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#1

Fünf Gründe, warum China am Klimaabkommen festhält

in Aus der Welt der Wissenschaft 02.06.2017 17:49
von franzpeter | 9.011 Beiträge

Nach Trumps Absage
Fünf Gründe, warum China am Klimaabkommen festhält
Amerika will den Pariser Klimaschutzvertrag kündigen. Anders China: Das Land braucht für seinen Aufstieg günstige Energie, doch es bekennt sich geradezu offensiv zum Abkommen. Das hat ganz besondere Gründe.
02.06.2017, von Hendrik Ankenbrand, Schanghai

Es war bei der Weltklimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009, als Amerikas Präsident Barack Obama in ein Geheimtreffen zwischen den Regierungschefs von China, Indien, Brasilien und Südafrika platzte. China blockierte die Verhandlungen und wollte die anderen Entwicklungsländer auf seine Seite ziehen.

Autor: Hendrik Ankenbrand, Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.
Folgen:

Obama sei in den Raum gerauscht, in dem Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao und die anderen Staatschefs ihre Defensivstrategie berieten, schreibt die damalige Außenministerin Hillary Clinton in ihren Memoiren. Obama habe Wen angeherrscht: „Herr Ministerpräsident!“ Das sei der Startschuss für ernsthafte Verhandlungen mit China gewesen. Viel heraus kam am Ende dann aber doch nicht.

Millionen leben unter der Armutsgrenze
Siebeneinhalb Jahre später sind die Rollen vertauscht. Die Entscheidung von Präsident Donald Trump, Amerika aus dem Klimaschutzabkommen von Paris zurückzuziehen, sei ein „globaler Rückschlag“, hieß es am Freitag in einem Kommentar von Chinas amtlicher Nachrichtenagentur. „Unerschütterlich“ werde China weiter am Kampf gegen die Erderwärmung festhalten, hat Chinas heutiger Ministerpräsident Li Keqiang verkündet.
Trump hat gesagt, das Abkommen benachteilige die amerikanische Industrie und koste Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten. Doch gilt das nicht auch für China? Noch immer gibt es geschätzt zwischen 60 und 80 Millionen Chinesen, die unter der Armutsgrenze leben.
In der Vergangenheit hat China stets auf seinen Status als Entwicklungsland verwiesen, wenn es sich verbindlichen Zielen zur Reduktion von Kohlendioxidausstoß verweigert hat. Warum also will Amerika aus dem Klimapakt aussteigen, China daran jedoch festhalten?

Hier kommen fünf Gründe:
1. Der Pariser Klimavertrag tut China nicht weh: Im Jahr 2004 hat China die Vereinigten Staaten beim Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) überholt. Heute liegt Chinas Ausstoß bei der doppelten Menge der Vereinigten Staaten. Und das könnte laut dem Pariser Klimaabkommen auch noch eine ganze Weile so weitergehen: Dort ist geregelt, dass Chinas Emissionsmenge erst im Jahr 2030 ihren Höhepunkt erreichen und der Ausstoß danach abnehmen muss. Der Grund, warum China im Pariser Klimaabkommen diesem verbindlichen Ziel zugestimmt hat, ist einfach: Es ist nicht wirklich hoch gesteckt. Es gibt wohl kaum einen Ökonomen, der die zweitgrößte Wirtschaft des Landes kennt und ernsthaft glaubt, dass Chinas Emissionen nach dem Jahr 2030 nicht abnehmen könnten. Im Gegenteil. Weil Chinas Wirtschaftsleistung mit derzeit 6,9 Prozent deutlich langsamer wächst als in den drei Jahrzehnten zuvor, in denen die Wachstumsraten im Durchschnitt zweistellig waren, ist es für Beobachter ausgemacht, dass Chinas produzierte Menge an Kohlendioxid automatisch abnehmen wird – und zwar sehr wahrscheinlich bereits zu einem früheren Zeitpunkt als dem im Klimaabkommen festgelegten Zieljahr 2030. Die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC), das mächtige Wirtschaftsplanungsministerium in Peking, hat bereits sogar einen Hinweis darauf gegeben, dass der Höchststand möglicherweise bereits vor drei Jahren erreicht worden ist. Zudem wandelt sich Chinas Wirtschaft derzeit rapide. Vorbei sind die Zeiten, in denen in denen vor allem in den Fabriken mit den rauchenden Schornsteinen an der chinesischen Ostküste das Bruttoinlandsprodukt des Landes erwirtschaftet wurde. Heute stehen Dienstleistungen bereits für deutlich mehr als die Hälfte der Wirtschaftsleistung. Dass dieser Anteil künftig nach dem Willen der Regierung steigen soll, hat erst in zweiter Linie mit dem Willen zum Klimaschutz zu tun. Vielmehr sind die Löhne in Chinas Exportfabriken so stark gestiegen, dass viele Hersteller von Kleidung und Elektronik ihre Produktion bereits in andere Länder in Südostasien verlegt haben. Soll Chinas Bevölkerung künftig in großen Teilen nicht ohne Arbeitsplatz dastehen, müssen neue Industrien her, in denen höhere Löhne gezahlt werden. Wie etwa die Internetindustrie, die dann auch weniger Energie verbraucht als die Exportwirtschaft. Die stinkende Fabrik der Welt will China künftig nicht mehr sein – und könnte sich dies auch gar nicht erlauben.

