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Schwertträger

in Xiphos, Mollys und Co. 08.10.2010 18:43
von franzpeter | 8.179 Beiträge


Quelle: Wikipedia

Der Schwertträger (Xiphophorus hellerii) ist ein Süßwasserzierfisch aus der Gattung Xiphophorus, aus der Familie der Lebendgebärenden Zahnkarpfen.

Schwertträger weisen einen länglichen Körper mit spitzem Kopf auf. Die Männchen besitzen am unteren Teil der Schwanzflosse einen langen, geraden Fortsatz von etwa einem Drittel der Körperlänge, das Schwert. Die Färbung variiert stark zwischen verschiedenen Populationen. Die meisten Farbvarianten weisen einen braunen bis fast schwarzen oder roten Streifen entlang der Mitte der Flanken sowie Flecken auf der Schwanzflosse auf. Über dem zentralen Streifen kommen in manchen Populationen ein oder zwei weitere Streifen darunter und darüber vor. Das Schwert der Männchen ist kräftig gelb gefärbt, mit schwarzen Kanten, von denen die untere ausgeprägter ist. Bei älteren Exemplaren ist das Schwert oft völlig schwarz.

Männchen erreichen eine Länge von bis zu 14, Weibchen von bis zu 16 Zentimetern.

Flossenformel: Dorsale: 11-14, Anale 8-10

Der Schwertträger ist in Flüssen Mittelamerikas von Veracruz (Mexiko) bis ins nördliche Honduras vor. In manchen afrikanischen Gewässern wurde er eingeführt. Hier gilt die Art aufgrund der schnellen Vermehrung als potentieller Schädling.

Die Art bevorzugt schnell fließende Gewässer mit reichem Pflanzenbewuchs. Als Nahrung dienen Würmer, Krustentiere, Insekten und Wasserpflanzen.

Wie alle Lebendgebärende Zahnkarpfen praktizieren auch Schwertträger eine Begattung, bei der zur Übertragung der Spermien das Männchen sein Gonopodium in der Genitalöffnung des Weibchens einführt. Die sechs bis neun Millimeter großen Jungen werden nach einer Tragzeit von 28 bis 42 Tagen geboren. Die Würfe der Wildform bestehen aus 20 bis 150 Jungfischen, große Weibchen von Zuchtformen gebären häufig auch mehr als 150 Nachkommen in einem Wurf. Von Aquarianern wurde wiederholt von einer vermeintlichen Geschlechtsumwandlung von weiblichen zu männlichen Tieren berichtet, dabei dürfte es sich aber in der Regel um Spätmännchen gehandelt haben. Der Schwertträger verfügt über keine Geschlechtschromosomen, das Geschlecht wird daher polygen bestimmt.

Quelle: Wikipedia


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 29.04.2016 18:50 | nach oben springen


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