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#1

Flossengenetik

in Artikel 05.04.2010 22:06
von franzpeter | 9.563 Beiträge

Ich habe mich schon immer gefragt, warum so wenig über Flossengenetik geschrieben wurde.
Ich werde hier mal alle mir zugänglichen Quellen sammeln (und ggfs. mal ein Referat daraus machen).

Flossen-Genetik

Der moderne Triangel-Guppy ist das Ergebnis von selektiver Zucht und Konzentration einer Vielzahl von Schwanzgenen. Der Beweis ist zu sehen, wenn man einen modernen Triangelschwanz mit einem wilden Guppy kreuzt. Die Kreuzung erzeugt oft Fische mit einer Vielfalt an Schwanzformen, Schwertschwänze, Leierschwänze, Rundschwänze und viele schwer zu klassifizierenden Formen.
Die Gene, die die Flossen des Guppys beeinflussen, können x-gebunden, y-gebunden, oder autosomal sein.
Die Anzahl der sich auf die Variation von Guppyflossen auswirkenden Gene beträgt 10 (Schröder 1965, 1969 a). Die die Flossenstruktur kontrollierenden Gene sind Teil einer Vielzahl von interbezogenen Genen, die sich auf die Entwicklung des ganzen Guppykörpers auswirken Von Kirpichnikov (Genetic Bases of Fish Selection, p. 135) wird berichtet, dass starke Selektion hinsichtlich der Flossenstrahlen bei Guppys in einer Beeinträchtigung der Keimdrüsenreifung resultiert. Dies ist ein Grund, warum Inzucht niedrige Fruchtbarkeitsquoten bei Guppys verursacht! Bei dem normalen Hochzuchtguppy sind die männlichen Keimdrüsen meistens nicht voll entwickelt, ehe nicht das Flossenwachstum abgeschlossen ist; dies trifft jedoch nicht auf den Swallow zu, der ein fortgeschrittenes Flossenwachstum schon früh im Alter von zwei Wochen erreicht.

Triangelschwanz und das Kal-Gen
Schröder beschreibt (1974) ein Gen Kal (von dem griechischem kalymma, Schleier), das beim Guppy lang fliessende Flossen, einschliesslich der Brustflossen und des Gonopodiums erzeugt. Er benutzt als Beispiel den Berliner-Guppy, einen Vorläufer des modernen Swallowschwanzes und des Giessener-Guppys, die weiter unten unten ausführlicher behandelt werden. Er postuliert, dass das Gen bei wilden Guppys existiert, aber dass seine Ausprägung durch das Gen Sup (Unterdrücker) gehemmt wird. Langflossige Guppys haben in der Natur einen charakteristischen Nachteil, da sie weniger flink sind, um Raubtieren auszuweichen oder sich mit Weibchen zu paaren. Somit hilft das Suppressorgen, ein potenziell untaugliches Gen zu unterdrücken.
Obwohl Schröder andeutete, dass dieses Gen die Grundlage für den modernen Triangelschwanz sein könnte, beweisen die meisten amerikanischen und viele europäische und japanische Stämme viel mehr Stabilität im genetischen Make-up des Triangelschwanzes, als es von Schröders These vorgeschlagen wird. Es ist nicht bekannt, welches Gen oder welche Gene in viele zeitgenössische amerikanische Stämme einbezogen sind.
Triangelschwanz, Doppelschwert und das Flavus (Fla) Gen
Das Doppelschwertgen ist eigentlich ein Farbgen, das die Nebenwirkung hat, den oberen und unteren Lappen der kaudalen Flossenstrahlen zu erweitern. Einige Triangelschwänze sind das Ergebnis der Wechselwirkung zwischen dem y-gebundenen Ds (Doppelschwert) Gen und dem x-gebundenen Fla (flavus) Farbgen. Flavus ist lateinisch für Gelb. Flavus-Weibchen haben eine gelbe Schwanzflosse. Schröder berichtet, dass es ein x-gebundenes dominantes Farbgen ist.
Der Genotyp des männlichen Triangels ist XFla YDs. Das Flavus-Gen, obwohl technisch ein Farbgen, veranlasst die Füllung des Gebiets zwischen den Lappen des Doppelschwerts. Wenn die zwei Gene wieder getrennt werden, bekommt man Doppelschwertmännchen und Flavus-Weibchen mit der gelben Schwanzflosse.


Der Triangelschwanz und das Cp (Kaudales Pigment) Gen
Eine der alten und fragwürdigen Theorien ist es, dass der moderne Triangelschwanz (Dreieckschwanz) von zwei Genen, dem Doppelschwertgen (Ds) und einem Gen gebildet wird, das das Gebiet zwischen den beiden Schwertern ausfüllt, dem kaudalen Pigmentgen (Cp). (Entsprechend Albert Klee in den „Extrakten, Volumen 1, S. 133“, erzeugt das Cp-Gen beim Weibchen grau-schwarz schattierte pigmentierte Dorsal- und Kaudal-Flossen. Beim Männchen erzeugt es dunkelblaue bis schwarze Flossen.)


Die eingerückte Form der Kaudale bei dieser jungen Japan
Blue X-Moskauer-Kreuzung zeigt, dass das Japan-Blue-
Männchen ein Schwertschwanz-Gen auf seinem Y-Chromosom besitzt.
Bei der Kreuungz gab es einen Verlust des kaudalen Pigment
(Cp) Gens, das normalerweise das Gebiet zwischen den beiden Schwertern ausfüllt.


Gen-Wechselwirkungen
Nayudu (Nayudu, P.L. 1979. Genetic studies of melanic color patterns and atypical sex determination in the guppy, Poecilia Reticulata. Copeia 1979(2):225-31) fand heraus, dass Männchen, die heterozygot für Cp und homozygot für Flavus sind, kleinere Kaudalen haben, als Männchen die heterozygot für beide Gene sind.


Und in der Tat werden Doppelschwertguppys oft in Triangelstämme eingekreuzt, um die Form und Ausbreitung des Triangelschwanzes zu verbessern. Vorausgesetzt, dass es eine Anzahl von Genen gibt, die eine Verlängerung der kaudalen und dorsalen Flossen bewirken, ist es wahrscheinlich, dass es eine Anzahl von Genen gibt, die die Formen der vielen unterschiedlichen Guppystämme definieren.
Ein Crossover des Cp- oder Fla-Gen zum Y-Chromosom ist möglich. Schröder berichtete über eine Crossoverrate von 8.5 Prozent. Nayudus (1979) Beobachtungen waren die gleich wie Schröders, ausser, dass er die Crossoverrate niedriger und das Cp-Gen sowohl auf dem X- als auch auf dem Y-Chromosom fand.
George McCroskey, berichtete in einem alten Extrakt (February 1971), dass die besten Triangelschwänze zu seiner Zeit den eigenartigen Schwertschwanz warfen. „Fügt man absichtlich mehr Schwertschwanz-Paarungen hinzu, wird sich die Schwanzqualität sehr schnell zeigen...Offenbar, ist dies einer der schmalen Pfade, die man beschreiten muss, um erfolgreich zu sein - gerade einen kleinen Hauch Schwertschwanzeigenschaften zulassen, aber nicht soviel, dass dieser so dominant wird, um sich auf Kraft und Qualität auszuwirken. ("Outcrossing, Adding Recessives, Line Breeding" p. 17, IFGA Extracts, Volume 1”).

