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Geburt

in Entwicklung 02.12.2012 15:14
von franzpeter | 9.152 Beiträge

Geburt


weibliche Trächtigkeitsfleck ist eine durchsichtige Hautfläche, die ein Blickfenster auf die Entwicklung der Eier bis zum fertig geformten Jungtier gestattet. Unfruchtbare Weibchen können Laichverhaltung bekommen, und ihr Bauch wird mit Eiern angefüllt. In den Fällen, in denen das Weibchen die Eier nicht ausstoßen kann, wird es sterben. Die Eier sind durchsichtig. Man kann die Eier bei unfruchtbaren Weibchen durch den Trächtigkeitsfleck hindurch sehen. Ein weiteres Anzeichen dafür, dass das Weibchen werfen wird ist es, wenn sie ängstlich und scheu wird, sich in Pflanzen oder hinter den Filtern versteckt. Auch werden ihr die Männchen mehr Aufmerksamkeit widmen.

Der Trächtigkeitsfleck eines fruchtbaren Weibchens wird immer dunkler, je mehr sich die Eier in Junge verwandeln. Wenn die Geburt heransteht kann man die Augen der Jungen durch den Trächtigkeitsfleck hindurch sehen.

Ein oder zwei Tage vor der Ankunft der Jungennimmt der Bauch des Weibchens, von der Seite betrachtet,eine rechteckige Form an. Das ist eimn Merkmal fruchtbarer Stämme, aber bei einigen Stämmen,werden die Weibchen vor dem Werfen nicht so sehr dick. Es ist daher wichtig,Aufzeichnungen über die Entwicklung der Stammesmerkmale und die Wurfhäufigkeit zu machen.

Manchmal können die Ränder des Trächtigkeitfleckes aufgrund geplatzter Adern durch die Geburtsanstrengungenhellrot gerändert sein.

Wenn das Weibchen zum Werfen bereit ist, hört sie auf zu schwimmen und bleibt an einem Ort. Wenn man an der Oberfläche des Beckens einen Schutz anbringt, wird sie es oft vorziehen dort zu werfen. Die Jungen werden durch eine Öffnung innerhalb des Trächtigkeitsflecks geboren. Sie werden in einer Kopf-zu Schwanz Position ausgestoßen. Sie kommen paarweise oder zu viert.

Wenn das Weibchen gestresst ist, wirft es oft unreife Junge mit noch nicht absorbierten Dottersack. Diese Jungen können überleben.

Sie sind anfangs zusammengknäult, entknäueln sich aber bald. Oft fallen sie auf den Boden und rasten eine halbe Stunde. Danach suchen sie natürlichen Schutz an der Oberfläche des Beckens. Die auf dem Boden bleiben sind zu schwach, um an die Oberfläche zu gelangen. Manchmal wirft das Weibchen nur ein oder zwei Junge in unregelmäßigen Abständen. Der Trächtigkeitsfleck bleibt für Wochen gedehnt. Jedoch ist es üblicher, dass der Trächtigkeitsfleck sich mehrere Wochen lang ausdehnt und danach wenige Tage vor der Geburt zusammenzieht.

Einige Weibchen werfen ihre Jungen innerhalb einiger Stunden. Die meisten Weibchen werfen innerhalb eines Tages und beginnen am frühen Morgen. Und einige können innerhalb von anderthalb Tagen werfen. Nach dem Wurf verliert das Weibchen die Embryonen-Membranen, die den Platz von Eimembranen bei den meisten eierlegenden Spezies einnehmen. Einige Weibchen fressen den eigenen Nachwuchs. Blonder oder Albino-Nachwuchs sind dafür bekannt, ihre Mütter sind wahrscheinlich nicht darauf programmiert blonde oder gelbliche Junge zu ignorieren. Ein Hinweis dafür, dass der Wurf gefressen wurde ist schwarzer Detrit der Mutter.


