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Speerschwanz

in Artikel 19.04.2013 15:19
von franzpeter | 9.650 Beiträge

Zucht des Speerschwanz
Fotos und Fische: Peter Franz Schaffarth
(Herkunft über Bastian, Mahnken, Trauzettel, Jungmichel)
Geschichtliches
Der Weg vom wilden Guppy zum Hochzucht Guppy war lang. Der Wildguppy wurde zuerst von sowohl deutschen als auch britischen Forschern Mitte neunzehnten Jahrhunderts entdeckt, und Exemplare wurden nach Europa verschickt, um dort studiert zu werden. Es dauerte viele Jahrzehnte, bis dass das genetische Potenzial für großartige und schöne Variationen aufgedeckt wurde. Dies führte zu den frühen Guppystandards, die in Britannien und Deutschland formuliert werden.
Diese Standards führten weiter zur Schaffung der ersten offiziell erkannten Guppyvarianten, die von der britischen Guppyzüchter-Gesellschaft sowie der Deutschen Guppy Federation geschaffen wurden. Einige dieser frühen Arten existieren immer noch und sind auch weiterhin populär.
Speerschwänze sind ein sehr alter Standard. Früher wurde der Speerschwanz auch Spitzschwanz genannt.
Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg veröffentlichte die „Wochenschrift“ einen bebilderten Artikel über Spatenschwänze, Rundschwänze und Obenschwerte.
Die erste Guppyausstellung fand nach dem Kriegsende in Beuthen statt.
1963 beschrieben Dr. Störzbach und G. Gödeke den „Spitzschwanz“ wie folgt:
„Die Form der Schwanzflosse ähnelt einer Speerspitze. Ihre Länge beträgt 4/ der Körperlänge. Die Rückenflosse endet in einer nach oben abgebogenen Spitze am Ende des ersten Drittels der Schwanzflosse“.
Nach dem bekannten Züchter Horst Schillat erschien der „Spitzschwanz“ erstmalig auf der 3. Thüringer Guppy-Schau 1965 (Kurt Leybe, Gotha).
Der bekannte deutsche Züchter Walter Jungmichel, Dresden, begründete diesen Standard
(1973) und führte intensiv Buch darüber.
Nach seinem Tod erhielten Dieter Grabe und Dieter Kaden Tiere aus diesem Stamm.
Dr. M. Trauzettel reproduzierte einen blonden Speerschwanzstamm in ständiger Inzucht.
Von Dr. Trauzettel erhielt u. a. Herr M. Mahnken zwei Zuchtstämme.
Von diesen wiederum erhielten neben dem GCD(siehe auch Guppywiki, Flemming Sträde)
auch Mitglieder des GKR (u.a. Bastian, Manni, franzpeter) Ihre Zuchtstämme. Sowohl
Männchen wie Weibchen zeigen die Speerschwanzmerkmale. Leider kommt bei den
Männchen öfters ein verlängertes Gonopodium vor.


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Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 05.05.2013 20:45 | nach oben springen
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