Auszug aus Guppy Designers Zuchthilfen

Cp und Flavus:

Flavus wird eher als domestiziertes als wilttypisches Muster beschrieben
Flavus wurde zuerst von Winge und Ditlevsen 1947 beschrieben.

Flavus ist dominant und kommt in beiden Geschlechtern vor.Männchen, die homozygot für das Flavus Gen sind, haben deutlich kleinere Flossen als die heterozygoten Männchen.
Das Flavus Gen hat einen hemmenden Effekt auf das den Schwanz vergrößernde Cp-Gen.
Die Homozygotät und Heterozygotät von Flavus und Cp sind die Hauptfaktoren für das Erscheinungsbild der Schwanzmuster (Genetik studies, S. 237).

Das Interessante an den Studien von Nayudu besteht darin, dass die Ab- bzw. Zunahme der Flossen davon abhängig ist, ob Flavus heterozygot oder homozygot vorliegt.
Es gibt auch andere Gene wie Störzbach und Magenta, welche die Größe der Schwanzflossen beeinflussen.
Fla ist assoziiert mit der Hinderung der Ausprägung anderer an der Kaudalflossengröße beteiligter Gene, besonders bei Männchen (Genetic Studies, S. 227).

Die Arbeit eines Studenten zeigte, dass die Fläche der Schwanzflosse männlicher Geschwister welche den Genotyp Fla, Cp/Fla+ besitzen, deutlich kleiner war als die des Genotyps +, CP/Fla, +.
Die Melanophoren des Flavus Schwanzmusters liegen in der Mitte zwischen den dendritischen und den korollaren des Wildtyps und erscheinen immer an charakteristischen Stellen auf der Schwanzflosse.. Ihre durchschnittliche Größe variiert zwischen 30 x 30 µm bis 50 x 70µm. Die erste Pigmentation erscheint zwei Wochen nach der Geburt und besteht charakteristischer Weise aus einem Triangel Fleck von Melanophoren in der vorderen Ecke der Schwanzflosse, wo diese an den Pedunkel anschließt, und einem Streifen von Melanophoren entlang des ventralen Randes der Flosse. Die Melanophoren breiten sich aus während sie sich vervielfachen und das adulte Muster (mehr bei den Männchen als bei den Weibchen ausgeprägt) bleibt erkennbar, obwohl es einer beträchtlichen individuellen Veränderlichkeit in der Ausprägung unterliegt. (Melatonin, S. 235).

Es wird bemerkt, dass die Melanophoren aufgrund des Flavus Gens gehemmt werden (sie entwickeln sich nicht), während sich die mit dem halbschwarzen (NiII) Gen verbundenen
Melanophoren entwickeln. Es wird vorgeschlagen, dass die NiII Melanophoren die Größe der Flavus Melanophoren regulieren, vermutlich durch interzellulare Signalwege.

Die offensichtliche Minderung der Wildtyp-Zellen und die Hemmung der Pigmentation an den vorderen dorsalen und ventralen Ecken der Schwanzflosse könnte ein Beispiel für interzellulate Regulation sein.
Niu (1959) stellte fest, dass dies in jeder Entwicklungssituation, dass dies in jeder Entwicklungssituation entstehen könnte, bei der Zelltypen sich schneller ausbreiten als andere.
Da die NiII-Zellen von Geburt an vorhanden sind und sich schnell ausbreiten, haben sie einen Vorteil gegenüber den Schwanz-Flossen-Mustern, die sich erst einige Wochen nach der Geburt entwickeln.
Nachdem die NiII-Zellen ihre Ausbreitung eingestellt haben, sind nun die Schwanzmuster in der Lage in den einzig freien Raum, den hinteren Teil der Schwanzflosse, einzuwandern. Die vorderen dorsalen und ventralen Ecken der Schwanzflossen, die normalerweise durch Fla und Cp pigmentiert sind, werden nicht durch Schwanzflossen oder NiII Melanophoren pigmentiert.
Die Melanophoren dieser beiden Schwanzmuster sind kleiner als die Rücken und NiII Melanophoren, aber einander auch ganz unähnlich anderen Eigenschaften. Fla Melanophoren unterscheiden sich morphologisch und örtlich von den Wildtyp-Flossen-Melanophoren und sind ein eigener Zelltyp.
Das anfängliche Aussehen der Muster ist konstant und charakteristisch.
Die Entfaltung und die quantitativen Unterschiede dieser drei komplizierten Mustern sind am wenigsten untersucht.
Wenn aber Fla und Cp auf der gleichen Flosse vorliegen, erscheint eine große Variabilität der Phänotyp-Entwicklung, wahrscheinlich aufgrund der Gen-Dosierungswirkungen (Nayudu 1979) und der wettstreitenden Entwicklung der beiden Muster, vergleichbar dem oben angeführten NiII und Schwanzflossenmuster Wettstreit , obschon der Wettstreit mehr balanziert ist (Melatonin, S. 240).

Dies ist ein interessantes Beispiel für die Komplexität unter den Guppy-Farben.

Diese Idee, dass Farbzellen sich gegenseitig in Größe und in der Entwicklung auf zellularer Ebene beeinflussen können, ist in der wissenschaftlichen Guppy Literatur einzigartig (vielleicht Goodrich ausgenommen).
Die Tendenz ist hier, dass die Gene interagieren, aber im vorliegenden Fall agieren klar die Produkte der Gene miteinander.
Seite 106

Pigmentierte Kaudalflosse

Das Gen wurde zuerst von Dzwillo 1959 in seiner Arbeit über die domestizierte Art des Guppys beschrieben.
Dzwillo berichtet, dass das Cp-Gen, wenn es mit dem Doppelschwert-Gen kombiniert ist, Guppys mit größeren Flossen hervorbringt.Während dies der Fall sein kann beruhen die meisten modernen Triangel Formen auf ein einer Vielzahl von Flossengenen, einige begünstigen, andere hemmen die Flossenverlängerung.
Das Gen wird sowohl bei Männchen als auch bei Weibchen ausgeprägt. Es ist geschlechtsgebunden (gonosomal). Es ist dominant. In 3% der Fälle findet ein Crossover statt.
Nayudu und Hunter berichten, dass das Cp-Gen zwei verschiedene Melanophoren produziert. Am Rand der Schwanzflosse befinden sich dendritische 50 x 70 m große Melanophoren. Im Zentrum des Schwanzes befinden sich korollare Melanophoren der größe 100 x 100µm.
Das Pigmentierte Kaudalflossen-Muster (Cp) besteht aus zwei morphologisch unterschiedlichen Melanophoren-Populationen. Eine besteht aus aus dem korollaren Typ 90 x 90µm und befindet sich längs der Pedunkel-Schwanzflossen-Verbindung und formt den zwntralen Streifen auf dem adulten Muster. Die andere Population, bipolar 80 x 20µm, die dorsalen und ventralen Ränder der Flosse. Die Melanophoren werden erst im Alter von 3 Wochen in ihrem charakteristischem Muster sichtbar, welches an betonte Wildtyp-Melanophoren erinnert.