2. Mit dem Klimaschutz will China viel Geld verdienen: Erneuerbare Energieträger sind in China eine riesige Industrie – und künftig soll diese noch größer werden und sehr viel Geld in chinesische Unternehmenskassen spülen. Allein im vergangenen Jahr hatte Peking das Ziel ausgegeben, im Land Solaranlagen mit unglaublichen 18 Gigawatt Leistung errichten zu lassen. Die Strommenge, die so produziert wird, entspricht in etwa 18 Atomkraftwerken. Bereits zur Jahresmitte war das Planziel erfüllt. Denn die Förderung der erneuerbaren Energieträger ist in China dem Staat längst entglitten. Die vielen Solarpanels, die in den Lagern der Hersteller in China nutzlos herumliegen, sollen am besten in andere Länder exportiert werden – zu sehr günstigen Preisen. Dass Länder wie Amerika aussteigen könnten aus dem Klimaschutz, kommt Chinas Solarindustrie deshalb gar nicht gelegen. Frank Asbeck, Chef des insolventen Herstellers Solarworld, hat der „extremen chinesischen Überproduktion“ kürzlich sogar die Schuld für das Ende seines Unternehmens gegeben. Mit Krediten der Pekinger Staatsbanken habe China eine Kapazität aufgebaut, die die Nachfrage in der gesamten Welt 1,3 Mal bedienen könne.

3. Amerikas Rückzug kommt Chinas Weltmachtambitionen gelegen: „China steht zu seiner internationalen Verantwortung“, hat Ministerpräsident Li Keqiang in Berlin zum Pariser Klimaschutzabkommen gesagt. Das ist genau die Rolle, die das Land seit dem Wahlsieg Donald Trumps in Amerika einzunehmen gedenkt. China will sich der Welt als verlässliche Führungsmacht präsentieren, und gleichzeitig das Ende des amerikanischen Zeitalters einläuten. Das „Große Wiederaufblühen“ der chinesischen Nation ist offizielles chinesisches Staatsziel. Diesem dient zum Beispiel die Initiative „Ein Gürtel und eine Straße“ (One Belt, one road; abgekürzt OBOR) von Präsident Xi Jinping. Über den Aufbau von Infrastruktur für geschätzt eine Billion Dollar zwischen China und Europa will Peking nicht nur seiner schwächelnden Industrie neue Absatzkanäle verschaffen, sondern auch diplomatische Bande knüpfen. Das war für die chinesischen Außenpolitiker gar nicht so leicht, schließlich ist China ein autoritär geführter Staat, der zum Beispiel im Südchinesischen Meer mit dem Bau künstlicher Inseln sehr aggressiv seinen Einflussbereich auf einen der wirtschaftlich wichtigsten Wasserwege der Welt auszudehnen versucht. Es sind beileibe nicht nur die Nachbarstaaten wie Japan und die Philippinen, die Angst haben vor der gewaltigen Militärmacht China. Zum Glück für Peking hat jedoch Donald Trump die Wahl in Amerika gewonnen, der sein Land in der internationalen Gemeinschaft zunehmend isoliert. Bereits die Drohungen gegen Japans und Deutschlands Wirtschaft vom Januar hat Chinas Präsident in seiner schon jetzt legendären Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos genüsslich ausgeschlachtet und versichert, China stehe im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten für Globalisierung und Freihandel ein. Auch den Klimaschutz erwähnte Xi. Wohl kaum ein anderes Politikfeld eignet sich für China so sehr wie der Kampf gegen die Umweltverschmutzung, um sich der Welt als Alternative zur Führungsmacht Amerikas zu präsentieren. Von Chinas Großmachtambitionen oder der Tatsache, dass unter Präsident Xi Jinping die bürgerlichen Freiheiten in China wieder stark eingeschränkt worden sind, spricht derzeit kaum jemand noch. Stattdessen ist China der neue „Klimaretter“.

