den sozialen Netzwerken vielfach geteilt. "Wenn ein Bild mehr sagt als 1000 Worte, dann sagt dieses Gif 100.000", kommentierte beispielsweise die Nachrichtenseite "Now This". Das "New York Magazin" scherzte: "Greta Thunberg trägt mit ihrem sengenden Blick aus Versehen zur Erderwärmung bei." Und die US-Abgeordnete Sheila Jackson Lee teilte einen Tweet mit den Worten "Wir sind alle Greta Thunberg".

Trump hat sich mehrfach skeptisch dazu geäußert, ob es den Klimawandel überhaupt gibt und falls ja, ob er vom Menschen verursacht ist. Die USA - einen der größten Verursacher von Treibhausgasen - hat Trump aus dem internationalen Pariser Klimaschutzabkommen zurückgezogen.
Thunberg hingegen setzt sich seit Monaten lautstark für mehr Engagement in der Klimapolitik ein. Ein Treffen mit Trump hatte sie im Vorfeld ihrer USA-Reise bereits abgelehnt - sie wolle ihre Zeit nicht damit verschwenden. In New York klagte Thunberg nun die Staats- und Regierungschefs an. "Ihr habt meine Träume und meine Kindheit gestohlen mit euren leeren Worten", sagte sie mit Tränen in den Augen. "Wir stehen am Anfang eines Massenaussterbens, und alles, worüber ihr reden könnt, ist Geld und die Märchen von einem für immer anhaltenden wirtschaftlichen Wachstum."
An dem Klimagipfel nehmen rund 60 Staats- und Regierungschefs teil, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel. Regierungssprecher Steffen Seibert twitterte ein Foto, das Thunberg und Merkel zeigt, wie sie sich vor Beginn der Reden trafen.

Thunberg und 15 weitere Jugendliche aus verschiedenen Ländern reichten bei der Uno auch eine Menschenrechtsbeschwerde zum Klimawandel ein. Die Mädchen und Jungen im Alter zwischen 8 und 17 Jahren richteten ihre Beschwerde an den Uno-Kinderrechtsausschuss, wie das Kinderhilfswerk Unicef mitteilte. Sie werfen den Staaten demnach vor, zu wenig gegen den Klimawandel zu tun und damit gegen die weltweit gültigen Kinderrechte zu verstoßen.
Stunden nachdem das Video von Thunbergs und Trumps Begegnung veröffentlicht wurde, äußerte sich der US-Präsident bei Twitter zu der 16-Jährigen. Er retweetete ein Video ihrer Rede vor der Uno, dazu schrieb Trump: "Sie wirkt wie ein sehr fröhliches junges Mädchen, das sich auf eine glänzende und wundervolle Zukunft freut. So schön zu sehen."
aar/dpa
Quelle: spiegel online

Anmerkung:

Zitat
"Sie wirkt wie ein sehr fröhliches junges Mädchen, das sich auf eine glänzende und wundervolle Zukunft freut.


Ob sich Trump darüber im Klaren ist, dass dies der Gipfel des Zynismus ist? Ich denke ja.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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#2

Das hält Barack Obama von Greta Thunberg

in Aus der Welt der Wissenschaft 01.10.2019 13:03
von franzpeter | 9.650 Beiträge

Klare Ansage in München: Das hält Barack Obama wirklich von Greta Thunberg


© AP Der ehemalige US-Präsident Barack Obama sprach bei seinem Besuch beim Gründerfestival in München auch über Klimaaktivistin Greta Thunberg.
Bei dem letzten Treffen zwischen Ex-US-Präsident Barack Obama und Greta Thunberg wurde bereits deutlich: Obama ist ein echter Greta-Fan!
Neben einem lässigen „fist-bump“ zur Begrüßung gab es von dem Politiker jede Menge Lob und Anerkennung.
Nun legt Obama nach und redet bei seinem Besuch auf dem Gründerfestival „Bits & Pretzels“ am Sonntag in München Klartext über die Klimaaktivistin.
Barack Obama spricht über Klimaaktivistin Greta Thunberg
Auf die Frage der 16-Jährigen, ob Politiker die Beweise der Wissenschaftler für den von Menschen verursachten Klimawandel nicht verstehen würden, antwortete Obama laut der „Welt“: „Greta, ich garantiere Dir, 98 Prozent von denen verstehen sie nicht so gut wie Du.“

Weiterhin soll das ehemalige Staatsoberhaupt betont haben: „Greta ist sehr jung und die Bürde, die sie trägt, ist sehr schwer. Eine 16-Jährige sollte das nicht tun müssen. Wir, die wir uns Erwachsene nennen, müssen es angehen.“
Auf Gründerfestival: Ex-US-Präsident Obama lobt Thunberg für ihr Engagement
Bereits nach seinem ersten Treffen Mitte September mit der 16-jährigen Schwedin drückte der Ex-Präsident seine Bewunderung für die Aktivistin aus: „Mit gerade erst 16 Jahren ist Greta Thunberg schon eine der größten Befürworter unseres Planeten“, schreibt er.

Sie weiß, dass ihre Generation die Hauptlast des Klimawandels tragen wird und hat keine Angst, auf eine richtige Reaktion zu drängen“, erklärt Barack Obama in dem Tweet.
(mei)
Quelle: msn


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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