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#1

IFGA HS Gelb

in Guppy-Stämme 22.11.2012 12:55
von franzpeter | 9.530 Beiträge

IFGA HS Gelb


Quelle: Philip Shaddock


Synonyme
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Geschichte
Der HS Gelb Stamm wurde ursprünglich von Gerhard Gellrich aus Frankfurt, Deutschland, in den 1960ern entwickelt, und war im Vergleich mit seinen amerikanischen Abkömmlingen kleiner. Er wurde am Anfang der 1970er nach Amerika importiert und wahrscheinlich wurde dieser Stamm mit den großkörprigen HS Pastell Weibchen gekreuzt, um die gelbe Farbe rein zu erhalten und um größere Arten zu erzielen. Der Stamm wurde nach Japan exportiert, wo er sehr populär wurde. Da er in Deutschland verloren ging, wurde er von Claus Osche in den frühen 1990ern zurück importiert. Gellrich entwickelte auch die HS Weissen.

Merkmale
HS Gelbe, die dem IFGA Standard entsprechen, neigen zu Flossen einer "buttergelben" Farbe, die gleichmäßig über die Flosse verteilt ist. Es ist möglich aus diesem Stamm Triangel mit gutem Winkel und lang fließnde Rückenflossen zu erhalten. Der Schwanzstamm sollte von der Farbe schwarzpolierter Schuhe sein. Richter achten auch darauf, an welcher Stelle des Körpers die halbschwarze Farbe beginnt und endet. Das Schwarz sollte nicht weiter als bis zum Beginn der Rückenflosse reichen, und es sollte nicht vom Pedunkel in die Kaudale hineinreichen. Zur üblichen Größe, Form und Körperhaltung ist nichts anzumerken.

Genetik
Der Stamm ist schwierig auf Ausstellungsqualität zu züchten, da die gelbe Farbe leicht überschattet werden kann und durch beigemischtes schwarzes Pigment dunkel wurde. Gelbe Guppies besitzen eine Fülle von Xanthophoren, gelbe Pigmentzellen. Nach wiederholter Inzucht ist das helle Gelb schwierig zu erhalten. Erfahrene Züchter benutzen für gewöhnlich HS Pastells um die Flossen der HS Gelben durch verschiedene Kreuzungstechniken zu reinigen.
Neun von zehn HS Gelb Stämmen besitzen das HS Allel (Ni) auf dem X-Chromosom

Kommentare
Franz Peter Schaffarth
Lediglich ein Züchter bemerkt, das kleinere gelbe Männchen Nachkommen mit reinerem und hellerem Gelb hervorbringen, als größere Männchen. Ein weiteres Problem, das mit dem HS Gelb Stamm einhergeht, besteht darin, dass bei zu langer Inzucht das Schwarz dazu neigt, in die Kaudale hineinzulaufen. Die Größe tendiert mit den nachfolgenen Generationen dazu schnell zu schwinden, daher wird empfohlen, dass der Züchter mindestens drei Linien zu gleicher Zeit halten sollte. Eine Linie für die Farbe, eine für die Form und eine für die Größe. Viele Leute befassen sich nicht mit diesem Stamm aufgrund des großen zur Zucht erforderlichen Becken-Volumens, da korrekterweise mindestens 18 Becken notwendig sind, um einen ordentlichen Ausstellungsstandard zu halten. Einige Züchter empfehlen halbschwarze Pastells, um das Gelb dieses Stammes “aufzuputzen“. Sie müssen Stämme finden, die das halbschwarze Gen auf dem Y-Chromosom und nicht auf dem X-Chromosom haben. Um das halbschwarze Muster zu vermeiden nehmen Sie graue Weibchen von diesen Stämmen. Dies ist aber eine riskante Kreuzung, falls Sie nicht den genetischen Hintergrund beider Stämme kennen. Das Problem besteht darin, dass die HS Pastell Farbgene dominant hinsichtlich der HS Gelben sind. Einige Züchter berichten über guten Erfolg beim Kreuzen mit blonden HS Pastells bei dem Stamm HS Gelb, der verbessert werden soll. Versuchen Sie die HS Pastell Männchen, die das meiste Gelb in den Flossen besitzen, um gute Resultate zu erzielen. Wenn die Nachkommen dieser Kreuzung aufwachsen und Sie mit ihnen zufrieden sind, kreuzen Sie die Männchen dieser F1 Nachkommen wieder mit Ihren Original Weibchen Linien, und beginnen Sie Ihre neuen Linien mit diesen Weibchen, oder kreuzen Sie die F1 Geschwister aus der Kreuzung untereinander und beginnen Sie dann mit zwei Linien. Wenn Sie genügend Becken besitzen, können Sie zurück zu Ihrer Original Linie kreuzen und die Geschwister untereinander kreuzen und wählen Sie dann die Nachkommen, die das beste Resultat zeigen. Die meisten Leute, die ihre HS Gelben auf IFGA Ausstellungen zeigen und gewinnen, haben auch einen kompatiblen HS Pastell Stamm zur Hand, um einzukreuzen, wenn sie sehen, dass ihre HS Gelben schwächer werden. Die jenigen, die ihr Hobby nicht so ernst nehmen, werden sich eben einen besseren HS Gelb Stamm hinzu kaufen.

Englische Version

Synonyms
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History
T
he Half-Black Yellow strain originally developed by Gerhard Gellrich from Frankfurt in Germany in the 1960s, where it is small compared to its American descendants. It was imported to America at the beginning of the 1970s and was probably crossed with the large-bodied Half-Black Pastel females to purify the yellow color and produce larger versions. The strain was exported to Japan where it became very popular. It was eventually lost in Germany, so the Half-Black Yellow was imported back to Germany by Claus Osche in the early 1990s. Gellrich also developed the HB White.

Comments
Franz Peter Schaffarth
At least one breeder notes that the smaller yellow males produce young with purer, lighter yellows than larger males. Another problem that crops up with the half black yellow strain is that the black tends to bleed into the caudal if inbred too long. Size tends to dwindle quickly with successive generations so it is recommended that the breeder keep at least three lines of these going at once- One line for color, one for shape and one for size. Many people won't bother with this strain because of the amount of tank space required to raise them, because to do it correctly will require at least 18 tanks to properly maintain them to show standards. Some breeders recommend using Half-Black Pastels to "clean-up" the yellow on this strain. You need to find strains that have the half-black gene on the Y-chromosome and not the X-chromosome. If doing a cross to avoid the half-black pattern, use gray females from these strains. However, this is a risky cross if you do not know the genetic background of the two strains. The problem is that the Half-Black Pastel color genes are dominant to the Half-Black Yellows. Some breeders report good success crossing gold bodied half black pastels to the strain of half black yellow that needs improvement. Try to use the half black pastel males that have any amount of yellow in the fins for best results. If the fry from the cross grow up to look good and you are satisfied, breed these f1 fry males back to your original line females and start your new lines from those females or breed the F1 siblings from the cross to each other and start your two lines from there. If you have the tank space, you can breed back to your original line and breed the siblings to each other and choose the fry that give the best results. Most people who IFGA show their h/b yellows and win, will also have a compatible h/b pastel strain on hand to cross into whenever they see a decline in their h/b yellows. Those that are less serious with the hobby will just go shopping for a better strain of h/b yellows than those they have.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 23.11.2015 14:27 | nach oben springen
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