4. Chinas Luftverschmutzung nicht zu bekämpfen, wäre politischer Selbstmord: Wer schon einmal an einem Smog verhangenen Novembertag in Peking oder Schanghai war, weiß, dass Chinas Regierung gar keine andere Wahl hat, als der Bevölkerung zumindest zu versprechen, das Klima stärker zu schützen und weniger Kohle zu verbrennen. Die Luftverschmutzung hat ein Ausmaß erreicht, das vor allem die Mittelschicht in den Städten so wütend macht, dass Massenproteste gegen den Staat nicht mehr auszuschließen sind. Eine Dokumentation über die Umweltverschmutzung im Land, verursacht vor allem durch die staatliche Schwerindustrie, hat in China nach kurzer Zeit eine Viertelmilliarde Zuschauer gefunden. Bereits heute kommt es vereinzelt überall im Land immer wieder zu kleineren Demonstrationen genervter Bürger, die von der Polizei bisher aber stets schnell eingedämmt worden sind. Würde China nun aber aus dem Klimaschutzabkommen von Paris aussteigen, für das sich Präsident Xi Jinping nicht zuletzt im eigenen Land hat feiern lassen, würde dies wohl kaum ein chinesischer Bürger verstehen. Chinas Staat müsse die Umwelt beschützen wie „die eigenen Augen“, hat der Staatsführer jüngst gesagt. Es wird wohl nicht lange dauern, bis Xi Jinping auf der Weltbühne die nächste große Rede hält – zum Thema Klimaschutz.

5. Verträge sind einzuhalten – oder doch nicht? Dass die Staaten, und allen voran der weltgrößte Emittent China, das Klimaschutzabkommen von Paris mit seinen verbindlichen Zielen akzeptiert haben, war zweifellos ein Fortschritt. Mehr aber auch nicht. In der heutigen Debatte um die Aufkündigung des Vertrags durch Amerika geht unter, dass es an diesem vor eineinhalb Jahren viel Kritik gegeben hatte: Vor allem deshalb, weil er sehr viel „weiche“ Sprache enthält und sehr wenig harte Regeln darüber, wie gemessen, berichtet und überprüft wird, wie viel Kohlendioxid die Staaten ausstoßen. Man muss gar nicht darauf verweisen, dass Xi Jinping in anderen völkerrechtlichen Fragen wie etwa über die Legitimität der chinesischen Expansion im Südchinesischen Meer im vergangenen Jahr der Weltgemeinschaft verkündet hat, dass deren Regeln für China nicht gälten. Denn allein schon über die Frage, ob in Pekings jüngstem Winter, in dem wegen gigantisch hoher Smogwerte sich viele Bürger tagelang kaum auf die Straße trauten, die Luft besser war als im Vorjahr oder nicht: Darauf konnten sich selbst die verschiedenen Regierungsstellen Chinas nicht einigen. Mal hieß es, die Luftwerte hätten sich verbessert, was die geplagten Pekinger empörte. Dann gab der Umweltschutzminister hinter verschlossenen Türen Zeitungsberichten zufolge zu, dass die Werte gegenüber dem Vorjahr schlechter geworden seien. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hatte auch eine Erklärung für das Desaster. Viele der Kohlekraftwerke im Land, die dem Plan der Zentralregierung zufolge eigentlich stillgelegt hatten werden sollen, liefen in Wahrheit weiter. Der Grund ist einfach: Chinas Schwerindustrie mag dreckig sein, garantiert aber auch Millionen Arbeitsplätze. Im Jahr 2021 wird die Kommunistische Partei einhundert Jahre alt. Bis dahin soll die Armut im Land verschwunden sein. Massenarbeitslosigkeit kann Chinas Präsident Xi Jinping auf dem Weg dorthin kaum gebrauchen. Es ist bezeichnend, dass Ministerpräsident Li Keqiang in Berlin betont hatte, die Einsparziele bei den Emissionen „Schritt für Schritt“ erreichen zu wollen. Das gibt einen Hinweis darauf, dass der Anteil der Kohleenergie in Chinas Energiemix in Höhe von zwei Dritteln noch eine ganze Weile auf diesem Niveau verharren könnte.


Quelle: FAZ.NET


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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#2

Putin zu Trumps Klimawende "Macht euch keine Sorgen, sei

in Aus der Welt der Wissenschaft 02.06.2017 18:24
von franzpeter | 9.011 Beiträge

Putin zu Trumps Klimawende
Weltweit herrscht Entsetzen über den US-Rückzug aus dem Pariser Klimaabkommen - nur einer bleibt demonstrativ gelassen.
"Macht euch keine Sorgen, seid froh"

Freitag, 02.06.2017   16:48 Uhr

Kremlchef Wladimir Putin hat die USA zu einer konstruktiven Haltung im Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen. Washington habe nicht aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen müssen, sagte er beim Internationalen Wirtschaftsforum am Freitag in St. Petersburg. "Man hätte die Verpflichtungen der USA in dem Pariser Abkommen ändern können."


