GKR-Forum

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#1

KLARTEXT - Ein Papier, das die Republik erschüttern kann

in Aus der Welt der Wissenschaft 12.05.2020 12:37
von franzpeter | 10.056 Beiträge

KLARTEXT - Ein Papier, das die Republik erschüttern kann

https://www.youtube.com/watch?v=lner-Us_lzE&feature=youtu.be

Quelle: Klartext


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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#2

der "Auswertungsbericht" von Referent K. Corona-Maßnahmenbewertung:

in Aus der Welt der Wissenschaft 12.05.2020 15:32
von franzpeter | 10.056 Beiträge

Im Kontext der Zivilen Verteidigung bearbeitet bzw. koordiniert Referat KM 4 die
Anpassungen der Sicherstellungs- und Vorsorgegesetze (eigene Federführung bei
der Wassersicherstellung), die die Aufrechterhaltung der Grundversorgung der
Bevölkerung und der Streitkräfte im Spannung- und Verteidigungsfall bzw. im
zivilen Krisenfall zum Gegenstand haben.

Für die Sicherstellung des Schutzes ziviler oder zivil-militärischer Objekte,
deren Ausfall die zivile Verteidigungsfähigkeit nachhaltig einschränken würde,
bearbeitet Referat KM 4 ressortübergreifend und gemeinsam mit den Ländern die
Objekterfassungs- und die Objektschutzrichtlinien.

Referat KM 4 ist darüber hinaus für den Schutz / die Sicherung von
kerntechnischen Anlagen, Einrichtungen und Transporten im Hinblick auf mögliche
Gefährdungen durch terroristische oder kriminelle Anschläge / sonstige
Handlungen zuständig

der "Auswertungsbericht" des Referats KM4 (BM)I) von Referent K. Corona-Maßnahmenbewertung:

https://www.tichyseinblick.de/wp-content...enbewertung.pdf


Quelle: Tichys §Einblick


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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#3

Gemeinsame Pressemitteilung der externen Expehtt

in Aus der Welt der Wissenschaft 12.05.2020 17:57
von franzpeter | 10.056 Beiträge

PI Politik Spezial
https://www.youtube.com/channel/UCi5RJM_p1NajcGdBQfjyU4
https://www.youtube.com/embed/YYCbXBQwhtE?start=1 -
11.05.2020

IM GESPRÄCH - Das brisante Corona-Papier und seine Botschaft

Hier äußerst sich erstmals in einem Video-Interview der Heidelberger Arzt
Gunter Frank, der bei Achgut.com brisante Details zu dem am Wochenende bekannt
gewordenen Papier eines Referenten im Bundesministerium des Innern
veröffentlicht hat.

<https://www.youtube.com/embed/YYCbXBQwhtE?start=1> Video:
https://www.youtube.com/embed/YYCbXBQwhtE?start=1
<https://www.youtube.com/embed/YYCbXBQwhtE?start=1>

Dr. Frank hat , wie andere renommierte Fachleute, extern an der medizinischen
Schadens-Analyse zu den Corona-Maßnahmen mitgewirkt. Deren Bekanntwerden
erschüttert das Innenministerium und löst einen beachtlichen
Regierungs-Skandal aus. Franks Enthüllungen zu dem Papier illustrieren das
Versagen von Regierung und Medien und sind Beleg für einen Systemausfall, der
Angst machen kann.

Der medizinische Schaden: 2,5 Mio. Operationen, Weiterbehandlungen,
Früherkennung sowie Pflege-Einschränkungen während der Corona-Monate - dazu
nach Schätzungen 500 Mio. Euro Verlust bei den 4 großen UNI-Kliniken in
Baden-Württemberg

Diffamierung von Experten: "Ich sehe eine generelle Entwicklung über die
letzten Jahre, dass wertvolle Fachexpertise, wenn sie sich kritisch zum
Regierungshandeln äußert, nicht gehört wird. Das ist ein Mechanismus, der hat
sich im Fall von Corona so massiv ausgewirkt, dass wichtige Warner einfach nicht
mehr wahrgenommen wurden".