Nayudu und und Hunter glauben, dass das Cp-Gen tatsächlich aus zwei eng verbundenen Genen besteht.
In seiner frühen Entwicklung ähnelt das Cp Schwanzmuster einer selektiven Betonung der Wildtyp-Melanophoren an der Bindestelle zwischen der kaudalen Pedunkel Schwanzflosse und den dorsalen und ventralen Rändern der Kaudalflosse.
Die Gegenwart von zwei unterschiedlichen Zelltypen, die kleineren Flossenrand-Mellanophoren und die größeren korollaren Kaudalflossen Melanophoren, deuten an, dass hier zwei eng verbundene Genedie Melanophoren des Cp-Musters kontrollieren. Keines von beiden wurde unabhängig von einander beobachtet (Nayudu 1979). Die unabhöngige Variation der beiden Musterelemente in der späteren Entwicklung unterstützt weiter die Zwei-Gene-Hypothese. Dies ist der erste Bericht eines melanistischen Fischmusters, welches aus zwei morphologisch unterschiedlichen Zellpopulationen besteht (Melatonin, S. 240).
Nayudus Beobachtung ist bedeutend. Der Guppy besitzt acht oder mehr unterschiedliche Melanophorenarten. Jede davon ist unter unterschiedlicher genetischer Kontrolle.
Die beste Art, Guppy Farbe im Kontext der Genetik zu betrachten, besteht im Gebrauch eines Mikroskops.
Seite 107

Die Theorie und Praxis der Guppy Zucht, Sept. 2009


Die unregelmäßigen Flossenmuster der Tiger erscheinen vom gleichen allgemeinen Typ zu sein, wie die der Körper. Das heißt, die Tigermutation wirkt sich auf die Größe, Form und Verteilung der Melanophoren bei den Flossen aus.

Blau-Mutationen wirken sich nicht nur auf die Herstellung von Pigmenten aus. Sie wirken sich auch auf das Flossenwachstum aus. Die Flossen des homozygoten Asian Blue Moskauerssind im Vergleich zum heterozygoten Guppy kleiner und weniger gut entwickelt. Man weiß, dass das (XF1aY) die Entwicklung der Kaudale hemmt. Der Grund, warum die Flossen von homozygoten europäischen und asiatischen Blauen, verglichen mit ihren heterozygoten Geschwistern, in der Größe reduziert und mißgestaltet werden, zeigt, dass sich das Flossenwachstum unter dem Einfluss von Farbzellen befindet.


Allerdings ist es bei Guppies so, dass die sekundären sexuellen Merkmale, wie Farbe, Flossenform und Farbe und andere Eigenschaften, komplexere Beziehungen haben können, als sie bei den höheren Tierordnungen gefunden werden.

Color Series

The dorsal fin of the guppy is often the fish's crowning glory, standing as it does straight up from the ridgepole formed by the backbone, or lying supinely, and often extending, especially in exotic specimens, past the end of the tail. The pair of triangular fins at the sides are called pectoral fins, the tail is the caudal fin, the fins along the underside of the body are named for their positions. Thus we find the ventral pair called pelvic fins, and the single anal fin which contains double fin rays, joined so closely as to appear single.
Fins are supported by two kinds of fin rays. One is hard and unbranched, the other is soft and branched, with segments. Swimming is accomplished almost entirely by the movement of the fish's tail which propels by making a sort of figure eight. All the other fins help in guiding, elevating and descending. Watch any guppy and you will see he guides himself chiefly in a certain direction simply by turning his body. TOP
guppies.com

Dann wird auf die Flossenformen geachtet. Die Flossen der Weibchen der Großflossigen Zuchtformen sollten ebenfalls vergrößert sein, Groß- und Kurzflosser Weibchen sollte möglichst auch die Farben der Männchen in den Flossen zeigen, Schwertflosser Weibchen hingegen sollten dagegen absolut Farblos sein (da Genetisch gesehen Farbe bei den Weibchen die Schwerter der Männchen negativ beeinflusst!). Die Flossenform der Männchen soll dem Standart in Größe, Form und Länge entsprechen, ohne den Fisch am schwimmen zu hindern.
Guppyseite.de

Den Ausgangpunkt in der Evolution der Fische stellt wahrscheinlich ein Tier dar, das dem sogenannten Lanzettfisch sehr ähnlich ist. Dieser gehört zu den primitivsten Wirbeltieren, die man bisher gefunden hat. Er besitzt zwar schon ein Rückenmark, jedoch noch kein Gehirn. Augen, Nase und Ohren sind nur sehr rudimentär ausgebildet. Auch ein eigentliches Herz fehlt, der Lanzettfisch besitzt nur ein Röhrenherz. Die ersten Fische besaßen kein stark ausgebildetes Skelett, vielmehr verlieh ihnen ein Panzer die nötige Stabilität. Im Laufe der Evolution hat sich dieser Panzer zurückgebildet, das Skelett wurde dagegen immer stabiler.
Gegen Ende des Silur, also vor rund 420 Millionen Jahren, entwickeln sich die ersten Knorpelfische. In der Mitte des Devon, vor etwa 390 Millionen Jahren, erscheinen parallel zu den Knorpelfischen auch schon die Knochenfische. Die Knochenfische verfügten bereits über ein stabileres Skelett, denn dieses hatte sich durch die Einlagerung von Kalzium verknöchert. Außerdem besaßen diese Knochenfische schon eine Schwimmblase, mit dem sie den Auftrieb regulieren konnten.
Überordnung:
Stachelflosser (Acanthopterygii)

Ordnung:
Zahnkärpflinge (Cyprinodontiformes)

Familie:
Poeciliidae

Unterfamilie:
Lebendgebärende Zahnkarpfen (Poeciliinae)

Gattung:
Poecilia

Art:
Guppy


Überstamm:
Neumünder (Deuterostomia)

Stamm:
Chordatiere (Chordata)

Unterstamm:
Wirbeltiere (Vertebrata)

Überklasse:
Kiefermäuler (Gnathostomata)

Reihe:
Knochenfische


Roundtail Fin shape
The short roundtail is typically complex. Roundtail guppies appear in crosses between guppies that do not appear to be roundtail. An example is a cross between Moscows and Pink(or Pingu) guppy delta strains. The fact that a short tail guppy results suggests that the roundtail shape is due to the suppression of fin length. Indeed this would support a theory that says wild guppypies have regulatory factors or genes that prevent the tail from growing beyond a certain length.
Luke Roebuck has said that some of the best roundtails come from Asian farm bred lines. He believes crossing roundtails with Asian fantails produces a better shaped fin, presumable because the fantail shape increases the vertical diameter of the roundtail.

