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Netzwerk Evidenzbasierte Medizin» kritisiert Lockdown und Massnahmen

in Aus der Welt der Wissenschaft 24.09.2020 12:39
von franzpeter | 10.506 Beiträge

CoronaTransition (VG) - 24.09.2020

«Netzwerk Evidenzbasierte Medizin» kritisiert Lockdown und Massnahmen

Prof. Andreas Sönnichsen erhebt schwere Vorwürfe gegen die Politik - und
indirekt gegen seinen Kollegen Prof. Christian Drosten.

peterschreiber.media stock.adobe.com

Das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.
<https://www.ebm-netzwerk.de/de/veroeffentlichungen/covid-19>
gilt mit rund 1'000 Fachleuten als schwergewichtige Institution der
Bundesrepublik
. Nun wendet es sich in einer Stellungnahme an die
Öffentlichkeit, in der die befohlenen Massnahmen in der Coronakrise scharf
angegriffen werden.

Angesichts der Bedeutung publizieren wir die Zusammenfassung im
Originalwortlaut. (Für das gesamte Dokument: siehe PDF ganz unten.)

Zusammenfassung

"Als Ende Dezember 2019 über die ersten Coronavirusinfektionen in China
berichtet wurde, war kaum absehbar, dass sich hieraus eine weltweite Pandemie
entwickeln würde. Anfänglich bestand die Vorstellung, die Ausbreitung des
SARS-CoV-2 durch Isolierung der Erkrankten und Quarantänemaßnahmen für
Verdachtsfälle stoppen zu können. Inzwischen ist klar, dass das Virus weltweit
verbreitet ist und die Menschheit sich wahrscheinlich dauerhaft mit seiner
Existenz auseinandersetzen muss.
Es stellt sich die Frage nach der bestmöglichen
Strategie für ein Leben mit dem Virus, die einerseits der Erkrankung
entgegenwirkt und andererseits die Lebensqualität und Gesundheit der Menschen
nicht durch Kollateralschäden der Eindämmungsmaßnahmen gefährdet.

Die Zeiten des exponentiellen Anstiegs der Anzahl der Erkrankten und der
Todesfälle sind im deutschsprachigen Raum seit fünf Monaten vorbei.


Der momentan zu verzeichnende Anstieg an Test-positiven ohne gleichzeitige
Zunahme von Hospitalisierungen, Intensivbehandlungen und Todesfällen
rechtfertigt derzeit keine einschneidenden Maßnahmen, sofern diese nicht durch
hochwertige Forschung vorab geprüft oder parallel begleitet sind.


Die mediale Berichterstattung sollte unbedingt die von uns geforderten Kriterien
einer evidenzbasierten Risikokommunikation beherzigen und die irreführenden
Meldungen von Absolutzahlen ohne Bezugsgröße beenden.


Statt ungezielter Massentestungen sollten zum einen gezielte repräsentative
Stichproben aus der Bevölkerung gezogen und angemessen berichtet werden, zum
anderen die Testungen auf Hochrisikogruppen beschränkt werden, um die
Vortestwahrscheinlichkeit zu erhöhen (also Personen mit COVIDtypischer
Symptomatik und vorangegangener Exposition).


Es gibt insgesamt noch sehr wenig belastbare Evidenz, weder zu COVID-19 selbst
noch zur Effektivität der derzeit ergriffenen Maßnahmen, aber es ist nicht
auszuschließen, dass die trotz weitgehend fehlender Evidenz ergriffenen
Maßnahmen inzwischen größeren Schaden anrichten könnten als das Virus selbst.

Jegliche Maßnahmen sollten entsprechend wissenschaftlich begleitet werden, um
den Nutzen und Schaden bzw. das Verhältnis von Nutzen und Schaden zu
dokumentieren. Es werden insbesondere randomisierte Studien dringend benötigt um
die politischen Entscheidungen angemessen zu stützen.

Mit dieser ausführlichen Stellungnahme möchten wir anregen, mit kritischem
Blick aus der Perspektive der evidenzbasierten Medizin den derzeitigen Umgang mit
SARS-CoV-2 und der möglicherweise resultierenden Erkrankung COVID-19 zu
hinterfragen, um daraus Schlussfolgerungen für die Wissenschaft und den Umgang
mit dem Virus zu entwickeln."



Dokument der Stelunngnahme (pdf):

https://corona-transition.org/IMG/pdf/st...-update-fin.pdf
<https://corona-transition.org/IMG/pdf/stn-20200908-covid19-update-fin.pdf>


Herausgeber: Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.

https://www.ebm-netzwerk.de/de/veroeffentlichungen/covid-19
<https://www.ebm-netzwerk.de/de/veroeffentlichungen/covid-19>



Quelle:
https://corona-transition.org/netzwerk-e...-und-massnahmen
<https://corona-transition.org/netzwerk-evidenzbasierte-medizin-kritisiert-lockdown-und-massnahmen>


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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