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Kein Ökokollaps auf der Osterinsel

in Aus der Welt der Wissenschaft 24.06.2024 07:08
von franzpeter | 17.830 Beiträge

Kein Ökokollaps auf der Osterinsel

Mit Kriegen und ökologischem Raubbau haben sich die einstigen Bewohner der Osterinsel ihr eigenes Grab geschaufelt – diese vielzitierte Theorie ist vermutlich einfach falsch. Seit Jahren häufen sich Zweifel. Eine neue Studie macht sie noch unwahrscheinlicher: Die Bevölkerung dürfte lange nachhaltig gewirtschaftet haben, erst die Europäer brachten den Untergang.

https://science.orf.at/stories/3225549/?...et-newtab-de-de

Zitate

Eine neue soeben im Fachmagazin „Science Advances“ erschienene Arbeit liefert nun weitere Belege, die der Ökokollaps-These widersprechen. Die Forscher und Forscherinnen um Dylan Davis von der Columbia University bezweifeln sogar die Grundannahme, wonach einst mehr als 17.000 Menschen auf der Insel gelebt haben. Anders konnte man sich nicht erklären, wie die riesigen Steinmonumente gebaut worden sein sollten. Um eine Bevölkerung in dieser Größenordnung zu ernähren, musste zwangsläufig Raubbau an der Natur betrieben werden, so die Annahme. Dylan und sein Team kommen nun zum Schluss: Mehr als 4.000 Bewohner und Bewohnerinnen hat es wahrscheinlich niemals gegeben.


Heute leben auf der Osterinsel etwas weniger als 8.000 Menschen, dazu kommen jährlich etwa 100.000 Touristen. Die meisten Lebensmittel werden importiert, aber manche Bewohnerinnen und Bewohner verwenden noch immer die traditionelle Anbaumethode mit Steingärten für Süßkartoffel.

Quelle: science.orf


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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