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Forscher glauben, dass nur eine einzige Spezies den Weltuntergang überleben wird

in Aus der Welt der Wissenschaft 17.10.2018 18:26
von franzpeter | 9.789 Beiträge

Forscher glauben, dass nur eine einzige Spezies den Weltuntergang überleben wird

Bei einer vermeintlich vollständigen Auslöschung allen Lebens auf der Erde könnte eine Spezies überleben, vermuten Forscher.
Astrophysische Ereignisse wie der Einschlag eines massiven Asteroiden auf der Erde vor 66 Millionen Jahren bedrohen das gesamte Leben auf unserem Planeten. Auch wenn unsere Säugetiervorfahren einst überlebt haben, ist es sehr unwahrscheinlich, dass die heutigen Spezies ebenso viel Glück haben werden.

Doch es gibt eine Ausnahme. Wissenschaftler sind sich sicher: Eine mikroskopisch kleine Spezies wird die letzte überlebende auf der Erde sein. Sie sei in der Lage, alle bekannten großen astrophysischen Katastrophen — mit Ausnahme eines Sonnenkollapses — zu überstehen. Möglicherweise gibt dieses Lebewesen sogar Hinweise darauf, wie außerirdisches Leben aussehen könnte.
Ein kleines Lebewesen entpuppt sich als äußerst widerstandsfähig
In Wissenschaftsmagazin „Scientific Reports“ wurde eine Studie über die weniger als einen Millimeter großen achtbeinigen Tiere veröffentlicht, die durch ihr Aussehen und ihre Fortbewegungsweise an Bären erinnern sollen — die Bärtierchen, auch Wasserbären genannt. Diese sollen auch in zehn Milliarden Jahren noch auf der Erde zu finden sein, da sie bis zu 30 Jahre ohne Nahrung oder Wasser und unter extremen Temperaturschwankungen überleben können. Einzelne Exemplare können bis zu 60 Jahre alt werden, heißt es in der Studie, die unter der Leitung von Abraham Loeb stand, Vorsitzender des Fachbereiches für Astronomie der Harvard-Universität.
Das übergeordnete Ziel der Forschung war es, herauszufinden, wie lange Leben auf einem Planeten überleben kann. Um abschätzen zu können, welches Ereignis zur vollständigen Auslöschung allen Lebens auf der Erde führen kann, griffen die Forscher auf mathematische Modelle zurück, um vorherzusagen, was mit den Bärtierchen passieren würde, sollte es zu einem Asteroideneinschlag, einer Supernova oder einem Gammablitz kommen. Sie kamen zu dem Schluss, dass nur außergewöhnlich schwerwiegende Vorfälle die Bärtierchen vollständig auslöschen könnten.

Schon ein Tropfen Wasser kann dehydrierte Bärtierchen reanimieren
Aufgrund dieser Eigenschaften spekulieren die Forscher außerdem, dass es die Bärtierchen oder sehr ähnliche Spezies auch auf anderen Planeten existieren könnten. Dazu bedürfe es lediglich eines Wasservorkommens, heißt es. Genanalysen zeigten, dass die Widerstandskraft der Tierchen auf einem einzigartigen Protein basiert. Schon ein Tropfen Wasser kann völlig dehydrierte Bärtierchen, die keinerlei Lebenszeichen mehr zeigen, reanimieren. Dadurch können sie auch in den unwirtlichsten Gegenden lange Zeit überleben.

Die Astronomen hoffen nun, mittels spektroskopischer Untersuchungen Zeichen von Leben auf Exoplaneten zu finden. Sollten sie erfolgreich sein, ist es nicht unwahrscheinlich, dass sie auf alte Bekannte stoßen.
Quelle:msn

Anmerkung:

Zitat
Astrophysische Ereignisse wie der Einschlag eines massiven Asteroiden auf der Erde vor 66 Millionen Jahren bedrohen das gesamte Leben auf unserem Planeten.


Sehen wir mal von Asteroiden und Mega-Atombomben ab,
allein die Klimaänderung lässt uns hoffen, das wir auf ein total stille und friedliche Bärchenwelt zusteuern,


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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