Shorttail guppies were born exclusively out of females that showed a transparent line under their beyy and throat. Another breeder of this type of Guppies, Christian Müsch, also reports on this typical female feature.
Karen Koomans

Spatengenetik X Spa Y

Guppy Color Bank

Der Faktor für Speerschwanz liegt auf X. Dies bedeutet, dass ihn sowohl Männchen als auch Weibchen besitzen, aber er wird nur durch das Männchen ausgeprägt. Das Männchen erbt den Faktor von seiner Mutter, nicht von seinem Vater.
Hierzu äußerte Robert Gall im Arofanatics Guppy Talk Forum, dass er annimmt, dass sowohl x- und y-gebundene Gene eine Rolle bei der Bildung des Speerschwanzes spielen. Er sagte dort, dass die Form hauptsächlich durch x-gebundene Gene bestimmt wird, dass aber die y-gebundenen Gene auch eine wichtige Rolle spielen.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 06.04.2010 12:57 | nach oben springen
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#2

RE: Flossengenetik

in Artikel 14.04.2010 10:04
von franzpeter | 9.563 Beiträge

Alle Fische bilden Flossen mit den gleichen Genen
Der Bauplan im Erbgut ist 450 Millionen Jahre alt
Kerstin Viering
Ob Hai, Forelle oder Karpfen: Fische scheinen ihre so unterschiedlich aussehenden Flossen nach dem gleichen genetischen Programm zu konstruieren. Zu diesem Ergebnis kommen Renata Freitas von der University of Florida in Gainesville und ihre Kollegen im Wissenschaftsmagazin Nature.

Die Forscher untersuchten zunächst, wie sich bei den Embryonen des Katzenhais die Flossen entwickeln. Es gibt bei diesen Tieren wie bei den meisten anderen Fischarten zwei Typen von Flossen: Die einen ziehen sich am Rücken und am Bauch entlang der Mittellinien, die anderen liegen an den Seiten des Körpers. Die Analysen der Forscher zeigen, dass diese beiden Flossentypen aus unterschiedlichen Zellschichten des Embryos entstehen. Doch das genetische Programm, das in den Zellen abläuft, ist das gleiche: Beide Male sind zwei Gene namens Hoxd und Tbx18 aktiv, die über die Position der sich entwickelnden Flossen entscheiden.

Offenbar bilden alle Fische ihre Flossen nach dem gleichen Prinzip. Sogar bei Neunaugen, die als lebende Fossilien gelten, sind die beiden Gene aktiv, wie die Forscher um Freitas herausfanden. Diese primitiven Tiere, die ein wenig an Aale erinnern, gehören nicht zu den Fischen und haben auch keine Flossenpaare an der Seite. Dafür besitzen sie einen Flossensaum, der am Rücken und am Schwanz entlang läuft. Da dieser auf die gleiche Weise gebildet wird wie die Flossen der Fische, dürfte das genetische Programm für die Entwicklung der Schwimmfortsätze älter sein als die Fische selbst, die vor etwa 450 Millionen Jahren entstanden. (kv.)

Nature, Online-Ausgabe


UF scientists discover evolutionary origin of fins, limbs
University of Florida
Filed under Health, Research on Wednesday, July 26, 2006. GAINESVILLE, Fla. — Performance on the dance floor may not always show it, but people are rarely born with two left feet. We have genes that instruct our arms and legs to grow in the right places and point in the right directions. They also provide for the spaces between our fingers and toes and every other formative detail of our limbs.

Evolutionarily speaking, the genetic instructions used to construct and position our limbs were being perfected more than half a billion years ago in fishes, not along the sides of the body where the fins that preceded human arms and legs sprouted, but at the midline that runs along the backbone and belly.

This midline — think of the dorsal, tail and anal fins of a fish — is where the genetic template to produce fins originated, about 100 million years before paired fins evolved and about 200 million years before paired fins evolved into limbs, according to University of Florida genetics researchers. The findings, published online today in the journal Nature, also provide insight into the evolutionary history of genes involved in human birth defects.

“Given that paired fins made their evolutionary debut at a particular location on the sides of the body, intuitively one would think the genetic tools for fin development would be brought together in that place,” said developmental biologist Martin Cohn, an associate professor with the UF departments of zoology and anatomy and cell biology and a member of the UF Genetics Institute. “We’ve discovered that the genetic circuitry for building limbs first appeared in an entirely different place — the midline of the animal.”

The appearance of paired fins on the sides of early vertebrates was a major evolutionary innovation toward fin — and eventually limb — locomotion, Cohn said. The earliest fishes lacked paired fins, similar to the modern-day lamprey — a species of jawless fish with a dorsal fin and tail but no side fins — considered by
biologists to share many features with the ancestor of all vertebrates.

“The emergence of paired appendages was a critical event in the evolution of vertebrates,” Cohn said. “The fossil record provides clear evidence that the first fins evolved along the midline. The sequence of evolutionary events leading to the origin of limbs has been known for some time, but only now are we deciphering how these events occurred at a molecular genetic level.”

Researchers isolated genes from the spotted catshark, a type of slow-moving shark from the eastern Atlantic Ocean. By studying the activity of a dozen genes in shark embryos, they determined shark median fin development is associated with the presence of genes such as HoxD, Fgf8 and Tbx18, which are vital in the development of human limbs.

They also used molecular markers for different cell types to determine which cells give rise to the median fins, finding that they arise from the same cells that form the vertebrae. These same genes dictate the emergence of symmetrical pairs of fins on the animal sides, showing a shared developmental mechanism in completely different locations, according to Renata Freitas and GuangJun Zhang, co-authors of the paper and graduate students in UF’s zoology department.

Extending their genetic analysis to the lamprey — a living relic from the time before fish had paired fins — researchers found the same genetic cues in place.

“That we see these same mechanisms operating in lamprey fins tells us they must have been assembled in the median fins first, and later in evolution this entire genetic program was simply reutilized in a new position to build the first paired fins,” Cohn said. “It tells us our own arms and legs have their evolutionary roots in the dorsal, caudal and anal fins of our fishy ancestors.”

Many of these genetic mechanisms are involved in human birth defects, which provide insight into the evolutionary history of genes and their functions.

“Knowing that many of these genes are responsible for limb defects in humans is intriguing,” Cohn said. “What we’ve done is identify where those developmental pathways originated during our evolutionary past and how they became involved in limb development.”

Learning the mechanics of development enriches our understanding of evolution, according to Ann Campbell Burke, an associate professor of biology at Wesleyan University who was not connected with the study.

“Using modern molecular techniques, this confirms in a lovely way an idea that’s been around for over 100 years about how paired fins may have evolved in the first place,” Burke said. “To translate a 19th century observation about fin development into modern molecular data is a great thing for science. It has become increasingly important to understand developmental processes in our attempts to understand evolution.”


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 14.04.2010 10:10 | nach oben springen
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#3

RE: Flossengenetik

in Artikel 14.04.2010 11:35
von franzpeter | 9.563 Beiträge

Robert Gall auf GuppyLabs über Speerflossen:

Re:Speartail... - 2009/07/16 22:37 Hi,
in normal speartail strains you have at least 4 traits for the speartail caudal.

You need at least one trait for a colored caudal. It doesn't matter if it is Y-linked or X-linked but normally it's X-linked and should color the whole caudal. It could be red or creme or whatever.

The second trait inhibits the sword growth. You can breed every strain as a shorttail strain but depening on the strengh of the sword genes, the shape will be more or less good. The typical platinum speartails have quite "weak" sword genes which means the sword extensions would be short. You can see this autosomal trait in the caudal. It's the grey or black (or sometimes colorless) line on the edge of the fin. It must be homozygous for a good result. BTW, you will find this trait in all real shorttail fancy guppies. But a strain without sword genes like the classic lace snakeskin roundtails would be best.

The third trait is an autosomal recessive one. It elongates single rays of the caudal. It's responsible for the pointed shape of spear- and pintails. This way the length of the caudal reaches up to 7/10 of the body length.

