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#1

Verbands-Muster und Nahrungssuch-Verhalten

in Artikel 19.04.2013 17:27
von franzpeter | 9.686 Beiträge

Association patterns and foraging behaviour
in natural and artificial guppy shoals
LESLEY J. MORRELL*, DARREN P. CROFT*†, JOHN R. G. DYER*, BEN B. CHAPMAN*,
JENNIFER L. KELLEY‡, KEVIN N. LALAND§ & JENS KRAUSE*
*Institute of Integrative and Comparative Biology, University of Leeds
yCollege of Natural Sciences, School of Biological Sciences, Bangor University
zSchool of Biological, Earth and Environmental Sciences, University of New South Wales, Sydney
xSchool of Biology, University of St Andrews
(Received 10 October 2007; initial acceptance 18 December 2007;
final acceptance 25 February 2008; published online 9 July 2008; MS. number: 9552)
Animal groups are often nonrandom assemblages of individuals that tend to be assorted by factors such as
sex, body size, relatedness and familiarity. Laboratory studies using fish have shown that familiarity among
shoal members confers a number of benefits to individuals, such as increased foraging success. However, it
is unclear whether fish in natural shoals obtain these benefits through association with familiars. We
investigated whether naturally occurring shoals of guppies, Poecilia reticulata, are more adept at learning
a novel foraging task than artificial (in which we selected shoal members randomly) shoals.We used social
network analysis to compare the structures of natural and artificial shoals and examined whether shoal
organization predicts patterns of foraging behaviour. Fish in natural shoals benefited from increased success
in the novel foraging task compared with fish in artificial shoals. Individuals in natural shoals showed
a reduced latency to approach the novel feeder, followed more and formed smaller subgroups compared to
artificial shoals. Our findings show that fish in natural shoals do gain foraging benefits and that this may
be facilitated by a reduced perception of risk among familiarized individuals and/or enhanced social learning
mediated by following other individuals and small group sizes. Although the structure of shoals was
stable over time, we found no direct relationship between shoal social structure and patterns of foraging
behaviour.


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Foraging innovation.pdf Foraging innovation.pdf

Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 17.06.2014 11:40 | nach oben springen
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#2

Verbands- Muster und Nahrungssuch-Verhalten bei Guppy-Schulen

in Artikel 14.06.2014 19:21
von franzpeter | 9.686 Beiträge

Verbands-Muster und Nahrungssuch-Verhalten
bei natürlichen und künstlichen Guppy-Schulen

LESLEY J. MORRELL *, Darren P. KATE * †, JOHN RG DYER *, Ben B. CHAPMAN *
JENNIFER L. KELLEY ‡, KEVIN N. Laland § & JENS KRAUSE *
* Institut für Integrative und Vergleichende Biologie, Universität Leeds
College der Naturwissenschaften, School of Biological Sciences, Bangor University
School of Biological, Earth and Environmental Sciences, University of New South Wales, Sydney
xchool Biologie, University of St Andrews

Tiergruppen sind oft nicht-zufällige Ansammlungen von Individuen, die durch Faktoren wie Geschlecht, Körpergröße, Verbundenheit und Vertrautheit geordnet werden.

Laboruntersuchungen mit Fischen haben gezeigt, dass Vertrautheit zwischen Schwarm Mitglieder eine Reihe von Vorteilen für den Einzelnen bietet, wie erhöhte Nahrungssuch-Erfolg.
Aber es ist unklar, ob Fische im natürlichem Schwarm diese Vorteile durch die Verbindung mit den (vertrauten)Schwarm-Mitgliedern erhalten.

Wir untersuchten, ob natürlich vorkommende Guppy-Schwärme, Poecilia reticulata, beim Lernen
einer neuartigen Aufgabe geschickter sind, als bei künstlichen Schwärmen (in der wir Schwarm-Mitglieder zufällig ausgewählt haben).

Wir benutzten eine Sozial-Netzwerkanalyse, um die Strukturen der Natur-und Kunstschwärme zu vergleichen und zu prüfen, ob die Schwarm-Organisation die Muster des Sammelverhalten bestimmen (vorhersagen).

Fische in natürlichen Schulen profitierten vom höheren Erfolg bei der neuen Nahrungssuche Aufgabe im Vergleich mit Fischen in künstlichen Schwärmen. Personen in natürlichen Schwärmen zeigten eine geringere Latenz, sich dem neuen Fütterer zu nähern, sie sie bildeten und folgten mehr und in kleineren Untergruppen als vergleichsweise bei den künstlichen Schwärmen.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass Fische in Schwärmen natürliche Futtersuche-Vorteile hinzu gewinnen und, dass dies
durch ein verringertes Risiko in Gemeinschaft mit vertrauten Individuen und / oder durch erweitertes soziales Lernen erleichtert wird, indem sie anderen Individuen und kleinen Gruppen folgen. Obwohl die Struktur der Schwärmeüber die ganze Zeit stabil war, fanden wir keine direkte Beziehung zwischen sozialer Schwarm-Struktur und Nahrungsaufnahme Muster.
Verhalten.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 14.06.2014 19:57 | nach oben springen
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