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Hitze, Dürre, Monokulturen – der deutsche Wald stirbt

in Aus der Welt der Wissenschaft 12.08.2020 13:08
von franzpeter | 10.368 Beiträge

Grüne dichte Fichtenwälder, satte Hochmoore und zwischendrin ein röhrender
Hirsch. Von diesem Bild in unseren Köpfen müssen wir uns verabschieden. Die
Monokulturen, die seit Jahrhunderten als „Kunstwald“ unser Bild vom deutschen
Wald prägen, wären auch ohne Klimawandel nicht überlebensfähig. Hitze,
Stürme und langanhaltende Dürren greifen jedoch mittlerweile auch die
vergleichsweise natürlichen Mischwälder an. Deutschlands Wälder sterben.
245.000 Hektar Wald gelten laut aktuellem Waldschadensbericht (
https://www.bmel.de/DE/themen/wald/wald-...limawandel.html
) als tot und müssen wieder aufgeforstet werden – eine Fläche, so groß wie
das Saarland. Vor unseren Augen, aber dennoch kaum beachtet, spielt sich zur Zeit
eine ökologische Katastrophe historischen Ausmaßes ab und wir sind mangels
konkreter Handlungsspielräume zum Zusehen verdammt und müssen uns nun die Frage
stellen, welchen Wald wir in Zukunft haben wollen. Von Jens Berger.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=63762

Quelle: NachDenkSeiten


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 12.08.2020 13:25 | nach oben springen


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