Dennoch zeigte er sich gelassen: "Macht euch keine Sorgen, seid froh", sagte Putin. Er wolle nicht über US-Präsident Donald Trump urteilen.
Russland gehört - wie fast alle Staaten der Welt - zu den Unterzeichnern des Klimaabkommens von Paris. Das Abkommen sei ein guter Vertrag, sagte Putin. Allerdings habe Russland ihn noch nicht ratifiziert. Es gebe noch offene Fragen, beispielsweise, wie die CO2-Reduktionen der Staaten vergleichbar gemacht würden.

Trump hatte am Donnerstag den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem historischen Abkommen angekündigt. Er begründete dies damit, dass die Vereinbarung einseitig zu Lasten seines Landes gehe und den Verlust von Arbeitsplätzen bedeute. Er forderte Verhandlungen über ein neues internationales Klimaabkommen, was die EU aber umgehend zurückwies. Stattdessen äußerten viele Politiker und Prominente Kritik an der Entscheidung.

Vorwürfe, Russland habe sich in die US-Präsidentenwahl eingemischt, wies Putin zurück. Er mutmaßte, amerikanische Geheimdienste hätten möglicherweise Beweise gefälscht, um seinem Land die Cyberattacken auf die frühere Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton in die Schuhe zu schieben. US-Vorwürfe, wonach Russland die Mailkonten der Demokratischen Partei gehackt habe, um dem heutigen Präsidenten Trump an die Macht zu verhelfen, seien "schädlicher Tratsch". Trump habe einen besseren Wahlkampf geführt als Clinton.

In seiner Rede in St. Petersburg mahnte Putin zudem eine Zusammenarbeit zwischen der Nato und Russland im Kampf gegen den Terrorismus an. Wenn dies nicht geschehe, werde es mehr Anschläge geben. Er sehe die Nato als Instrument der US-Außenpolitik, sagte Putin weiter. Dass die militärische Infrastruktur näher an Russlands Grenzen heranrücke, beunruhige sein Land.

vks/Reuters/dpa/AFP
Quelle: s.o.

Anmerkung:

Zitat
"Macht euch keine Sorgen, seid froh"


Don't worry - be happy

Zitat
Dass die militärische Infrastruktur näher an Russlands Grenzen heranrücke, beunruhige sein Land.


Das dies Näherrücken nicht geschehe, dass hatte man Russland seinerzeit versprochen (siehe Wallenstein, Piccolomini.IV,7[vor Tische las man's anders])
Auch der Regimechange in der Ukraine durch die Amerikaner mit der anschließenden Krim-Folge ist natürlich die Schuld Russlands.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 02.06.2017 18:33 | nach oben springen

#3

"Zeit zurückdrehen? Kann nur ich, Mr. President!"

in Aus der Welt der Wissenschaft 02.06.2017 19:53
von franzpeter | 9.011 Beiträge

"Zeit zurückdrehen? Kann nur ich, Mr. President!"

Rückzug vom Pariser Klimaabkommen? Für Schauspieler und Politiker Arnold Schwarzenegger ein lebensgefährliches Unterfangen. In einer Videobotschaft auf Instagram mahnt er, dass nun nur noch eines helfe.
Mit finsterem Blick und ernster Miene sitzt Arnold Schwarzenegger (69) am Tag nach Präsident Donald Trumps angekündigtem Rückzug vom Pariser Klimaabkommen auf einem Ledersofa - er hat etwas zu sagen. Das Statement, "seine Message", wie er sagt, veröffentlicht er auf Instagram und bittet, sie zahlreich zu teilen.
"Als Staatsdiener, vor allem als Präsident ist die wichtigste Aufgabe die man hat, Bürger zu beschützen", so Schwarzenegger. "200.000 Menschen sterben Jährlich in den USA an der Luftverschmutzung." Angesichts dessen könne man sich nicht zurücklehnen und nichts tun. Vor allem wenn man weiß, dass es einen anderen Weg gibt.
"Bitte, Mister President, entscheiden Sie sich für die Zukunft", appelliert der 69-Jährige an Trump. Während er das sagt, zeigt das Video idyllische Bilder von Windrädern und Solardächern.
"Ein einziger Mann kann den Fortschritt nicht zerstören, kann unsere grüne Revolution nicht stoppen und die Zeit nicht zurückdrehen", so Schwarzenegger. Außer ihm selbst natürlich: "Nur ich kann das", scherzt der Schauspieler. Doch dann wird der "Terminator" wieder ernst.

Er warnt vor Asthma, Emphysemen und Krebs, die der Angst vor Veränderung entgegenstünden. "Unsere saubere Zukunft startet mit einer Revolution an der Basis", erklärt Schwarzenegger. Um den Planeten zu retten, müsse nun "jeder Einzelne tätig werden" und auf lokaler Ebene viele Schadstoffemissionen kontrollieren. Auf Washington könne man sich nicht verlassen.