The 4th gene is an autosomal dominant one. It's similar to KAL but it's not the same. It elongates all fins to a varying degree. The caudal becomes oval. Together with the 3rd gene it makes the long pointed shape of the caudal possible. It also elongates the gonopodium, mainly the small "spoon" below the actual tip of the gonopodium. The females show this trait clearly, too.

In a normal speartail strain you will have large females with elongated more or less colorful caudal and dorsal fins. You breed them with normal males which don't show an elongated caudal or dorsal. The caudal is only 5/10 till 7/10 of the body length long. The dorsal is normally pointed and reaches the first 1/3 of the caudal. Half of all fries show the autosomal dominant elongations of all fins. Such males are pure show males without any use for breeding. The other half of the male offspring could have similar good shaped but slightly shorter caudals. These are the ones you keep and use for breeding.

BTW, it's normal that you will have to cull about 80% of the males because they don't develop a good speartail shape. The genetic combination just guarantees an elnogated caudal with single elongated rays, not more.

The avarage speartail female (of a healthy strain, about 5 months old, second batch of fries) should give birth to about 30 till 60 fries, while 35 till 45 would be normal. It's just like in any other shorttail strain. The fertility isn't affected at all by the traits responsible for the speartail shape of the caudal. So in your case it was problem with the strain, not with the speartail trait.

I bred speartails many years and for more than a dozen generations. I developed several times new strains out of doublesword and bottomsword strains. At the moment I still keep a spadetail strain which was developed out of such speartails. I started with this grey Vienna Emerald BS male in 2003:


They got quite recentely (in 2006) the additional magenta gene, too. My spadetail males still have the pointed caudal but it's less eleongated because the autosomal dominant gene is missing. Just the first 3 mentioned traits are left to form the caudal shape. I think it's now the 16th generation or someting like this since I started with the BS male. To breed them as speartails again would only require a speartail female.

So you see, with a little bit of patience and a healthy strain quite a lot is possible.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 01.08.2015 17:16 | nach oben springen
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#4

RE: Flossengenetik

in Artikel 25.04.2010 16:04
von franzpeter | 9.563 Beiträge

Flossen-Evolution
Rohfassung
Evolutionär gesehen wurden die genetischen Anweisungen zur Konstruktion und Stellung unserer Glieder vor mehr als einer halben Milliarde Jahren bei den Fischen perfektioniert, und zwar nicht an den Seiten des Körpers, wo sich die Flossen, aus denen sich menschliche Arme und Beine entwickelten, befinden, sondern sie entstanden entlang der Mittellinie, entlang der Wirbelsäule und des Bauches.
Das Erscheinungsbild paariger Flossen an den Seiten der frühen Wirbeltiere war eine (weiterer, A.d.Ü.) wichtige evolutionäre Innovation in Richtung Flossen- - und schließlich von Gliedmaßen – Fortbewegung. (1)

Offenbar bilden alle Fische ihre Flossen nach dem gleichen Prinzip. Sogar bei Neunaugen, die als lebende Fossilien gelten, sind die beiden Gene aktiv, wie die Forscher um Freitas herausfanden. Diese primitiven Tiere, die ein wenig an Aale erinnern, gehören nicht zu den Fischen und haben auch keine Flossenpaare an der Seite. Dafür besitzen sie einen Flossensaum, der am Rücken und am Schwanz entlang läuft. Da dieser auf die gleiche Weise gebildet wird wie die Flossen der Fische, dürfte das genetische Programm für die Entwicklung der Schwimmfortsätze älter sein als die Fische selbst, die vor etwa 450 Millionen Jahren entstanden. (kv.) (2)

Auszug aus einem Artikel über die Genetik der Flossenfärbung bei Guppys
..........
Aber bevor wir beginnen, müssen wir betonen, dass die Flossen Färbung auf mannigfache Weise von der Flossenform beeinflusst wird, und dass viele genetische Interaktionen vorkommen, welche auf die Flossen Farbe einwirken, wenn gewisse Formen und Allele
im selben Fisch vorhanden sind.
…………………………………

Grundkaudalfarbmuster:
Red tail (Rdt): rote Pigmentfarbzellen, X-gebunden, dominant über Grau, ggfs. co-dominant
mit anderen X-gebundenen Farb-Allelen. Red tail ist eine oft vorkommende
Kombination mit Halbschwarz, Snakeskin, Japan Blue und anderen mehr.


Blue tail (Blt): blaue Strukturfarbzellen, X-gebunden, dominant, besonders wirksam über
Melanophoren

Yellow tail (Ywt): gelbe Pigmentzellen, besonders wirksam oberhalb von Leukophoren,
X-gebunden, dominant

Green tail gelbe Pigmentzellen über blauen Strukturfarbzellen
Purple tail rote Pigmentzellen über blauen Strukturfarbzellen
Black tail: Bkt): schwarze Pigmentfarbzellen, X-gebunden, dominant
Mosaic Muster X-gebunden

-wurde leider nicht fortgeführt -
(3)

Auszug aus Guppy Designers Zuchthilfen

Flossen-Genetik

Der moderne Triangel-Guppy ist das Ergebnis von selektiver Zucht und Konzentration einer Vielzahl von Schwanzgenen. Der Beweis ist zu sehen, wenn man einen modernen Triangelschwanz mit einem wilden Guppy kreuzt. Die Kreuzung erzeugt oft Fische mit einer Vielfalt an Schwanzformen, Schwertschwänze, Leierschwänze, Rundschwänze und viele schwer zu klassifizierenden Formen.
Die Gene, die die Flossen des Guppys beeinflussen, können x-gebunden, y-gebunden, oder autosomal sein.
Die Anzahl der sich auf die Variation von Guppyflossen auswirkenden Gene beträgt 10 (Schröder 1965, 1969 a). Die die Flossenstruktur kontrollierenden Gene sind Teil einer Vielzahl von interbezogenen Genen, die sich auf die Entwicklung des ganzen Guppykörpers auswirken.
Von Kirpichnikov (Genetic Bases of Fish Selection, p. 135) wird berichtet, dass starke Selektion hinsichtlich der Flossenstrahlen bei Guppys in einer Beeinträchtigung der Keimdrüsenreifung resultiert. Dies ist ein Grund, warum Inzucht niedrige Fruchtbarkeitsquoten bei Guppys verursacht! Bei dem normalen Hochzuchtguppy sind die männlichen Keimdrüsen meistens nicht voll entwickelt, ehe nicht das Flossenwachstum abgeschlossen ist; dies trifft jedoch nicht auf den Swallow zu, der ein fortgeschrittenes Flossenwachstum schon früh im Alter von zwei Wochen erreicht.

