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Frühe Deutsche Geschichte

in Geschichte 02.12.2012 11:01
von franzpeter | 9.523 Beiträge

Frühe deutsche Geschichte

Den deutschen Fischliebhabern (Millionen-Fisch) wurde so mit der Fortpflanzungsrate des Guppy imponiert, dasss sie ihn "Millionenfisch" nannten. Der Guppy sollte auch später, wegen seiner Fähigkeit, Millionen zum Hobby zu konvertieren, der "Missionars-Fisch" genannt. Guppys sind immer noch die ersten Fische für viel Hobbyzüchter. Für viele sind sie auch die Fische, zu denen sie zurückkehren.

Der Guppy zeigte sein Talent, Vielfalt zu produzieren, schon sehr früh. 1909 berichtete ein Fischzüchter aus Breslau das Erscheinen eines Guppys mit einem verlängerten unteren Teil der Kaudale, das einem Schwert glich. Er verglich den Schwertträgerguppy mit einem anderen Lebendgebärenden, Xiphophorus helleri, der jetzt als Schwertträger bekannte ist.

Schwertträgerguppy sind bis zum heutigen Tag eine populäre Vielfalt unter europäischen Hobbyzüchtern geblieben.

Es war die Fähigkeit des Guppys, einmalige Muster zu produzieren, die, verbunden mit seiner Fortpflanzungsrate, ihm seinen Status als einen der populärsten tropischen Fische zu erreichen half, zusammen mit dem Goldfisch. Gezüchtete Guppys wurden noch mehr geschätzt als in der Wildnis gefangene Exemplare. Eine früher "Stamm" war der "Pfauen"-Guppy, einer der teuersten tropischen Fische innerhalb des Hobbys.

Die Zeit vor dem 1. Weltkrieg war die erste große Blütezeit des Guppys.

Um 1920 entwickelte ein Leipziger Zierfisch-Klub in Deutschland das erste Punktsystem, um Guppys zu bewerten. Es basierte auf einen maximal 50 Punkte-System. Der Klub führte die erste Guppyausstellung in Deutschland durch. Das war am 22. November 1922.

Die Erfindung des Filters und des Thermometer halfen, die Haltung tropischer Fisches in gemäßigten Klimas möglich zu machen. Als Ergebnis wuchs das Hobby tropischer Zierfischzucht. Um 1920 waren die Guppys feststehende Aquarienspezies in Deutschland, Britannien und den Amerikas. Ihre Anpassungsfähigkeit an eine große Breite von Wasserbedingungen, kleine Größe, Leichtigkeit der Zucht, schneller Wuchs und ihre Farben und Muster-Polymorphismus machte sie als Laboratoriumstiere experimentell populär. Sie werden bis zum heutigen Tag zu genetischen und tierischen Verhaltensstudien benutzt.

Der Schwertschwanzguppy gab dem kleinen Fisch seine erste weit verbreitete Berühmtheit. Obwohl Schwertschwanzguppys in wilden Populationen in Trinidad (und kurios, nicht auf dem Festland Südamerika) vorkommen, wurde das Doppelschwert zuerst um 1928 isoliert und entwickelt. Ein Mitglied des Leipziger Klubs, Herr Rothe, zeigte seinen Preisfisch an einem Klubabend.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 02.12.2012 11:01 | nach oben springen
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