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„Wir lassen kein Anti-Russland in der Ukraine zu“

in Aus der Welt der Wissenschaft 19.07.2021 11:43
von franzpeter | 11.795 Beiträge

In einem Grundsatzartikel erklärte der russische Präsident, Russen, Ukrainer
und Weißrussen seien ein Volk, denn sie hätten eine gemeinsame Sprache,
Religion und Geschichte. Putin erklärte, er werde es niemals zulassen, dass die
Russischstämmigen in der Ukraine gegen Russland eingesetzt werden. Die deutschen
Medien sticheln und werfen dem Kreml-Chef Großmachtambitionen vor. Von Ulrich
Heyden, Moskau.
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Quelle: NachDenkSeiten

Zitat
Ein Artikel von Ulrich Heyden | Verantwortlicher: Redaktion

In einem Grundsatzartikel erklärte der russische Präsident, Russen, Ukrainer und Weißrussen seien ein Volk, denn sie hätten eine gemeinsame Sprache, Religion und Geschichte. Putin erklärte, er werde es niemals zulassen, dass die Russischstämmigen in der Ukraine gegen Russland eingesetzt werden. Die deutschen Medien sticheln und werfen dem Kreml-Chef Großmachtambitionen vor. Von Ulrich Heyden, Moskau.

Die Aussage, Russen, Ukrainer und Weißrussen seien ein Volk, ist der Grundgedanke eines Grundsatzartikels, den der russische Präsident am 12. Juli auf der Website des Kreml in russischer, ukrainischer und englischer Sprache veröffentlichte. Der Artikel trägt die Überschrift „Über die historische Einheit der Russen und Ukrainer“.

„Russen und Ukrainer sind ein Volk“. Diese Aussage von Wladimir Putin empört die großen deutschen Medien. ´Wie kann er sich nur erdreisten´, so der Unterton der deutschen Kommentatoren und Russland-Experten.

Der russische Präsident stelle die Souveränität der Ukraine in Frage. Der bekannte Schweizer Historiker Andreas Kappeler erklärte gegenüber der Deutschen Welle, Putins Aussagen seien nicht völlig neu. Er habe sich aber „radikalisiert“. Der Kreml-Chef drohe „mehrfach mit einem Eingreifen Russlands in der Ukraine, was er dann historisch und anderweitig legitimieren will“.

Eine letzte Warnung

Tatsächlich liest sich Putins langer, analytischer Artikel wie eine letzte intellektuelle Warnung an den Westen, die roten Linien in der Ukraine nicht zu überschreiten, und wie eine Aufforderung, die aggressive ukrainische Regierung zu zügeln. Mit militärischen Mitteln droht der russische Präsident nicht direkt. Allerdings muss man damit rechnen, dass Russland militärische Gewalt anwenden wird, wenn zum Beispiel die Menschen in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk weiter beschossen werden. Putin kritisiert, dass die Ukraine ihre Unabhängigkeit verloren habe. Die Nato und westliche Staaten hätten faktisch die Kontrolle über die Ukraine übernommen.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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