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Santa Maria

in Guppy-Stämme 30.11.2012 13:48
von franzpeter | 9.689 Beiträge

Santa Maria


Der Züchter ist Yours Young von Taiwan. Man beachte den kennzeichnenden blauen Streifen auf dem Vorderkörper. Das Snakeskin Muster und die Mosaik Kaudale wurden zur Santa Maria Genetik hinzugefügt. Bild mit freundlicher Genehmigung

Andere Namen
Keine

Historie oder Geschichte des Stammes
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Beschreibung
Der Stamm hat viele Varianten, aber der populärste ist der mit grauer Grundfarbe, marinefarbenen Linien und einer roten Kaudale. Der Santa Maria wird gekennzeichnet durch die im obigen Foto zu sehenden Marinestreifen. Er wird oft mit Cobra (Snakeskin) Guppys und Guppys mit Mosaikkaudale gekreuzt.

Der Santa Maria Guppy wurde selten, wenn überhaupt, nach Nordamerika importiert und kommt auch in Europa selten vor. Selbst in Japan wird er nur von Sammlern gehalten und war nie besonders populär. Der japanische Züchter Fukagawa ist seit den 1990ern der prominente Züchter dieses Stammes; er hat viele Varianten geschaffen; wie den Hi-Fin Santa Maria Untenschwert, RREA Rotschwanz und so weiter.



Genetik
Nach dem verstorbenen Yoshiki Tsutsui, gehört der Santa Maria sowohl zur Stoerzbach Metall als auch zur Platinum Guppy Familie.
Man beachte, dass das "Platinum Gen" die Iridophoren zu beeinflussen scheint. Das Wort wird öfters benutzt, um Guppys mit stumpfen weißen Farbzellen zu beschreiben, die Leukophoren. Tsutsui zeigt, dass der Stamm von einem Schimmelpfennig Schwertschwanz herrührt (Guppy Base Book Vol. 1, S. 133). Daher besteht seine Genetik in der Kombination aus dem rezessiven Stoerzbach Metall und dem Schimmelpfennig Platinum Gen.
Tsutsui gibt die Genetik mit SS YSa an. Vermutlich ist das ss eine Form der doppelt-rezessiven Stoerzbach Metall Genetik, obwohl das nicht bestätigt ist. Auf jeden Fall scheinen die autosomal-rezessiven Stoerzbach Gene am Ausgangspunkt dieses Guppys zu stehen, mit dem Santa Maria Gen (entstanden aus dem Schimmelpfennig Platinum Gen) auf dem Y-Chromosom. Der Stamm zeigt Merkmale für die Anwesenheit der Cobra- oder Filigran-Gene.
Das Santa Maria Gen könnte ein mutiertes Platinum Gen oder ein Allel der ursprünglichen Mutation sein.

Eine Eigentümlichkeit dieses Stammes besteht darin, dass die den Stamm kennzeichnenden blauen Streifen nach Rot umschlagen, wenn man eine Albinoversion dieses Stammes züchtet.
Es ist eine gute Frage, warum die Abwesenheit von Melanin ein blaues Gebiet auf einem grauen Guppy in ein rotes Gebiet auf einem Albino Guppy verwandelt. Wir wissen, dass Pigmentfarbzellen beeinflussen, welcher Typus von Iridophoren sich neben ihnen entwickelt.
Züchter Bemerkungen


Englische Version

The breeder is Yours Young of Taiwan. Note the distinctive blue stripe in the fore part of the body. The snakeskin pattern and the mosaic caudal have been added to the Santa Maria genetics. Pictures used with permission.
The Santa Maria strain is defined by the navy stripe seen in the photos above. The strain comes in a number of varieties, but the most popular is a grey body with dark navy lines and a red caudal. It is often crossed with cobra (snakeskin) guppies and guppies with mosaic caudals. The Santa Maria guppy has rarely, if ever, been imported into North America and is scarce in Europe. Even in Japan it is maintained mostly by collectors and has never been particularly popular. The Japanese Breeder Fukagawa is the prominent breeder of this strain since the 1990s. He has produced many variations; such has the Hi-Fin Santa Maria Bottom Sword, RREA Redtail and so on.

Genetics
According to the late Yoshiki Tsutsui, the Santa Maria belongs to both the Störzbach Metal and Platinum family of guppies. (The platinum family in Japan is descended from Schimmelpfennig Swords. It is a metal gene.) The Santa Maria gene is Y-linked. Tsutsui shows the strain as coming out of a Platinum Sword(Guppy Base Book Vol.1, p. 133), probably the Schimmelpfennig Sword imported from Germany by Tsutsui. So its genetics combine the recessive Störzbach metal and Platinum genes. Tsutsui shows the genetics as X Y(Sa) s/s. Presumably the s/s gene is a reference to the autosomal recessive Störzbach metal gene. In any event the Störzbach autosomal recessive genes appear to be at the root of this guppy, with the Santa Maria gene (derived from the Platinum gene) on the Y-chromosome. The strain shows evidence of snakeskin genes as well, though Tsutsui does not mention this. A peculiarity of this strain is that the blue stripe identifying this strain turns to red when an albino version of this strain is created:


It is a good question why the absence of melanin would turn an area blue on a grey guppy to red on an albino guppy. We do know that pigment color cells influence what type of iridophores develop in association with them.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 06.02.2017 17:27 | nach oben springen
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