"Erde an Trump: Fuck you!"
Viele Prominente kritisierten Trump für seinen Ausstieg aus dem Paris Klimaabkommen. "Heute hat unser Planet gelitten. Es ist wichtiger, als je zuvor, zu handeln", twitterte Hollywood-Star Leonardo DiCaprio (42). Der Oscar-Preisträger setzt sich seit Jahren für den Umweltschutz ein und bat auf Twitter darum, Umweltorganisatoren zu unterstützen.

hn Legend (38) auf Twitter: "Wir müssen dieses Arschloch stoppen. Das ist wichtig. Ihr müsst 2018 wählen gehen. Trump ist unsere nationale Peinlichkeit", meinte er
mit Blick auf die Kongresswahl im kommenden Jahr.
Die britische "Harry Potter"-Autorin Joanne K. Rowling (51) twitterte ein Foto von der Titelseite des "Berliner Kuriers" mit der Überschrift: "Erde an Trump: Fuck you!" Dazu schrieb sie: "Ich erfreue mich momentan sehr an der deutschen Presse."
Quelle: msn


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 02.06.2017 19:56 | nach oben springen

#4

Trump und das Klimaabkommen

in Aus der Welt der Wissenschaft 03.06.2017 07:21
von franzpeter | 9.011 Beiträge

Trump und das Klimaabkommen
Eine ökologische Geisterfahrt
Das Klimaabkommen von Paris war nie als Rezept zur Weltrettung gedacht. Es soll nach vorn weisen. Trumps lässige Aufkündigung zeigt die Willkür Washingtons im Umgang mit der Wirklichkeit. Ein Kommentar.
02.06.2017, von Joachim Müller-Jung


Grauenhafte Ankündigung im Grünen: Donald Trump verkündet im Rosengarten des Weißen Hauses den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen.
Die lässige Theatralik, mit der Donald Trump der Welt weismachen wollte, dass das Pariser Klimaabkommen die weltweite Erwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts nur um eine „Winzigkeit“ von 0,2 Grad abmildert, war wieder ein schlagendes Beispiel für die Inkompetenz seiner Regierung. Es war noch mehr, und das nicht das einzige Mal: Es war ein gezielter Missbrauch wissenschaftlicher Kenntnisse – gefühltes Wissen statt belegbare Tatsachen. Es zeigt die Willkür Washingtons im Umgang mit der Wirklichkeit: Trump hatte eine Studie des angesehenen Massachussetts Institute of Technology zitiert, in der ein Jahr vor dem Pariser Abkommen noch wild spekuliert wurde und schon fast niemand ernsthaft an einen neuen Weltklimavertrag glaubte.

Autor: Joachim Müller-Jung, Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.
Folgen:



Seriöse Zahlen und die nationalen Selbstverpflichtungen zur Emissionsminderung kamen erst später. Dieselben Wissenschaftler veröffentlichten im Jahr nach der Pariser Vereinbarung eine neue Studie, die mit den Pariser Zahlen das Potential, die Erwärmung bis zur Jahrhundertwende zu bremsen, auf 0,6 bis 1,1 Grad taxierte. Trump suchte sich für seine Ausstiegsinszenierung die Zahl, die ihm gefiel. Wer so mit Wahrheiten umgeht, kann alles behaupten, auch: Die Erde ist eine Scheibe. Dass der neue französische Präsident daraufhin amerikanischen Forschern quasi Asyl und lukrative Posten in Frankreich angeboten hat, zeigt deutlich genug, wie leichtfertig Trump mit dem geistigen Kapital der Aufklärung umgeht.

Natürlich kann Trump die Zeit nicht zurückdrehen. Das gilt auch nicht für den Klimaschutz. Eine der seriöseren Wahrheiten allerdings, die für Trumps Rolle rückwärts eine Rolle spielen dürfte, lautet: Paris kann das Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, „möglichst auf 1,5 Grad“, mit dem heutigen Stand nicht erreichen. Wir sind auf dem Weg in eine drei Grad wärmere Welt, mit allen Konsequenzen. Temperaturen und Meerespegel steigen längst, die Eisschmelze hatte im Vorjahr ein Rekordniveau, die Gebirge verlieren immer schneller ihre Gletscher, die polaren Eispanzer werden instabiler und mehr und mehr Menschen müssen unter Dürren oder katastrophalen Stürmen leiden. Für all das reichte schon eine Erwärmung um ein Grad.

