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Das Immunsystem: der beste Schutz vor Infektion und Erkrankung

in Aus der Welt der Wissenschaft 01.05.2021 13:13
von franzpeter | 11.425 Beiträge

tkp.at - 01.05.2021

Das Immunsystem: der beste Schutz vor Infektion und Erkrankung
Roland Schwabe, München

Das Immunsystem und die zelluläre Immunität durch T- und B-Zellen sind die
grundlegenden und wirkungsvollsten Abwehrmechanismen gegen Viren, Bakterien und
andere Schädlinge, die unsere Gesundheit bedrohen. Sie wirken übrigens auch
gegen Krebs, wie zum Beispiel der Medizin Nobelpreis 2018 bestätigt hat.
Impfung tut nichts anderes als das Immunsystem zu informieren,, damit es den
Feind auf eine ungefährliche Art kennen lernen kann.


Wer das nicht glaubt, lese bitte nach in 'Biochemie des Menschen - Das Lehrbuch
für das Medizinstudium
<https://www.lehmanns.de/shop/medizin-pharmazie/55038916-9783132433441-biochemie-des-menschen>
'.

Das ist exakte Naturwissenschaft, gemessen, experimentell bewiesen und die
Mechanismen verstanden. Es geht nicht um Vermutungen oder Hypothesen, wie sie in
der Medizin durch irgendwelche doppelblinden Placebo-Studien produziert werden,
die niemals Kausalität, sondern immer nur Korrelation herstellen können.

Ich habe darüber immer wieder geschrieben, es jüngst aber vernachlässigt. In
die Bresche springt mit einem exzellentem Überblick


Gastautor Roland Schwabe, München

Unser Immunsystem schützt uns besvor COVID-19 als vielfach behauptet wird.

These des Artikels:

Von staatlichen Stellen und Mainstream-Medien wird oft der Eindruck vermittelt,
das Corona-Virus SARS-CoV2 sei deshalb so gefährlich, weil es auf gänzlich
wehrlose Menschen trifft, weshalb ganz schnell von 'exponentiellem Wachstum' des
Infektionsgeschehens geredet wird, falls nicht harte Lockdown-Maßnahmen
ergriffen würden.

Überdies wird gern der Teufel an die Wand gemalt, dass das Immunsystem nach
überstandener COVID-19-Infektion sehr schnell seine Abwehrkraft gegen eine
erneute Infektion verlieren könnte. Außerdem werden mutierte Varianten des
Virus als weitere Gefahrenquellen angeführt, die möglicherweise einem Schutz
durch Impfungen entgehen könnten.

All dies wird durch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zur T-Zellimmunologie
deutlich in Zweifel gezogen. Stattdessen ist davon auszugehen, dass das
Immunsystem sehr gut mit dem Corona-Virus umgehen kann, weshalb die
Sinnhaftigkeit von Lockdowns und Massenimpfungen zu hinterfragen ist.



Nicht nur Antikörper bringen Immunität gegen COVID-19

In der öffentlichen Diskussion geht es beim Thema Immunität gegen COVID-19
meistens um Antikörper. So ist zu lesen, dass im Blut die Menge von Antikörpern
gegen den COVID-19-Erreger SARS-CoV2 schnell absinkt und deshalb ein Immunschutz
nach überstandener Erkrankung oder Impfung nur kurz anhält. Befürworter der
Corona-Impfung leiten daraus die Notwendigkeit jährlich zu wiederholender
Impfungen ab.

Auch das Robert-Koch-Institut (RKI) legt den Fokus auf die Antikörperantwort,
insbesondere auf sogenannte neutralisierende Antikörper, die das Andocken des
Virus an die menschliche Wirtszelle verhindern (1).

Zuletzt wurde sogar in der populären Zeitschrift Spektrum das düstere Bild
gemalt, eine Herdenimmunität könne wahrscheinlich nie erreicht werden, selbst
bei starker Durchimpfung der Bevölkerung (deutsche Übersetzung eines Artikels,
der am 18.3.2021 bei dem renommierten Wissenschaftsjournal Nature erschien (2)).

