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„Man kann nicht nur diskutieren, man muss auch mal ne Schippe in die Hand nehmen“

in Aus der Welt der Wissenschaft 22.07.2021 13:05
von franzpeter | 11.795 Beiträge

Eine Woche nach den verheerenden Überschwemmungen in Westdeutschland zeigt sich
immer deutlicher, wie sehr sich Teile der Politik und der Verwaltung in einem
Paralleluniversum befinden. Während tausende Landwirte, Bauunternehmer und
Freiwillige aus ganz Deutschland vor Ort anpacken und übermenschliches leisten,
herrscht auf oberer Ebene das reinste Chaos und eine kaum mehr zu fassende
Arroganz und Ignoranz. Auch die Medien driften mehr und mehr in den Wahnsinn ab.
Deren größte Sorge scheint es wohl zu sein (
https://www.spiegel.de/panorama/flutkata...bb-4485ea01e3bb
) , dass die Helfer keine FFP2-Masken tragen. Das Eintreffen des ersten
„Impfbusses“ (
https://www.spiegel.de/panorama/flutkata...bb-4485ea01e3bb
) wurde dementsprechend auch bejubelt. Dass es gleichzeitig bis vor kurzem keine
Dixie-Klos und Wasser für die Betroffenen und die Helfer gab, spielt da wohl
eine untergeordnete Rolle.
Von Jens Berger.
"„Man kann nicht nur diskutieren, man muss auch mal ne Schippe in die
Hand nehmen“" weiterlesen

https://www.nachdenkseiten.de/?p=74521

Quelle: NachDenkSeiten

Zitate:
So gab es in den ersten drei Tagen weder Wasser noch ein Dixie-Klo für die Opfer und die Helfer – offenbar waren die Verantwortlichen mit der Organisation des Impfbusses vollkommen ausgelastet; verzeihen Sie mir den Zynismus.

So wurden ganze Einheiten der freiwilligen Feuerwehren vom Krisenstab wieder weggeschickt und Helfer, die teils mit eigenem schweren Gerät kamen, nicht durchgelassen. Wer helfen wollte und sich bei der offiziellen – meist nicht funktionierenden – Hotline meldete, kriegte erst gar keine Antwort. Und wer durchkam und eine Antwort erhielt, dem wurde gesagt, man brauche ihn nicht. Aus den Kreisen der Landräte wurde sogar kommuniziert, man empfinde die Helfer als „Störung“.

Und wenn man sich schon mal durchringt, mit den Helfern vor Ort zu sprechen, scheint es nur noch darum zu gehen, herauszubekommen, ob sich auch „Querdenker“ unter den Helfern befinden. Es ist einfach nur noch traurig. Vielleicht sollte man den verantwortlichen Herren und Damen aus der Politik einfach mal eine Schippe in die Hand drücken und sie zum „freiwilligen“ Hilfseinsatz abkommandieren.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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