Anders aber als der amerikanische Präsident insinuiert, war das Pariser Abkommen vor anderthalb Jahren nicht als fertige Gebrauchsanleitung zur Rettung des Planeten gestrickt worden. Es sollte auch nicht die reichen Länder mit ihren fossilen Altlasten sofort in die Knie zwingen oder finanziell ausbluten, wie Trump in seiner kruden Umverteilungstheorie vorgibt. Vielmehr ist der Vertrag der Versuch, die Interessen von fast zweihundert Staaten auszubalancieren – was durch die Unterschrift fast aller Verantwortlichen dokumentiert wird. Maximale Anstrengungen muss keiner leisten, leistet auch Deutschland nicht. Und: Kein Staat kann bei Misserfolg haftbar oder sanktioniert werden, auch die Vereinigten Staaten nicht. Gleichzeitig wurde ein kluger Mechanismus eingebaut, der sicherstellt, dass die Staaten alle fünf Jahre ihre eigenen Verpflichtungen zum Klimaschutz anheben müssen.

Der Klimavertrag ist also kein fertiges Rezept, mit ihm startete ein Prozess. Vor allem war er das industriepolitisch wichtige Signal zum Aufbruch in eine umweltfreundlichere Zukunft – ein Signal, das fast alle großen Luftverschmutzer verstanden haben. Trumps Amerika probt jetzt die Geisterfahrt.


Quelle: F.A.Z.

Anmerkung

Zitat
Grauenhafte Ankündigung im Grünen: Donald Trump verkündet im Rosengarten des Weißen Hauses den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen.



Über den menschengemachten Anteil an der natürlichen Klimaerwärmung kann man trefflich streiten, wenn man den geringen CO²
Anteil ins Auge fasst und den viel größeren Methananteil außer Acht lässt.

Aber da erfüllt ein Politiker erstmals seine Wahlversprechen (Trump den Kohlekumpeln) und alle schreien.(Wenn ich da an die Kohlekraftwerke in NRW denke -)
Im übrigen sollte man seinen Ausstieg doch mal richtig betrachten:
Ein Aufschrei geht durch Amerika - und Industrie, Länder und Städte machen sich jetzt öffentlich für den Klimavertrag stark.

Bravo, Trump!

Europa, voran die Kanzlerin (sehe ich aber etwas gequält, wenn ich an REW denke) stärkt den Umweltschutz.

Bravo, Trump!

China macht sich für das Weltklima stark.

Bravo, Trump!

Alles was er vordergründig vermasselt, wendet sich zum Guten. Das macht ihm so leicht keiner nach.
(Man sollte meinen, da steckt System dahinter.)


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 03.06.2017 07:28 | nach oben springen

#5

Trumps Traum vom Comeback der Kohle-Kumpel

in Aus der Welt der Wissenschaft 03.06.2017 11:45
von franzpeter | 9.011 Beiträge

Energiepolitik
Trumps Traum vom Comeback der Kohle-Kumpel
Amerikas Präsident steigt auch deshalb aus dem Klimaabkommen aus, weil er die heimische Kohle-Industrie retten will. Doch sein Plan wird aus mehreren Gründen scheitern.
02.06.2017


Im ländlichen West Virginia gibt es sie noch, die hart arbeitenden Kohle-Arbeiter. Hier gewann Trump die Wahl mit 68 Prozent der Stimmen
, Hillary Clinton kam auf lediglich 26 Prozent.
Donald Trump will aus dem Klimaabkommen von Paris aussteigen und auch dadurch sein Wahlversprechen einhalten, amerikanische Interessen ganz nach vorne zu stellen. Konkret soll die Kündigung des Vertrags „Millionen Jobs“ retten und Milliarden an Beiträgen für den UN-Klimafonds sparen.  
Überraschend ist das nicht. Schon im März versprach Trump einer Gruppe von Kohlekumpeln „Ihr kommt wieder an Arbeit!“. Dabei unterschrieb er eine Anweisung, die die Verwendung von Kohle erleichtert. Auch Vize-Präsident Mike Pence und Innenminister Ryan Zinke sicherten zu, dass Trump „Kohle-Jobs zurückbringen wird“.


Von „Millionen Jobs“ kann allerdings keine Rede sein. Wie CNN Money berichtet, sind seit Trumps Amtsübernahme gerade einmal 1300 Arbeitsplätze in Kohleminen hinzugekommen.

Den langfristigen Niedergang der Kohleindustrie wird das aus drei Gründen ohnehin nicht aufhalten. Das liegt vor allem am großen wirtschaftlichen Erfolg der Schiefergasrevolution in Amerika. Durch das sogenannte Fracking hat Amerika riesige Erdgasreserven erschlossen. Die Preise für den Energierohstoff sind seit ihrem Höhepunkt 2008 um zwei Drittel gefallen und in der Folge zahlreiche neue Gaskraftwerke entstanden.

In Amerika finden sich vor allem unter den Republikanern Klimawandelleugner

Das Amt für Energiestatistik, das dem amerikanischen Energieministerium untersteht, sagt voraus, dass schon 2018 mehr Strom von Gaskraftwerken produziert werden wird als von Kohlekraftwerken. Vor zehn Jahren deckten Kohlekraftwerke noch knapp die Hälfte der amerikanischen Stromerzeugung ab, mittlerweile ist es nur noch ein Drittel. Und im Vergleich zur Kohle ist das Verbrennen von Erdgas deutlich umweltfreundlicher.

Die Erneuerbaren sind auch in Amerika auf dem Vormarsch
Zweitens verliert die Kohleindustrie durch den Aufschwung der erneuerbaren Energien an Bedeutung. Ihr Anteil an der Produktion erhöht sich stetig und wird im nächsten Jahr vermutlich 15 Prozent betragen. Das liegt zum einen an der sich rasant verbessernden Technik, die Ökostrom billiger macht, aber auch an der hohen staatlichen Förderung.

Entsprechende Steuervergünstigungen wurden 2015 mit der großen Mehrheit beider Parteien vom Kongress verlängert und gelten bis mindestens 2021. Und mit keiner Silbe deutete Trump in seiner Rede an, dass er die Förderung erneuerbarer Energien in den Vereinigten Staaten kürzen wolle.
Drittens will Trump ja nicht nur den Kohlebergbau durch Deregulierung und Forschungsförderung wiederbeleben. Auch die Förderung von Öl und Erdgas soll von Umweltauflagen befreit und neue Pipelines sollen gebaut werden. Der Energiepreis wird durch all diese Maßnahmen in den Vereinigten Staaten sicherlich sinken, sehr wahrscheinlich werden auch neue Arbeitsplätze im Energiesektor entstehen. Ein Comeback der Kohlekumpel ist aber nicht zu erwarten.

Quelle: faz

Anmerkung:

Zitat
Ein Comeback der Kohlekumpel ist aber nicht zu erwarten.



Aus der Sicht von Trump ist das Ganze das Einhalten eines Wahlversprechens. Außerdem - wo bekommt er sonst Befürworter?
(Und letztlich geht alles auch ohne seine Ablehnung seinen Weg. Selbst ein Präsident kann den Fortschritt nicht aufhalten (will er auch gar nicht, er verteidigt (altgermanisch) nur sein gegebenes Wort.))


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 03.06.2017 14:08 | nach oben springen

#6

Warum wir weniger über Donald Trump lachen sollten

in Aus der Welt der Wissenschaft 04.06.2017 18:04
von franzpeter | 9.011 Beiträge

aus Heft 22/2017 Politik
Warum wir weniger über Donald Trump lachen sollten
Von Wolfgang Luef 
Ein Aufruf gegen falsche Häme im Umgang mit US-Präsident Donald Trump.


Hau den Donald: Nie wurde über einen US-Präsidenten so viel gelacht wie über Trump. Dabei ist an seiner Politik nichts komisch.

Ostern im Weißen Haus: Donald Trump schreitet durch seinen Garten. Der ist voll mit seinen Anhängern. Sie jubeln ihm zu, wollen ein Selfie oder ein Autogramm. Trump winkt, schäkert, stolziert durch die Menge wie ein Kaiser, der Hof hält. Jemand reicht ihm eine rote Baseballmütze zum Unterschreiben. Trump nimmt sie, kritzelt sein Autogramm darauf. Aber statt die Mütze zurückzugeben, grinst der US-Präsident wie ein Schulhofschläger und wirft sie in hohem Bogen in die Menge.

Das Video davon haben sich Millionen Menschen im Netz angesehen. Die Szene erzählt ja so viel: Trump ist narzisstisch. Trump ist ignorant. Seine Fans sind ihm egal. Das mag alles stimmen. Bloß: Die Geschichte mit der Mütze, die stimmt so nicht. Es gibt ein zweites Video, aus einem anderen Blickwinkel, in dem man sieht, dass Trump die Mütze ziemlich zielsicher dem jungen Mann zuwirft, der sie ihm gereicht hat. Eine lässige Geste, ein gelungener Auftritt.


Aber die Geschichte, die sich verbreitet, ist die vom gemeinen, dummen Präsidenten, der einem Kind die Mütze wegnimmt (ja, plötzlich war es auch noch ein Kind). Tausende teilen sie mit hämischen Kommentaren auf Twitter, Boulevardmedien formulieren Schlagzeilen wie »So dreist geht Trump mit kleinen Kindern um!« oder »Trump verarscht kleines Kind beim Osterfest«. Diese Deutung passt wunderbar in das Bild, das wir uns von Trump gemacht haben. Deswegen erzählen wir sie weiter, ohne nachzudenken (beide Videos kann man beim Blog uebermedien.de anschauen: bit.ly/trumpmütze).