Dass die pessimistischen Prognosen zumindest fragwürdig sind, lässt sich
weniger in den Fokus gerückten wissenschaftlichen Publikationen entnehmen, die
sich mit der T-Zellantwort auf SARS-CoV2 beschäftigen. Demnach wird das
menschliche Immunsystem mit dem Virus offensichtlich sehr gut fertig, falls man
es denn nur lässt.



Zelluläre Immunität nach überstandener COVID-19-Infektion

Die Ergebnisse einer Tübinger Arbeitsgruppe sind hier besonders erwähnenswert,
die im Januar 2021 publiziert wurden (Nelde (3)). Es wurde unter anderem
untersucht, inwieweit Personen, die COVID-19 überstanden haben, eine zelluläre
Immunität gegen das Virus aufgebaut haben.

Zum wissenschaftlichen Hintergrund sei erwähnt, dass das menschliche
Immunsystem grob in zwei Teilbereiche unterteilt wird:

einerseits die sogenannte humorale Abwehr (B-Zellen und Antikörper, die primär
Krankheitskeime abwehren, die sich außerhalb von Zellen befinden, z.B.
Bakterien) und

andererseits die zelluläre Abwehr, die für die Virusabwehr in unserem Körper
hauptsächlich verantwortlich ist. Zu ihr gehören zytotoxische T-Zellen (auch
"Killerzellen" genannt), die vom Virus befallene Zellen des Patienten abtöten.


Wie erkennt eine zytotoxische T-Zelle eine vom Virus befallene Zelle?

Dies ermöglicht ein Mechanismus, den jede Körperzelle aufweist. Proteine, die
sich im Zellinneren befinden, werden ständig nach einer gewissen Zeit abgebaut.
Bruchstücke davon (Peptide) werden an die Oberfläche der Zelle transportiert
und dort von speziell dafür vorgesehenen Proteinkomplexen (sogenannten MHC
I-Komplexen) vorbeiziehenden T-Zellen präsentiert. Wenn ein solches Bruchstück
von einem viralen Protein stammt, wird es von speziell darauf abgerichteten
zytotoxischen T-Zellen erkannt, woraufhin das Zerstörungsprogramm der befallenen
Zelle eingeleitet wird.

Erkennt jene T-Zellpopulation (es gibt immer eine Vielzahl von Abkömmlingen
eines bestimmten T-Zellklons mit der Erkennungsspezifität) das präsentierte
Peptid zum ersten Mal, braucht es relativ lang, um eine T-Zellimmunantwort zur
Zerstörung der befallenen Zelle aufzubauen (primäre Antwort).

Beim zweiten Aufeinandertreffen geht es sehr viel schneller, weil von den bei der
Primärantwort entstandenen aktivierten zytotoxischen T-Zellen einige
Gedächtniszellen übrigbleiben, die Jahre überdauern. Beim nochmaligen
Antreffen des gleichen Virus-Peptids auf einem MHC I-Komplex können diese sehr
schnell reagieren und wieder eine für die befallene Zelle zerstörerische
Immunantwort aufbauen (sekundäre Antwort).

Was man noch wissen sollte: Nicht jedes beliebige Bruchstück (Peptid) eines
Virusproteins ist zur Auslösung einer T-Zellantwort geeignet. Damit das
funktioniert, müssen die Peptide besondere Strukturmerkmale aufweisen, um (1.)
bei von der zellulären Proteinzerkleinerungsmaschine erkannt zu werden; (2.) in
die Bindungsfurche des MHC I-Komplexes zu passen; und (3.) von den T-Zellen
erkannt zu werden. Solche für die T-Zellerkennung geeigneten Teilstücke eines
Proteins nennt man "T-Zellepitope". Die hier erwähnten zytotoxischen T-Zellen
gehören zur Klasse der CD8-T-Zellen (weil sie ein CD8-Protein an ihrer
Oberfläche tragen). Daneben gibt es noch CD4-T-Zellen, die auch T-Helferzellen
genannt werden und die sowohl die humorale als auch die zelluläre Immunantwort
unterstützen.)


