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Politiker, Medien und Ärztefunktionäre geben sich in den ÖR selbst einen Lockdown-Persilschein: Die Bürger sind jetzt an allem s

in Aus der Welt der Wissenschaft 14.12.2020 13:49
von franzpeter | 10.900 Beiträge

Politiker, Medien und Ärztefunktionäre geben sich in den ÖR selbst einen
Lockdown-Persilschein: Die Bürger sind jetzt an allem schuld!


reitschuster.de - 13. Dezember 2020

Öffentlich-Rechtliche:

Parallel-Realitäten bei Anne Will? Show in der ARD-Talkshow?

Screenshot ARD/Anne Will

Schon die Einleitung war aufwühlend. Bevor Anne Will am Sonntag den Regierenden
einen Persilschein erteilte ("Jetzt ging es wohl nicht mehr anders"), sagte sie
zu ihrem Gast Uwe Janssens, er sehe als Chefarzt einer Intensivstation "jeden
Tag, was dieses supergefährliche Virus anrichtet dort: Sie haben deshalb
vergangene Woche noch einmal eindringlich gefordert, jetzt sofort alles
zuzumachen. Jetzt wird es Mittwoch, reicht Ihnen das?"

Noch aufwühlender und emotionaler war die Antwort des Mediziners, der nicht nur
Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie im St.-Antonius-Hospital
Eschweiler unweit des Covid-Epizentrums Heinsberg ist, sondern auch Präsident
der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
e.V. (DIVI).


Die Lage sei dramatisch auf den Intensivstationen wegen Covid-19, beteuerte der
Arzt und Funktionär: "Herr Söder hat gesagt, es ist fünf vor zwölf. Wir aus
der Intensivmedizin sagen, es ist fünf nach zwölf. Wir haben einen
durchdringenden und nachhaltigen Lockdown gefordert."

Im fernen Baden-Württemberg ließ der Auftritt Janssens' dem parteilosen
Landtags-Abgeordneten Heinrich Fiechtner keine Ruhe. Da er seit den 1990er Jahren
Notfallmediziner ist, rief Fiechtner als solcher beim Klinikum von Janssens in
Eschweiler an und erkundigte sich nach den aktuellen Belegungszahlen.


Als er die erfuhr, traute er seinen Ohren nicht. Die Auskunft, so Fiechtner,
habe ganz anders geklungen als das, was der Professor so emotional und
alarmierend vor Millionen Zuschauern vortrug: "Aktuell keine Covid-19-Fälle auf
der Intensivstation".


"Ich war hoch erstaunt", berichtet Fiechtner: "Und ich fühlte mich auch
bestätigt, denn die Zahlen des offiziellen DIVI-Intensivregisters, in dem die
Belegung der Intensivstationen seit Frühjahr 2020 aufgeführt wird, stehen im
groben Kontrast zu den Panikmeldungen, die von Politikern, Medien und
Ärztefunktionären verbreitet werden, um die teilweise totalitären Maßnahmen
der Regierung zu rechtfertigen."


Die Belegung der Intensivstationen sei seit Monaten fast identisch, die
Intensiv-Bettenzahl seit Monaten stark rückläufig, so der Notfallmediziner,
der für die AfD in den Landtag einzog und inzwischen aus der Partei ausgetreten
ist: "In Baden-Württemberg haben wir ein Minus von rund 1000 Intensivbetten
seit August, was angesichts der Alarmmeldungen und der vorgegebenen Bettennot
doch mehr als erstaunlich erscheint."


"Erst als die Kollegin am anderen Ende der Leitung merkte, dass der Anrufende
nicht so ganz auf Linie ist, betonte die Notfall-Ärztin, dass auf den anderen
Stationen viele Covid-19-Patienten lägen. In den vergangenen Zeiten seien oft
vier oder fünf Corona-Patienten auf der Intensivstation gewesen", berichtet
Fiechtner über das Telefonat.


Das Klinikum von Janssens hat demnach 19 Intensivbetten. Auf Frage von Fiechtner,
ob Covid-19-Verdachtsfälle auch auf Influenza, also Grippe getestet würden,
sagte die Ärztin, das würde routinemäßig so stattfinden. Auf die Frage nach
dem Ct-Wert bei den Covid-Tests antwortete die Ärztin, dieser würde
festgestellt. Fiechtner bezweifelt diese Aussage: "Ich habe bislang von keinem
Labor gehört, das den Ct-Wert bei den Tests durchgehend angibt."


Die Notfallärztin in Janssens Klinik sagte laut Fiechtner, die Situation sei
jetzt kritischer als im Frühjahr. Wenn jemand im Krankenhaus sei mit Covid-19,
aber nicht auf der Intensivstation, so sei der Grund für so eine Einweisung in
der Regel, dass die Ärzte Komplikationen für möglich halten. "Hier wäre aber
auch zu prüfen", so Fiechtner, "wie es sich da mit der Vergütung verhält, ob
möglicherweise finanzielle Anreize bestehen, einen Corona-Patienten
aufzunehmen, zu behandeln, oder gar in die Intensivstation zu verlegen und zu
beatmen." So würden etwa im ambulanten Bereich die Tests extra vergütet, für
Kassenärzte gebe es für Corona-Patienten im Gegensatz zu anderen Behandlungen
ungekürzte Bezüge.


Quelle:
https://reitschuster.de/post/parallel-re...-bei-anne-will/
<https://reitschuster.de/post/parallel-realitaeten-bei-anne-will/>

Kommentar:
Unbedingt den Briefwechsel zwischen Fiechtner und Janssen lesen (Quelle, Aktualisierung.)
Die Videos sind einfach köstlich. vor allem auch der Vergleich mit Belo-Russland


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 14.12.2020 17:28 | nach oben springen


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