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Drosten Covid-19 PCR-Test Studie: Rückzugsantrag wegen wissenschaftlicher Fehler und massiver Interessenskonflikte gestellt

in Aus der Welt der Wissenschaft 02.02.2021 20:26
von franzpeter | 11.084 Beiträge

Drosten Covid-19 PCR-Test Studie: Rückzugsantrag wegen
wissenschaftlicher Fehler und massiver Interessenskonflikte
gestellt

Dr. Bruno H. Dalle Carbonare, Molekularbiologe und Koautor des Rückzugsantrages der
Drosten PCR-Test Studie
Ein internationales Team von 22 Wissenschaftlern haben die dem Covid-19 PCRTest zugrundeliegende Publikation rund um die Forschungsgruppe um Christian
Drosten einer wissenschaftlichen Überprüfung unterzogen. Sie kommen zu einem
vernichtenden Urteil: Die Studie enthält 8 gravierende wissenschaftliche Fehler
sowie 2 Interessenkonflikte.
Sie fordern daher den Herausgeber der Drosten
Publikation auf, die Studie zurückzuziehen.
Am 23. Januar 2020 veröffentlichte die Forschergruppe um Christian Drosten vom
Charité in Berlin in der Zeitschrift Eurosurveillance jene Studie, die als wissenschaftliche
Grundlage der weltweit verwendeten PCR-Tests bei Covid-19 dient und welche die
WHO am 17. Januar 2020 als Standard für die Detektion des Covid-19 Virus definierte.
Ende November 2020 haben 22 andere Wissenschaftler einen Rückzugsantrag für die
Drosten PCR-Test Studie bei der Zeitschrift Eurosurveillance eingereicht. Sie
argumentieren, dass die Studie wissenschaftlich nicht haltbar ist, Fehler und Irrtümer
enthält und so gar nie hätte veröffentlichen werden dürfen.

Pikanterweise ist Herr Drosten zusammen mit einer Koautorin selbst Mitherausgeber
des Magazins. Die Studie von ihm und seinen Kollegen/innen wurde am 21. Januar
2020 eingereicht, am 22. Januar akzeptiert und am 23. Januar publiziert. D.h. der bei
wissenschaftlichen Publikationen normalerweise stattfindende sogenannte ReviewProzess durch unabhängige Kollegen wurde in einer absoluten Rekordzeit von einem
Tag durchgeführt und wie es sich nun herausstellt sehr wahrscheinlich nur oberflächlich.

Die bei Eurosurveillance seit 2015 eingereichten Publikation durchlaufen im Schnitt
einen Review-Prozess von 175 Tage.
Ein weiterer Interessenkonflikt besteht darin, dass die Autoren Olfert Landt
Geschäftsführer der Firma TIB Molbiol und Marco Kaiser Senior Researcher bei der
Firma GenExpress und wissenschaftlicher Berater bei TIB Molbiol ist. TIB Molbiol war
die Gesellschaft, die die ersten Covid-19 PCR-Kits hergestellt und vertrieben hat, bevor
die Drosten Studie eingereicht wurde.

Bezüglich der wissenschaftlichen Überprüfung der Drosten Studie kamen die 22
Antragssteller zu folgenden Schlussfolgerungen:
Unzulängliches Primer Design
Primer sind mit einer Länge von ca. 20 Basen -den Bausteinen der DNA
(DNA=Erbinformationsmaterial) - sehr kleine DNA Stückchen, die bei der Vermehrung
des Covid-19 Erbinformationsmaterials durch die PCR-Technik zum Einsatz kommen.
Die Primer sind die sog. Starterpunkte für das Kopieren/Vermehren der gesuchten
Virensequenzen. Sie müssen daher sehr spezifisch an die ausgewählten und zu
suchenden Virensequenzen binden können. Die 22 Wissenschaftler kritisieren, dass das
Design und die Auswahl der Primer unzureichend ist sowie die verwendete
Konzentration im beschriebenen Covid-19 PCR-Test zu hoch, sodass zu viele
unspezifische Sequenzen fälschlicherweise vermehrt werden, was zu falschpositiven
Resultaten führt.
Auch die Anbindungstemperatur für die Primer an die zu findenden Virensequenzen
entspricht nicht der gängigen PCR-Praxis und ist zu hoch, so dass damit eine
unspezifische Anbindung gefördert wird.
Fehlende Angaben zum Vermehrungszyklus
Das Ergebnis eines PCR-Tests steht in direkter Relation zu der Anzahl durchgeführten
Zyklen des Kopiervorgangs der gesuchten Virensequenzen. Im Protokoll der Drosten
Studie wurden keine Angaben gemacht, ab welcher Anzahl Zyklen der Test als positiv
bewertet werden kann. Je höher nämlich die Anzahl Zyklen, je mehr unspezifische und
fälschlicherweise mitvermehrte Sequenzen entstehen und somit ein falschpositives
Resultat. Bis zu einer Zyklenanzahl von max. 25 sollte der Virus bei einer wirklich
infizierten Person nachgewiesen werden können, da die Ausgangszahl der zu
kopierenden Virensequenzen genügend hoch ist. Hat man aber nur einige wenige Viren
im Körper kann man diese auch nachweisen, indem einfach die Anzahl Zyklen erhöht.
Je nach Labor schwankt die angewendete Anzahl Zyklen zwischen 30 und 45, was zu
einer erhöhten Zahl Falschpositiver führt. Man kann also eine Pandemie mit der
entsprechenden Wahl der Anzahl Zyklen einfach an- oder abschalten!
Vages Testdesign
Die 22 Autoren des Rückzugsantrages bemängeln weiter das sehr vage Testdesign des
Drosten PCR-Test, da zum Beispiel keine Standard Prozesse für die Durchführung
definiert wurden und die Gültigkeit der Testresultate nie gegen «echte» Viren aus
Isolaten an Covid-19 Infizierten überprüft wurden. Nach guter wissenschaftlicher Praxis
hätte aber eine isolierte Virus-RNA von Covid-Patienten als Kontrolle dienen sollen.
Nicht einmal die durch den PCR-Test vermehrten Sequenzen wurden analysiert, ob sie
wirklich den gesuchten Covid-19 Virussequenzen entsprechen. D.h. es wurde in der
Drosten Studie nicht ausreichend gezeigt, ob es sich bei den durch die PCR-Technik
vermehrten Sequenzen überhaupt um Covid-19 Gene handelt.
Zum Schluss schreiben die 22 Autoren, dass «Angesichts der schwerwiegenden Mängel
und Fehler beim Design des PCR-Protokolls es im besten Interesse der Zeitschrift
Eurosurveillance wäre, die Publikation von Drosten zurückzuziehen. »