Breit ausgeprägte Grundimmunität gegen COVID-19

In Nelde (3) wurde nun beschrieben, dass SARS-CoV2 einige Dutzend T-Zellepitope
besitzt, die über sämtliche zehn Proteine des Virus verteilt sind. Folgende
weitere bedeutsame Entdeckungen wurden gemacht:

Ehemals COVID-19-Infizierte sind durch T-Zellen geschützt

Alle untersuchten Personen, die COVID-19 durchgemacht haben, wiesen T-Zellen auf,
die ein breites Repertoire an T-Zellepitopen von SARS-CoV2 erkennen.
Man kann
also davon ausgehen, dass diese Leute gegen das Virus immun sind. Dazu passt,
dass es so gut wie keine Fälle von zweiten Covid19-Infektionen gibt. Von SARS,
dem nächsten Verwandten von SARS-CoV2, ist bekannt, dass noch 17 Jahre nach
einer Infektion Gedächtnis-T-Zellen gegen das SARS-Virus vorhanden waren (Le
Bert (4)). Eine solche Langlebigkeit wird entsprechend für die Immunität gegen
SARS-CoV2 erwartet.



Auch ohne Antikörper genug T-Zellen vorhanden

Auch sogenannte seronegative Personen, die bereits COVID-19 durchgemacht haben,
aber keine SARS-CoV2-spezifischen Antikörper im Blut haben, wiesen zu 100%
T-Zellen auf, die ein breites Repertoire an T-Zellepitopen von SARS-CoV2
erkennen.
Dies steht den oft geäußerten Bedenken entgegen, dass der
Antikörperspiegel nach einer überstandenen COVID-19-Infektion schnell absinkt
und damit das Risiko einer erneuten Infektion schnell wieder da ist. Bei der
Virusabwehr spielen Antikörper nun einmal eine untergeordnete Rolle 1.


Genug T-Zellen gegen SARS-CoV2 auch ohne COVID-19-Erkrankung

Es gibt ein hohes Maß an Kreuzreaktivität. So wurde gezeigt, dass 81% der
Personen, die noch kein Covid-19 durchgemacht haben (die Blutproben stammten von
2019), T-Zellen aufwiesen, die SARS-CoV2 erkennen. Dies kann man nur dadurch
erklären, dass diese Personen vorher mit einem anderen Corona-Virus in Kontakt
gekommen waren.
Nelde et al. haben entsprechend in solchen Corona-Viren, die
typische Erkältungen auslösen (HCoV-OC43, HCoV-229E, HCoV-NL63 und HCoV-HKU1),
Epitope identifiziert, die mit den Epitopen von SARS-CoV2 überlappen. Das
Vorhandensein dieser Kreuzreaktivität erklärt, warum es in der Bevölkerung
bereits eine relativ ausgeprägte Grundimmunität gab, als SARS-CoV2 hier ankam
und dementsprechend ein großer Teil der Bevölkerung COVID-19 nicht bekam oder
asymptomatisch bzw. mit einem milden Verlauf durchgemacht hat.


Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit Berichten anderer Forschergruppen (z.B.
Le Bert (4), Tarke (6), Sekine (7) und Tan (8)).


Immun auch gegen "Mutanten" ("Keine Immunflucht")

Tarke (6) beschreibt eine Untersuchung zur Frage, ob Mutationen im Genom von
SARS-CoV2 dazu führen könnten, dass eine einmal erworbene Corona-Immunität bei
den mutierten Varianten nicht mehr wirkt. Erfreulicherweise konnte gezeigt
werden, dass bei den oft genannten Varianten aus Großbritanien (501Y.V1 lineage
B.1.1.7), Südafrika (501Y.V2 lineage B.1.351), Brasilien (501Y.V3 lineage P.1)
und Kalifornien (CAL.20C lineage B.1.427) immer noch durchschnittlich 93% der
CD4-T-Zellepitope und über 97% der CD8-T-Zellepitope im Vergleich zum
ursprünglichen Corona-Virus aus Wuhan intakt waren.


Entsprechend haben Personen, die eine Infektion mit dem Wuhan-Virus überstanden
hatten, gegen die erwähnten Varianten eine gute T-Zellantwort hervorrufen.
Gleiches gilt für jene, die mit dem Pfizer/Biontech- oder dem Moderna-Impfstoff
geimpft wurden, der auf der Basis des Wuhan-Virus hergestellt wurde. Somit kann
von einer oftmals befürchteten "Immunflucht" bei den entscheidenden T-Zellen
keine Rede sein.