Triangelschwanz und das Kal-Gen
Schröder beschreibt (1974) ein Gen Kal (von dem griechischem kalymma, Schleier), das beim Guppy lang fliessende Flossen, einschliesslich der Brustflossen und des Gonopodiums erzeugt. Er benutzt als Beispiel den Berliner-Guppy, einen Vorläufer des modernen Swallowschwanzes und des Giessener-Guppys, die weiter unten unten ausführlicher behandelt werden. Er postuliert, dass das Gen bei wilden Guppys existiert, aber dass seine Ausprägung durch das Gen Sup (Unterdrücker) gehemmt wird. Langflossige Guppys haben in der Natur einen charakteristischen Nachteil, da sie weniger flink sind, um Raubtieren auszuweichen oder sich mit Weibchen zu paaren. Somit hilft das Suppressorgen, ein potenziell untaugliches Gen zu unterdrücken.
Obwohl Schröder andeutete, dass dieses Gen die Grundlage für den modernen Triangelschwanz sein könnte, beweisen die meisten amerikanischen und viele europäische und japanische Stämme viel mehr Stabilität im genetischen Make-up des Triangelschwanzes, als es von Schröders These vorgeschlagen wird. Es ist nicht bekannt, welches Gen oder welche Gene in viele zeitgenössische amerikanische Stämme einbezogen sind.
Triangelschwanz, Doppelschwert und das Flavus (Fla) Gen
Das Doppelschwertgen ist eigentlich ein Farbgen, das die Nebenwirkung hat, den oberen und unteren Lappen der kaudalen Flossenstrahlen zu erweitern. Einige Triangelschwänze sind das Ergebnis der Wechselwirkung zwischen dem y-gebundenen Ds (Doppelschwert) Gen und dem x-gebundenen Fla (flavus) Farbgen. Flavus ist lateinisch für Gelb. Flavus-Weibchen haben eine gelbe Schwanzflosse. Schröder berichtet, dass es ein x-gebundenes dominantes Farbgen ist.
Der Genotyp des männlichen Triangels ist XFla YDs. Das Flavus-Gen, obwohl technisch ein Farbgen, veranlasst die Füllung des Gebiets zwischen den Lappen des Doppelschwerts. Wenn die zwei Gene wieder getrennt werden, bekommt man Doppelschwertmännchen und Flavus-Weibchen mit der gelben Schwanzflosse.


Der Triangelschwanz und das Cp (Kaudales Pigment) Gen
Eine der alten und fragwürdigen Theorien ist es, dass der moderne Triangelschwanz (Dreieckschwanz) von zwei Genen, dem Doppelschwertgen (Ds) und einem Gen gebildet wird, das das Gebiet zwischen den beiden Schwertern ausfüllt, dem kaudalen Pigmentgen (Cp). (Entsprechend Albert Klee in den „Extrakten, Volumen 1, S. 133“, erzeugt das Cp-Gen beim Weibchen grau-schwarz schattierte pigmentierte Dorsal- und Kaudal-Flossen. Beim Männchen erzeugt es dunkelblaue bis schwarze Flossen.)


Die eingerückte Form der Kaudale bei dieser jungen Japan
Blue X-Moskauer-Kreuzung zeigt, dass das Japan-Blue-
Männchen ein Schwertschwanz-Gen auf seinem Y-Chromosom besitzt.
Bei der Kreuungz gab es einen Verlust des kaudalen Pigment
(Cp) Gens, das normalerweise das Gebiet zwischen den beiden Schwertern ausfüllt.


Gen-Wechselwirkungen
Nayudu (Nayudu, P.L. 1979. Genetic studies of melanic color patterns and atypical sex determination in the guppy, Poecilia Reticulata. Copeia 1979(2):225-31) fand heraus, dass Männchen, die heterozygot für Cp und homozygot für Flavus sind, kleinere Kaudalen haben, als Männchen die heterozygot für beide Gene sind.


Und in der Tat werden Doppelschwertguppys oft in Triangelstämme eingekreuzt, um die Form und Ausbreitung des Triangelschwanzes zu verbessern. Vorausgesetzt, dass es eine Anzahl von Genen gibt, die eine Verlängerung der kaudalen und dorsalen Flossen bewirken, ist es wahrscheinlich, dass es eine Anzahl von Genen gibt, die die Formen der vielen unterschiedlichen Guppystämme definieren.
Ein Crossover des Cp- oder Fla-Gen zum Y-Chromosom ist möglich. Schröder berichtete über eine Crossoverrate von 8.5 Prozent. Nayudus (1979) Beobachtungen waren die gleich wie Schröders, ausser, dass er die Crossoverrate niedriger und das Cp-Gen sowohl auf dem X- als auch auf dem Y-Chromosom fand.
George McCroskey, berichtete in einem alten Extrakt (February 1971), dass die besten Triangelschwänze zu seiner Zeit den eigenartigen Schwertschwanz warfen. „Fügt man absichtlich mehr Schwertschwanz-Paarungen hinzu, wird sich die Schwanzqualität sehr schnell zeigen...Offenbar, ist dies einer der schmalen Pfade, die man beschreiten muss, um erfolgreich zu sein - gerade einen kleinen Hauch Schwertschwanzeigenschaften zulassen, aber nicht soviel, dass dieser so dominant wird, um sich auf Kraft und Qualität auszuwirken. ("Outcrossing, Adding Recessives, Line Breeding" p. 17, IFGA Extracts, Volume 1”).



Cp und Flavus:

Flavus wird eher als domestiziertes als wildtypisches Muster beschrieben
Flavus wurde zuerst von Winge und Ditlevsen 1947 beschrieben.

Flavus ist dominant und kommt in beiden Geschlechtern vor.Männchen, die homozygot für das Flavus Gen sind, haben deutlich kleinere Flossen als die heterozygoten Männchen.
Das Flavus Gen hat einen hemmenden Effekt auf das den Schwanz vergrößernde Cp-Gen.
Die Homozygotät und Heterozygotät von Flavus und Cp sind die Hauptfaktoren für das Erscheinungsbild der Schwanzmuster (Genetik studies, S. 237).

Das Interessante an den Studien von Nayudu besteht darin, dass die Ab- bzw. Zunahme der Flossen davon abhängig ist, ob Flavus heterozygot oder homozygot vorliegt.
Es gibt auch andere Gene wie Störzbach und Magenta, welche die Größe der Schwanzflossen beeinflussen.
Fla ist assoziiert mit der Hinderung der Ausprägung anderer an der Kaudalflossengröße beteiligter Gene, besonders bei Männchen (Genetic Studies, S. 227).

Die Arbeit eines Studenten zeigte, dass die Fläche der Schwanzflosse männlicher Geschwister welche den Genotyp Fla, Cp/Fla+ besitzen, deutlich kleiner war als die des Genotyps +, CP/Fla, +.
Die Melanophoren des Flavus Schwanzmusters liegen in der Mitte zwischen den dendritischen und den korollaren des Wildtyps und erscheinen immer an charakteristischen Stellen auf der Schwanzflosse.. Ihre durchschnittliche Größe variiert zwischen 30 x 30 µm bis 50 x 70µm. Die erste Pigmentation erscheint zwei Wochen nach der Geburt und besteht charakteristischer Weise aus einem Triangel Fleck von Melanophoren in der vorderen Ecke der Schwanzflosse, wo diese an den Pedunkel anschließt, und einem Streifen von Melanophoren entlang des ventralen Randes der Flosse. Die Melanophoren breiten sich aus während sie sich vervielfachen und das adulte Muster (mehr bei den Männchen als bei den Weibchen ausgeprägt) bleibt erkennbar, obwohl es einer beträchtlichen individuellen Veränderlichkeit in der Ausprägung unterliegt. (Melatonin, S. 235).