Laichverhaltung

Weibchen mit Laichverhaltung können ihre unfruchtbaren Eier nicht ausscheiden. Sie blähen sich mit Eiern auf und können daran sterben. Es kann nur wenig für sie getan werden, obgleich Wissenschaftler mit Chemikalien experimentiert haben, um eine Loslösung anzuregen:

Injektionen mit Deoxycortisol, Oxytocin, Vasotocin und auch ein Extrakt aus Karpfenneurohypophyse führt zur vorzeitigen Loslösung. In vitro betreibt Deoxycortisol den Abbau der Follikelmembranen, veranlasst durch neurohypophyseale Hormone das Zusammenziehen des glatten Eierstockmuskels und schleudert so die Jungen hinaus. Titel: Prostaglandins and teleost neurohypophyseal hormones induce premature parturition in the Guppy, Poecilia reticulata. Authors: Venkatesh-B; Tan-C-H; Lam-T-J SO: GENERAL AND COMPARATIVE ENDOCRINOLOGY 87(1) 1992: 28-32, illustr. PY: 1992

Es ist nicht klar, ob diese Chemikalien das Weibchen veranlassen werden, Eier abzustoßen.

Überfällige Weibchen
In den meisten Fällen, wenn ein Weibchen gereizt oder gestresst ist, wird sie ihre Jungen verlieren. Manchmal wird auch das Gegenteil geschehen. Das Weibchen kann ihr Datum überschritten haben. Man kann das Weibchen durch einen 30%igen Wasserwechsel veranlassen ihre Jungen zu werfen. Wenn das nicht ausreicht, reicht es manchmal aus, sie für 48 Stunden nicht zu füttern. Trächtige und gestresste Weibchen setzen ein Hormon frei, dass die Geburt auslöst.

Viele meiner Weibchen hatten dieses Problem wegen einer Schwellung, verursacht durch Camallanus (Nematode). Mit einfacher Zugsalbe (Ichtyol®, Wirkstoff: Bituminosulfonat 20%) konnte ich ihnen helfen. So haben drei meiner Weibchen binnen zweier Tage nach dem vorsichtigen Aufbringen geworfen.




Englische Version

The female's gravid spot is a clear skin area that provides a window on the development of her eggs into fully formed fry. Infertile females can be become egg-bound, where they grow round bellied with eggs. In cases where she fails to expel her eggs, she can die. The eggs are clear. You can see the eggs in the gravid spot of infertile females.

Another indication that the female is about to drop is when she becomes apprehensive and shy, hiding in plants or behind filters. Males will also begin paying her more attention.

The fertile female's gravid spot becomes progressively darker as the eggs develop into fry. As development approaches birth, the eyes of the fry can be seen in the gravid spot area.

Within a day or two in advance of the drop, the female's stomach expands to a rectangular shape when seen from the side. This is true of fertile strains, but some strains produce females who do not become very fat-bellied before they drop. Keeping records of the strain's development characteristics and spawning frequency is important.

Sometimes the edges of the gravid spot can become lined with bright red from ruptured blood vessels under the strain of birth.

When the female is ready to drop, she stops swimming and stays in one spot. If you provide cover at the top of the tank, that is where she will often prefer to drop. The fry are born from a vent at the back of the gravid spot. The fry are expelled in a head-to-tail position. The fry drops in pairs or in fours.

When stressed, the female will often give birth to premature fry that have not completely absorbed the yolk sac. These fry can survive.

They are balled up at first, but quickly unravel. They often fall to the bottom and rest for half and hour. After that, they will naturally seek cover at the top of the tank. Those that remain on the bottom are too weak to make it to the top. Some times the female will drop only one or two fry at infrequent intervals. The gravid area remains distended for weeks. However, it is more usual that the gravid area expands slowly over several weeks, than accelerates a few days before birth.

Some females will drop young within a couple of hours. Most females will drop during the course of a day, starting early in the day. And a few may drop over a day and a half. After the fry drop, the female will pass the embryonic membranes, which take the place of egg membranes of most egg-laying species. Some females will eat their own fry. Gold or albino fry are especially susceptible, since their mothers are probably not programmed to ignore blond or yellowish fry. Evidence that the drop has been eaten is black fecal matter passed by the mother.




Overdue Females

Most of the time, when a female is moved or stressed she will drop her young. Sometimes the opposite may happen. The female may be way past her due date. The female can be induced to drop her fry by changing 30% or more of her water. If that does not work, not feeding her for 48 hours usually works. Gravid females that are stressed release a hormone that triggers birthing.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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