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#1

"Am Brett habe ich fast nie Sprüche abbekommen"

in Aus der Welt der Wissenschaft 22.11.2022 10:36
von franzpeter | 14.662 Beiträge

Josefine Heinemann: "Am Brett habe ich fast nie Sprüche abbekommen"
Interview: Alexandre Kintzinger

Schach steht für Egos, Betrug und Arroganz. Hat der Sport also ein Männerproblem? Die Schachgroßmeisterin Josefine Heinemann sagt: Wir brauchen mehr Frauen am Brett.

https://www.zeit.de/campus/2022-11/schac...recommendations

Quelle:ZeitCampus

Anmerkung:

Der folgende Kommentar unter dem Artikel sagt eigentlich alles


"Ludger_Albrecht #6 — vor 5 Tagen
27

"Schach steht für Egos, Betrug und Arroganz. "

Mehr konnte ich nicht lesen. So viel dummes Klischee ist unerträglich."



Ich wurde mal von einer Frau (vermutlich psychologische Studie der Universität Köln) über meinen Bezug
zum Schach befragt. (Ich spielte seinerzeit für den Klub Kölner Schachfreunde.) Da ging es darum, den Schach König als Symbol für den Vater zu töten. So ein Unfug.
Ich kann nur hoffen, dass der Professor für Psychologie, damals Professor Undeutsch bei dem ich mal ein Seminar absolvierte, das nicht ernst genommen hat.


Und nachdem ich alle Kommentare gelesen habe, noch folgender:


haschmi123 #28 — vor 4 Tagen

Habt ihr euch mal eure Überschrift mit etwas Abstand angeschaut?
"Schach steht für Egos, Betrug Arroganz. Hat der Sport also ein Männerproblem?" Das suggeriert also, dass betrügen und Arroganz etwas spezifisch männliches sind.


Sind sie nicht?


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 22.11.2022 10:58 | nach oben springen

#2

RE: "Am Brett habe ich fast nie Sprüche abbekommen"

in Aus der Welt der Wissenschaft 22.11.2022 12:18
von franzpeter | 14.662 Beiträge

Nachtrag:

1987 habe ich beim Brocco op 8th , San Bernardino SUI, rd 8, gegen Susan Polgar gespielt und verloren.
Ich hatte eine Nebenvariante meiner Eröffnung schlicht verschlafen und sie hat das sehr sachlich ausgenutzt und den Fehler dann freundlich mit mir analysiert

Nebenbei - es hat mich damals nicht geärgert gegen Susan Polgar verloren zu haben, sie war damals natürlich viel stärker als ich.
Aber die Presse hat es damals sofort aufgegriffen. Hat mich weniger berührt.
Habe auch ab und zu schon mal einen männlichen Großmeister besiegen können - aber die Trauben hingen da für mich sehr hoch.
Wenn man berufstätig ist und nur im Kurzurlaub Turniere spielt, fehlt natürlich das notwendige Training.


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
zuletzt bearbeitet 22.11.2022 12:18 | nach oben springen


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