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#1

Aquamoos

in Pflanzen 27.07.2010 20:05
von franzpeter | 8.652 Beiträge

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franzpeter
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#2

RE: Aquamoos

in Pflanzen 25.01.2012 16:01
von franzpeter | 8.652 Beiträge

Das Javamoos (Taxiphyllum barbieri, ehemals Vesicularia dubyana)
ist eine Moosart, die häufig in Aquarien oder Terrarien gepflegt wird. Es stammt aus Südostasien (China, Thailand, Indonesien), wo es an Flussufern sowohl innerhalb als auch außerhalb des Wassers wächst. Was die Wasserqualität angeht, ist es nicht sehr anspruchsvoll. Angeblich kommt es sogar mit leicht brackigem Wasser zurecht.

Javamoos wird nicht mehr der Gattung Vesicularia zugeordnet, sondern der Gattung Taxiphyllum. Der wissenschaftliche Name ist Taxiphyllum barbieri.[1] Der wissenschaftliche Name Vesicularia dubyana wird dem Singapurmoos zugeordnet.

Vom Habitus her handelt es sich um eine typische Hypnacee mit einfach und locker fiedrig verzweigten Stämmchen und hell- bis sattgrüner Farbe [2].


In Terrarien mit hoher Luftfeuchtigkeit kann man von dieser Art den Boden überwuchern lassen, indem man es auf das Substrat oder zwischen zwei Steine setzt.

Als Dekorationsmittel zum Bewachsen von Moorkienholz und Steinen, als Ablaichpflanze in Zuchtbecken oder als Jungfischversteck ist dieses Moos unter Aquarianern sehr beliebt. Das breite Temperaturspektrum ermöglicht einen Einsatz in vielen Becken.

Um das Moos in einem Aquarium an eine bestimmte Stelle zu setzen, kann man es dort mit einem Netz oder einem Faden befestigen, bis es nach einigen Wochen Rhizoide gebildet hat, die es am Untergrund festhalten. Es reicht auch, wenn man das Moos zwischen zwei Steinen einklemmt.

Als Unterlage nimmt die Art mit allem Vorlieb, was sie finden kann. Sie wächst auf Erde, rauen oder glatten Steinen und Holz ebenso wie auf den Plastikschläuchen von Aquarienpumpen. Selbst an Glaswänden findet es Halt, sofern diese nicht komplett algenfrei sind.

Da das Moos in Aquarien dichte Geflechte bildet, eignet es sich hervorragend als Laichmöglichkeit für kleinere Fische. Außerdem kann es viele Mikroorganismen beherbergen, so dass insbesondere Wirbellose wie etwa Garnelen der Gattung Caridina dieses häufig nach Futter durchsuchen.

Andererseits sammelt sich mit der Zeit auch viel Detritus in den Moospolstern an. Deshalb müssen diese regelmäßig ausgewaschen und ausgelichtet werden. Weiterhin ist das Moos auch gegen Veralgung empfindlich.


Javamoos

Quellmoose (Fontinalis) sind eine pleurokarpe, mehr oder weniger waagerecht wachsende Pflanzengattung flutender Laubmoose, die stets unter Wasser bis zu Tiefen von 20 m zu finden sind. Die Bezeichnung Fontinalis bedeutet übersetzt Quelle, weil solche Moose häufig in nährstoffärmeren Quellbereichen von Flüssen und in Seen vorkommen. Einige Vertreter werden heutzutage für Aquarien und Gartenteiche eingesetzt.
Quellmoose können insgesamt eine Länge von 1 m erreichen, ihr Stämmchen gabelt sich häufig und ist im unteren Teil nicht selten ohne Blätter. Diese sind in 3 Reihen angeordnet und weisen keine Rippe auf. Die Blätter sind zudem etwas eiförmig bis lanzettlich geformt, konkav oder flach, ganzrandig oder nur an der Spitze mit kleinen Zähnchen versehen. Die Zellen der Blattfläche sind prosenchymatisch und in den Blattecken vergrößert. Der Seta der Kapseln ist sehr kurz, welche fast vollständig in eine Hülle von Parichaetialblättern eingeschlossen ist. Die Kapsel besitzt einen doppelten gezähnten Ring (Peristom) und einen kegelförmigen Deckel.


Quellmoos

Riccia fluitans (agg.),
im Deutschen als Untergetauchtes Sternlebermoos oder Flutendes Teichlebermoos bezeichnet, ist ein auf dem Wasser schwimmendes oder untergetaucht vorkommendes Lebermoos. Im Herbst sinkt es auf den Gewässergrund. Aus den überdauernden Thallusspitzen entwickeln sich im Frühjahr neue Individuen. Das zweihäusige Lebermoos fruchtet äußerst selten, so dass eine Vermehrung fast ausschließlich über Sprossung stattfindet. Als Aggregat (agg.) umfasst das Taxon neben Riccia fluitans s.str. auch Riccia rhenana Lorb. ex Müll.Frib. Diese taxonomisch umstrittene Sippe lässt sich nur in der Landform und anhand der Chromosomenzahl abgrenzen und wird deshalb häufig nicht getrennt von Riccia fluitans betrachtet


Teichlebermoos

Dieses Lebermoos bildet keine Rhizoide (Wurzelfilz). Seine Lager (Thalli) sind hellgrün, bandförmig, mehrfach unregelmäßig gegabelt und bis zu 4 cm lang. Die Lager der Schwimmform sind schmal bandförmig und 1 bis 1,2 mm breit. Die Landform ist derber, weniger gegabelt und die Thalli können bis 2,8 mm breit werden – diesen Wert erreicht allerdings nur das Taxon R. rhenana, während die terrestrische Form von R. fluitans s.str. lediglich bis 1,5 (1,8) mm breite Thalli aufweist. Die Thallusenden sind abgerundet, etwas verbreitert, mit ein oder zwei Einschnitten und mit darunter liegenden, durchsichtigen Luftkammern versehen, die eine netzartige Felderung aufweisen (Aerenchym). Nicht selten sind Atemöffnungen vorhanden. Es sind nur wenige farblose, halbmondförmige Bauchschuppen entlang der Mittellinie ausgebildet (vergleiche dagegen das Schwimmlebermoos).

Riccia fluitans kann über sechs Monate Austrocknung gut überstehen (poikilohydrisch) und treibt nach einer Bewässerung nach etwa ein bis zwei Wochen wieder aus. Eine Kultur ist selbst aus jüngerem Herbarmaterial möglich.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 27.04.2015 15:33 | nach oben springen


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