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Lockdowns und Mittelstand: Kommt eine Pleitewelle?

in Aus der Welt der Wissenschaft 18.05.2021 15:18
von franzpeter | 11.620 Beiträge

Die Lockdown-Maßnahmen sind für die Wirtschaft eine einzige Katastrophe. Doch
es ist nicht richtig, hier von „der Wirtschaft“ zu sprechen. Es gibt Gewinner
und Verlierer. Während die Gewinner die Großkonzerne sind, zählt vor allem der
Mittelstand zu den großen Verlieren.
Der Ökonom Christian Kreiß hat für die
NachDenkSeiten die aktuellen Zahlen herausgesucht und ordnet sie
allgemeinverständlich ein.
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https://www.nachdenkseiten.de/?p=72535#more-72535

Quelle: NachDenkSeiten

Zitat Rubikon:
https://www.rubikon.news/artikel/der-verschuldete-planet

Die Weltwirtschaft ist 2020 so stark eingebrochen wie noch nie seit 1945. Das Welt-Sozialprodukt ging um etwa 4,4 Prozent auf circa 84 Billionen (84.000 Milliarden) US-Dollar zurück. Gleichzeitig sind die Schulden um etwa 20 Billionen auf ungefähr 277 Billionen Dollar Ende 2020 gestiegen. Die führenden westlichen Notenbanken haben 2020 frisches Geld in ungeheurem Umfang gedruckt. Steigende Schulden, steiler Anstieg der Geldmenge bei sinkender Wirtschaftskraft: Wie sollen die Schulden jemals zurückgezahlt werden? Wie soll der Geldwert stabil bleiben? Wie soll das alles gut gehen? Was kommt da auf uns zu?


Seit etwa Sommer 2020 ist die Wirtschaftslage der Konzerne erheblich besser als die der Mittelständler, geschweige denn als die der Kleinunternehmen und Selbständigen.[7] Die Lockdown-Politik schädigte und schädigt also deutlich überproportional stark kleine Unternehmen, Selbständige sowie den Mittelstand, während die Großkonzerne relativ gut durch den schlimmsten Wirtschaftsabsturz der Nachkriegszeit kamen. Viele Großunternehmen und vor allem ihre Eigentümer haben im Gegensatz zu den kleinen und mittelständischen Unternehmen durch die Lockdownkrise sogar in großem Umfang profitiert.

Politiker machen bei diesem Spiel meistens gerne und willig mit. Denn die Einflussnahme der Großkonzerne auf die Politik ist ungleich stärker als die Lobby des Mittelstandes oder gar der Selbständigen. Allein die Drohung mit Arbeitsplatzabbau durch ein Großunternehmen lässt die Politiker schnell spuren, sie sind daher in der Regel willige Helfer der Konzerne. Immer weiter steigende Milliardenvermögen übersetzen sich durch Lobbyismus, Partei- und Politik- “Spenden“ unmittelbar in politische Einflussnahme durch Menschen, die nie demokratisch gewählt wurden.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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