GKR-Forum

a_6.jpg a_6.jpg

#1

Zahlenchaos Corona

in Aus der Welt der Wissenschaft 28.09.2021 16:22
von franzpeter | 12.145 Beiträge

Die Corona-Maßnahmen sind weitreichend und greifen tief in die Grundrechte der
Bürger ein, die bis vor kurzem noch als sakrosankt galten. Da sollte man
eigentlich voraussetzen, dass die Begründung für diesen „Ausnahmezustand“
auf soliden Daten beruht, transparent und nachvollziehbar ist. Das Gegenteil ist
der Fall.
Das fängt bei der schwammigen Definition einer „Infektion“ an,
geht über die Fragen, wer überhaupt als „erkrankt“ gelten kann, bis hin zu
den Sterbestatistiken und zahlreichen offenen Fragen in der Impfdebatte. Jens
Berger hat für die NachDenkSeiten die wichtigsten offenen Fragen
zusammengestellt.
Mehr von diesem Beitrag lesen

https://www.nachdenkseiten.de/?p=76470#more-76470

Quelle: NachDenkSeiten

Zitate:
Prinzipiell besagt ein positiver Test lediglich, dass die getestete Person mit dem Sars-CoV2-Virus in Kontakt gekommen ist. Das bedeutet nicht, dass die Person erkrankt ist, also Symptome hat, und das bedeutet auch nicht, dass die Person selbst infektiös ist, also andere Menschen anstecken kann. Letzteres hängt stark mit der Virenkonzentration zusammen, die zwar technisch über den sogenannten Ct-Wert bestimmt werden kann, aber in der Gesetzgebung nicht berücksichtigt wird. Obgleich es diagnostisch prinzipiell möglich wäre, verzichtet der Gesetzgeber darauf, hier zu differenzieren. Das führt in der Praxis dazu, dass auch Menschen, die nicht (mehr) ansteckend sind, zu Quarantänemaßnahmen verpflichtet sind, die einen Eingriff in ihre Grundrechte darstellen.

Das hohe Medianalter von 84 Jahren und der Umstand, dass laut einer groß angelegten pathologischen Studie des Hamburger UKE 88 Prozent der Verstorbenen mindestens drei schwere einschlägige Vorerkrankungen hatten, lässt jedoch den Verdacht entstehen, dass Covid 19 bei den meisten Todesfällen eher der Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen brachte, als eine Erkrankung, die ansonsten gesunde Menschen tödlich traf.

Wenn eine Pandemie derart massive Einschnitte in unser Leben rechtfertigt, sollte man eigentlich annehmen, dass man die Bedrohung auch aus den offiziellen Sterbeziffern herleiten könnte. Das ist jedoch nicht eindeutig der Fall, wie der Statistiker Günter Eder auf Basis der RKI-Zahlen und der Daten des Statistischen Bundesamtes auf den NachDenkSeiten sehr ausführlich herleitet. Selbst wenn man Sondereffekte wie die ausgebliebene Grippewelle mit einrechnet, bleibt die Übersterblichkeit mit 46.271 Sterbefällen deutlich unter der offiziellen RKI-Zahl von 90.832 Corona-Toten zurück. Diese Diskrepanz klärt sich damit auf, dass rund die Hälfte der Corona-Toten rein statistisch auch ohne Corona in diesem Jahr verstorben wären – beim Medianalter und dem in der Mehrzahl sehr schlechten Gesundheitszustand vieler Coronatoter ist dies eine sehr plausible Erklärung.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 28.09.2021 16:24 | nach oben springen


Besucher
0 Mitglieder und 3 Gäste sind Online

Forum Statistiken
Das Forum hat 1716 Themen und 13410 Beiträge.

Heute waren 0 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 71 Benutzer (12.03.2015 19:47).

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen