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Stoerzbach Metall

in Guppy-Stämme 30.11.2012 13:58
von franzpeter | 9.444 Beiträge



Stoerzbach Metall

Quelle: Philip Shaddock

Geschichte
Das Stoerzbach Gen wurde in Deutschland entdeckt. Dieser Guppy hat seinen Namen von Dr. Otto-Michael Stoerzbach, einem Chirurg, der bei der Definierung der Beurteilungsstandards für Europa mitwirkte. 1969 stellte er der Welt bei einer Ausstellung in Berlin den Stoerzbach Metall Guppy vor, und im nächsten Jahr stellten andere Züchter diesen Guppy aus. Der Störzbach Stamm war nicht besonders populär, wahrscheinlich, weil man ihn nicht verstand, und man allgemein glaubte, dass er ein Stamm mit schlechter Flossenform ist. Auf jeden Fall verschwand der Stamm von den Ausstellungen und schien verloren.Glücklicherweise fand ihn der Guppyzüchter Horst Schimmelpfennig bei Berliner Züchtern wieder. Es wird erzählt, dass ein Züchter der Berliner DGF seine Zucht aufgab und sie Berliner Züchtern anbot. Herr Schimmelpfennig besuchte ihn zuhause und fand den verlorenen Stoerzbach Metall Stamm. Dies war für Schimmelpfennig eine grosse Überraschung, da der Züchter nie ausgestellt hatte und den Stamm im Geheimen weiter gezüchtet hat. Da er sich bewusst war, wie nahe die Welt daran war, diese Mutation zu verlieren, wandte Schimmelpfennig dem Stamm besondere Sorgfalt zu. Der Zuchtbestand, den er von dem Berliner Züchter erworben hatte, hatte nicht mehr Ausstellungsqualität.
Herr Schimmelpfennig begann sie mit Wiener Smaragd Unterschwertern zu kreuzen, um die Ausstellungsqualität wiederherzustellen. Es war eine einsame Arbeit, da kein anderer Züchter wirklich interessiert an dem Stamm war, da sie gehört hatten, wie schwer er zu züchten war. Leute, denen er den Bestand gab, brachten ihn zurück. Claus erinnert sich, dass es einmal eine blonde Variante gab, die Michael Schimmelpfennig, der Sohn des Doktors, gezüchtet hatte. Aber diese Variante ging schliesslich verloren. In den späten 80ern besuchte Herr Yoshiki Tsutsui Berlin und nahm einige dieser Guppys von Herrn Schimmelpfennig mit nach Japan. Daran hat er gut getan, denn nach einigen Jahren ging dieser Stamm erneut in Herrn Schimmelpfennigs Zuchtraum durch Inzucht verloren.
Einmal in die Hände der Japaner geraten, wurde es ein beliebtes Gen/Gene um neue und interessante Guppyarten zu schaffen, insbesonders solche, welche den glänzenden metallischen Phänotyp aufweisen.
Beschreibung
Der Stoerzbach Stamm zeichnet sich durch eine glänzende, metallisch-bläuliche Farbe aus. (Die sich auf dem Guppy oben zeigende grüne Farbe besteht aus blauen Iridophoren, gemischt mit gelber Pigmentfarbe.)
Bemerkungen zu Störzbach : Störzbach ist keine Deckfarbe

Genetik
Das Stoerzbach Gen ist autosomal rezessiv. Man sagt, dass es Auswirkungen auf die Flossenform besitzt und aus Ausstellungsblickwinkel eine Subqualität erzeugt.

Kommentare

Englische Version Synonyms
Störzbach is the German spelling.

History
The Störzbach gene was discovered in Germany. It takes its name from Dr. Otto-Michael Störzbach, the surgeon who was instrumental in defining the original judging standard for European guppies. In 1969 he presented the Störzbach Metal guppy to the world at a show in Berlin, and by the next year there were other breeders entering the guppy in shows. The Störzbach strain was not particularly popular probably because it was not well understood, and it was widely believed to be a strain with poor fin shape. In any event the strain disappeared from the show circuit and appeared to be lost. Fortunately the guppy breeder Horst Schimmelpfennig found them again among Berlin breeders. The story goes that a breeder in the Berlin group of the DGF was disposing his stock and offered them to Berlin breeders. Mr. Schimmelpfennig went to his house and found the lost Störzbach Metal strain. This was a great surprise to Schimmelpfennig, because the breeder never showed, and had kept the strain going for years in obscurity. Realizing how close the guppy world had come to losing the mutation, Schimmelpfennig gave the strain special care. The breeding stock he had acquired from the Berlin breeder was no longer was of show quality. Mr. Schimmelpfennig started out crossing them to Vienna Emerald Green lower swords to try to restore them to show quality. It was lonely work because no other breeders were really interested in the strain because they heard it was difficult to breed. People he gave the stock to would return it. In the late 80s Mr. Yoshiki Tsutsui visited Berlin and took some of Mr. Schimmelpfennig's stock back to Japan. It was a good thing that he did, because after a few years it was once more lost in Mr. Schimmelpfennig's fish room because of inbreeding. Once in the hands of Japanese breeders, it became a favored gene or genes for creating new and interesting guppy variations, particularly those that have the shiny metallic phenotype.

Description
The Störzbach strain is distinguished by a shiny, metallic bluish color, covering the whole body. (The green color shown on the guppy above is actually blue iridophore color mixed with yellow pigment color.)

Genetics
The Störzbach gene is autosomal recessive. It is said to have an effect on the shape of the fins, causing them to have sub-standard quality from a show perspective.

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Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 21.11.2015 21:45 | nach oben springen
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