Was geschah in der Zwischenzeit
Stand Mitte Januar 2021: Die Zeitschrift Eurosurveillance hat angekündigt bis Ende
Januar 2021 Stellung zum Rückzugsantrag zu nehmen. Sie benötigt also 60 Tage um
die Argumente des Rückzugsantrages zu überprüfen.

In der Zwischenzeit haben sich Dutzende von weiteren Wissenschaftler bei den Autoren
des Rückzugsantrages gemeldet, in welchen sie die Beobachtungen der Autoren nicht
nur teilen, sondern sogar noch mit weiteren eigenen Kontrollexperimenten untermauern.
Aufgrund all dieser Rückmeldungen haben die 22 Autoren einen Nachtrag verfasst und
an Eurosurveillance eingereicht, in welchem 20 Publikationen von unabhängigen
weiteren weltweiten Forschern untersucht wurden, welche die Leistungsfähigkeit und
Robustheit des Drosten PCR-Test zum Inhalt hatten.

Zu den in den Publikationen aufgezeigten Problemen gehören:
• Fehlerhafte Primerdesigns. In einer Studie wird berichtet, dass die Drosten
Primer in 98.6%(!) zu falschen Bindungen an die DNA führen und damit falsche
Sequenzen vermehrt werden, was somit zu falschpositiven Resultaten führt.
• Falschpostive Resultate in Kontrollproben in denen gar keine Covid-19
Virensequenzen vorhanden waren.
• Schlechte Sensitivität, was zu falschnegativen Resultaten führt.
• Nicht vorhandene interne Kontrollen
• Keine definierte Zyklenanzahl, um Proben als «positive Fälle» zu bezeichnen
Insbesondere die Kritik hinsichtlich der fehlenden Kontrollen in der Drosten Studie wiegt
schwer. Die internen Kontrollen sind absolutes Muss, um absolut sicher zu sein, dass
der Test auch wirklich richtig funktioniert.

Mehrere Wissenschaftler zeigten sich zudem irritierend hinsichtlich der von Drosten
bereitgestellten Sequenz-Informationen in der Datenbank des National Center for
Biotechnology, in der weltweit Test-Sequenzen erfasst werden. In den zur Verfügung
gestellten Sequenzen fehlen zwei Zielgen-Sequenzen aus der Drosten Studie.
Dies
stellt nicht nur die Validierung (Gültigkeitsüberprüfung) in Frage, sondern verhindert
auch, dass andere Forscher die vorgestellte Arbeit reproduzieren können.

Interessant ist auch die Tatsache, dass in einigen der im Nachtrag zitierten
Publikationen einige Autoren auch Autoren der Dorsten Studie sind. D.h. sie zeigen
selbst auf, dass ihre erste Publikation Unzulänglichkeiten aufweist.
Auf den nun in Kritik geratenen wissenschaftlichen Darstellungen der sogenannten
Drosten-Publikation basiert das massive heutige weltweite PCR-Testgeschehen, das
wiederum Ursache für viele Massnahmen für die Einschränkung des täglichen Lebens,
für Behandlungsprotokolle und Quarantäneschicksale nahezu aller Regierungen auf der
Welt mit ihren wirtschaftlichen und sozialen Folgen ist.
Darum muss die PCR sofort
gestoppt werden und wenn nur in Zusammenhang mit einer klinischen Anamnese
angewendet werden.

Der Nobelpreisträger und Erfinder der PCR-Technik, Kary Mullis hat von Beginn weg
gewarnt, den PCR-Test nicht für diagnostische Zwecke einzusetzen. Denn die PCRTechnik hat er primär für das Labor entwickelt, um schnell und effizient DNA im
Reagenzglas zu vermehren.
Er schreibt zur PCR-Technologie: «Mit der PCR-Technik
kann man, wenn man es gut macht, fast alles in jedem finden. Es sagt aber nichts
darüber aus, dass Sie krank sind
.» Leider starb Mullis im August 2019 «unerwartet früh»
ansonsten wir jetzt einen grossen Verfechter gegen die Anwendungen der heutigen
Covid-19 PCR-Tests hätten.
Dac, 16.1.2020

Quelle: Dr. Bruno H. Dalle Carbonare, Molekularbiologe und Koautor des Rückzugsantrages der
Drosten PCR-Test Studie


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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