Moralisierung der Gesellschaft: "Es ist heute wirklich auch einfach, eine leicht
zu hinterfragende moralistische These aufzustellen, und schon gibt es Applaus von
allen Seiten, und derjenige, der verantwortungs-ethisch denkt, der fragt, was
hinten rauskommt, der wird sofort in die moralistische Ecke gestellt, als
Leugner, Ketzer, wie auch immer - diese Entwicklung fällt uns gerade bei Corona
auf die Füße".

Medizinische Versorgung: "Es wird bis weit in den Herbst hinein dauern, bis in
den Kliniken wieder der Normalbetrieb läuft, weil sich nicht alles einfach auf
Knopfdruck wieder hochfahren lässt".

Der Lockdown: "Spätestens an Ostern hätte man wissen müssen müssen, dass der
Lockdown enden muss".

Der Referent im Innenministerium: Er hat jetzt rechtlichen Beistand; "für mich
hat der Mann einen absolut vernünftigen Eindruck gemacht; er war vor 10 Jahren
schon stark engagiert bei einem Missbrauchs-Skandal in der evangelischen Kirche;
ein mutiger Mann im vollen Besitz seiner geistigen Kräfte; es wird jetzt
versucht, ihn zu psycho-pathologisieren

Teilnehmer der Studie: "Gestandene Wissenschaftler mit einer wirklich tollen
Lebensleistung; unter ihnen Sucharit Bhakdi und Professor Peter Schirmacher, der
leitende Pathologe der UNI Heidelberg

Herbe Kritik an den Leitmedien: "Wir brauchen die Medien, die kritisch
nachhaken, und das vermisse ich total".

Zu der dünnen Daten- und Tatsachengrundlage für die Corona-Maßnahmen: "Wir
wollen doch eine Herausforderung meistern, aber wir wollen wissen, welche".


Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=YYCbXBQwhtE&feature=youtu.be
<https://www.youtube.com/watch?v=YYCbXBQwhtE&feature=youtu.be>



Das Corona-Papier: Wissenschaftler korrigieren Seehofer

Die an der Erstellung des Corona-Papiers beteiligten Ärzte und Wissenschaftler
nahmen die Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern (BMI) vom 10. Mai
verwundert zur Kenntnis. Dort schlägt man offenbar bewusst ihre Expertise aus.
Jetzt fordern sie das BMI auf, die dort angeblich getätigten Risiko-Abwägungen
transparent vorzulegen. Achgut.com dokumentiert ihr Schreiben und im Anhang die
auf Basis ihrer beratenden Tätigkeit von dem BMI-Mitarbeiter erstellte Analyse.


11.05.2020

Gemeinsame Pressemitteilung der externen Experten des Corona-Papiers aus dem
Bundesministerium des Innern

Mit Verwunderung nehmen wir, die an der Erstellung des besagten Corona-Papiers
beratend beteiligten Ärzte und Wissenschaftler/Wissenschaftlerinnen, die
Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern (BMI) vom 10. Mai:

"Mitarbeiter des BMI verbreitet Privatmeinung zum Corona-Krisenmanagement
Ausarbeitung erfolgte außerhalb der Zuständigkeit sowie ohne Auftrag und
Autorisierung"

zur Kenntnis.

Das Ministerium schreibt in dieser Pressemitteilung: "Die Ausarbeitung erfolgte
nach bisheriger Kenntnis auch unter Beteiligung Dritter, außerhalb des BMI." Wir
gehen davon aus, dass mit Dritter wir, die Unterzeichnenden, gemeint sind.

Dazu nehmen wir wie folgt Stellung.