Es wird bemerkt, dass die Melanophoren aufgrund des Flavus Gens gehemmt werden (sie entwickeln sich nicht), während sich die mit dem halbschwarzen (NiII) Gen verbundenen
Melanophoren entwickeln. Es wird vorgeschlagen, dass die NiII Melanophoren die Größe der Flavus Melanophoren regulieren, vermutlich durch interzellulare Signalwege.

Die offensichtliche Minderung der Wildtyp-Zellen und die Hemmung der Pigmentation an den vorderen dorsalen und ventralen Ecken der Schwanzflosse könnte ein Beispiel für interzellulate Regulation sein.
Niu (1959) stellte fest, dass dies in jeder Entwicklungssituation entstehen könnte, bei der Zelltypen sich schneller ausbreiten als andere.
Da die NiII-Zellen von Geburt an vorhanden sind und sich schnell ausbreiten, haben sie einen Vorteil gegenüber den Schwanz-Flossen-Mustern, die sich erst einige Wochen nach der Geburt entwickeln.
Nachdem die NiII-Zellen ihre Ausbreitung eingestellt haben, sind nun die Schwanzmuster in der Lage in den einzig freien Raum, den hinteren Teil der Schwanzflosse, einzuwandern. Die vorderen dorsalen und ventralen Ecken der Schwanzflossen, die normalerweise durch Fla und Cp pigmentiert sind, werden nicht durch Schwanzflossen oder NiII Melanophoren pigmentiert.
Die Melanophoren dieser beiden Schwanzmuster sind kleiner als die Rücken und NiII Melanophoren, aber einander auch ganz unähnlich anderen Eigenschaften. Fla Melanophoren unterscheiden sich morphologisch und örtlich von den Wildtyp-Flossen-Melanophoren und sind ein eigener Zelltyp.
Das anfängliche Aussehen der Muster ist konstant und charakteristisch.
Die Entfaltung und die quantitativen Unterschiede dieser drei komplizierten Mustern sind am wenigsten untersucht.
Wenn aber Fla und Cp auf der gleichen Flosse vorliegen, erscheint eine große Variabilität der Phänotyp-Entwicklung, wahrscheinlich aufgrund der Gen-Dosierungswirkungen (Nayudu 1979) und der wettstreitenden Entwicklung der beiden Muster, vergleichbar dem oben angeführten NiII und Schwanzflossenmuster Wettstreit , obschon der Wettstreit mehr balanziert ist (Melatonin, S. 240).

Dies ist ein interessantes Beispiel für die Komplexität unter den Guppy-Farben.

Diese Idee, dass Farbzellen sich gegenseitig in Größe und in der Entwicklung auf zellularer Ebene beeinflussen können, ist in der wissenschaftlichen Guppy Literatur einzigartig (vielleicht Goodrich ausgenommen).
Die Tendenz ist hier, dass die Gene interagieren, aber im vorliegenden Fall agieren klar die Produkte der Gene miteinander.
Seite 106

Pigmentierte Kaudalflosse

Das Gen wurde zuerst von Dzwillo 1959 in seiner Arbeit über die domestizierte Art des Guppys beschrieben.
Dzwillo berichtet, dass das Cp-Gen, wenn es mit dem Doppelschwert-Gen kombiniert ist, Guppys mit größeren Flossen hervorbringt.Während dies der Fall sein kann beruhen die meisten modernen Triangel Formen auf ein einer Vielzahl von Flossengenen, einige begünstigen, andere hemmen die Flossenverlängerung.
Das Gen wird sowohl bei Männchen als auch bei Weibchen ausgeprägt. Es ist geschlechtsgebunden (gonosomal). Es ist dominant. In 3% der Fälle findet ein Crossover statt.
Nayudu und Hunter berichten, dass das Cp-Gen zwei verschiedene Melanophoren produziert. Am Rand der Schwanzflosse befinden sich dendritische 50 x 70 m große Melanophoren. Im Zentrum des Schwanzes befinden sich korollare Melanophoren der größe 100 x 100µm.
Das Pigmentierte Kaudalflossen-Muster (Cp) besteht aus zwei morphologisch unterschiedlichen Melanophoren-Populationen. Eine besteht aus aus dem korollaren Typ 90 x 90µm und befindet sich längs der Pedunkel-Schwanzflossen-Verbindung und formt den zwntralen Streifen auf dem adulten Muster. Die andere Population, bipolar 80 x 20µm, die dorsalen und ventralen Ränder der Flosse. Die Melanophoren werden erst im Alter von 3 Wochen in ihrem charakteristischem Muster sichtbar, welches an betonte Wildtyp-Melanophoren erinnert.

Nayudu und und Hunter glauben, dass das Cp-Gen tatsächlich aus zwei eng verbundenen Genen besteht.
In seiner frühen Entwicklung ähnelt das Cp Schwanzmuster einer selektiven Betonung der Wildtyp-Melanophoren an der Bindestelle zwischen der kaudalen Pedunkel Schwanzflosse und den dorsalen und ventralen Rändern der Kaudalflosse.
Die Gegenwart von zwei unterschiedlichen Zelltypen, die kleineren Flossenrand-Mellanophoren und die größeren korollaren Kaudalflossen Melanophoren, deuten an, dass hier zwei eng verbundene Genedie Melanophoren des Cp-Musters kontrollieren. Keines von beiden wurde unabhängig von einander beobachtet (Nayudu 1979). Die unabhöngige Variation der beiden Musterelemente in der späteren Entwicklung unterstützt weiter die Zwei-Gene-Hypothese. Dies ist der erste Bericht eines melanistischen Fischmusters, welches aus zwei morphologisch unterschiedlichen Zellpopulationen besteht (Melatonin, S. 240).
Nayudus Beobachtung ist bedeutend. Der Guppy besitzt acht oder mehr unterschiedliche Melanophorenarten. Jede davon ist unter unterschiedlicher genetischer Kontrolle.
Die beste Art, Guppy Farbe im Kontext der Genetik zu betrachten, besteht im Gebrauch eines Mikroskops.
Seite 107 (4a)



Die unregelmäßigen Flossenmuster der Tiger erscheinen vom gleichen allgemeinen Typ zu sein, wie die der Körper. Das heißt, die Tigermutation wirkt sich auf die Größe, Form und Verteilung der Melanophoren bei den Flossen aus.

Blau-Mutationen wirken sich nicht nur auf die Herstellung von Pigmenten aus. Sie wirken sich auch auf das Flossenwachstum aus. Die Flossen des homozygoten Asian Blue Moskauerssind im Vergleich zum heterozygoten Guppy kleiner und weniger gut entwickelt. Man weiß, dass das (XF1aY) die Entwicklung der Kaudale hemmt. Der Grund, warum die Flossen von homozygoten europäischen und asiatischen Blauen, verglichen mit ihren heterozygoten Geschwistern, in der Größe reduziert und mißgestaltet werden, zeigt, dass sich das Flossenwachstum unter dem Einfluss von Farbzellen befindet.