Auch keine Immunflucht durch Massenimpfung zu befürchten

Zuletzt ging die Warnung des Virologen Vanden Bossche durch die Medien, die
massenhafte Impfung würde auf SARS-CoV2 einen evolutionären Druck ausüben, der
dazu führen würde, dass sich das Virus durch Mutationen seiner Bekämpfung
entzieht (Immunflucht). Seine Theorie besagt, die Mutationen würden die Epitope
verändern, so dass das Immunsystem nicht mehr in der Lage ist, das Virus zu
erkennen und zu bekämpfen. Diese Ansicht unterschlägt jedoch, dass es wie
gesagt einige Dutzend Epitope (insbesondere T-Zellepitope) gibt und durch die
Mutationen immer nur ein kleiner Teil der Epitope auf einmal verändert wird

(siehe oben die Ergebnisse von Tarke (6)). Entsprechende Zweifel hat auch der
ehemalige Pfizer-Chefwissenschaftler Dr. Michael Yeadon angemeldet, wie bei Peter
F. Meyer auf tkp.at nachzulesen ist (9).


Resümee: unser Immunsystem kommt mit dem Virus gut zurecht

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die T-Zellimmunität im
vorherrschenden Diskurs über die mit SARS-CoV2 verbundenen Gefahren viel zu
sehr außer Acht gelassen wird.

Die hier zusammengefassten wissenschaftlichen Daten belegen, dass dieser Teil
des Immunsystems sehr gut mit dem Virus klarkommt. Dies passt mit den
Ergebnissen der neuesten Publikation (10) von Prof. Ioannidis zusammen, wo er
über eine relativ niedrige Fallsterblichkeit (infection fatality rate, IFR) von
etwa 0,15% berichtet, was im Bereich einer durchschnittlichen
Influenza-Grippesaison liegt (Reiss/Bhakdi (11), Seite 32 unter Verweis auf das
RKI).


Ioannidis kommt außerdem zu dem Schluss, dass es weltweit bis Februar 2021
bereits 1,5 bis 2,0 Milliarden Infektionen gegeben hat. All dies spricht für
eine in der menschlichen Population weit verbreitete Immunität gegen SARS-CoV2.



Konsequenz 1: Immunsystem stärken

Das sogenannte "Wunder von Elgg" lehrt, dass Vitamin D ein wichtiger Faktor bei
der Immunität gegen das Corona-Virus sein könnte. Bei dem Wunder handelt es
sich um ein Altenheim im schweizerischen Ort Elgg, in dem sich ab August 2020
insgesamt 56 Personen, darunter 25 hochbetagte Bewohner mit Corona angesteckt
haben. Entgegen dem allgemeinen Trend war kein einziger der Bewohner so schwer
erkrankt, dass er ins Krankenhaus eingewiesen werden musste, geschweige denn dass
er daran starb (NZZ (12)). Dieses Phänomen wurde damit erklärt, dass den
Bewohnern wöchentlich 5600 IE Vitamin D3 verabreicht worden war (13).


Dass Vitamin D für das Funktionieren von T-Zellen essentiell ist, publizierte
die Arbeitsgruppe um Prof. Geisler von der Universität Kopenhagen 2010 (Rode
von Essen (14)). Sie fand heraus, dass T-Zellen nur dann aktiv werden können,
wenn ein Rezeptor an deren Oberfläche ein Vitamin D-Molekül bindet. Dies setzt
voraus, dass im Körper kein Mangel an Vitamin D herrscht.


Bei einer Studie mit 185 COVID-19-Patienten wurde festgestellt, dass ein Vitamin
D-Mangel mit einer sechsfach erhöhten Wahrscheinlichkeit eines schweren
Verlaufs und mit einer etwa 15-fach erhöhten Wahrscheinlichkeit eines
tödlichen Verlaufs assoziiert ist (Radujkovic (15)).
Es empfiehlt sich also,
für eine ausreichende Zufuhr an Vitamin D zu sorgen, besonders im
Winterhalbjahr (16).