Es ist mir extrem unangenehm, Donald Trump in Schutz zu nehmen. Ich finde ihn unerträglich, als Präsidenten und als Menschen. Deshalb will ich nicht, dass er auch nur ein einziges Mal recht behält, wenn er »Fake News!« brüllt. Sein Kerngeschäft ist die Erodierung der Wahrheit: Menschen, die diesem Mann glauben, haben das Gefühl, dass sie sonst niemandem mehr glauben können. So macht ihn jede kleine Unwahrheit über ihn noch stärker. Seine Gegner dürfen dieses Spiel niemals mitspielen. Aber sie tun es: Angeblich hat er vor Kurzem seine Hände auf einem Bild per Photoshop größer machen lassen – das ist falsch. Angeblich hat er Angela Merkel generell den Handschlag verweigert – das stimmt so auch nicht. Und von seinem Besuch im Vatikan bleibt uns ein Bild in Erinnerung, auf dem Papst Franziskus mit versteinertem, grimmigem Gesichtsausdruck neben Trump steht. Dabei gibt es Dutzende Fotos, auf denen er den US-Präsidenten anlacht. Doch die interessieren kaum jemanden. Sie stören die gute Geschichte nur. Gleichzeitig verbreitet sich rasant ein zusammengeschnittenes Video, in dem es so aussieht, als würde der Papst Trumps Hand wegschlagen, nachdem dieser ihm zärtlich über die Finger streichelt – viele halten dieses Witzfilmchen sofort für echt.

Dass wir all das so gerne glauben, liegt an einem Mechanismus, der aus der Psychologie wohlbekannt ist. Daniel Kahnemanns Buch Schnelles Denken, langsames Denken handelt von nichts anderem. Kurz gesagt: Menschen lieben Erzählungen, die für sie Sinn ergeben, egal ob sie stimmen oder auch nur plausibel sind. Es gibt Menschen, die möchten die Geschichte »Flüchtlinge verprügeln Deutschen« glauben. Und es gibt Menschen, die möchten die Geschichte »Deutsche verprügeln Flüchtling« glauben. Beide Gruppen werden ihre Version der Geschichte weitererzählen, werden sie teilen, wenn sie sie im Internet sehen, und nicht prüfen, ob sie stimmt. Es gibt wenige Überschneidungen zwischen den beiden Gruppen. Jede Gruppe bestätigt sich – gerade in den sozialen Netzwerken – dauernd selbst, man nennt das Echokammern.

Nur eines ist in diesen Echokammern noch mächtiger als falsche, aber richtig klingende Geschichten: Häme. Trump ist lächerlich, da sind sich sehr viele einig, und die gegenseitige Vergewisserung dieser Tatsache ersetzt eine ernsthafte Beschäftigung mit ihm. Wir sehen ein Foto des Präsidenten mit einem Osterhasen, wir schreiben darunter »der Präsident (links)«, wir insinuieren damit, man könnte den US-Präsidenten mit dem Osterhasen verwechseln, zack, fertig ist die Pointe. Anscheinend halten immer mehr Menschen billige Witzchen bereits für so etwas wie eine politische Aussage. Trumps Pläne, seine Taten, sein Effekt auf die Welt? Alles nicht so wichtig, denn seine Frisur sieht ja aus wie ein totes Meerschweinchen. Da sitzen Demagogen, Kreationisten und Rassisten an den Schalthebeln des mächtigsten Landes und zerstören politische Systeme, während wir damit beschäftigt sind, Trump dafür zu veräppeln, dass er gesagt hat, er habe sich seinen Job leichter vorgestellt.

Dabei bietet Donald Trump eigentlich genug Angriffsfläche. In Syrien entscheidet er über Bombenabwürfe aus dem Bauch heraus, ohne einen Gedanken an Völkerrecht oder Diplomatie zu verschwenden. Seine Außenpolitik ist erratisch, seine Sozialpolitik wendet sich gegen die Schwächsten, seine Wirtschaftspolitik gegen die Umwelt. Es gibt mehr als genug Geschichten, die wahr sind und wert, erzählt zu werden. Auch wenn viele davon vielleicht nicht so lustig sind wie diejenigen, von denen wir gern hätten, dass sie stimmen.
Quelle: sz

Anmerkung:

Zitat
Anscheinend halten immer mehr Menschen billige Witzchen bereits für so etwas wie eine politische Aussage.


Dahinter steckt offensichtlich ein System. Trumps Gegner (die Hochfinanz, die Rüstungsindustrie und die Verwaltung) nehmen nach der verlorenen Wahl natürlich jede Gelegenheit wahr, um über den Präsidenten herzufallen. Und die Mainstream Presse macht das Spielchen natürlich sofort mit.
Und umso mehr, als Trump gegen sie wettert.

Zitat
In Syrien entscheidet er über Bombenabwürfe aus dem Bauch heraus, ohne einen Gedanken an Völkerrecht oder Diplomatie zu verschwenden.


Worüber sollten seine Gegner denn sich da wohl aufregen? Das hätten sie ja selbst gern schon längst gemacht, den syrischen Staatsführer zu beschädigen, ihn womöglich auszuschalten.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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