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Unzureichende Gewässerpolitik: Noch nicht durchgesickert

in Aus der Welt der Wissenschaft 22.07.2021 23:26
von franzpeter | 11.795 Beiträge

Unzureichende Gewässerpolitik: Noch nicht durchgesickert

Weder Bund noch Länder haben für Hochwasser vorgesorgt, wie es in Zeiten des Klimawandels notwendig wäre. Dabei gibt es längst gute Vorschläge.
Das Wasser hat sich in die Politik gedrängt, doch was die Fluten für die Politik bedeuten, ist noch nicht durchgesickert. Bislang war Wasser kein Thema, wie sich schon in den Dürrejahren seit 2018 zeigte. Dabei sind Fluten nur eine weitere Spielart der Erderwärmung, die verheerenden Auswirkungen der Sturzbäche nur eine weitere Folge der nicht existenten Gewässerpolitik. Aber weder Bund noch Länder haben für Hochwasser vorgesorgt, wie es in Zeiten der Erderwärmung notwendig wäre.

https://taz.de/Unzureichende-Gewaesserpolitik/!5781644/

Quelle: taz

Zitate:
Erst 2019 und 2020 hat die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) empfohlen, die Hochwasser-Managementpläne für Flüsse zu prüfen und zu aktualisieren – und sie dann umzusetzen. Und die LAWA hatte schon damals viele Vorschläge, die nun die Politik bestimmen müssten: Deiche zurückverlegen, Flüsse aus Betonkorsetts holen und Altarme anschließen, Auen bepflanzen, damit Wurzeln und Humus das Wasser halten, keine weitere Bodenverdichtung mit Landwirtschaftsmaschinen.
Die Arbeitsgemeinschaft forderte sogar, in hochwassergefährdeten Gebieten die Heizungen von Öl auf Gas umzustellen, damit Fluten nicht die Heizöltanks von den Rohren reißen, wie nun an Erft und Ahr geschehen.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 22.07.2021 23:27 | nach oben springen


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