Weitere Faktoren, die unser Immunsystem stärken, sind: gesunder Schlaf, viel
Bewegung an der frischen Luft, gesunde, vielfältige und vitaminreiche
Ernährung, Vermeidung von Stress und Angst sowie positive zwischenmenschliche
Kontakte.
All dies ist hinsichtlich des Schutzes vor gefährlichen
Corona-Infektionen nicht zu unterschätzen.


Konsequenz 2: Testen auf SARS-CoV2-spezifischen T-Zellen

Bei der inzwischen wissenschaftlich bewiesenen Rolle, die die T-Zell-Abwehr bei
der Kontrolle von COVID-19-Infektionen spielt, sollte verstärkt die
(freiwillige) Testung der Bevölkerung auf T-Zell-Immunität gegen SARS-CoV2 ins
Visier genommen werden.

Solche Tests sind aufwendiger als die Tests, mit denen Antikörper gegen das
Virus gängigerweise nachgewiesen werden, aber sie sind verfügbar, wie bei Meyer
(17) ausgeführt wird.


Konsequenz 3: Besser Tests auf T-Zellimmunität statt Impfen

Vor dem Hintergrund der anzunehmenden stabilen Immunität nach überstandener
SARS-CoV2-Infektion oder durch Kreuzimmunität mit anderen Corona-Viren ist zu
fordern, dass Personen, die positiv auf SARS-CoV2-spezifische T-Zellen getestet
wurden, nicht mehr geimpft werden müssen.


Vielmehr haben diese Personen vermutlich eine bessere Immunität gegen SARS-CoV2
als Geimpfte.
Damit ließe sich für eine große Gruppe der Bevölkerung das
lebensbedrohliche Risiko einer Impfung gegen SARS-CoV2 vermeiden.



Konsequenz 4: Keine Nachteile für natürlich Immunisierte gegenüber künstlich
Geimpften

Sollte es dereinst eine Privilegierung von Geimpften geben im Sinne, dass diese
wieder die unveräußerlichen Grundrechte in Anspruch nehmen dürfen, die
eigentlich allen zustehen, dann sollte dies auch für diejenigen gelten, die
einen positiven T-Zell-Test nachweisen können.


Zitierte Quellen:

(1) Epidemiologischer Steckbrief zu SARS-CoV-2 und COVID-19, Stand: 18.3.2021,
17. Immunität,
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Ne...Steckbrief.html
<https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html>


(2) Christie Aschwanden, Spektrum, 30.3.2021, „Fünf Gründe, warum
Covid-Herdenimmunität wahrscheinlich unmöglich ist
(https://www.spektrum.de/news/warum-herde...ich-ist/1852930
<https://www.spektrum.de/news/warum-herdenimmunitaet-wahrscheinlich-unmoeglich-ist/1852930>
); dt. Übersetzung eines in Nature erschienen Artikels (Nature 591, 520-522
(2021), https://www.nature.com/articles/d41586-021-00728-2
<https://www.nature.com/articles/d41586-021-00728-2> )

(3) Nelde, Nature Immunology 22, 74-85 (2021);
https://www.nature.com/articles/s41590-020-00808-x
<https://www.nature.com/articles/s41590-020-00808-x>
(zusammengefasst in:
https://tkp.at/2021/01/04/immunitaet-dur...rten-zu-finden/
<https://tkp.at/2021/01/04/immunitaet-durch-t-zellen-bei-100-prozent-der-covid-infizierten-zu-finden/>
)

(4) Le Bert, Nature 584, 457-462 (2020);
https://www.nature.com/articles/s41586-020-2550-z
<https://www.nature.com/articles/s41586-020-2550-z>

(5) Hartley, Science Immunology 2020, DOI: 10.1126/sciimmunol.abf8891

(6) Tarke et al., bioRxiv preprint, 1.3.2021;

https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2021.02.27.433180v1
<https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2021.02.27.433180v1> )

(7) Sekine, Cell 183, 158-168 (October 2020): Robust T Cell Immunity in
Convalescent Individuals with Asymptomatic or Mild COVID-19

(https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/article...56/pdf/main.pdf
<https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7427556/pdf/main.pdf>
)

(8) Tan, Cell Reports 34, 108728, Feb 9, 2021

(https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/article...84/pdf/main.pdf
<https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7826084/pdf/main.pdf>
)