Wir setzen voraus, dass das BMI ein großes Interesse daran hat, dass seine
Spezialisten, denen die überaus wichtige Aufgabe anvertraut ist, krisenhafte
Entwicklungen zu erkennen und durch rechtzeitiges Warnen Schaden von Deutschland
abzuwenden, sowohl mit konkretem Auftrag handeln als auch in Eigeninitiative
tätig werden. Der entsprechende Mitarbeiter des BMI hat sich bei der Erstellung
der Risikoanalyse zur Einschätzung der medizinischen Kollateralschäden durch
die "Corona-Maßnahmen" im Wege einer fachlichen Anfrage an uns gewandt.

Getragen von der Verantwortung, unterstützten wir den engagierten BMI
Mitarbeiter bei der Prüfung dieser essentiellen Frage nach bestem Wissen und
Gewissen, neben unserer eigentlichen beruflichen Tätigkeit. Renommierte Kollegen
und Kolleginnen, allesamt hervorragende Vertreter ihres Fachs, nahmen zu
konkreten Fragen auf der Basis der angefragten Expertise sachlich Stellung.
Daraus resultierte eine erste umfangreiche Einschätzung der bereits
eingetretenen sowie der drohenden medizinischen Schäden, einschließlich zu
erwartender Todesfälle.

Der BMI Mitarbeiter hat anhand unserer Arbeit eine Einschätzung vorgenommen und
das Ergebnis an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Sie finden das
betreffende Dokument im Anhang dieser Pressemitteilung. Dass dies aufgrund der
Kürze der Zeit nur der Anfang einer noch umfangreicheren Prüfung sein kann,
steht außer Frage. Aber unsere Analyse bietet unseres Erachtens eine gute
Ausgangslage für das BMI und die Innenministerien der Länder, den möglichen
Nutzen der Schutzmaßnahmen gegenüber dem dadurch verursachten Schaden gut
abzuwägen. Unserer Auffassung nach müssten die adressierten Fachbeamten
aufgrund dieses Papiers eine sofortige Neubewertung der Schutzmaßnahmen
einleiten, für die wir ebenfalls unseren Rat anbieten.

In der Pressemitteilung gibt das BMI deutlich zu erkennen, dass es diese Analyse
jedoch nicht berücksichtigen wird. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass
das zuständige Bundesministerium eine derart wichtige Einschätzung auf dem
Boden umfassender fachlicher Expertise ignorieren möchte. Aufgrund des Ernstes
der Lage muss es darum gehen, sich mit den vorliegenden Sachargumenten
auseinanderzusetzten unabhängig von der Entstehungsgeschichte.

Deshalb fragen wir:

- Wieso hat das BMI das Ansinnen des Mitarbeiters nicht unterstützt und wieso
bezieht das BMI die nun vorliegende umfangreiche Analyse auf dem Boden fachlich
hochwertiger externer Expertise nicht bei seiner Einschätzung bezgl. des
Verhältnisses von Nutzen und Schaden der Corona-Schutzmaßnahmen ein?

Das BMI schreibt weiter in seiner Pressemitteilung:

"Die Bundesregierung hat in Folge der Corona-Infektionsgefahren zum Schutz der
Bevölkerung Maßnahmen ergriffen. Diese werden innerhalb der Bundesregierung
fortlaufend abgewogen und regelmäßig mit den Ministerpräsidentinnen und
Ministerpräsidenten der Länder abgestimmt."

Wir bitten das BMI:

- uns zeitnah mitzuteilen, wie genau diese Abwägung stattfindet. Wir bitten dies
anhand von Daten, Fakten und Quellen nachzuweisen. Gerne würden wir dies mit
unserer Analyse vergleichen. Angesichts der aktuell teilweise katastrophalen
Patientenversorgung wären wir beruhigt, wenn diese Analyse zu einer anderen
Einschätzung führt als der unsrigen, was uns derzeit jedoch schwer vorstellbar
erscheint.

