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Kreative Buchführung. Intensivbetten kommen und gehen – wie es in die Bilanz passt.

in Aus der Welt der Wissenschaft 30.04.2021 10:13
von franzpeter | 11.425 Beiträge

Binnen zehn Monaten sind aus deutschen Krankenhäusern 9.000 Intensivplätze
verschwunden und 7.000 projektierte gar nicht erst aufgetaucht.
Immer dann, wenn
die Not der Pandemie gerade am größten ist, steuern die Kapazitäten stramm auf
Kurs „fünf nach Zwölf“. Das kann man für Zufall halten, die Folge
vermasselter Politik oder eines Schwunds nach Plan. Fakt ist: Vor jeder Etappe
des Niedergangs gab ein Gesetz aus dem Hause Jens Spahn den Startschuss. Das
verdient Applaus
, meint Ralf Wurzbacher.
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https://www.nachdenkseiten.de/?p=72019#more-72019

Quelle: NachDenkSeiten

Zitate:
Zum Beispiel erklärte dieser Tage Thomas Hermann Voshaar, Chefarzt der Lungenklinik Bethanien Moers, gegenüber der „Bild-Zeitung“: „Wir sind und waren zu keiner Zeit am Rande unserer Kapazitäten.“ Nicht mal ein Viertel der 22.000 Intensivbetten in Deutschland seien mit Covid-19-Patienten belegt. Den Alarmismus der DIVI nannte er deshalb „unverantwortlich“ und „unverhältnismäßig“.

Eine Auswertung der von De Meo angesprochenen „Routinedaten“ durch die Initiative Qualitätsmedizin (IQM) hatte ergeben, dass von den übers Jahr 2020 als Covid-19-Patienten Hospitalisierten nur 45 Prozent tatsächlich eine per PCR-Test nachgewiesene SARS-Cov-2-Infektion durchgemacht hatten. Die anderen 55 Prozent wurden entweder gar nicht oder negativ getestet und lediglich durch eine klinisch-epidemiologischer Begutachtung zum Covid-19-Fall auf Verdacht erklärt.

Die Belegungszahlen in der Breite – bei fraglos punktuellen Ausnahmen – liegt aber im Normalbereich der vorangegangen Jahre. Jüngst erst offenbarte eine Studie der Technischen Universität Berlin, über die hier berichtet wurde, dass die Intensivbetten im ersten Pandemiejahr in kleinen Häusern im Schnitt zu unter 64 Prozent belegt waren, bei großen Standorten zu 71 Prozent. Gerade in der Intensivmedizin lässt sich dies schwerlich mit den in großem Stil aufgeschobenen Operationen und Behandlungen erklären – einen Notfall kann man nicht einfach absagen.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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