(9)
https://tkp.at/2021/03/14/sind-die-neuen...s-immunevasion/
<https://tkp.at/2021/03/14/sind-die-neuen-virus-varianten-gefaehrlicher-und-gibt-es-immunevasion/>
und
https://tkp.at/2021/03/19/nochmal-zu-den...vanden-bossche/
<https://tkp.at/2021/03/19/nochmal-zu-den-falschen-theorien-ueber-immunflucht-von-vanden-bossche/>


(10) Ioannidis, Reconciling estimates of global spread and infection fatality
rates of COVID-19: an overview of systematic evaluations, Eur. J. Clin. Invest.,
26 March 2021, https://doi.org/10.1111/eci.13554
<https://doi.org/10.1111/eci.13554>

(11) Reiss/Bhakdi, 2020, Corona Fehlalarm? Zahlen, Daten und Hintergründe,
Goldegg Verlag, Berlin

(https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/article...rticle_1795.pdf
<https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7734454/pdf/508_2020_Article_1795.pdf>
)

(12) Hudec, Neuen Zürcher Zeitung vom 2.10.2020;
https://www.nzz.ch/zuerich/coronavirus-b...aden-ld.1579376
<https://www.nzz.ch/zuerich/coronavirus-bei-ausbruch-in-pflegeheim-kam-niemand-zu-schaden-ld.1579376>


(13) Vontober, So kann das Immunsystem Corona den Giftzahn ziehen, INFOsperber;
https://www.pressenza.com/de/2020/11/so-...iftzahn-ziehen/
<https://www.pressenza.com/de/2020/11/so-kann-das-immunsystem-corona-den-giftzahn-ziehen/>


(14) Rode von Essen, Nature Immunology 11 (2010), 344-349;
https://www.nature.com/articles/ni.1851
<https://www.nature.com/articles/ni.1851>

(15) Radujkovic, Nutrients 2020, 12, 2757;
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/article...ts-12-02757.pdf
<https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7551780/pdf/nutrients-12-02757.pdf>


(16) Eine neuere Studie zeigte für tägliche Dosen von 400 bis 1000 IE Vitamin D
einen günstigen Effekt auf akute Atemwegsinfekte, während dies bei
wöchentlichen, monatlichen oder gar jährlichen Gaben von höheren Dosen nicht
der Fall war (Jorriffe, Lancet Diabetes Endocrinol., 30. März 2021,
https://www.thelancet.com/journals/lanre...0306-5/fulltext)
<https://www.thelancet.com/journals/lanres/article/PIIS2213-2600(17)30306-5/fulltext)>
.

(17) Meyer, So kommt man zu einem T-Zellen Test zur Bestimmung der Immunität,
11. Februar 2021 auf tkp.at;
https://tkp.at/2021/02/11/so-kommt-man-z...der-immunitaet/
<https://tkp.at/2021/02/11/so-kommt-man-zu-einem-t-zellen-test-zur-bestimmung-der-immunitaet/>


1 Während der Fokus bei der Virusabwehr bei der T-Zellimmunität liegt, ist es
natürlich so, dass in dem komplexen Immunsystem des Menschen die humorale Abwehr
(mit Antikörpern) auch ihren Beitrag dazu leistet. In dem Zusammenhang ist ein
neu erschienener Bericht interessant, wonach nach einer durchlaufenen
COVID-19-Infektion die Menge der gegen SARS-CoV2 gerichteten Antikörper im Blut
zwar relativ schnell abnimmt. Jedoch waren dauerhafte Gedächtnis-B-Zellen, die
diese Antikörper bei abermaligem Virusbefall schnell wieder produzieren können,

auch noch acht Monate nach Symptombeginn nachweisbar (Hartley (5)).


Quelle:
https://tkp.at/2021/05/01/das-immunsyste...und-erkrankung/
<https://tkp.at/2021/05/01/das-immunsystem-der-beste-schutz-vor-infektion-und-erkrankung/>

Anmerkung:
Dieser Artikel bestärkt mich weiterhin, mich nicht einer erkannter oder nochunerkannter Nebenwirkung einer unzureichend getesteter Impfung auszusetzen.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 01.05.2021 13:15 | nach oben springen


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