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Mendel und Punnett-Quadrat

in Genetik 01.12.2012 23:03
von franzpeter | 9.530 Beiträge

== Mendel ==
Gregor Mendel war ein mährischer Mönch, der im 19. Jahrhundert lebte. Während er Kreuzungen mit Erbsenpflanzen durchführte, entdeckte er die Grundgesetze der Vererbung.

== Mendels erstes Gesetz ==
Mendels erstes Gesetz ist auch als Uniformitätsregel bekannt. Als Mendel Kreuzbestäubungen zwischen einer reinerbigen gelben Erbsenpflanze einer reinerbigen grünen Erbsenpflanze durchführte, bemerkte er, dass der gesamte Nachwuchs, die F1-Generation, grün war.


Diese Gleichförmigkeit in der Erscheinung bei der F1-Generation wird auch beim Guppy gefunden, wenn man zwei Guppys kreuzt, die sich durch eine bestimmte Eigenschaft unterscheiden, beide jedoch homozygot reinerbig für diese besondere Eigenschaft.

Nehmen wir das Beispiel von einer Kreuzung zwischen einem Guppy, der für die Eigenschaft Grundfarbe Grau homozygot ist, und einem Guppy, der für die Grundfarbe Blond homozygot ist. Jeder Nachkomme aus dieser Kreuzung wird zwei Allele für die Eigenschaft "Grundfarbe" erben, ein Allel vom Vater und eines von der Mutter. Weil die Eigenschaft 'Grundfarbe Grau" dominant über die Eigenschaft "Grundfarbe Blond" ist, werden die Nachkommen in der F1 ein graues Aussehen haben. Dies wird '' Phänotyp '' (wörtlich: der Weg, wie es erscheint) genannt, während das eigentliche genetische Make-up "Genotyp" genannt wird.



Punnett Quadrate
Mendels Gestze kann man besser erfassen,wenn man ein Punnet-Quadrat bildet.Laws can be made more intelligible by making a Punnet square. Ein Punnett-Quadrat zeigt jede Kombinationsmöglichkeit, wenn man ein mütterliches Allele mit einem väterlichen Allele verbindet. Üblicherweise wird das Gen nach dem Mutanten-Allele genannt. Es ist in der Genetik üblich, einen Großbuchstaben zu benutzen, um das dominante Allel anzuzeigen, und einen Kleinbuchstaben, um das rezessive Allel zu bezeichnen.

Der oben dargestellte männliche Guppy ist homozygot für die dominante Eigenschaft 'Grundfarbe Grau (BB). Das Weibchen ist homozygot für die Grundfarbe Blond (bb), eine rezessive Eigenschaft. In einem Punnett-Quadrat werden so alle möglichen Genotypen des Nachwuchses dargestellt:




Mendels zweites Gesetz
Mendels zweites Gesetz ist auch als Spaltungsregel bekannt. Es besagt, dass die Individuen der F2-Generation nicht einheitlich sind, sondern, dass sich die Merkmale trennen. Das sich ergebende Verhältnis beträgt 3:1.

Also, wenn sich zwei Guppys der F1 (wie oben dargestellt) paaren, sagt Mendels zweites Gesetz die Körperfarben der Nachkommen voraus. of their offsprings body colors. Die Eltern sind beide heterozygot für Blond (Bb).



Der Phänotyp ihres Nachwuchses (die F2) ist Grau bei 75 %, und blond bei 25 % (Verhältnis 3:1). Diese Voraussage basiert auf Mendels zweitem Gesetz und der Wahrscheinlichkeit des Vorkommens.



Mendels drittes Gesetz
Mendels drittes Gesetz ist das Prinzip von der unabhängigen Vererbung (Neukombinationsregel). Von den 46 Chromosomen in einer normalen diploiden Guppyzelle,sind die Hälfte mütterlicher Abstammung (vom Ei der Mutter) und die andere Hälfte väterlicher Abstammung (vom Sperma des Vaters). Dies tritt bei geschlechtlicher Reproduktion auf und bedingt die Vereinigung zweier haploider Gameten (Ei und Sperma), die einen neuen Organismus bilden, der das volle Komplement an Chromosomen hat. Während der Gametogenese - der Herstellung neuer Gameten bei einem Erwachsenen - wird das normale Komplement von 46 Chromosomen´ halbiert, auf 23, um sicherzustellen dass der resultierende haploide Gamet sich mit einem anderen Gameten verbinden kann, und so einen diploiden Organismus erzeugt. In einem unabhängigem Sortiment erfolgt die Auswahl von den mütterlichen und väterlichen Chromosomen für den neuen Gameten zufällig an Stelle eines "elterlichen Satzes" , Daher sagt man, dass sie unabhängig sortiert zu werden.

Daher können sich Gameten jeglicher Kombination von väterlichen oder mütterlichen Chromosomen ergeben.Jede der Gameten- Kombinationsmöglichkeiten von Mutter- und Vaterchromosomen kann mit gleicher Häufigkeit auftreten. Für Guppy-Gameten, mit 23 Paar Chromosomen, ist die Anzahl von Kombinationsmöglichkeiten 8.4 Millionen (= 223). Die Gameten werden normalerweise 23 Chromosomen bekommen, aber der Ursprung irgendeines besonderen Gameten wird zufällig aus Vater- oder Mutterchromosomen ausgewählt sein. Dies trägt zur genetischen Variabilität der Nachkommen bei.

Mendel schlussfolgerte, dass unterschiedliche Eigenschaften unabhängig voneinander vererbt werden, so dass es keine Beziehungen gibt, zum Beispiel, zwischen der Farbe einer Katze und ihrerSchwanzlänge.

Dies trifft aber nur für Gene zu, die nicht nicht miteinander verbunden (gekoppelt) sind.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 12.04.2017 18:48 | nach oben springen
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