Des Weiteren schreibt das BMI:

"Das Infektionsgeschehen in Deutschland ist im internationalen Vergleich bislang
eher niedrig. Die ergriffenen Maßnahmen wirken."

In Übereinstimmung mit der internationalen Fachliteratur teilen wir diese
Feststellung bzgl. der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen nur bedingt. Wir bitten
das BMI deshalb im Sinne der Transparenz:
- die Quellen offenzulegen, nach denen es zu dieser Feststellung kommt.


Fazit:

Insgesamt haben wir auf Anfrage eines couragierten Mitarbeiters des BMI die
vielfältigen und schweren unerwünschten Wirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen
im medizinischen Bereich aufgezeigt und diese sind gravierend.

Für uns ergibt sich aus dem gesamten Vorgang der Eindruck, dass nach einer
sicher schwierigen Anfangsphase der Epidemie nun die Risiken nicht im notwendigen
Maß und insbesondere nicht in einer umfassenden Risikobetrachtung bedacht worden
sind.

Bezüglich der Berichterstattung zu diesem Vorgang bitten wir darum, die
inhaltliche Wertigkeit unserer Analyse in das Zentrum zu stellen, und über uns,
in Amt und Person, der ernsten Situation angemessen zu berichten.

Die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöste Erkrankung Covid-19 verläuft
für viele Menschen der bekannten Risikogruppen schwerwiegend. Wie für jede
schwere Infektionserkrankung gilt es, für die Patienten die beste Behandlung zu
finden und Infektionswege zu unterbinden. Aber therapeutische und präventive
Maßnahmen dürfen niemals schädlicher sein als die Erkrankung selbst.

Ziel muss es sein, die Risikogruppen zu schützen, ohne die medizinische
Versorgung und die Gesundheit der Gesamtbevölkerung zu gefährden, so wie es
gerade leider geschieht. Wir in Wissenschaft und Praxis sowie sehr viele
Kolleginnen und Kollegen erleben täglich die Folgeschäden der
Corona-Schutzmaßnahmen an unseren Patienten. Wir fordern deshalb das
Bundesministerium des Innern auf, zu unserer Pressemitteilung Stellung zu nehmen
und hoffen auf eine sachdienliche Diskussion, die hinsichtlich der Maßnahmen zur
bestmöglichen Lösung für die gesamte Bevölkerung führt.


Gezeichnet:

Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Universitätsprofessor für Medizinische Mikrobiologie
(im Ruhestand) Universität Mainz

Dr. med. Gunter Frank, Arzt für Allgemeinmedizin, Mitglied der ständigen
Leitlinienkommission der Deutschen Gesellschaft für Familienmedizin und
Allgemeinmedizin (DEGAM), Heidelberg

Prof. Dr. phil. Dr. rer. pol. Dipl.-Soz. Dr. Gunnar Heinsohn, Emeritus der
Sozialwissenschaften der Universität Bremen

Prof. Dr. Stefan W. Hockertz, tpi consult GmbH, ehem. Direktor des Instituts für
Experimentelle Pharmakologie und Toxikologie am Universitätskrankenhaus
Eppendorf

Prof. Dr. Dr. rer. nat. (USA) Andreas S. Lübbe, Ärztlicher Direktor des
MZG-Westfalen, Chefarzt Cecilien-Klinik

Prof. Dr. Karina Reiß, Department of Dermatology and Allergology University
Hospital Schleswig-Holstein

Prof. Dr. Peter Schirmacher, Professor der Pathologie, Heidelberg, Mitglied der
Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, Stellv. Curriculumsdirektor der Medizinischen
Universität Wien, Abteilung für Allgemeinmedizin und Familienmedizin.