Allerdings ist es bei Guppies so, dass die sekundären sexuellen Merkmale, wie Farbe, Flossenform und Farbe und andere Eigenschaften, komplexere Beziehungen haben können, als sie bei den höheren Tierordnungen gefunden werden. (5)


Die Flossen der Weibchen der Großflossigen Zuchtformen sollten ebenfalls vergrößert sein, Groß- und Kurzflosser Weibchen sollte möglichst auch die Farben der Männchen in den Flossen zeigen, Schwertflosser Weibchen hingegen sollten dagegen absolut Farblos sein (da Genetisch gesehen Farbe bei den Weibchen die Schwerter der Männchen negativ beeinflusst!). Die Flossenform der Männchen soll dem Standart in Größe, Form und Länge entsprechen, ohne den Fisch am schwimmen zu hindern. (6)

Rundschwanz
Der Rundschwanz ist typisch komplex. Rundschwanzguppys erscheinen bei Kreuzungen die keine Rundschwänze sind.
Ein Beispiel ist eine Kreuzung zwischen Moskauern und Pink (oder Pingu) Triangelstämmen. Die Tatsache, dass ein Kurzschwanz Guppy entsteht lässt vermuten, dass die Rundschwanz Form auf einer Unterdrückung der Flossenlänge beruht.
In der Tat würde dies eine Theorie unterstützen, die besagt, dass Wildguppys Regulationsfaktoren besitzen, oder Gene die verhindern, dass der Schwanz unter eine gewisse Größe gerät..

Luke Roebuck sagte, dass einige der besten Rundschwänze von auf asiatischen Farmen gezüchteten Linien abstammen. Er glaubt, wenn man Rundschwänze mit asiatischen Fächerschwanz Guppys kreuzt, bekommt man eine bessere Flossenform, vermutlich weil die
Fächerschwanzform den vertikalen Durchmesser des Rundschwanzes verlängert.


Kurzschwanz Guppys werden exklusiv von Weibchen geboren, die eine transparente Linie an Bauch und Kehle aufweisen. Ei anderer Züchter dieses Guppytyps, Christian Müsch, berichtet ebenfalls von dieser typischen weiblichen Eigenart.
Karen Koomans

Spatengenetik X Spa Y (7)


Hallo,
bei normalen Speer Stämme haben Sie mindestens 4 Merkmale für die Speerkaudale.

Sie brauchen mindestens ein Merkmal für eine farbige Schwanzflosse. Es spielt keine Rolle, ob es Y-e oder X-gebunden istl, aber normalerweise ist es X-gebunden. Die Farbe sollte die gesamte Schwanzflosse färben. Sie könnte rot sein, oder creme, oder was auch immer.
Die zweite Eigenschaft hemmt das Schwert-Wachstum. Sie können jeden Stamm als Kurzflosser-Stamm züchten, und abhängig von der Stärke der Schwert-Gene wird die Form mehr oder weniger gut.
Die typischen Platinum Speere haben recht "schwache" Schwert-Gene, was bedeutet, dass die Schwert-Erweiterungen kurz sein würden. Sie können dieses autosomale Merkmal in der Kaudale sehen. Es ist die graue oder schwarze (oder manchmal auch farblose) Linie am Rand der Flosse. Es muss für ein gutes Ergebnis homozygot sein. Übrigens, werden Sie dieses Merkmal bei allen richtigen Guppy-Hochzucht-Kurzflossern finden. Aber ein Stamm ohne Schwert-Gene wie ein klassischer RS Filigran-Snakeskin wäre am besten.

Das dritte Merkmal ist autosomal rezessiv. Es verlängert die einzelnen Strahlen der Schwanzflosse. Es ist verantwortlich für die spitze Form von Speer-und Nadelschwänzen. Dadurch beträgt die Länge der Schwanzflosse bis zu 7 / 10 der Körperlänge.


Der 4. Gen ist autosomal-dominant. Es ist ähnlich wie KAL aber es ist nicht dasselbe. Es verlängert alle Flossen in unterschiedlichem Ausmaß. Die Schwanzflosse wird oval. Zusammen mit dem 3. Gen ermöglicht es die lange, spitz zulaufende Form der Schwanzflosse. Außerdem verlängert es das Gonopodium, vor allem den kleinen "Löffel" unter der eigentlichen Spitze des Gonopodiums. Die Weibchen zeigen dieses Merkmal ebenfallsdeutlich.

In einer normalen Speer-Stamm haben Sie große Weibchen mit mehr oder weniger verlängerten bunten Schwanz-und Rückenflossen. Sie paaren sie mit normalen Männern, die keine langgestreckten Kaudale oder Dorsale zeigen. Die Schwanzflosse beträgt nur 5 / 10 bis 7 / 10 der Körperlänge. Die Rückenflosse ist in der Regel spitz und erreicht das erste 1 / 3 der Schwanzflosse. Die Hälfte aller Jungtiere zeigen die autosomal dominant Verlängerung aller Flossen. Solche Männer sind reine Show Männchen ohne jegliche Verwendung für die Zucht. Die andere Hälfte der männlichen Nachkommen haben eine ähnlich gute Form, aber eine etwas kürzere Kaudale. Das sind die, die Sie sie für die Zucht behalten.

Übrigens, ist es normal, dass Sie auf etwa 80% der Männer cullen müssen, weil sie keine gute Speerform entwickeln. Die genetische Kombination garantiert nur eine gerade verlängerte Kaudale mit einzelnen länglichen Strahlen, nicht mehr.

Das durchschnittliche Speerweibchen (eines gesunden Stammes, ca. 5 Monate alt, der zweite Wurf ) sollte etwa 30 bis 60 Junge gebären, während 35 bis 45 normal wären. Es ist einfach in jedem anderen Kurzflosser-Stamm ähnlich. Die Fruchtbarkeit wird nicht von den Eigenschaften, die für die Speer-Form verantwortlich sind, betroffen. Also in Ihrem Fall war es ein Problem mit dem Stamm, nicht mit dem Speer-Merkmal.

Ich züchtete seit vielen Jahren und mehr als ein Dutzend Generationen Speere. Ich entwickelte mehrere Male neue Stämme aus Doppelschwerten und Unterschwert-Stämme. Im Moment halte ich noch einen Spaten-Stamm, der aus solchen Speeren entwickelt wurde. Ich begann mit diesem grauen Wiener Emerald Männchen BS im Jahr 2003:
Sie erhielten erst kürzlich (in 2006) das zusätzliche Magenta-Gen. Meine Spaten Männchen noch den spitzen Schwanz, aber er ist weniger verlängert, weil das autosomale dominante Gen fehlt. Nur die ersten 3 genannten Merkmale blieben übrig um die Kaudal-Form zu bilden. Ich denke, es ist jetzt die 16. Generation oder in dieser Richtung, dass ich mit dem BS Männchen startete. Um sie wieder als Speere zu züchten, ist nur ein Speerweibchen notwendig.

Sie sehen also, mit ein wenig Geduld und einem gesunden Stamm ist eine ganze Menge möglich. (8)





Zitat
(1) UF scientists discover evolutionary origin of fins, limbs
University of Florida
Filed under Health, Research on Wednesday, July 26, 2006. GAINESVILLE, Fla.
(2) Nature, Online-Ausgabe
(3) GuppyLabs, 2007, leider nicht fortgeführt, Enrique Patino (?)
(4) Guppy Designers Zuchthilfen
(4a) Die Theorie und Praxis der Guppy Zucht, Sept. 2009
(5) Color Series
(6) Guppyseiten.de
(7) Karen Koomans
(8) Re:Speerschwänze... - 2009/07/16 22:37 Robert Gall


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 25.04.2010 16:06 | nach oben springen
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