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Tesla – ungewollt veröffentlichte Neuigkeiten aus einer zu großen Fabrik an einem falschen Ort

in Aus der Welt der Wissenschaft 11.05.2022 17:15
von franzpeter | 13.396 Beiträge

Elon Musk ist stets für eine Schlagzeile gut, klar, trägt er doch den Titel
„Reichster Mensch der Welt“. Dem Geldscheffler gelang gerade ein gigantischer
Schachzug auf dem Feld des „Monoply-Investoren-ich mach´ mir die Welt, wie sie
mir gefällt“: Musk kaufte Twitter für zig Milliarden. Der US-Amerikaner sagt
dazu via seiner Portale, er stehe für die Freiheit des Wortes, die freie Rede,
die freie Meinung, die freien Gedanken, die frei sind – mittels seines
Twitter-Dienstes. Nebenher gerät sein anderes Projekt, die gigantische
GIGA-E-AUTO-FABRIK bei Berlin erneut ins Blickfeld. Es sind an sich keine
schmeichelhaften Neuigkeiten: die Fabrik ist nicht umweltfreundlich, braucht
zuviel Wasser, beeinträchtigt neben der Natur auch die Lebensqualität der
Anwohner. Was soll´s. Bei allem wirkt die Politik ja steigbügelhalterisch mit,
Musk freut es, er kann seine „Visionen“ wie gewünscht durchsetzen.
Bei einem
neuerlichen Vorfall in der Fabrik ist nun mindestens bemerkenswert, wie dieser
das Licht der Öffentlichkeit erblickte. Über Twitter geschah dies – nicht.
Von Frank Blenz
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https://www.nachdenkseiten.de/?p=83777#more-83777

Zitate:
Bekannt geworden ist der Vorfall nur, weil ein Mitarbeiter des Wasserverbands Strausberg-Erkner (WSE) zufällig am 12. April auf dem Gelände war, die ausgelaufenen Chemikalien mitsamt Bindemittel fotografierte und die Bilder später von der ÖDP und Umweltverbänden veröffentlicht wurden. Es war der Mitarbeiter, der die WSE-Zentrale über den Vorfall informierte, nicht die Behörden oder der Konzern. Dabei ist anzunehmen, dass ein Wasserversorger interessiert daran ist, zu erfahren, wenn im direkten Einzugsgebiet eines Trinkwasserbrunnens Chemikalien ausgelaufen sind, die das Grundwasser belasten könnten. (Der Freitag)

Doch die Fabrik wurde im Schnellverfahren durchgedrückt. Vorgezogene Genehmigungen, regelmäßige Änderungen der Planungen, kaum Informationen für Presse und Öffentlichkeit. Nach Einwendungen von Umweltverbänden wurde die Batteriefabrik einfach vom Plan gestrichen und durch eine Lagerhalle ersetzt, die – Überraschung – jetzt doch eine Batteriefabrik werden soll. Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck (Grüne) lobt die „Tesla-Geschwindigkeit“, mit der das Projekt umgesetzt wurde.

Quelle: NachDenkSeiten


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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