Dr. med. Til Uebel, Niedergelassener Hausarzt, Facharzt für Allgemeinmedizin,
Diabetologie, Notfallmedizin, Lehrarzt des Institutes für Allgemeinmedizin der
Universität Würzburg, akademische Lehrpraxis der Universität Heidelberg

Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach, Prof. Med. Universität Poznan, Abt.
Pädiatrische Gastroenterologie, Gastprof. Universität Witten-Herdecke, Abt.
Psychologie 4


Anhang:

KM 4 51000/29#2

Überblick über die gesundheitlichen Auswirkungen (Schäden) der
staatlicherseits verfügten Maßnahmen und Beschränkungen in der Coronakrise
2020 (Stand: 7. Mai 2020 fin)

Methodische Vorbemerkungen

Aufgeführt sind Risiken, die heute von 10 hochrangigen Experten/Wissenschaftler
der jeweiligen Fachrichtungen für grundsätzlich plausibel gehalten worden sind.
Die Auswahl der Experten erfolgte zufällig, das Ergebnis kann daher nicht
repräsentativ sein.

Wichtig für die künftige systematische Erfassung von gesundheitlichen
Kollateralschäden in der Pandemie ist, mindestens Spezialisten der hier
einbezogenen wissenschaftlichen Disziplinen zu konsultieren. Anders ist eine
realistische Gesamt-Bestandsaufnahme nicht möglich.


1. Todesfälle

a) Aufgrund Einschränkungen der Klinikverfügbarkeiten (und
Behandlungsmöglichkeiten) verschobene oder abgesagte Operationen:

b) Aufgrund Einschränkungen der Klinikverfügbarkeiten (und
Behandlungsmöglichkeiten) verschobene oder abgesagte Folgebehandlungen von (z.B.
an Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt) Erkrankten:

Über alles betrachtet hatten wir im Jahr 2018 insgesamt ca. 17 Mio
vollstationärer Patienten mit OPs. Das sind im Schnitt 1,4 Mio Patienten pro
Monat. Im März und April wurden 90% aller notwendiger OPs verschoben bzw. nicht
durchgeführt. Das heißt, 2,5 Mio Menschen wurden infolge der
Regierungsmaßnahmen nicht versorgt. Also 2,5 Mio Patienten wurden in März und
April 2020 nicht operiert, obwohl dies nötig gewesen wäre. Die voraussichtliche
Sterberate lässt sich nicht seriös einzuschätzen; Vermutungen von Experten
gehen von Zahlen zwischen unter 5.000 und bis zu 125.000 Patienten aus, die
aufgrund der verschobenen OPs versterben werden/schon verstarben.

Die negativen Wirkungen von unterbrochenen Versorgungsstrukturen bei
Tumorpatienten, seien es Krebsnachsorge oder auch unterbrochene
Krebsvorsorgeprogramme, wie beim Brustkrebs, liegen auf der Hand, denn diese
Maßnahmen haben ja ihren Nutzen in langen Studien belegt und sind auf dieser
Basis eingerichtet worden.

Es ist auch hier von jährlichen Behandlungszahlen in Millionenhöhe auszugehen.
In einem Teil der Fälle werden die Verfügbarkeitseinschränkungen der Kliniken
ebenfalls zum vorzeitigen Versterben von Patienten führen. Eine Prognose dieses
Effekts ist schwierig. Experten, die sich dazu äußerten, gingen von bis zu
mehreren tausend zusätzlichen Toten aus, die bereits in März und April 2020
verstarben oder noch versterben werden.

c) Bei der Versorgung von Pflegebedürftigen (in DEU insgesamt 3,5 Mio. Menschen)
sinkt aufgrund von staatlich verfügten Beschränkungen das Versorgungsniveau und
die Versorgungsqualität (in Pflegeeinrichtungen, bei ambulanten Pflegediensten
sowie bei privat / innerfamiliär durchgeführter Pflege). Da erwiesenermaßen
das gute Pflegeniveau in DEU viele Menschen vor dem vorzeitigen Versterben
bewahrt (das ist der Grund dafür, dass dafür so viel Geld aufgewendet wird),
wird die im März und April 2020 erzwungene Niveauabsenkung vorzeitige
Todesfällen ausgelöst haben. Bei 3,5 Mio. Pflegebedürftigen würde eine
zusätzliche Todesrate von einem Zehntel Prozent zusätzliche 3.500 Tote
ausmachen. Ob es mehr oder weniger sind, ist mangels genauerer Schätzungen nicht
bekannt.

