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#1

Pastell

in Deckfarben 02.12.2012 16:40
von franzpeter | 9.686 Beiträge

Pastell


(Versuch, Deckfarben zu zeigen, ohne gegen Rechte zu verstoßen.)












Pastell; Quelle: Peter SchaffarthPastell


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Pastell; Quelle: Peter Schaffarth
Pastell






Pastell; Quelle: Peter Schaffarth
Pastell IFGA


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 18.11.2015 21:37 | nach oben springen
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#2

IFGA HS Pastell

in Deckfarben 04.02.2013 18:07
von franzpeter | 9.686 Beiträge


Der hier gezeigte HS Pastell war eine Entdeckung im Becken, und erreichte den ersten Platz in einer IFGA Ausstellung.


Der IFGA HS Pastell ist in erster Linie ein grauer Halbschwarzer mit weißen Leukophoren in seinen Flossen. Blaue Iridophoren in den Flossen geben ihm einen blassen bläulichen Farbton.
Der erste HS Pastell gelang einem Züchter aus Deutschland (Frankfurt/Main), Herrn Gerhard Gellrich. Ungefähr Ende der 60ziger Jahre verschiffte er seinen neuen Stamm in die Vereinigten Staaten. Zur gleichen Zeit verschiffte er einige Guppys nach Japan. Die modernen Stämme stammen von diesen Originalen ab.

Ungefähr Ende der 60ziger Jahre verschiffte er seinen neuen Stamm in die Vereinigten Staaten. Zur gleichen Zeit verschiffte er einige Guppys nach Japan. Die modernen Stämme stammen von diesen Originalen ab.


German Yellow


Die Japaner züchten auch HS Pastells (obwohl sie oft als German Yellows deklariert werden), aber sie sind etwas kleiner. Auch ist das halbschwarze Muster dunkler und grösser. Weiter ist die Trennung zwischen dem halbschwarzen Muster und dem Vorderkörper stärker ausgeprägt. Man findet in einigen japanischen Stämmen blonde und albinotische Gene.

Oftmals zeigt sich ein weisser „Sattel“ aus weißen Leukophoren direkt unterhalb der Dorsale. Das wird bbei der IFGA als Fehler angesehen. Aber es gibt auch Leukophorenstämme die, obwohl von Natur aus HS Pastell, fast gänzlich mit weissen Leukophoren (manchmal gelblich gefärbt, aufgrund von gelben Farbzellen über der Leukophorenschicht) überzogen sind.



Zucht und Genetik

Die HS Pastells haben die wahrscheinlich die straffste und stabilste Genetik. Aus diesem Grund werden sie oft zu Kreuzungen herangezogen. Aber ironischerweise sind sie nicht leicht zu züchten, da die Reinheit der Pastellfarbe der Flossen leicht verloren geht. Auf dem
begleitenden Bild kann man einen Anflug von roten und orangen Tönen erkennen.

Ein bekannter amerikanischer Züchter dieses Stammes, Bill Klein, widmet eine grosse Anzahl Becken diesem Stamm. Er berichtet, dass die Prozentzahl guter Zuchtfische eines Wurfes extrem niedrig ist, weniger als 5%. Das ist auch die Erfahrung von Philip Shaddock.

Der amerikanische Züchter und kürzliche HS Pastell Meister, E.T. Mellor, hat versucht, seine Linie mit japanischen HS Pastells zu verbessern. Aber es zeigte sich bei dieser Kreuzung ein Grössenverlust, und als die Grösse wieder erreicht wurde, war der japanische Einfluss verloren gegangen.

Bei seiner amerikanischen Linie entdeckte E.T. Mellor , dass hier Flecken auf den Flossen ein Problem bildeten. Er selektierte auf Männchen ohne Flecken. Andere Züchter haben von deutlichen Flecken in der Dorsale berichtet. Ein weiteres Problem, das viele HS Pastell-Züchter plagt, ist Unfruchtbarkeit und eine Abnahme der Grösse nach einigen Generationen von Inzucht. E.T. Mellor z. B. erzielt maximal drei Junge von seinen Zuchtweibchen. Einige Weibchen erweisen sich als unfruchtbar.
Einige Züchter benutzen blonde HS Weisse, um Grösse und Flossen ihrer grauen Linie zu steigern und um das Fruchtbarkeitsproblem zu beheben. Ein blondes HS Weiss Männchen wird mit einem grauen HS Pastell Weibchen gepaart. Das ergibt dann sauberen Nachwuchs. Aus der Kreuzung werden die besten Männchen ausgewählt und mit blonden HS Weiss Weibchen gekreuzt. Dadurch glaubt man eine grössere und vitalere Linie zu erhalten.

HS Pastells profitieren von einem guten Linienzuchtprogramm. . Man hält mindestens hält mindestens zwei Linien, paart Bruder mit Schwester drei Generationen lang und kreuzt dann die Linien.
Wenn man Zuchtmännchen aussucht, sind Männchen mit dem grössten Körper nicht die beste Wahl, oftmals zeigen sie Fruchtbarkeitsprobleme. Man nimmt die grössten Weibchen, um die Grösse zu festigen.
Das Gen für Halbschwarz befindet sich meist auf dem X-Chromosom.
Das halbschwarze Muster bei IFGA Stämmen ist oft in einigen europäischen oder japanischen Stämmen zu Leukophoren „konvertiert“. Das Leukophorenmuster ist gewöhnlich y-gebunden, obwohl kürzlich x-gebundene Versionen aufgetaucht sind. Das halbschwarze Pastell-Männchen wird öfters mit Filigran-Snakeskin-Weibchen gepaart, die das Snakskin Muster auf dem X-Chromosom tragen. Das ergibt HS AOC Nachkommen mit fast fleckenlosen Mustern. Der amerikanische Züchter Luke Roebuck zieht das umgekehrte Verfahren vor. Er meint, dass der Filigran-Snakeskin anderen, welche das Cobra-Muster aufweisen, vorzuziehen sei, da das Filigranmuster rezessiver sei. „ Ein gutes russisches Metall-Filigran ist vielleicht noch besser, da der Metall-Kopf die Oberflächen-Ausprägung der halbschwarzen Farbe um ungefähr 50% kontrolliert, was wünschenswert ist.“
Luke bezieht sich auf den Moskauer Farbschlag, der das Moskauer Blau auf dem Vorderkörper und das Snakeskin Muster auf der anderen Körperhälfte aufweist.
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Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 19.11.2015 23:46 | nach oben springen
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