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Leserbriefe zu „Scharfmacher Deutschland – von Merkel über Maas bis Lesch“

in Aus der Welt der Wissenschaft 16.10.2020 17:08
von franzpeter | 10.510 Beiträge

Zu diesem Beitrag vom Mittwoch kam eine Reihe weiterführender Leserbriefe. Zum Teil sind sie lang geraten. Sie sind informativ und deshalb trotz der Länge in die Zusammenstellung aufgenommen. Bei der angesprochenen aggressiven neuen Konfrontation mit Russland geht es um ein ernstes Problem. Es ist schlimm, dass sich neben der Bundeskanzlerin, dem Bundesaußenminister und dem deutschen UNO-Botschafter auch Personen wie der Populärwissenschaftler Harald Lesch an dieser Scharfmacherei beteiligen. Auf die von den NachDenkSeiten zitierten Äußerungen von Herrn Professor Lesch wird in mehreren Leserbriefen eingegangen, auch in einem Brief eines NachDenkSeiten-Lesers an den Münchner Professor. Siehe dazu auch die Nachbemerkung am Schluss. – Für die Leserbriefe bedanken wir uns sehr. Sie wurden von Christian Reimann zusammengestellt.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=65933#more-65933

Quelle: NachDenkSeiten

Anmerkung:
Am informativsten ist wohl Leserbrief 01 gezeichnet mit H. D.
Zitat:
Es gibt auch indirekte Belege. So waren der unsägliche Norbert Röttgen und der nicht viel bessere Friedrich Merz bereits vor längerer Zeit bei Merkel in Ungnade gefallen und politisch praktisch bedeutungslos geworden. Mit strammem Amerikanismus (bis hin zur Absurdität) haben sich beide mit mysteriösem (Medien-) Rückenwind und stramm russlandfeindlichem Kurs zurückgekämpft. Mit dieser demonstrativen US-Ausrichtung wagt es Merkel nun nicht mehr, sie erneut zu entfernen: Beide bewerben sich aussichtsreich um ihre Nachfolge.
Zitat
:
aus Leserbrief 04
ich gebe zu, dass ich Herrn Leschs Sendungen bisher sehr interessiert geschaut habe. Auch wenn mir klar ist, dass es nur Populärwissenschaft ist, wovon er redet. Also auf Leute wie mich und viele andere Nichtfachleute zugeschnitten. Das ist okay. Nur gibt es zwischen Populär und Populismus zumindest einen sprachlichen Zusammenhang. Will sagen, manches, was sich Wissenschaft nennt, ist auch heute noch – im 21. Jahrhundert – zumindest umstritten unter denen, die es wissen müssen. Und ich rede hier nicht von Flacherdlern und anderen Spinnern, die man schon seit Magellans Weltumseglung im 16. Jahrhundert nicht mehr ernst nehmen kann.

Schwieriger ist das bei politischen Sachverhalten. Denn wir wissen alle, dass in der Politik Dinge geschehen und Sachen geglaubt, ja sogar verfochten werden, die viele andere als fragwürdig einstufen. Herrn Leschs private Meinung dazu sei ihm zugestanden! Was seiner Meinung solches Gewicht verleiht, ist nur sein Image als Welt- und Kosmoserklärer. Wir Nachdenkseitenleser ahnen allerdings, dass er als Fernsehmacher schwerlich eine andere Meinung als die offizielle Lesart vertreten kann und darf.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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