d) Zunahmen von Suiziden (bisher durchschn. 9.000 pro Jahr); Gründe für die
Zunahme von Suiziden: langeandauernde erhebliche Beeinträchtigung aller
Lebensbedingungen, die für psychisch instabile Persönlichkeiten kritisch werden
können; aber auch mit zahlreichen Suiziden als Reaktion auf die wirtschaftliche
Vernichtung von Existenzen ist zu rechnen; diverse Berufsgruppen, die sich ihrer
Belastung durch die gesellschaftlichen und persönlichen Veränderungen und ihrer
persönlichen (Mit)Verantwortung nicht gewachsen fühlen.

e) Zusätzliche Todesfälle durch Herzinfarkt und Schlaganfall. Über die letzten
Jahre und Jahrzehnte wurden integrierte Konzepte entwickelt, die erfolgreich die
Morbidität und Mortalität beeinflusst haben und darauf beruhen, dass möglichst
frühzeitig (im Krankheitsverlauf), möglichst rasch (Zeit bis zur Versorgung)
und möglichst kompetent eine Versorgung erfolgt. Diese
inter-sektoralen/-disziplinären Ketten sind in vielfacher Weise geschädigt
(ambulante Versorgung, Ressourcenentzug) und leiden auch maximal darunter, dass
bedingt durch einseitige und übertriebene Informationspolitik die Betroffenen
unberechtigterweise Corona mehr als diese Erkrankungen fürchten und Warnzeichen
unterdrücken und auch befürchten, mit diesen Erkrankungen in der derzeitigen
Corona-Fixierung im Krankenhaus nicht gut behandelt zu werden. In Konsequenz
suchen derzeit viele Betroffene nicht/zu spät den Arzt auf, was bei diesen
Erkrankungen erhöhte Morbidität, verschlechterte Rehabilitation und erhöhte
Mortalität bedeutet.


2. sonstige gesundheitliche Schäden (verbunden mit Leid der Betroffenen und
hohem Kosteneffekt für die sozialen Sicherungssysteme, das Gesundheitssystem und
den Arbeitsmarkt)

a) besonders in ihren Kontakten reduzierte alte/pflegebedürftige Menschen sind
von den Maßnahmen betroffen und leiden vielfach stark unter ihnen. Teils
beeinträchtigen die getroffenen Maßnahmen (Grenzschließungen,
Quarantäneregelungen, Kontaktverbote, etc.) die schon vorher kritische
ambulante/stationäre Betreuungssituation negativ (damit auch die optimale
Versorgung in Bezug auf Corona)

b) behandlungsbedürftige (schwerere) Psychosen, Neurosen (Ängste,
Zwangsstörungen, ...) aufgrund von langeandauernde erhebliche Beeinträchtigung
aller Lebensbedingungen, die für psychisch instabile Persönlichkeiten
Krankheitszustände auslösen werden; es sind langjährige medizinische
Behandlungen und Rehabilitationsleistungen zur Kompensation dieser
Beeinträchtigungen nötig, es kommt zu gesundheitsbedingten Arbeitsausfällen. 1
bis 2% der deutschen Gesamtbevölkerung erleben mindestens einmal im Leben eine
Psychose. Wenn eine Disposition oder Anfälligkeit vorliegt, besteht eine
erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass sich dies unter den Rahmenbedingungen der
Coronakrise manifestiert.

c) mehr Streitigkeiten und Körperverletzungen infolge von starken
Kontaktbegrenzungen und Kontaktverbote; Häusliche Gewalt, Kindesmissbrauch

d) verbreitete Kommunikationsstörungen (durch psychische Effekte, s.o., und auch
z.B. durch den Zwang zur Tragen von Gesichtsmasken, durch die Gestik und Mimik
als Kommunikationsmittel stark eingeschränkt sind (führt zu
Missverständnissen, Misstrauen, …)


3. (abhängig von der wirtschaftlichen/volkswirtschaftlichen Entwicklung:)
Verlust an Lebenserwartung. Dies dürfte langfristig zu einem größeren Schaden
der Krise werden.


Seit den 50er Jahren hat DEU aufgrund positiver volkswirtschaftlicher Entwicklung
eine starke Erhöhung der Lebenserwartung realisiert (um 13 bis 14 Jahre längere
durchschnittliche Lebenszeit). Das permanent gestiegene Wohlstandsniveau
ermöglichte u.a. zunehmend aufwendige Gesundheitsvorsorge und Pflege. Bei stark
negativer wirtschaftlicher Entwicklung und einer entsprechenden Reduktion des
Wohlstandsniveaus geht die Entwicklung in die entgegengesetzte Richtung: die
Lebenserwartung wird sinken. (Das RKI hat nachgewiesen, dass hohe
Arbeitslosigkeit die Lebenserwartung senkt.) Bei über 80 Mio. Einwohnern kann
durch staatliche Schutzmaßnahmen (nicht durch das Virus) ein entsprechend hohes
Volumen an Lebensjahren der Bevölkerung vernichtet worden sein.
Den meisten o.g. Effekten ist gemeinsam, dass es auch nach Aufhebung der
Beschränkungen sehr lange dauern wird, bis diese Maßnahmen und Behandlungen
wieder auf Vorniveau laufen, da hier alle ineinandergreifenden Glieder wieder
funktionsfähig sein müssen, die Ressourcen wieder (rück-)alloziert werden
müssen und auch das Vertrauen der Patienten wiederhergestellt werden muss. Im
Übrigen kann es teilweise gegenläufige, auf den ersten Blick paradoxe
Reaktionen, geben. Die Schädigungsphase wird daher voraussichtlich wesentlich
länger andauern als die eigentliche Unterbrechung. Bei einer künftig
verkürzten Lebenserwartung setzt der Schaden sogar erst in der Zukunft ein.

Da theoretisch, zumindest partiell, auch mit gegenläufigen Effekten gerechnet
werden muss also mit auf den ersten Blick paradoxen Reaktionen , ist von
genaueren zahlenmäßigen Schätzungen von zu erwartenden Schadfällen abgesehen
worden. Mit den genannten Zahlen werden Größendimensionen aufgezeigt.


Quelle:
https://www.achgut.com/artikel/das_coron...gieren_seehofer
<https://www.achgut.com/artikel/das_corona_papier_wissenschaftler_korrigieren_seehofer>


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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#4

Der Staat hat sich in der Corona-Krise als einer der größten Fake-News-Produzenten erwiesen

in Aus der Welt der Wissenschaft 13.05.2020 13:05
von franzpeter | 10.056 Beiträge

„Der Staat hat sich in der Corona-Krise als einer der größten Fake-News-Produzenten erwiesen“ – BMI-Mitarbeiter leakt Dokument

Ein Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums hat Medien eine brisante Analyse zugespielt: Demnach ist die Corona-Krise ein „Fehlalarm“, eine besondere Gefahr bestand „zu keinem Zeitpunkt“. Die Zwangsmaßnahmen seien unnötig und lebensgefährlich: Sie sollten „kurzfristig und vollständig“ aufgehoben werden. Die Bevölkerung werde „desinformiert“. Die Krisenmanager hätten „großen Schaden“ angerichtet, würden sich aber weigern, die irrationale Strategie zu ändern. Von Tobias Riegel.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=60944

Quelle: NachDenkSeiten


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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